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T

tofa2021
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Ich habe dauernd sorge davor mir immer wieder sorgen machen zu müssen. Und dieses eckelhafte gefühl fühlen zu müssen wenn man sich starke sorgen macht ( unruhe/nervosität/bauchweh/übelkeit) Ich will dieses gefühl nichtmehr spüren, aber mein Kopf dreht sich im kreis und ich komme nicht weiter. Je mehr ich nachdenke wie sch. das Gefühl ist desto eher bekomme ich das. Ich komme nichtmehr aus diesem mist raus. Ich bin so stark am Grübeln dass ich mich kaum mehr auf was anderes Konzentrieren kann oder freude an etwas anderem spüre. Es ist ohne Pause so in meinem Kopf: Boah das gefühl sich sorgen machen zu müssen ist so ecklig, boah hoffe ich bekomme es heute nicht verstärkt, oh man was wenn es sich total verstärkt und ich eigentlich etwas genießen möchte, oh man ich kann nicht aufhören nicht nachzudenken, wie soll ich aus diesem Teufelskreis raus das grübeln macht doch diese Gefühle. Bin dann so verzweifelt den ganzen Tag angespannt wegen diesen Gedanken und das seit 2 halb monaten schon.

Es gab keinen einzigen Tag an dem ich nicht solche gedanken hatte. Ich bin 24/7 besorgt. In Therapie bin ich schon. Medikamente möchte ich keine nehmen. Ich kann mir nichtmehr vorstellen von diesen Gedanken weg zu kommen… damit es mir wieder top geht müssten all diese Gedanken gelöscht werden…. denn wenn ich daran denke unruhig oder besorgt zu sein bin ich automatisch schon so. Das macht mir grosse sorgen. Und ich kann dann nichtsmehr geniessen weder essen noch was anderes. Ein Beispiel: Ich habe total hunger und Appetit, setze mich hin will essen und auf einmal starke sorge davor in sorge zu verfallen weil ich ja sonst mein essen nicht geniessen kann…. häää? was ist los mit meinem Kopf wie soll das funktionieren. Und dann habe ich automatisch keinen appetit, habe große sorge da ich unruhig bin automatisch und mir genau das passiert wovor ich mir sorgen mache. Hmm weiss echt netmehr weiter. Jeder Tag ist die reinste hölle weil mein Kopf komplett wirre ist. Ich habe echt das gefühl ich bin ein Einzelfall.

Ich versuche es mit sport usw, aber das lindert diese gedanken doch garnicht. Ich habe ja diese symptome nur wegen meinen Gedanken. Aber meine Therapeutin kommt mir mit so tipps an die mir bei diesen Gedanken einfach nicbts bringen. Ich weiss nichtmehr weiter. Habe schon so viele posts geteilt. Und jedesmal wenn ich total verzweifelt bin mache ich ein Neuen Post. 😩😩 habe echt keine Lust mehr das ist doch kein Leben. Will einen freien kopf bin so erschöpft vom lauter nachdenken.

LG
Tofa 🌸

02.07.2023 x 2 #1


69 Antworten ↓
I

-IchBins-
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Zitat von Lingu:
Wirklich wichtig kann sein, sich einiges zuhinterfragen, wieso oder weshalb es so ist.
Natürlich kommt man nicht direkt darauf und es kann sein, dass man sogar andere Dinge noch mit ans Licht bringt.

Stimme ich sehr zu. Denn meist werden nur die Symptome behandelt und nicht die Ursache. Ich frage mich auch, warum Menschen immer wieder in Therapien landen (wie ich ohne Erfolg). Erst, als ich selbst der Sache auf den Grund gegangen war, ging es mir besser, weil ich einen Ansatz hatte, daran zu arbeiten.
Medikamente haben mir nicht geholfen (hatte einige ausprobiert) und das hatte wohl einige Ursachen, wie ich herausfand.

Zitat von Lingu:
Wobei das Leben ja eigentlich kein Kampf sein sollte...

Auch das ist ein wichtiger Punkt. Kampf hat mich überhaupt nicht weiter gebracht, es war die Annahme der Dinge und die Einsicht des Problems oder der Probleme.

Auch Rückfälle nicht als Rückfall ansehen, sondern eher als neue Herausforderung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man dadurch so viel über sich selbst erlernen kann und somit an Stärke gewinnt - Resilienz.

