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meryem
Hallo,
ich würde mich gerne mit ein paar Leuten austauschen die ebenfalls die oben genannten Gefühle/Symptome haben.
Früher hatte ich "nur" die Angst und Panikattaken, aber mittlerweile fühle ich mich fast jeden Tag benommen , alles scheint unwirklich und ich bin nur Zuschauer...
Dazu kommt das ich so taubheits und kribbelgefühle habe.
Es ist wirklich unangenehm und macht natürlich Angst.
Es scheint wohl so eine Art Dissoziation zu sein ( laut meiner Therapeutin).
Was kann man dagegen tun? Zulassen aus der Situation raus gehen.?
Das einzige was bei mir bis jetzt hilft ist Bewegung, aber dies kann ich nicht immer wenn ich Schule habe.....ich befinde mich gerade in Ausbildung zur krankenschwester bin jetzt im 3. Lehrjahr und habe noch eine kleine Tochter und bin alleinerziehend.
Vielleicht hat jemand Lust zu schreiben und sich auszutauschen.
Liebe Grüsse Meryem

20.01.2011 10:55 • 24.03.2011 #1


14 Antworten ↓


Hallo meryem,

genau die gleichen Symptome habe ich zur Zeit auch sehr extrem!
Laufe den ganzen Tag "benebelt" durch die Gegend und bin schon davon überzeugt verrückt zu sein! Habe so eine Angst!!
Gestern war ich bei meinem Therapeuten und er sagte das ist ein ganz normaler Zustand und ich soll dann versuchen mich abzulenken.
Es ist aber schwierig umzusetzen weil ich mich schlecht ablenken kann!
Habe Angst "durchzudrehen".

20.01.2011 13:16 • #2



Unwirklichkeitsgefühle Taubheitsgefühle Benommenheit

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meryem
Hy Minimaus,

danke für Deine Antwort.
Das mit dem Gefühl durchzudrehen kenne ich sehr gut.
Was tust Du denn dagegen?
Ich hoffe das es nicht allzu lange andauert , ich habe es jetzt ganz doll seit Montag.
Wenn ich Schule habe und nur zuhören muss ist es am schlimmsten, natürlich steigere ich mich da auch noch rein zusätzlich...
Vielleicht kennt jemand ein paar Tips....
LG Meryem

20.01.2011 18:46 • #3


Hallo,

ja,das kenne ich auch nur allzu gut...Mir ist dann alles fremd und ich hab das Gefühl,alles ist in Watte gepackt.Denke dann auch immer,ich dreh gleich durch.
Ich glaube,man muss irgendwas machen,womit man sich wieder spürt...z.b kalt duschen gehen,irgendwas...Du darfst dich nicht so sehr da hinein steigern,dann wirds nämlich immer schlimmer,versuch dich abzulenken,kritzel im Unterricht auf nem Blatt rum,oder so.
Ich kann dir versprechen,dass du nicht durchdrehst,man muss nur loslassen und sich nicht reinsteigern...
Außerdem nehme ich immer Dr. Bach Notfalltropfen,die helfen mir immer,gibt es auch in Bonbon-Form

LG

22.01.2011 13:48 • #4


meryem
Hallo Muck Muck,
vielen Dank.
Ja das mit den Reizen damit man sich wieder spürt klingt logisch..
War gestern bei meiner Therapeutin und hatte eine schwierige Sitzung. Dabei bekam ich wieder dieses Gefühl und mir wurde total schwindlig.
Aber sie meinte das ist "normal" wenn man sich an solche Situationen erinnert.
Es gehört dazu den Schmerz zu spüren um wieder gesund zu werden...
Heute ging es einigermassen, hatte den ganzen Tag Fortbildung und musste mir quasi 6 Stunden nur Vorträge anhören.....teilweise fühlte ich mich dann nicht anwesend...
Wie ist das denn bei Dir?
Hast Du auch traumatische Kindheitserlebnisse?

Liebe Grüsse meryem

23.01.2011 00:34 • #5


Ich habe mich mal einen Vormittag mit meinen immer wiederkehrenden Gedanken beschäftigt.
Sachen wie
Oh meine Gott
Das gibt es doch gar nicht
Da kannst du sowieso nichts machen
Ist sowieso alles egal
Auf Biegen und Brechen
Ohne Rücksicht auf Verluste usw.
An diesem Morgen erfasste mich auch ein großes Schwindelgefühl, ich dachte echt ich kippe vom Stuhl.
Eigentlich ist das Symptom Taubheit und Schwindel doch recht passend.
So manches konnte, wollte ich nicht hören, da hat mich echt das Entsetzen und Grausen gepackt. Aber zu diesen Gefühlen mich bekennen konnte ich auch nicht.
Richtig aufgefallen ist mir das an meinem Gedankenspruch: Ist sowieso alles egal, denn die Fortsetzung lautete – ob ich bin oder nicht bin, das interessiert keinen.
Kaum das dieser Gedanke auch nur ansatzweise in mir hochkam, habe ich diesen immer zurückgedrängt und dennoch war mein Tag danach, mehr als unerfreulich.
Später, als ich die Sternengeschwister des Lichts kennen gelernt habe da kam dieser Gedanke erneut in mir hoch.
Ich habe Stundenlang im Nieselregen gesessen und war mit der Frage beschäftigt ob ich denn leben will.

So viel Angst war in mir.

