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huhu

Ich erzähle euch mal etwas aus meinem Leben... Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen..
Seit meiner Geburt lebe ich mit 1-2 Katzen zusammen..
Jeany war meine erste..Sie wurde genau im selben Jahr wie ich geboren und wir waren von anfang an unzertrennlich...
Ich habe sie oft mehr geliebt als meine "Freunde" die mich eh nur mobbten... Als ich im Dezember 2001 aus der Klinik kam, war ich so fröhlich meinen Schatz wieder zu haben...
Ich genoss jede Minute mit ihr.. Am 17.Dezember dann aßen meine Familie und ich Abendbrot, es war kurz nach 6.. Als ich nach dem essen dann in den Keller ging um sie zu füttern lag sie eingerollt da... Ich dachte sie schliefe denn sie war mit 11 nicht mehr die jüngste und manchmal etwas schwer von begriff... als ich sie dann aber berührte war sie eiskalt-tot.
Für mich brach eine welt zusammen (man bedenke ich war zu dem zeitpunkt 11 Jahre alt)... Ich rannte die Treppe hoch und schrie nur "Jeany is tot" .. Mein Stiefvater sagte nur "Ich solle nich so brüllen".... Nur meine Mutter nahm mich in den Arm. Wir fuhren sie dann begraben, bei - 13 grad..
Einige Tage später bekam ich dann Felix, einen British Kurzhaar Kater, der von anfang an nur bei mir sein wollte... Er vergötterte mich, und ich war sehr froh ihn in den armen zu halten...
bis zum 2.1.2002... ein paar tage zuvor war er kastriert worden... an diesem abend lag er dann da, erbrach blutig/weißen schaum und war apathisch..
Meine Mutter fuhr mit ihm in die Tierklinik..
Am nächsten Tag sagte sie "sie gehe ihn abholen", kam aber mit leeren händen zurück.. Mein Felix war gestorben.. (ich war immernoch erst 11 jahre alt)..Er litt an einem Herzfehler...Ich konnte mich nicht von ihm verabschieden.. Ich weiß jedes Detail auch noch heute.. fast 10 jahre später...
Ein paar Monate später (ich konnte nie ohne katzen leben, sie sind mein leben) bekam ich dann paula.. eine hausatze (3 monate) mit 3 lustigen punkten...Sie war ein temperamentvolles tier, eine kratzbürste..aber ich liebte sie..
Als sie krank wurde fuhr meine Mutter mit ihr zum Tierarzt und kam mit der Diagnose zurück sie hätte Würmer.. was ja leicht zu behandeln wäre... Doch nichts schlug an..An einem Mittwoch im Juni 2002..(ich war 12) kam ich aus der schule... keine Paula..
Als meine Mutter dann kam meinte sie nur "sie habe sie einschläfern lassen"..auch von diesem tier konnte ich mich nicht verabschieden...
Im Juli 2002, kam dann Fabiola..Meine jetzige Katze... Ich habe so wahnsinnige angst was passiert wenn sie nicht mehr da ist.. ich denke jeden tag daran wie ich mich verhalte wenn sie nicht mehr ist..drehe ich durch? breche ich zusammen? Ich habe auch totales heimweh... Fabi^^ ist anders.. sie bringt taschentücher, schleckt meine tränen ab wenn ich weine, geht mit mir duschen, knurrt wenn es an der haustür schellt... einmal war sie abgehauen.. ich war sofort unterwegs.. 5 uhr morgens.. ich suchte sie und sah sie mehrmals..als ich es aufgegeben hatte lief ich heim..
wer saß da hinter der tür? fabbi.... sie ist durch mein verängstigtes rufen nach hause gekommen.. sie hatte 3 mal junge.. alle hat sie bei mir im bett versteckt.. ich glaube sie liebt mich so sehr wie ich sie..sonst hätte sie das alles nicht getan...
warum kann ich die zeit mit ihr nich genießen? weil ich angst habe sie zu verlieren.. sie ist das wichtigste wesen in meinem leben..noch vor den eltern..weil sie mir nicht weh tut, und ich weiß das sie mir nie was böses zun würde...

Glaubt ihr ich habe ein Trauma durch die ganzen erlebnisse? denn ich muss die ganze zeit weinen als ich diesen text hier schrieb.. die erinnerung an meine katzen... tut so weh das ich sogar anfange zu zittern..

entschuldigt bitte das es so lang geworden ist..aber.. es musste einfach mal raus

Eure Panzerlady

16.03.2010 12:44 • 30.12.2014 #1


8 Antworten ↓


Du Arme lasse Dich mal lieb drücken.....