Empfinde deinen Beitrag sehr gut und kann mich dem anschließen. Danke dafür. 🙂

26.06.2023 06:44 • x 3 #53


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Welche Erkrankung habe ich? Komme nicht weiter

x 3


Lingu

Lingu
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Zitat von Ex-Mitglied:
Du hast doch in der letzten Zeit sicher einiges ausprobiert. Du hast festgestellt das einiges davon nicht funktioniert. Dann würde ich etwas anderes ausprobieren. Bringt ja nichts wenn du irgendwas sinnloses nachrennst was nicht funktioniert.

Das ist genau oft ein großes Problem.
Wir machen gerne das, was wir kennen und wobei wir uns sicher und wohl fühlen. Hoffen dabei weiterhin auf heilung und versuchen blind das nach zu machen und zu tun, was anderen in unseren Situationen geholfen hat. Dabei könnte es für uns manchmal allerdings auch ein falscher Ansatz sein.

Also probiere doch mal einiges aus?

Vielleicht magst Du dich damit mehr beschäftigen, was Dir gut tun würde?

Wirklich wichtig kann sein, sich einiges zuhinterfragen, wieso oder weshalb es so ist.
Natürlich kommt man nicht direkt darauf und es kann sein, dass man sogar andere Dinge noch mit ans Licht bringt.

Ich versuche zurzeit es ja "lockerer zu nehmen". Okay, "es lockerer nehmen" hört sich jetzt vielleicht etwas blöde an, die Krankheit ist ernst, aber was ich meine ist, seitdem ich drüber normal spreche, es akzeptiert habe und ich es als ein Teil von mir ansehe, geht es mir viel besser.

Wir können es nicht direkt ändern, also was sonst tun? Dagegen kämpfen? Habe ich auch erst, ist mir ehrlich gesagt viel zu ansträngend. Einfach halt versuchen so "normal" es geht zu leben.

Tofa, ich mag gerne spekulieren. Darf ich Dir ein paar Fragen stellen?

Zitat von tofa2021:
Ich mache mir extreme sorgen um mich.

Geht es Dir zurzeit Körperlich sehr schlecht? Bzw. hat es Gründe warum Du Dir da so extreme Sorgen machst?

Vieles kann ja ein Arztbesuch abklären. Also Dir Teile von der Angst nehmen, vor anderen schweren Erkrankungen.
Wo hängt weiterhin dann das Problem, dass Du so denkst und Dir Sorgen machst?
Falls es wegen der Psyche ist, Du wirst sicherlich nicht verrückt, wenn Du Dich selbst nicht verrückt machst.
Du möchtest es nicht werden, also wirst Du es nicht! So einfach geht es eigentlich, da Du doch entscheiden kannst.

Zitat von tofa2021:
Aber dann kommt die angst und ich verzweifle dann wieder. Ich glaube ich habe den verstand komplett verloren. meine Angst ist es, total unruhig und ängstlich zu werden.

Den Verstand hast Du nicht verloren, da brauchst Du Dir auch keine Sorgen drum machen. Ich und ich gehe mal davon aus auch andere, denken auch sehr oft so und trotzdem sitzen wir hier und schreiben miteinander auf sachlicher und tiefer Ebene und liegen nicht in der Ecke rum und sabbern. 😉

Überleg mal wie Paradox es eigentlich ist. Teilweise haben wir "nichts schlimmes" (im vergleich zu vielen Anderen) und trotzdem drehen wir am Rad. Angst vor komischen Gefühlen oder ob was, irgendwann, vielleicht kommen könnte. Eigentlich könnte man sagen, man wäre eher bekloppt und nicht verrückt.😆
Spaß jetzt mal beiseite.😉

Du hast eigentlich schon super rausgefunden das es die Angst vor der Angst ist und eigentlich keinen wirklichen Grund hat.
Also wie kann Dir etwas Angst machen, was nicht wirklich existiert?🙃

Was ist, wenn Du Dir immer wieder sagst: "Ich brauche keine Angst haben, denn da ist nichts, wovor Ich Angst haben muss!"?
Würdest Du das glauben können? Bei mir hat es so die Ängste genommen, ich bin sprachlos wenn ich daran denke und ich selbst hätte das auch nie gedacht aber im Vergleich zu vorher, ich konnte 8 Jahre nicht aus dem Haus gehen und heute gehe ich mittlerweile Spazieren (noch nie in meinem Leben gemacht). Ohne Medis und Therapeut (welches ich beides aber gerne als Unterstützung hätte)

Es gibt sicherlich auch viele andere Ansätze, die man neben einer Therapie u.o. Medikamenten machen könnte.

