✔ Empfohlene Antwort
Oh je, schwieriges Thema für mich.
Früher sehr häufig (jedes 2te Wochenende) und häufig auch zu viel. Filmrisse, Kontrollverluste und der gleichen. Hat mich auch eine 10-jährige Beziehung gekostet. Wurde auch nicht weniger, als die ADs dazu kamen. Bis heute fällt es mir schwer, wenn ich erstmal richtig angefangen habe, ein Ende zu finden. Gott sei Dank hat sich das in den letzten 2,3 Jahren stark geändert. Zum einen die Häufigkeit (mal bei Feiern), aber auch die die Intensität (bei 3 B. ist meist Schluss). Gründe dafür sind sicherlich auch Corona, aber vor allem eine neue Freundin, eine neue sportliche Motivation (Katertage kann ich mir einfach nicht mehr erlauben) und irgendwo auch die Tatsache, das ich es einfach nicht mehr so gut vertrage... Für mich ist es aber immer etwas Überwindung nichts oder nur sehr wenig zu trinken, gerade wenn um mich herum viel getrunken wird.
Der Tag danach war schon immer schlimm, nicht nur wegen dem Kater, sondern häufig auch wegen der Panik. Es hat auch durchaus lange gedauert, bis ich den Zusammenhang zwischen Angst und Kater für mich auch erkannt habe und das Kosten-Nutzen-Verhältnis auch ehrlich bewertet habe. Mir half ja der Alk. am Abend durchaus die Angst zu lindern, bzw. mich abzulenken.
Sicherlich lag der hohe Konsum auch schlicht daran, dass ich mir, wenn es mir schlecht ging, Ablenkung mit Gesellschaft gesucht habe und mich nicht zu Hause verkrochen habe.
02.03.2023 12:25 •
x 1 #87
Zum Beitrag im Thema ↓