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Hallo.
wie bereits beschrieben habe ich bei der Angstbewältigung gute Vorschritte gemacht.
Der Winter waru lang und hart, ich kam kaum aus dem Haus.
Und ich merkte so langsam,dass ich rein garnichts mehr ohne meinen Mann gemacht habe.
Da er ja Rentner ist, sein Leben ist furchtbar, haben wir immer gemeinsam ! etwas unternommen. Dann wurde mir klar, ich bín gewaltig wieder in die Situation gekommen wie früher.
Mir gings gesundheitlich nicht gut, hatte einen Gallensteinabgang war auch in der CT , wovor ich früher Angst hatte, habs aber sehr gut überstanden. Nun soll ich noch in die MRT und genau davor hab ich wirklich Angst. Die Untersuchung dauert ca. 1-1 1/2 Stunden mit Kontrastmittel. Angeblich kann man eine tablette bekommen, dann ist man belämmert )
das will ich aber nicht. Ich drücke mich wo es geht.
Und mache keinen Termin aus.

Mit meinem Mann bin ich wieder täglich unterwegs, wie das bei Rentnerin so ist. Freundinnen habe ich keine. Verwandte auch nicht.
Wenn ich aber mal in die Situation komme, dass ich zum Arzt fahren muss früh morgens,dann schaffe ich das auch.. da mein Mann ein Spätaufsteher ist.
Irgendwie ist alles so durcheinander geraten bei mir.
Versteht das Jemand.
liebe Grüsse
von einer altwerdenden Seemoewe

07.05.2010 07:48 • 08.05.2010 #1


6 Antworten ↓


Deelight
Ohja, das kenn ich. Ich geh auch so gut wie gar nicht ohne meinen Mann oder eine Bezugsperson aus dem Haus.
Nur wenn es wirklich nicht anderst geht. Und manchmal zwinge ich mich auch einfach dazu, da ich meinem Mann gegenüber ein sehr schlechtes gewissen habe. Schließlich arbeitet er ja den ganzen Tag...

Ich denke bei Dir ist das Problem, das Dein Mann zu Hause ist und somit eigentlich immer für Dich "verfügbar" ist.
Da ist es dann natürlich nochmal schwerer sich einen Ruck zu geben und das Haus alleine zu verlassen.

Bist Du denn in Therapie?

Wegen dem MRT musst Du Dir keine Sorgen machen. Hatte ich letztes Jahr auch und hatte furchtbare angst vor diesem Kontrastmittel (ich könnte ja eine unentdeckte Allergie haben
Und wenn wirklich was sein sollte, Du hast ja so einen Drücker in der Hand und wenn i-was sein sollte, das Du Panik bekommst oder so, drückst Du drauf und dann brechen siie die Untersuchung ab und holen Dich da wieder raus.

Du schaffst das !!!

07.05.2010 11:50 • #2



Rückschlag wegen Erkrankung

x 3


huhu!

habe mal ne frage:

warum dauert denn so eine untersuchung solange?

lg
rose

07.05.2010 16:35 • #3


Das weiss ich nicht, warum diese Untersuchung sooo lange dauert, angeblich bis das Kontrastmittel durchgelaufen sei.
Ich hab noch nicht nachgefragt in der Praxis.

07.05.2010 17:56 • #4


Deelight
Das liegt am Kontrastmittel.

Manche müssen es trinken (ich glaub 1Liter ) und manche bekommen es intravenös gespritzt. Nach dem letzten Schluck bzw. nachdem das Mittel gespritzt wurde muss mind. eine halbe Std. gewartet werden.
Das MRT ansich dauert ca. 10-20 min.

LG

07.05.2010 18:11 • #5


Hi,

ich musste 2008 auch ein MRT machen, da ich an Migräne mit Aura leide. Ich glaube nicht, dass die Untersuchung 1 1/2 Stunden dauert, zu mindestens nicht die Untersuchung im MRT, ich glaube das längste was ich mal gehört habe, war eine halbe Stunde im MRT. Ich überlege gerade, ob Du ganz rein musst, es kann auch sein, dass Dein Kopf draußen ist, bei meiner Mum wurde mal die Bandscheibe untersucht und da war der Kopf z. B. draußen. Ich selber kann die Angst verstehen. Ich musste mit den Kopf rein. Ich kann Dir den Tipp geben, Dir eine Praxis auszusuchen, wo es ein offenens MRT gibt, d.h. die sind etwas größer als normale. Ich war auch in einem offenen MRT, die Röhre ist dann etwas höher. Ich würde der Assistentin sagen, dass Du Angst hast, dann können die über den Kopfhörer, den auf bekommst mit Dir reden. Mir wurde z. B. immer gesagt, wie lange eine Aufnahme dauert, das sind so ca. immer 2 - 3 Minuten. Ich habe dann die Augen zugemacht und immer angefangen zu zählen, Du merkst das an den Geräuschen, denn dann wird immer einen Aufnahme gemacht. Du bekommst eine Klingel in der Hand, wenn etwas ist, holen die Dich da sofort raus. Die beobachten Dich ja auch die ganze Zeit. Mit den Zählen der Minuten ging die Zeit recht schnell rum. Als dann die letzte Aufnahme gemacht wurde und das Gerät still war, kamm gleich sofort die MRT-Assistentin und hat mich rausgeholt. Ich habe es auch ohne Beruhigungstablette geschafft. Wichtig ist, dass Du vorher Bescheid sagst, dann gehen die anders mit Dir um. Nur Mut, Du schaffst das, eigentlicht ist es gar nicht so schlimm...

lg

Kad

07.05.2010 18:57 • #6


Danke für Euren guten Ratschläge. Kann einer von Euch mit mir gehen...
na irgenwann muss ich schaffen.
Aber bei mir wird es schon so sein,dass der Kopf draussen ist.
denn es werden ja Galle, Leber und Bauchspeicheldrüse angeschaut.
Ich hab schon im Internet gegoogelt..es gibt tatsächlich offene Röhren. Werd mich mal schlau machen..
Mein Mann war auch schon öfter in der MRT aber immer nur wegen dem Knie oder dem Rücken, das geht ja ohne Kontrastmittel und er war schnell wieder draussen.

Nur er hat das Problem der Platzangst nicht.
Eigentlich hab ich ja die Angst überwunden, zb. vor Fahrstühlen oder alleine im Auto zu fahren. Vielleicht sind es auch nur diese blöden "Gedanken", die man immer noch hat.

Gruss von der Seemoewe

08.05.2010 09:21 • #7




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