Einige versuchen es mit der Aktivität. Also jedes Mal, wenn Du wieder Angst bekommst, Dich schnell mit etwas zu beschäftigen.
Vielleicht etwas Richtung Sport oder etwas, wo dein Kopf viel zu tun hat.
Nicht nur, das "aktiv sein" gesund ist, es kann auch vieles fördern. Viele sind dann gerne auch müde, träge oder unmotiviert und kommen nicht aus dem Haus raus und so, hätte man vielleicht mehr Gründe raus zu gehen?

Allerdings nur sich immer abzulenken, verdrängung, Schauspiel und Co., sich nicht darüber Gedanken zu machen, könnten es verschlimmern. Man darf sich nicht zu sehr verstellen und unter Druck setzen, sonst hällt man auch dieses nicht lange aus.

Lebensfreude kommt halt auch von den kleinen Dingen. Aktiv werden ist meistens immer gut und man hat viel mehr für den Kopf zum verarbeiten und Du hängst vielleicht nicht ständig in der eigenenTeufelsschleife dann fest.

Zitat von tofa2021:
Ich finde es so extrem beängstigend ein Leben lang so angst haben zu müssen.

Deine Gedanken sagen Dir: Du würdest so ein Leben lang leben müssen? Warum denkst Du das?
Weil es bisher noch nicht weg gegangen ist? Dabei weißt Du warum es nicht weg geht. Weil Du daran immer denkst und Angst davor hast. Sowas verpufft auch nicht einfach so.
So Simpel eigentlich und doch so schwer abzustellen wegen der Angst.
Also was ist, wenn Du Dir ab jetzt eher denkst: "Es geht irgendwann weg! Wann weiß ich zwar nicht, aber es geht auch wieder weg!"?
Da es ja auch eigentlich jederzeit weg gehen kann!?

Zitat von tofa2021:
Ich bin wie gelähmt zitter habe angst muss würgen und verkrieche mich dann in mein bett und hoffe nur darauf dass es irgendwie aufhört.

Habe ich auch erst einmal gemacht und es ging nicht weg so. Das muss man eigentlich erst mal verstehen und akzeptieren. Es erfordert halt einiges, vielleicht dies, was Du als "kampf" dann bezeichnest. Ich würde es eher jetzt als "Training" bezeichnen oder es "Aufgabe" nennen? Ah, komische Wörter dafür, vielleicht nicht so richtig - aber es kommt dem nahe wie ich jetzt denke. Es kommt - Du reagierst darauf oder leider eben nicht, wenn Du ins Bett gehst und nur hoffst das es weg geht. Siehst Du hier vielleicht schon den Haken? Du legst Dich ins Bett, anstatt vielleicht der Sache auf den Grund zu gehen oder aktiv etwas zu machen.

Sich ins Bett zu legen, defensiv zu werden. Auch das ist dann ganz Normal und sei dann nicht sauer, traurig oder enttäuscht auf Dich. Wir brauchen auch hier und da mal ruhe und können nicht immer auf Kommando. Hier bitte immer auf deinen Körper achten, was der Dir dann sagt!

Wobei viele die unter Psychischen Erkrankungen leiden haben den Kontakt zu ihren Körper verloren, auch hier gillt es vielleicht wieder erst kontankt aufzubauen? Könnte einem auch sehr stärken und Kraft geben! 🙂

Zitat von tofa2021:
Aber aufhören tut es nie. Seit monaten. Es wird mal stärker mal schwächer. Oft denke ich in solchen momenten dass ich einfach sterben möchte.

In solchen Momenten denken viele so. Habe ich auch und tu ich immer noch gelegentlich mal. Bei mir sogar teils noch aus Angewohnheit... aber dann kommt jetzt danach ein deutliches.. "Eigentlich ja nicht!"

