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Nachdem es mir fast 2 Wochen lang wirklich blendend ging und ich fest davon überzeugt war diesmal endlich endgültig gesund zu sein, habe ich doch wieder einen Rückschlag. (während dieser 2 Wochen war ich jeden Tag herrlich entspannt und hatte pro Nacht zwischen 10 bis 12 Stunden geschlafen)

Diesmal lag der Fehler darin, dass ich etwas im Internet gelesen hatte, dass mir Angst gemacht hatte und mich wieder zurück geworfen hatte.



Aber immerhin weis ich jetzt mit Sicherheit was ich habe: Es ist eine art Hypochondrie die zeitweise als generalisierter Stresszustand auftritt.

Die hypochondrischen Fake-Symptome habe ich inzwischen endlich unter Kontrolle bringen können. (ich kann sie inzwischen leicht ausschalten)(auch Angstzustände und depressive Niedergeschlagenheit treten nicht mehr auf)



Das Problem das zurzeit zurückgekehrt ist, ist meine Angst vor Rückschlägen und meine Angst davor nicht wieder gesund zu werden. (diese Ängste sind deshalb relativ stark, da ich nur zwei Zustände kenne: Entweder 100%ig Symptomfrei oder extreme Unruhe und Schlaflosigkeit)





Jetzt meine Frage:
Wie baue ich diese verdammte Angst vor Rückschlägen ab?

(Als ich die letze Woche zu 100% gesund war hatte ich keine Angst vor Rückschlägen, da ich glaubte jeden Rückschlag jetzt spielend meistern zu können)

Inzwischen kann ich gut mit dem hypochondrischen Symptomen und - auch relativ gut - mit dem Stress umgehen. Aber mit der Angst vor Rückschlägen komme ich nicht wirklich klar.



Gibt es dazu Möglichkeiten der Systematische Desensibilisierung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Systematis ... ilisierung


Oder gelingt das - in meinem Fall - eher über eine Hypnotherapie? Bzw. Autosuggestion?

14.12.2010 08:46 • 15.12.2010 #1


41 Antworten ↓


Nachtrag:

Ich glaube, das Problem das ich habe lässt sich am ehesten als Angst vor Stress bzw. Angst davor den Stress nicht mehr loszuwerden bezeichnen.

(Ich fühle mich gestresst, versuche dann mir den Stress egal sein zu lassen, kriege dann aber Angst davor, dass der Stress nicht mehr aufhört bzw. immer wieder kommt.) (wobei ich selbst genau, weis, dass es genau diese unsinnige Denkweise ist, die dazu führt, dass der Stress generalisiert auftritt)

14.12.2010 08:58 • #2



Wieder mal ein Rückschlag :( Desensibilisierung hilfreich?

x 3


Hallo Mr.Froussard

Möglicherweise könntest du eine perfekte Heilung dadurch erzielen,
indem du einfach nur 100%iges Extremdenken vermeidest.

Viele Grüsse, Der Beobachter

14.12.2010 13:28 • #3


Hallo Beobachter,

schön Dich mal wieder zu sehen


Was meinst Du mit 100%iges Extrem-Denken?


Du meinst sicherlich, dass ich zuviel nachgrübel und einfach mal abschalten sollte?

Das wäre prima wenn es mir gelingen würde. Teilweise war es mir durch Meditation und durch Autogenes Training gelungen. Aber dafür fühle ich mich zurzeit leider noch zu unruhig.


Wobei es möglicherweise hilfreich sein könnte mehr etwas in Richtung Zen zu machen. (einfach nur sein - mehr im Augenblick leben usw.)

14.12.2010 13:32 • #4


jadi
dann tue es doch endlich und denke nicht ewig drüber nach

14.12.2010 13:41 • #5


zieh Dich warm an geh nach draussen und bau einen Schneemann....Soll jetzt kein Witz sein......tu Dinge die Dir Spass machen...

14.12.2010 13:45 • #6


Voll mach Dich nicht verrückt, Du setzt Dich doch mit Deinen Selbsterkentnissen nur unter Druck und bist dann enttäuscht wenn es nicht funktioniert, auch kleine Schritte führen zum Ziel. Freu Dich doch wenn es Dir gut geht, aber erwarte nicht immer gleich das Du jetzt vollständig geheilt bist, es ist ein weiter Weg und kann nicht innerhalb von 2 Wochen gut sein. Ich tu seit nem Jahr rum und hab wirklich nur die einfachsten logischsten Dinge in meinem Leben geändert, ohne Therapie oder Hypnose oder sonstwas, ja ich war 2 mal bei einem Psychologen mit dem ich viel geredet hatte, aber nach 2 Terminen war gut.
Und lies nicht zuviel im Internet oder sonstwas, laß Dir Zeit und sei nicht immer gleich enttäuscht wenn es nicht funktioniert!