Auch bin mit Katzen gross geworden....hatte als Kind nichts,nur meine Katze....irgendwann kam sie nicht mehr von Ihren Ausflügen nachhause....Ich suchte sie tagelang aber sie blieb verschwunden.....
Entschloss mich als Kind das wenn ich später Katzen haben werde sie nur in der Wohnung zu lassen....zu gross war meine Angst nochmal so ein geliebtes Tier zu verlieren....
Vor 9 Jahren entschloss ich mich 2 Kätzchen aus dem Tierheim zu holen.....ich fand 2 Babykätzchen....Bruder und Schwester....und nahm sie mit nachause...Seitdem sind sie immer bei mir und bis auf meine Kinder das liebste was ich habe....
Eine dritte Katze kam vor ein paar Jahren hinzu die aber quallvoll verendete....sie bekam Gelbsucht und musste eingeschläfert werden.Das ist jetzt ca.4 Jahre her und immer wenn ich mal ein Foto von ihr in die Hände bekommen muss ich an sie zurück denken und weinen....sie war soooo einzigartig ,öffnete den Kühlschrank und die Türen...kam immer zum schmusen und war einfach nur lieb.....
Immoment habe ich noch 2 Katzen merke aber sooo langsam das sie älter werden und mir graust es schon davor irgendwann Abschied nehmen zu müssen.Könnte schon heulen wenn ich dran denke.....
Sie sind immer für mich da, sitzen an der Tür wenn ich nachhause komme ,trösten mich wenn ich traurig bin und merken wenns mir schlecht geht....
Wenn ich dran denke das es eines Tages nicht mehr so sein wird ....wird mir ganz übel und ich weiss noch nicht mal ob ich stark genug wäre um bei ihnen zu sein in ihren letzten Minuten....

Mich macht der Gedanke daran soooo richtig traurig und hilflos....

lg.Eva

16.03.2010 13:31 • #2



Verlustängste und TrauerUrsachen für Angststörung?

x 3


Oh mein Gott.. dir geht es wie mir

danke fürs drücken, dich auch mal lieb drück

16.03.2010 14:56 • #3


Ist wahrscheinlich so wenn man liebt....man will es nicht verlieren oder hergeben.....ob Mensch oder Tier ist dabei völlig egal....obwohl ich mit Tieren eindeutig die besseren Ehrfahrungen gemacht habe....was Treue und Verlässlichkeit angeht....

16.03.2010 15:06 • #4


ich auch...ich gebe meinen sorgen auch eher in der gegenwart von tieren raum..menschen können einem manchmal doch zu weh tun..ein tier würde das nie tun

16.03.2010 16:44 • #5


schön zu lesen das Du auch so denkst.....manchmal erlebe ich Unverständnis weil ich so denke....
Aber wenn ich könnte würde ich Tiere immer den Menschen vorziehn....


lg.Eva

16.03.2010 21:19 • #6


Ne du, da brauchst du dir wahrlich keine gedanken machen ich denke genauso...

17.03.2010 00:12 • #7


Hallo, ich hab mich hier auch wirklich wiedergefunden. Meine Katze ist 19 geworden. Es war das schlimmste für mich, als sie starb. Ich hab es nicht ausgehalten. Hab mir dann zwei neue angeschafft.- Ich denke oft daran, wie ich den Verlust nochmal aushalten soll.
Tiere sind einfach immer ehrlich. Ich finde es zwar schlimm, wenn ich sage dass ich Tiere dem Menschen vorziehen könnte, aber ich habe so das Vertrauen in Menschen verloren.

10.04.2010 12:17 • #8


Ich habe meine Katze verloren, ich komme nicht darüber hinweg, sie hatte Asthma u wohl einen Anfall als ich mit meinem Auto losgefahren bin. Ich habe Sie überfahren, mein kleines Baby. Ich suche Hilfe ich selber komme darüber nicht hinweg, ich trinke weine, trinke u möchte am liebsten sterben. Sie war mein ein u alles, so lieb, so frech, so lustig und einzigartig. Ich träume von ihr ich sehe u höher sie. Ich vernachlässige meinen Job, mich, alles. Ich werde damit nicht fertig. Meine kleine "Mangakatze" grosse Augen, zart, klein nun ist sie tot. Durch mich. Ich verzweifel.

30.12.2014 16:50 • #9




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Mira Weyer