Zitat von tofa2021:
Manchmal vergesse ich es und alles ist okay bis mir wieder alles einfällt was ich so deswegen erlebt habe.

Das ist der Punkt. Es kann Dir also noch gut gehen und Du denkst in dem Moment nicht daran.
Iirgendwann dann aber doch wieder...

Direkt nach der Angst hatte ich ein Tick? mit dem Schlucken. Es kam sobald ich daran gedacht habe. Danach ein zweiter Tick, danach schon der dritte.. Bis.. Ich realisiert habe, das ich es eigentlich steuern kann. Ich will das nicht und es liegt an MIR es nicht zu machen und schon gar nicht, daran zu denken oder dran zu verzweifeln. Weil dann kommt es wieder und es wird präsenter. Ich war bestimmt... 20x Rückfällig, nachdem ich es sogar 1-2 Tage erfolgreich weg hatte und sogar einmal 2 ganze Wochen und dann habe ich einmal kurz gedacht: "Ist es noch da?" was natürlich ein Fehler gewesen war und Und Zack.... war wieder dierekt da und ich konnte es wieder nicht abstellen. Ahhh... Also weiter mit der Geduld.

Dann habe ich mir nur gedacht... "Okay, dann hab ich es erst einmal. Ist halt so." und dann war es alles nach ein paar Stunden Ablenkung weg.. Es war nicht mehr so präsent in meinem Kopf. Ich habe ja eigentlich keine Ticks, es war bei mir nur stressbedingt. Ich hatte Schluckprobleme (vergessen wie man richtig Schluckt), ich hatte einen extrem Salzigen Mund (Einbildung) und ich fing noch leicht mit anderen Dingen an. Also wollte ich mich nur verrückt machen..
Seitdem aber, immer wenn ich daran denke, auch diese Bewegungen mache, wo ich in der Dauerschleife mal drin steckte, bleibe ich nicht mehr drin hängen, denn ich weiß ja, es geht wieder weg falls es kommt. Habe keine Angst mehr davor. Die Angst kann mich da, wo die Sonne nicht scheint!

Also liebe Tofa, wenn bei Dir doch sogar auch mal alles Okay sein kann, dann lass doch von diesem Gedanken oder eher, die Frage die Du Dir stellst: "was ist wenn es wieder kommt?" einfach mal los.

Lass Dir doch nicht von den Gedanken und die Dinge die "passieren könnten" den Spaß und das Leben verderben! Versuche einfach dann wieder an die Aktion zu gehen und an das zu denken, was Du gerade unternimmst und wie gut es Dir dann eigentlich dabei geht. Das ist dann doch etwas schönes, mal sorgenfrei zu sein, also genieße es doch!
Versuche der Angst doch weniger Macht zu geben! Irgendwann wird auch das schon wieder klappen!

Zitat von tofa2021:
Wenn ich ea nicht ernst nehme und vergesse geht es mir top. Und sobald mir einfällt dass ich ja total unruhig werden könnte und micj wieder nicht kontrollieren könnte, ist es wieder eie hölle. Es ist wie ein zwangsgedanke.

Wenn es gelegentlich mal klappt und Du es auch mal vergessen kannst, ist doch Super!
Dann bist Du teils sogar schon viel weiter als sehr viele andere. Wobei Du das ja schon gezeigt hast, indem Dir vieles schon bewusst ist!👍
Erst überhaupt einmal es für eine Zeit lang mal vergessen zu können, abschalten können, ist viel Wert.

Aber dann kommt wieder der "falsche" Gedanke dazwischen. Alles ist Gut vorher.. Aber Du denkst dann anscheinend, Du könntest Dich vielleicht nicht mehr kontrollieren. Wobei Du dich bis dahin doch kontrolliert hast? Warum solltest Du eigentlich es nicht mehr dann weiter können?

