Ok bei hochprozentigem Alk, weiß ich jetzt nicht... aber Sekt und Wein gibt es ja durchaus auch alk.-frei, aber bisher nur wenig Auswahl und meist nur in Online-Shops, so im Laden findet man das eher nicht... im Gegensatz zu alk.-freiem B.. Probieren würde ich es aber mal, wie das schmeckt
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Madame_I Mitglied
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Ich trinke alle Jubeljahre mal ein bisschen unterwegs in netter Gesellschaft. Bereue es aber immer sofort. Mein Körper scheint Alk. nicht mehr zu vertragen. Fühle mich danach meist bis zu 4 Tagen richtig krank (wie starkes Sodbrennen aber überall im Körper). Und das bei wenigen Gläschen und höchste der Gefühle einen Minischwips. Ich bin nicht bös drum. Alk. Cocktails schmecken auch ganz gut. Die mache ich manchmal im Sommer selbst. Kann man aber genauso gut Smoothie zu sagen. Ich mag auch viele Geschmäcker von Alk. so überhaupt nicht. Wein oder B. zum Beispiel. Vor über 20 Jahren war ich Phasenweise gut dabei beim Feiern. Hat wohl gelangt fürs ganze Leben🤭 Ich stehe nur manchmal vor den Regalen (wenn die Kassenschlage lang ist), weil ich neugierig bin, was alles hinzu gekommen ist an diversen Geschmäcker. Bekomme da aber weder Lust drauf noch würde ich was kaufen. Frage mich höchstens, ob ich's in meiner damaligen Sturm und Drang Zeit gekauft hätte. Beim essen mochte ich noch nie Alk..
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#82
A
Wie viel Alk. trinkt ihr?
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Islandfan Mitglied
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Zitat von Antiqua:
Auch wenn ich in einem Weingebiet lebe und man hier schon teilweise komisch angeschaut wird, wenn man keinen Wein trinkt... "Was ist los, bist du schwanger?"... nein, ich will nur einfach grad nichts trinken. Ist das so ungewöhnlich?
Ist bei mir das gleiche, ich wohne in einem Weinort, um mich herum sind Weinberge und Winzer. Die Nachbarn produzieren auch Wein und Alk. gehört dazu, was ich wirklich schlimm finde. Ich kenne das auch, wenn man mal nichts trinkt, dann heißt es "schwanger", "nimmt Tabletten" oder sonst was. Hier dreht sich alles um den Wein und das ist bedenklich. Allerdings ist Wein der einzige Alk., den ich, wenn ich mal trinke, auch gern trinke, aber ausschließlich Frankenwein und nur weiß oder rose. Leider ist Alk. die etablierteste Dr oge, die gesellschaftlich völlig akzeptiert wird.
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K
Kosmos Mitglied
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Das sind doch die Standart-Antworten, wenn man nix trinkt:
"Ich muss nachher noch mit dem Auto heim..."
oder
"Ich brauche morgen einen klaren Kopf, heute geht nix mit Alk."
oder
"Mir schmeckt Alk nicht. Ich mag lieber.... trinken. Da fahr' ich voll drauf ab."
oder
"Ich reagiere auf Alk. so komisch. Mag mich nicht wieder blamieren."
oder
"Von Alk muss ich flennen. Ich reagiere paradox auf Alk. Vertrage das nicht. Ich mag nicht wieder die ganze Nacht heulend in der Ecke hocken!"
Ich habe auch keine Lust mit meinem moderaten Konsum die ganzen Trinker zu decken. Die sind ja froh, wenn alle trinken, dann fallen die Trinker nicht auf und können immer schön weitermachen, ohne geoutet zu werden.
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herrAngsthase Mitglied
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Interessanter fände ich die Frage, ob es auch eine Form der Angst vor Alk. ist. Klingt komisch, aber jeder "gesunde" Mensch ohne psych. Probleme stellt das ja nicht so in Frage. Ich hinterfrage aber permanent, wenn ich mal Bock auf ein B. oder Wein habe oder unterwegs mit Freunden einen trinke. Ich mache Sport, sorge mich um meine Ernährung, versuche alles, um gesund zu leben. Ich bin ein "Opfer der Apotheken-Umschau" und "Gefahren-Vermeider". Früher habe ich mir da keine Gedanken geamcht und lebte richtig glücklich. Heute lebe ich viel gesünder, bin sportlich und habe nun Extrasystolen und Angstzustände 😕
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Annii Mitglied
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Bevor der ganzen Misere habe ich den Konsum auch nicht hinterfragt oder war ängstlich. Und wenn ich mich recht entsinne, hatte ich die Extrasystolen auch schon, als ich noch keine Angst- und Panikstörung hatte.
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Scholli1974 Mitglied
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Oh je, schwieriges Thema für mich.
Früher sehr häufig (jedes 2te Wochenende) und häufig auch zu viel. Filmrisse, Kontrollverluste und der gleichen. Hat mich auch eine 10-jährige Beziehung gekostet. Wurde auch nicht weniger, als die ADs dazu kamen. Bis heute fällt es mir schwer, wenn ich erstmal richtig angefangen habe, ein Ende zu finden. Gott sei Dank hat sich das in den letzten 2,3 Jahren stark geändert. Zum einen die Häufigkeit (mal bei Feiern), aber auch die die Intensität (bei 3 B. ist meist Schluss). Gründe dafür sind sicherlich auch Corona, aber vor allem eine neue Freundin, eine neue sportliche Motivation (Katertage kann ich mir einfach nicht mehr erlauben) und irgendwo auch die Tatsache, das ich es einfach nicht mehr so gut vertrage... Für mich ist es aber immer etwas Überwindung nichts oder nur sehr wenig zu trinken, gerade wenn um mich herum viel getrunken wird. Der Tag danach war schon immer schlimm, nicht nur wegen dem Kater, sondern häufig auch wegen der Panik. Es hat auch durchaus lange gedauert, bis ich den Zusammenhang zwischen Angst und Kater für mich auch erkannt habe und das Kosten-Nutzen-Verhältnis auch ehrlich bewertet habe. Mir half ja der Alk. am Abend durchaus die Angst zu lindern, bzw. mich abzulenken. Sicherlich lag der hohe Konsum auch schlicht daran, dass ich mir, wenn es mir schlecht ging, Ablenkung mit Gesellschaft gesucht habe und mich nicht zu Hause verkrochen habe.
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angstrabe Mitglied
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Auch für mich ist dieses Thema alles andere als einfach.
Habe vor etwa zwei Monaten noch tgl. 1 Flasche B. getrunken, obwohl ich Psychopharmaka einnehmen muss. Habe es damals gut vertragen. Da aber Psychopharmaka (u.a. Neuroleptika) zusammen mit B. nicht gut für die Leber sind, habe ich mit dem Bierkonsum aufgehört. Nun ging es mir vor etwa vier Wochen psychisch sehr schlecht, glaube jedoch nicht, dass dies mit meinem Alk. zusammenhing. Da ich inzwischen weitere Medikamente (Psychopharmaka) einnehmen soll (und dies auch tue), traue ich mich nicht mehr, jeglichen Schluck B. zu mir zu nehmen. Seltsamerweise habe ich die tägliche Flasche B. sehr gut vertragen (hatte auch keine Wechsel- oder Nebenwirkungen) ....
Danke für Eure Aufmerksamkeit, Fragen beantworte ich gerne .........