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F

Freisein
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Liebe Forenuser und Forenuserinnen Smile

Ich bewege mich seit etwa einem halben Jahr in diesem Forum und dabei ist mir aufgefallen, dass viele hier auch an der Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis erkrankt sind. Der Anteil Hashimotöler hier erscheint mir auffallend gross, weshalb ich mir überlegt habe, ob nicht auch bei richtiger Hormonsubstitution und guten Hormonwerten, ein Zusammenhang mit der Angststörung sein könnte. Gemäss Schulmedizin sollte man ja bei guten Blutwerten symptomfrei sein. Ist das wirklich so?

Also, ich rufe alle Hashimotöler auf, sich hier zu melden. Zum einen, weil es mich brennend interessiert, wieviele sich hier in diesem Forum bewegen, resp. wie gross der Anteil ist.
Zum anderen, wie eure Erfahrungen damit sind, seid ihr bei guter Substitution völlig symptomfrei? Könnt ihr euch einen Zusammenhang zwischen Angststörung und Hashimoto vorstellen?
Wann wurde der Hashimoto entdeckt bei euch und wie ging es euch psychisch zu dem Zeitpunkt? Wurde der psychische Zustand durch die Substitution besser?

Ich freue mich auf euere Einträge.

Herzlich

Freisein

19.01.2023 x 1 #1


42 Antworten ↓
K

Kosmos
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Zitat von la2la2:
Hey, bekommst du schon Thyroxin oder andere Medikamente? Thyroxin immer mind. 30 min. vorm Frühstück mit Wasser auf nüchternen Magen nehmen, sonst wirkt es nicht. Gibt da unterschiedliche Medis und manche brauchen extra FT3 /FT4 zusätzlich (weiss grad nicht welches von beidem). Ab sofort auf Jod verzichten. ...

Warum wirken die nicht ohne Wasser? Ich habe die immer ohne Wasser genommen und dachte, dass die wirken?

Kann mir das jemand erklären?

Warum ist erst die Antwort, dass man auf Jod verzichten muss.... und weiter unten steht dann, das Jod für Hashi gut wäre? Das hat man sich wohl verschrieben? Oder.

Ich denke, dass ich Hashi habe. Und ja, das is für mich wahrlich eine schlimme Sache. Ich habe noch nicht mal eine gesicherte Diagnose, muss ich erst noch einholen. Aber es passt alles und ich hasse es jetzt schon ganz inständig.

Man glaubt nicht, dass es immer noch schlimmer werden kann, und dann kommt sowas daher....

Stoßgebete zum Himmel schicke...

Ich wollte zu einem spezialisierten Hausarzt hier in der Region, aber die haben mich nicht angenommen. Ich wohne zu weit weg. Der erste Besuch bei einem Endokrinologen waren hochgradig unangenehm und frustrierend. Diesen Endokrino habe ich sofort aussortiert. Lieber gehe ich zum Tierarzt und verkleide mich als Affe, damit er sich meiner annimmt.....

Ich hoffe ja, dass das mit einer guten Einstellung alles schnell besser wird.... Aber im Moment fühle ich mich lausig und das ist schon so lange so. Wahrscheinlich bin ich total unterdosiert... Und die Ärzte sind im Moment alle nur zum Davonlaufen, Keiner kennt sich aus, alle sagen mir, es wäre mit den Werten alles top! Heul... Jetzt sind die Symptome so krass geworden, dass alle Ärzte angefangen haben, Stress zu machen und dass ich schleunigst zum Endokrino soll... Aber so einfach klappt das alles leider gar nicht.....Ich schmeiß mich gleich vor einen Playmobil-Zug...

Nee, echt, das nervt und macht Angst. Ich bin sonst nicht so. Aber wenn mir jemand an meine eh knappe Leistungsfähigkeit geht, mich nicht schlafen lässt, mir die Figur verdorben, meine Haare ausfallen lässt, mich zittern lässt und mein Gedächtnis und meine Konzentration zerschießt und mich noch depressiver und panischer macht, dann werde ich aber mal echt gereizt... oder ist das auch Hashi?

Heul

Ich bin gerade dabei, mich schlau zu machen, aber da sagt irgendwie auch jeder was anderes.