Ein Zwangsgedanke. Damit kenne ich mich leider nicht aus..
Ich könnte mir denken, vielleicht, dass man sich so etwas dann einredet? Ich weiß dann leider nicht wo hier die Grenze liegt, von "sich was einreden" (was man öfters mal so tut, aus Angst etc.) und den Zwangsgedanken.
Hier kenne ich ja leider nur meins. Ich bin/war dann eher die Richtung mit einem schlechten Selbstwertgefühl/Selbstvertrauen und redete mir deswegen sehr viel Bockmist ein. (Ja Immer noch teils bei einigen Sachen😑)

Zitat von tofa2021:
Ich hane einfach das gefühl dass ich bald den verstand verliere wenn es nicht besser wird. Ich habe echt keine Lebensfreude mehr deswegen

Hast Du vielleicht andere Aspekte in deinem Leben die Dir vielleicht wieder mehr Kraft und Lebensfreude geben können?

Eine Möglichkeit wäre ganz woanders anzuknüpfen und einiges um Dich herum zu verbessern?
Also, um mit der Situation in der Du dich befindest, besser klar zu kommen und etwas angenehmer zu gestalten.
Natürlich sollte man das Problem bei der Wurzel packen, aber auch andere Dinge im Leben sind wichtig und deine Psyche kann positv beeinflusst werden. Hilft vielleicht auch mit der Angst dann weiter, wer weiß?

Ein schöneres Leben allgemein. Bewusster das Positive mal wahrzunehmen.
Hier und da was ändern, mehr auf Dich und deinen Körper achten etc.
Einfach alles was gut tun könnte. Vielleicht kann man so dann langsam auf das eigentliche Problem zugehen, sich erst einmal antasten, man muss ja nicht gleich durch die Tür rennen. Schritt für Schritt, einiges ausprobieren was helfen könnte.🙂
Vieles ergibt sich dann vielleicht auch von allein, wer weiß das schon?

Hast Du vielleicht Freunde oder Familie die Dir in schweren Zeiten helfen würden und können?
So etwas kann teilweise auch viel Erleichterung verschaffen. Es kann viel leichter zu zweit oder in einer Gruppe sein, man kann sich gegenseitig aufbauen und manchmal sind ein paar liebevolle Tritte von Anderen doch auch sehr nützlich.

Alles sehr aufwendig, aber könnten halt auch zu Erfolgen führen. Wie gesagt, vor allem - wenn etwas einem gut tut!


Ich möchte mich selbst von nichts frei schreiben. Ich sitze selbst oft hier und habe den Ansatz wieder "schlecht" zu denken. Irgendwo "kämpfen" wir uns ja alle durchs Leben. Wobei das Leben ja eigentlich kein Kampf sein sollte... Wir sollten es genießen können und das liegt am Ende doch nur allein in unserer Hand. Oder eher im Kopf. 😄

Also Wie möchtest Du eigentlich leben?

Denk doch mal an das, was Du schon alles überstanden und was Du bis jetzt alles durchgehalten hast. Das kann und sollte doch nicht umsonst gewesen sein oder? Du bist stärker als Du denkst!

Das sind wir alle!

Liebe Grüße & viel Kraft 🍀
wünscht das Lingu!


Entschuldigt, falls ich viele Fehler im Text habe. Ich hoffe man kann es trotzdem noch recht angenehm lesen.
Es ist spät und ich recht müde, also werde ich den Text nicht noch einmal nach Fehlern absuchen. Danke fürs lesen

26.06.2023 03:51 • x 3 #52


Zum Beitrag im Thema ↓


T
Ach ja, und mein Tag verläuft genau so: Wache morgens auf und mache mir schon sorgen darüber weil ich ja mit dem Kopf total weg bin wegen dieser angst davor sich extreme sorgen machen zu müssen. Ich bin den ganzen Tag angespannt/nervös und überlege ganzezeit wie das gehen soll sich nicht rein zu steigern. Mein kopf ist auf lösungssuche ohne eine Lösung. Seit 2 halb monaten. Dann habe ich öfter am tag momente wo ich auf einmal total große sorgen mache weil ich das gefühl habe aus diesem Teufelskreis nichtmer raus zu können. Jedesmal wenn ich mir sorgen mache denke ich mir ja toll du machst dir sorgen weil du angst hast dir sorgen zu machen….. du bist exht total gestört. Mein Kopf hört nicht auf. Ablenken funktioniert garnicht. Auch wenn ich mich ablenken möchte habe ich diese bescheuerten gedanken im hinterkopf. Diese dauernde sorge davor gefühlsmäßig total unruhig/nervös zu werden. Ein ewiger Teufelskreis.