14.12.2010 13:48 • #7


jadi
genau so siehts aus.....nach 2 wochen denkst du du bist geheilt...dann kommt ein rückschlag und bumms jammerste wieder hier......mensch da wäre ich ja schon 1000000 geheilt gewesen.....

14.12.2010 13:52 • #8


Also

- erst hast du Angst

- dann Angst vor der Angst

- dann Angst vor einem Rückschlag bezüglich der Angst vor der Angst



Merkst du nicht, dass du dich im Kopf wie eine Schraube hochschraubst?

Damit kannst du kein bisschen das wahre Problem lösen.
Aber du willst offenbar einen Nobelpreis für Schnellheilung und einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde erreichen ...

Ja nicht krank sein, ja nicht so sein wie viele andere ... ?

14.12.2010 14:05 • #9


Hallo Mr.Froussard

Nein, Denken ist natürlich erlaubt, man kann es ja (leider) niemals ganz abschalten.

Du wirst sehen, an dem Tag, an dem für dich erstmals etwas (egal was) nur 99%ig sein wird,
und nicht mehr volle 100%, da wirst auch du den ersten Schritt zur wirklichen Heilung machen.

Beste Wünsche von mir dazu, Der Beobachter

14.12.2010 14:47 • #10


Zitat von Kadi29:
Voll mach Dich nicht verrückt, Du setzt Dich doch mit Deinen Selbsterkentnissen nur unter Druck und bist dann enttäuscht wenn es nicht funktioniert, auch kleine Schritte führen zum Ziel. Freu Dich doch wenn es Dir gut geht, aber erwarte nicht immer gleich das Du jetzt vollständig geheilt bist, es ist ein weiter Weg und kann nicht innerhalb von 2 Wochen gut sein. Ich tu seit nem Jahr rum und hab wirklich nur die einfachsten logischsten Dinge in meinem Leben geändert, ohne Therapie oder Hypnose oder sonstwas, ja ich war 2 mal bei einem Psychologen mit dem ich viel geredet hatte, aber nach 2 Terminen war gut.
Und lies nicht zuviel im Internet oder sonstwas, laß Dir Zeit und sei nicht immer gleich enttäuscht wenn es nicht funktioniert!


Danke

14.12.2010 18:32 • #11


Also Herr Angsthase,
Wenn dann ist es eine systematische Desensibilisierung, mit anderen Worten eine Verhaltenstherapie. Ich weiß nicht wie oft Dir schon gesagt wurde, Du sollst eine Therapie machen und jetzt fragst Du ob es hilfreich ist. Hattest Du nicht auch geschrieben, das Du einen Termin hast?

Was willst Du denn sonst machen?
Zu Hause sitzen und weitere Wortschöpfungen wie Hypochondrische Fake Beschwerden, Phantom Symptome usw. erfinden? Nehme mal Wörter, die hier auch verstanden werden. Bei Dir dreht es sich seit Wochen immer um das gleiche, nur versuchst Du mit neuen Wortkreationen uns vorzugaukeln es geht um was neues.
Wir sind hier alle angemeldet um uns auszutauschen und uns gegenseitig zu helfen, aber
man denkt das unsere Ratschläge bei Dir abprallen.
Also bewege Deinen Hintern und nehme professionelle Hilfe in Anspruch.

14.12.2010 19:38 • #12


Und ich befürchte heute Abend erstmals wegen Forenerschöpfung Dr. House zu verpassen ...

14.12.2010 19:56 • #13


es muss heißen Hypochondrische Forenerschöpfung

14.12.2010 20:02 • #14


jadi
echt mal man kommt heut garnet mehr weg.....schrecklich das einen das so anzieht

14.12.2010 20:06 • #15


trostlos
ich find dr house und dr google cool...

14.12.2010 20:09 • #16


Ich wünschte mir, die Mr. F. Erschöpfung wäre hypochondrisch,
nee, die ist mittlerweile echt ...

14.12.2010 20:18 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Fluschi:
Also Herr Angsthase,
man denkt das unsere Ratschläge bei Dir abprallen.


Sie prallen nicht ab.

Das Problem ist einfach, dass ich ständig Angst davor habe die Kontrolle über die Hypochondrie zu verlieren.

Zitat von Fluschi:
Also bewege Deinen Hintern und nehme professionelle Hilfe in Anspruch.


am 21.12.2010 habe ich einen Termin (ich hoffe, dass man mir in der anthroposophishcen Klinik weiterhelfen kann)

15.12.2010 12:56 • #18


Und ich befürchte heute Abend erstmals wegen Forenerschöpfung Dr. House zu verpassen ...

Die Sendung fand ich auch mal ganz gut. Aber als Hypochonder muss ich von Krankenhausserien besser fern halten.

15.12.2010 12:58 • #19


Ich wünschte mir, die Mr. F. Erschöpfung wäre hypochondrisch,
nee, die ist mittlerweile echt ...

So lustig ist eine Hypochondrie leider nicht

15.12.2010 12:59 • #20



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