Ich habe gelesen, dass der böse Hashi die Menschen anfällt, die es allen recht machen wollen, die sich dabei auch übernehmen und dass der Hashi den Körper vor noch mehr Überlastung schützen will. Jesus! Kann er das nicht anders sagen?!

Es hilft halt alles nix. Man muss diese lästigen Probleme in den Griff kriegen. Und ja, Hashi ist - soweit ich es nachlesen konnte - keine reine Erkrankung der SD. Ganzheitlich arbeitende Ärzte sprechen von einer System-Erkrankung. Und da denke ich, sie liegen richtig damit. Es gibt ja auch diese Hashi-Erkrankung, die das Gehirn angreift und wo die Entzündung im Gehirn tobt.... Das spricht sehr für System-Erkrankung.

Bei mir hat das auch angefangen nach einer MRT mit jodhaltigem Kontrastmittel. Danach sind die Werte auffällig geworden und seitdem nur Ärger und jeden schlimmer. Geh' bloß nicht ins Krankenhaus, dort kommste nur noch kränker raus.

Ich wäre so froh, wenn das alles wieder gut wäre. Ich gehe eh schon auf dem Zahnfleisch.

Mein früherer Traumatherapeut hat mir gesagt, dass es typisch für Traumapatienten ist, dass sie zuerst psychisch krank werden und irgendwann der Körper auch krank wird, aufgrund des traumatischen Stresses. Das geht dann mit Kopf- und Rückenschmerzen, mit Hautproblemen, Autoimmunerkankungen und Probleme mit den Knochen und den Gelenken über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes bis zu Schlaganfall und Krebs. Ich hätte aber gedacht, dass man doch länger solche Belastungen und Stressbelastungen aushalten kann. Aber scheinbar nicht. Und wahrscheinlich hatte ich schon längst SD-Probleme und sie sind aber nicht aufgefallen. Wenn keiner was untersucht, von außen sieht man es ja nicht.

Da nützt keine Diät was, da helfen teure Shampoos nicht, da hilft alles nicht, kein Sport und keine Rückengymnastik und keine Cremes und alles hilft nix, kein Gingko etca. pp. weil einfach die Hormone im Körper fehlen.

Das hätte echt mal früher auffallen können. Kein einziger Arzt, kein Therapeut kennt sich wirklich aus damit. Alles muss man selbst rausfinden. Mein Therapeut ist echt ein super Typ, der sich klasse auskennt, an zwei Universitäten auch als Dozent gearbeitet hat. Aber als ich diese Woche wegen Hashi ankam, kannte er das auch nicht. Dabei hat das doch enorme Auswirkungen auf die Psyche und die ganze Leistungsfähigkeit. Das ist doch der Hammer. Kein Psychiater hat jemals danach gefragt. Der Hausarzt hat die Werte gemessen, sagt mir, alles sei ok und das bei TSH 2,5, wenn ich es noch richtig weiß und einen Strauß voller Symptome! Da hätte man längst die Dosis vom L-Thyroxin hochfahren müssen. Das war vor 4 Monaten!

Hilf' Dir selbst, dann hilft Dir Gott....

Ich frage mich echt, ob das auch wieder gut wird und ich mich wieder irgendwann wie ein Mensch fühlen werde. Und vor allem, ob ich mich mal wieder wie der Mensch fühlen werde, der ich eigentlich bin?

Heul

Heute geht es mir echt grauselig.

Ich muss mich da kundig machen und mir selbst helfen....

19.01.2023 23:54 • #43


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wer von euch hat Hashimoto?