x 1 #2


456-abc
Ich würde dir sehr wünschen dass du einen Psychiater findest mit dem du auf der fachlichen Ebene sprechen kannst. Bleib hartnäckig bei der Suche und nimm eine gewisse Wartezeit in Kauf. Hast du schon mal über eine Tagesklinik nachgedacht?

x 1 #3


T
@456-abc Bin halt in Therapie, bei einem psychiater war ich noch nicht habe einen Termin aber erst im Juni leider. Ich kann halt nicht wirklich irgendwie was dagegen tun. Und habe das gefühl meine Therapeutin hat auch keine ahnung auch wenn sie meint dass sie sich sicher ist dass man das behandeln kann und ich da raus kann.

#4


456-abc
Es gibt die Terminservicestelle Tel. 116117

x 2 #5


456-abc
Da vermittelt man dir einen Facharzttermin innerhalb von vier Wochen.

x 1 #6


456-abc
Rufe gleich morgen an und lass dir helfen.

x 1 #7


Schlaflose
Ich verstehe die Frage im Titel des Threads nicht so ganz. Was meinst du mit "welche Erkrankung"? Es ist eindeutig eine psychische Erkrankung, welche genau, kann nur ein Psychiater oder ein Therapeut diagnostizieren. Da du in der Rubrik generalisierte Angststörung schreibst, hast du ja wahrscheinlich schon diese Diagnose bekommen. Von dem was du noch schreibst, könnte es auch noch in Richtung Zwangsgedanken gehen.

x 3 #8


T
@Schlaflose Mit erkrankung meine
ich welche psychische. Es wurde mir damals keine eindeutige diagnose gegeben da es nicht wirklich genau irgendwohin passt. Man geht davon aus es könnte eine generalisierte angststörung sein. Typische Zwangsgedanken sind es auch nicht meinte meine Therapeutin. Habe schon nach gefragt. Sie meinte das sind keine Zwangsgedanken. Deswegen dachte ich mir ich brauche jemanden der genau das Problem schonmal behandelt hat. Aber irgendwie habe ich das gefühl meine Probleme passen nirgendwo rein und ich bin ein Einzelfall.

#9


T
Es ist irgendwie ne Mischung bei mir, meinte meine Therapeutin. Sie meint aber man kann das behandeln? ich will einfach nur irgendwie jemanden kennen der genau das selbe problem 1:1 hat und es da raus geschafft hat damit ich einfach Hoffnung habe und mich mal austauschen könnte. Aber ich stoße auf niemanden mit dem ich mich so austauschen kann. Es sind überwiegend personen die sich sorgen um andere dinge machen und deswegen die Symptome haben. Aber ich mache mir Sorgen weil ich amgst vor diesen gefühlen habe. Ich habe weder Panikattacke sonst nocj was. Mache mir einfach nur sorgen darüber warum ich angst davor habe mir sorgen machen zu müssen. Plötzliche sorge darüber nicht normal, sondenr psychisch gestört zu sein weil ich dieses Problem mit der Angst habe. Sorgen darüber machen warum ich mir sorgen mache. in meinem Kopf sieht es dann so aus ( oh man mir geht es so schlecht, oh man alles ist so schlimm, wie soll ich mich beruhigen, ich bekomme es nicht hin, muss mir für immer sorgen machen bestimmt, für immer mit diesem eckligen gefühl leben, was wenn ich dieses gefühl bekomme wärend ich essen möchte? dann kann ich nichtmehr essen, was wenn ich dieses gefüjl bekomme wenn ich schlafen möchte? dann kann ich nichtmehr schlafen, was wenn ich es bekomme wenn ich draussen bin um spaß zu haben dann habe ich keinen spaß mehr) und dann habe ich automatisch sorge darüber. Und wenn ich dann draussen bin kommt ein gedanke wie: oh nein oh nein nicht dass dir jetzt sorgen machen musst oder angst bekommen musst dann ist der spaß hin, oah stell dir vor du hast jetzt voll angst dann wars das mit allem…. und dann habe ich automatisch angst und mache mir so extrwme sorgen, und dann bin ich so extrm schlecht gelaunt weil ich mir dauernd selbst in die schönsten momente kacke. Ich habe keinen grund um mir sorgen zu machen eigentlich, aber ich mache mir sorgen darüber mir irgendwie wegen irgendwas sorgen maghen zu müssen und dann unter diesen Gefühlen leiden zu müssen. Es ist so bescheuert. 😩

