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Hallo zusammen,

was sind eure Erfahrungen mit Vitamin D3 Mangel?

Meine Blutergebnisse haben ergeben, dass ich einen Vitamin D Mangel habe.
Kann das der Auslöser für innere Unruhe, Derealisation oder ähnliches sein?

Mein Psychiater hat mir das schon mal bestätigt, aber bis jetzt nehme ich keine Medikamente.

Hat hier jemand Erfahrung mit Vitamin D3 Präparaten? Haben Sie euch bei psychischen Störungen und zu vielen Gedanken helfen können?


leider habe ich auf meine letzten Beiträge keine Antworten erhalten. Wahrscheinlich war der Text etwas zu lang.

22.07.2016 12:24 • 25.07.2016 #1


9 Antworten ↓


Perle
Hallo,

ich habe wie so viele andere Menschen auch einen Vitamin D Mangel und nehme daher seit Herbst letzten Jahres Dekristol 20000 I.E. einmal pro Woche.

Um Deine Frage zu beantworten: Nein, ich empfinde keinen Unterschied zu vorher. Ich nehme es nur, um das Gefühl zu haben, genug für meine Gesundheit zu tun. Es hat mir aber nicht dabei geholfen, mein Gedankenkarussell zu minimieren oder seelische Tiefpunkte abzufangen.

LG, Martina

22.07.2016 15:59 • x 1 #2



Vitamin D Präparat hilfreich?

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Hallo,

ich habe Deinen Vorstellungsbeitrag gelesen und denke, es liegt nicht an einem Vitaminmangel, sondern hauptsächlich an der schwierigen Frage, was die Berufswahl betrifft. Vielleicht geht es auch darum, sich von den Eltern abzunabeln. Gut, dass Du Dir professionelle Unterstützung gesucht hast. Hast Du irgendwelche Veränderungen seitdem bemerkt, hilft es Dir?

Grüße

pc

22.07.2016 16:18 • x 1 #3


Vielen lieben Dank für die Antworten!

Ja es liegt wahrscheinlich daran. Seit ich zur Therapie gegangen bin, ging es mir auch besser. Es fing erst wieder an, als ich bei mir in der Wohnung geschlafen habe und den Tag danach nur zuhause war. Ich bin nur kurz zum einkaufen raus und sonst nichts. Abends ging es mir dann sehr sehr schlecht und ich habe Angst gehabt durchzudrehen.
Es ist aber wirklich ein Thema welches mir Sorgen macht. Die Berufswahl!

Ich habe mich wirklich sehr sehr oft beworben und viele Absagen bekommen. Wenn ich aktuell so an Arbeit denke, habe ich auch ein sehr mulmiges Gefühl.

Meiner Therapeutin erzähle ich alles und sie sagte jetzt ich habe so Gedankenschwankungen und soll das nochmal dem Psychiater sagen.

Vielleicht habe ich wirklich zu viel Zeit zum nachdenken, aber es ist so doof ich will nicht so viel denken. Manchmal habe ich Angst, dass ich keinen Ausweg mehr sehe und sterben will.

Was auch komisch ist, dass ich nie den ganzen Tag nur zuhause sein kann. Ich muss immer was unternehmen. Sonntag ist für mich der schlimmste Tag. Alles einsam, alles tot.

Meine Familie ist mir wirklich das wichtigste und ich will mich irgendwie nicht abkapseln. Ich verbringe viel Zeit mit meiner Schwester, ihrem Freund und den Kindern. Ich treffe mich manchmal auch mit Freunden und wir gehen sehr lange spazieren oder ins Kino und so.

Liegt es vielleicht auch daran, dass ich noch nie eine Beziehung hatte? Ich suche nicht, aber wenn ich jemanden kennenlerne, dann denke ich immer zwei Schritte voraus.

Ich hoffe, dass ich das mit der Therapie gut überstehe.

Und an euch Zwei Antwort-Schreiber möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Das bedeutet mir sehr viel.

22.07.2016 17:28 • #4


Hallo,

alleine zu sein hat mir mit Anfang Zwanzig zunächst auch Probleme bereitet ... es ist ja auch OK, die Verwandten vorübergehend als Stütze zu haben. Dass Absagen entmutigen können, ist verständlich. Ansonsten könntest Du ja vielleicht das Abitur nachholen, wie Du es schon mal angefangen hattest. Weiß nicht, ob es Gründe gibt, die dagegen sprechen. Danach hättest Du noch ein paar Auswahlmöglichkeiten mehr, wie es weitergehen könnte.

Grüße, alles Gute

pc

23.07.2016 14:50 • x 1 #5


Danke sehr panicchief!

das Abitur war mir zu schwer. Bin garnicht mitgekommen. Wie alle Arbeitsstellen habe ich auch das Abitur abgebrochen. Ich weiß aber nicht warum. Immer direkt "nein das ist nichts für mich" ich war immer froh, als ich da weg war. Naja das werde ich ja in der Therapie wohl erlernen können.

Vielleicht ist es auch eine Selbstfindungsphase.
Oder ich bin immer noch in der Pubertät?

23.07.2016 15:18 • #6


Weiß nicht, ob es wirklich an der Schwierigkeit des Abiturs lag, ich denke, solche Probleme wirken sich leider überall fast gleich aus. Aber was das Richtige ist, kannst nur Du wissen.
Zitat:
Vielleicht ist es auch eine Selbstfindungsphase.
Das glaube ich auch, bei mir war dieses Alter die Zeit, in der man am meisten über sich lernt.

Grüße

pc

24.07.2016 16:12 • x 1 #7


Weißt du, wenn ich mir selbst sage, dass es eine Selbstfindungsphase ist, dann beruhigt es mich irgendwie. Auch als meine Therapeutin sagte, dass bei mir wahrscheinlich keine Derealisation o.ä. vorliegt, war ich so glücklich irgendwie.

Zur Zeit geht es mir gut und ich habe keine Panik oder so. Jedoch denke ich manchmal "was ist, wenn es jetzt wieder kommt?" Oder oft warte ich nur darauf und wundere mich irgendwie, wenn diese negative Weltansicht bzw. diese Sinnfragen nicht kommen!

Darf ich fragen wie es bei dir so ist?

Geht es dir seelisch gut? Hattest du schwere Zeiten wo du dachest, dass du durchdrehst und alles unreal und wertlos ist?

Ich versuche einfach Sachen zu unternehmen und raus zu gehen.

24.07.2016 18:16 • #8


Bei mir ging es mit starken Ängsten los, als ich ein paar Jahre jünger war als Du jetzt, also am Ende der Schulzeit und zu Beginn des Studiums. Vor allem zu Beginn des Studiums waren ein paar extrem schlimme Phasen dabei. Ansonsten gab es relativ gute, aber immer wieder auch schwere Zeiten. Es hat sich bei mir auf jeden Fall stabilisiert und ich denke schon, dass die Psychotherapie dazu beigetragen hat.

Grüße

pc

25.07.2016 08:40 • x 1 #9


Das freut mich sehr für dich!

Mal sehen wie es bei mir weiter geht.

Diese Phase hatte ich schon mal, die ging nach ein paar Tagen weg und alles war wieder okay.

Im Moment ist die Phase wieder am verschwinden, aber ich schenke ihr noch sehr viel Aufmerksamkeit

Hoffentlich geht das auch vorbei.

25.07.2016 09:43 • #10



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Dr. med. Andreas Schöpf