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D

Dani2107
Gast

Ich habe nur eine Unterfunktion und nehme gerade LT 50 mg. Die Unterfunktion wurde zufällig entdeckt, also von der UT habe ich nix gemerkt oder vielleicht doch und die Beschwerden sind für mich einfach normal geworden? Das weiß ich nicht... In Bezug auf die Angst...ich weiß nicht...meine Angststörung ist 2011 ausgebrochen durch Umstände, wie Schule, Selbsthass und und und und es kam schleichend bis zur Panik, Angst vor Ablehnung, dass mich die Menschen nicht mögen. Bevor ich damals mit 16 zum Kinder und Jugendpsychiater geschickt wurde, wurde ich körperlich untersucht und alles war in Ordnung, also alles psychisch bedingt. Auch meine Schilddrüse wurdr zig Mal untersucht. Nix. Dann 2015 zufällig von Frauenarzt Unterfunktion festgestellt, Tabletten bekommen, aber Angst war nicht verschwunden, vor allem hatte die oft was mit anderen Menschen zu tun, immer noch Angst vor Ablehnung und dass ich unangenehm auffalle. Im Juli 2015 Antidepressiva genommen und nach paar Wochen waren Ängste weg, also doch ein Zeichen dass es an der Psyche liegt? Ich kann meinem Körper nicht mehr vertrauen, liegt es an der Psyche oder hormonell alles? Ich weiß nicht wo ich Ansetzen soll Sad ich bin verzweifelt, gehe nächste Woche zum Hausarzt und lasse Werte überprüfen, ob die sich verändert haben, fühle mich nie ausgeschlafen, müde, schlapp, Angst und Panik ist trotzdem all dem im gesamten besser geworden, vielleicht liegt es daran, dass ich nicht mehr zur Schule gehe und somit kein Druck in Bezug auf Klassengemeinschaft besteht, aber ich habe Angst, dass wieder eine Ärzteodysee losgeht, man nix findet und es alles auf die Psyche geschoben wird, obwohl ich vielleicht doch körperlich krank bin. Wenn ich mir solche Geschichten durchlese, habe ich kein Vertrauen mehr in Ärzte, Körper und Psyche. Kann man denn trotzdem beides haben? Angststörung und Schilddrüsenfunktionsstörung oder schließt sich beides gegenseitig aus?

23.12.2017 12:35 • #33


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Ich kann dir eine kleine Antwort geben speziell wegen der Schilddrüse, da ich auch mal Schilddrüsenprobleme hatte (mittlerweile hat sie sich doch wieder regeneriert von selbst).Und ja das kann was mit der Angst also auch psychisch zutun haben...ich hatte eine Unterfunktion und habe auch Medikamente...L-Thyroxin75 genommen...aber nicht nur der TSH ist ausschlaggebend sonder das T3 und das T4...da solltest schon zu nem Spezialisten gehen...also ich denke die "Schilddrüse" egal was sie hat, ist auch ausschlaggebend für das befinden der Psyche...und des Körpers...eine Entzündung der Schilddrüse "Hashimoto" ist natürlich auch ne Nummer...

Grüßle
Melanie

#2


F
@Melanie mich würde es interessieren, wie es dir vor, während und nach deinen Schilddrüsenproblemen ging bezüglich der Angsstörung.

Hattes du schon zuvor mit Ängsten zu kämpfen? Wie war es während den Schilddrüsenproblemen? Wie ging es dir mit der Hormonsubstitution, ging es da schnell wieder aufwärts?

Bez. ft3 und ft4 etc.: ich bin seit Jahren bei einem Endokrinologen in Behandlung. Der macht das gut, jawoll, hab mich ja schliesslich auch informiert.

#3


schwan
Davon halte ich nicht viel

#4


Icefalki
Also hashimodomässig kann ich nix zu sagen. Aber dass Schilddrüse ein großes Thema ist, sehr wohl.

Gibt es dazu Forschungen? Ich hab auch ne Unterfunktion. Aber, wenn ich es mir richtig überlege, schon immer latent eine Disposition zur nicht wahrgenommenen Angst.

Jetzt Ei oder Henne? Gute Frage.

#5


F
Ja, das weiss ich eben auch nicht, Ei oder Henne oder beides fliesst ineinander rein oder das Ei führte zur Henne oder umgekehrt Panik

Ich kenne durchaus Hashimotöler ohne psychische Probleme und aber auch solche wo mit der Schilddrüse alles paletti ist dafür ne Angststörung. Dennoch, ich finde das einfach extrem auffallend, wie viele "Schilddrüsis" sich hier rumtummeln. Ich wüsste gerne ob es hierzu ein paar Papers gibt, ob das mal untersucht wurde.