#10


456-abc
@tofa2021 Das kann dir ein Psychiater aus fachlicher Sucht erklären, damit du Sicherheit gewinnst und Behandlungsmöglichkeiten kennst. So stocherst du im Trüben und drehst dich in deiner Gedankenspirale.

x 1 #11


456-abc
Hier im Forum kann dir niemand deine Fragen eindeutig beantworten, wir sind ja nur Betroffene. Gehe den Weg und suche dir fachliche Hilfe.

x 1 #12


456-abc
Und ich verstehe auch die Aussage deines Therapeuten nicht über Behandelbarkeit. Ängste znd Zwangsgedanken sind therapier- und behandelbar.

#13


Schlaflose
Zitat von tofa2021:
@Schlaflose Mit erkrankung meine ich welche psychische. Es wurde mir damals keine eindeutige diagnose gegeben da es nicht wirklich genau irgendwohin passt. Man geht davon aus es könnte eine generalisierte angststörung sein. Typische Zwangsgedanken sind es auch nicht meinte meine Therapeutin. Habe schon nach gefragt. ...

Aber was würde es dir nützen, wenn du eine eindeutige Diagnose hättest oder wenn du jemanden finden würdest, der exakt dasselbe hat? Davon geht es nicht weg.

x 1 #14


T
@Schlaflose dann hätte ich wenigstens weniger Angst davor dass ich vielleicht mein Leben lang so leiden muss. Hatte jetzt eben plötzlich wieder so ne totale Angst, bei dem
Gedanken daran das mir alles zu viel wird und ich das gefühl habe ich bin verloren und werde es nicht schaffen. Es kocht in mir hoch, mein herz klopft, mein Kopf ist wie feuer mir wird warm ich bekomme weiche knie und zitter leicht, bekomme bauchkrämpfe oder auch übelkeit ab und
zu. Ich habe total Angst vor diesem Zustand irgendwie. Möchte dieses Gefühl einfach nichtmehr spüren. Aber es tritt immer wieder und wieder auf weil ich mir deswegen ja so sorgen mache. Bin so unruhig und unkonzentriert gerade weiss garnicht wie ich den Tag beginnen soll. Meine Gedanken drehen sich nurnoch im Kreis genau so: Oh man ich bin so unruhig, oh man das wird nie wieder weg gehen, wie soll ich es schaffen nicht in diesen Angstzustand zu verfallen? ( für mich ist dieser Zustand einfach gruselig, angsteinflößend da es so stark ist dass ich gefühlt nichts unter kontrolle habe dann. Das gefühl macht mir angst weil es mir einiges Zerstören kann. Es nimmt mir meinen Appetit, ich muss ab und zu erbrechen, es nimmt mir jeglichw freude an dem was mir freude macht in dem Moment, ich kann mich nichg konzentrieren, es quält mich innerlich die nervosität, es zerstört meine darmflora, zerstört meinen schlaf, ich nehme Ab obwohl ich schon sehr dünn bin, es schleppt mich in den Tod gefühlt. Wenn das nicht aufhört werde ich bald sterben habe ich das gefühl. Kein Mensch kann so leben und möchte so leben. Das Problem ist das ist bei mir so weit dass ich mir nurnoch permanent sorgen darüber mache und somit automatisch dieses gefühl permanent habe. Mal sehr sehr stark mal schwach. Und jedesmal aufs neuste mit meinem Kopf ausgelöst. Liege im bett und bin am zweifeln gerade, das verstärkt das gefühl. Das ist mir bewusst. Aber ich kann nicht aufhören zu zweifeln,zu grübeln warum dieses Gefühl so schlimm ist. Stellt euch mal vor ihr macht euch mega sorgen um etwas, um eine Krankheit oder so, und das eigentliche Problem ist aber eigentlich dass man sich sorgen macht, dieses gefühl sich extrem sorgen um etwas zu machen das quält einen, und man sieht nicht wie gefährlich dieses gefühl auf dauer ist. Seitdem es mir bewusst ist drehe ich durch. Ich kann garnichtmehr aufhören mir sorgen zu machen. Es wird mir einfach zu viel alles, und dann bekomme ich das gefühl kurz vor einer Panikattacke zu sein, ich weiss nicht ob ich mal eine Hatte. Mein gehirrn ist so auf Alarm die ganzezeit ohne pause genau so: (du bist verloren, das wirsg du nichtmehr los, du wirst nichts geniessen können, du wirst so sein wie gelähmt, du wirst vor lauter unruhe kein normales leben mehr führen können, kein Mensch der Welt würde mit einer Person wie du leben wollen. Du wirst vor lauter leid und nervosität nichtmehr essen können und dann ab magern. Du wirst nichtmal ein Buch un ruhe lesen können, oder in ruhe essen essen, dir wird immer schlecht sein. Hör auf zu träumen denn all deine träume werden müll durch dieses Problem. Diese Starke Angst kontrolliert dein Leben. Jede sekunde, jede minute. Immer diese Nervosität die angst verrückt zu werden dadurch, die angst dass es nie wieder aufhört. Das Problem ist ich kann nicht aufhören so zu denken. Wenn ich diese Gedanken nicht hätte, hätte ich das Problem garnicht. Nur wegen diesen Gedanken geht es mir so. Mit tabletten wird es nix ich spüre es.

#15


Schlaflose
Zitat von tofa2021:
dann hätte ich wenigstens weniger Angst davor dass ich vielleicht mein Leben lang so leiden muss.

Eine Diagnose bei einer psychischen Erkrankung bedeutet nicht, dass es dann nicht ein ganzes Leben lang anhält. Ich habe mein Leben lang eine ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitstsstörung. Die Diagnose habe ich erst vor 12 Jahren berkommen, aber es ist immer noch genauso da. Durch die Diagnose ist mir einiges klar geworden, warum ich so bin wie ich bin und das hat mir geholfen, nicht mehr mir selbst die Schuld für meine Unzulänglichkeiten zu geben, mehr nicht.
Die Symptome, die du hast, kommen bei einer Reihe von psychischen Erkrankungen vor und es ist völlig egal, wie diese Erkrankung im Einzelnen heißt. Oft ist sind es auch mehrere psychische Erkrankungen, die zusammenkommen, so dass man das gar nicht trennen kann. Da hilft eine Therapie, am besten in Kombination mit Medikamenten.

x 1 #16


T
@Schlaflose Ja hast auch schon recht, aber dann wüsste ich wenigstens ob eine Therapie sinn macht oder nicht. Oder ob es Erfolge gibt oder nicht. Kann eine Therapie denn ernsthaft bei jeder psychischen erkrankung helfen? wenn ich wissen würde es wird sich nichts ändern würde ich die Therapie sein lassen das belastet einen ja auch zusätzlich. Ich habe einfach keine klarheit, das würde mich schon ein stück weiter bringen. Dann wüsste ich eventuell was zu tun ist, ob mir diese und diese Medis helfen oder nicht, ob diese und diese Therapie sinnvoll ist oder nicht. Aber so habe ich das gefühl drehe ich mich sinnlos im Kreis und mache irgendwas ohne zu wissen ob es überhaupt sinnvoll ist.

#17

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T
@Schlaflose ich mache Zurzeit eine Verhaltenstherapie und meine Therapeutin hat sehr viel Hoffnung und ist sich sicher bei mir das man das heilen kann… ich weiss nicht warum die so fest daran glauben kann aber ich selbst nicht.

x 1 #18


Schlaflose
Ob Therapie und Medikamente helfen kann man nur erfahren, indem man sie ausprobiert. Das kann einem niemand vorher mit Sicherheit sagen.
Bei mir haben Therapien gar nichts gebracht, dafür aber Medikamente. Bei Persönlichkeitsstörungen sind Therapien aber generell nicht sehr wirksam. Bei Angststörungen schon.

x 2 #19


koenig
Zitat von tofa2021:
Aber so habe ich das gefühl drehe ich mich sinnlos im Kreis und mache irgendwas ohne zu wissen ob es überhaupt sinnvoll ist.

Weißt du überhaupt was eine Therapie ist. Es gibt auch verschiedene Therapien. Eine Therapie hat nichts mit daran glauben zu tun.

x 1 #20


A


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Mira Weyer
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