#6


Schneeflocke90
ich habe auch Hashimoto. Bei mir war es tatsächlich so, dass Ängste und Hashi Diagnose zeitgleich waren. Bin fest überzeugt, dass es Zusammenhänge gibt.
Kann dir Das Buch von Dr. Rieger empfehlen bzw kannst mir auch gerne eine pn schreiben.

x 1 #7


F
@Schneeflocke90 ich denke auch, dass es da Zusammenhänge gibt. Das sollte man in der Wissenschaft unbedingt mal aufgreifen. Meinst du das Buch "leben mit Hashimoto"? Das hab ich bereits zu Hause.

#8


N
Ich hab auch Hashimoto !

#9


Anni38
Hallo ...
Ich habe auch Hashimoto und kann dir zu 90% sagen das Ängste durch falsche Einstellung / Mängel ausgelöst werden...ist bei mir gerade der Fall...Ich hatte vor 9 Wochen eine Antibiotika Therapie und habe Jod als Kontrast Mittel bekommen seitdem spielt bei mir alles verrückt vorallem die Psyche. ..

#10


F
@Anni38 oje, Jod ist ja gar nicht gut bei Hashimoto! Sch... ich hoffe es wird bald besser wieder!

Wie geht's euch denn wenn ihr hormonell gut eingestellt seid? Trotzdem Ängste?

#11


Nataraja
Ich stell mal ne Verknüfung von den Threads:
angst-vor-krankheiten-f65/ursache-hashimoto-thyreoiditis-t76812.html

x 1 #12


Anni38
Also mit der richtigen Einstellung ging es mir sehr gut...
Kenne auch viele andere die sagen sobald die richtige Einstellung da ist und Mängel aufgefüllt ist geht es einem gut...

#13


F
Hm, bei mir ist das eben nicht so. Ich bin auch wenn ich gut eingestellt bin ängstlich und müde. Sicher weniger als wenn ich schlecht eingestellt bin, dann ist gar nicht gut, aber eben immer noch weit von gesund entfernt.

#14


Anni38
Hast du Vitamin D Vitamin B12 Folsäure Eisen alles mal testen lassen?

#15


Schneeflocke90
@Freisein
Ich meine das Buch Hashimoto healing, gerade sehr bei psychischen Problemen und Hashimoto zu empfehlen.

#16


F
@Schneeflocke90 ach, das kenne ich noch nicht.

#17

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R
Ich bin ein operierter Basedow und für mich gilt: klares Nein! Schöne Werte machen Angst und Panik nicht schöner. L-Thyroxin kann als Nebenwirkung Unruhezustände auslösen, Schwitzen, Zittern u.a.

Es besteht bei den Autoimmuns Hashimoto und Basedow sogar die Gefahr, daß Ärzte (!) Gemütszustände nicht entsprechend behandeln, sondern nur die Werte schönen wollen, egal ob es einem selbst damit gut geht oder nicht. Etwaige Symptome von Hashimoto/Basedow, die auf Angst, Panik, Stress oder auffällige Schlappheit/Unruhe hinweisen, sollten auf jeden Fall auch von einem Psychiater begutachtet werden.

Mein TSH ist<0,1 und das ist gut so. Da bleibt der Wert auch und kein Arzt bringt mich dazu, dieses L-Thyroxin-Zeug zu schlucken, nur damit er schöne Werte erhält und ich total durchdrehe. stirnrunzeln

x 1 #18


F
@Anni38 ja, hab ich alles testen lassen. Ich bin überall im normalen Bereich, Vit. D sehr gut, Folsäure an der unteren Grenze. Ich nehme jetzt noch Vit B Komplex und OPC, weil auch Thrombozyten ein bisschen erhöht.

#19


H
Hashimoto habe ich nicht – jedoch eine Schilddrüsenunterfunktion. Ich nehme auch Medikamente ein und bin laut meinem Hausarzt richtig eingestellt. Auch alle anderen Blutwerte sind sehr gut. Beschwerden habe ich leider dennoch.

Ich nehme aber seit kurzer Zeit Tabletten mit Selen, Biotin und Zink ein, da ich gelesen habe, dass diese Mineralstoffe wichtig sind, wenn man Probleme mit der Schilddrüse hat.

#20


A


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Mira Weyer
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