23.01.2011 00:52 • #6


meryem
Hallo Wespe,
ja es klingt schon so wie Du es beschreibst.
Bist Du denn auch in therapie?
Bei mir war es heute echt grausam.
Bin überhaupt nicht belastbar , stehe nur noch neben mir.
Schimpfe meine Kleine wegen jeden Piep aus......
Bin momentan alleine und meine Schwester die sonst bei mir wohnt ist im Moment verreist....

gruss meryem

23.01.2011 21:43 • #7


meryem
Hallo ihr Lieben,
im Moment ist es echt grausam während der Schule.
Ich bekomme ständig ein richtiges Kribbel/prickeln im Kopf.
Habe mal gelesen dieses Gefühl des sich auflösens kommt bei psychosen vor?
Ich dreh echt am Rad, eigentlich dachte ich schlimmer geht es nicht mehr......
Gruss Meryem

27.01.2011 16:57 • #8


Zitat von meryem:
Hallo Wespe,
ja es klingt schon so wie Du es beschreibst.
Bist Du denn auch in therapie?
Bei mir war es heute echt grausam.
Bin überhaupt nicht belastbar , stehe nur noch neben mir.
Schimpfe meine Kleine wegen jeden Piep aus......
Bin momentan alleine und meine Schwester die sonst bei mir wohnt ist im Moment verreist....

gruss meryem



Hallo meryem,

ich habe Hilfe von den STernengeschwistern des Lichts.
Das sind diejenigen die mir die 25 jahre dauernden, psychosomatischen Beschwerden weg genommen haben.
Wie weis ich nicht, aber weg sind sie.
Mit Gefühl was in mir Vertrauen schaffte.
Als ich mir Bewusst wurde über damals einen kleinen Teil meiner Gedanken, da hatte ich an diesem Tag Angst, und damals wusste ich nicht wie mächtig diese Angst war, wie Belastend diese Angst in mir war, ein Ausdruck meiner Angst waren auch diese immerwieder kehrenden Standartsprüche.
Hinter jedem Spruch stand, steht für mich ein Angst, eine Wegmachhandlung.
Ein vor mir Verbergen, ins lächerliche ziehen, oder igonieren, überspielen usw.
Weil ich Vertrauen habe zu den STernengeschwistern des Lichts konnte ich mich diesem meinen überspielen oder wegmachen widmen, nach und nach das Dahinter, mir hinter dem Schleier der Angst die, meine Gefühle die oftmals mit Handlungen, ERlebnissen aus meinem frühen Leben zusammenhingen, anschauen.
Mit dem Vertrauen das ich erstmals hatte, mit einigen ERlebnisse von Seiten der Sternengeschwistern des Lichts schaute ich mir das DAmals, meine Kindheit, Jugend an, verglich diese mit dem Heute in Jetzt und konnte/kann auf Erlebnisse, auch tief in mir Verknüpft zugreifen, also ich bin nicht mehr nur noch auf meine ERfahrungen angewiesen, die belastend und angstmachend sind.
Das ist meine Hilfe, der ich DAnke.

30.01.2011 07:09 • #9


Hallo Leute
ich bin erst 15 Jahre alt udn weiß genau was ihr durch macht. ich finde mich hier nur zu gut wieder.. mir gehts genau so. Benommenheit, unwirklichkeitsgefühle, dass ich nicht mehr ich selber bin, dass alles so fremd wirkt. Ich hatte auch immer die Angst verrückt zu werden oder durchzudrehen. Aber ich kann euch sehr beruhigen! Es wird nicht passieren. Man befürchtet immer : ich werde verrückt, kippe um. Es wird nie eintreten, dass verspreche ich euch. Stempelt euch nicht als bekloppte ab oder gestörte. denn Angststörungen werden sogar noch zu den neurologischen erkrankungen. Am anfang war alles sehr schlimm für mich. Mittlerweile mache ich das beste draus! ich mache muskelentspannung, viel sport, ernähre mich gesund und habe eine therapie begonnen! Und nochwas: ich hatte am anfang sehr angst in eine klinik zu müssen. Vielleicht geht es euch genau so. Aber das ist nicht nötig. Was soll man denn da? Man muss lernen sich den ängsten im ALLTAG zu stellen um so wieder man selbst zu werden. Es braucht alles seine zeit und geht leider nicht wie eine Grippe in ein paar tagen vorbei. Aber wir schaffen das alle!

27.02.2011 12:45 • #10


Das ganze nennt sich übrigens Derealisation!

Ich habs auch. Wusste bis Freitag gar nicht dass das was ich da erlebe nen Namen hat...

Ich habs immer so erklärt dass ich mich fühle als wenn ich gar nicht in der Welt wäre und alles an mir vorbeilebt. Wie Falschgeld.

Das ist wohl ne Art Mechanismus der "Verdrängung", einfach abschalten.
Naja... Ich habe manchmal ganze Zeit wo es mir so geht. Das geht dann schon morgens mitm Aufstehen los.

Auf komischten ist es, wenn man dann durch die Stadtgeht. Ich fühle mich dann manchmal wie in so Musik-Videos wo jmd mitten aufm Times-Square steht und die Menschenmengen im Zeitraffer an einem vorbeilaufen aber man selber sich nicht bewegt...

27.02.2011 20:23 • #11


@ Wespe:
Wer sind die Sternengeschwister des Lichts??

28.02.2011 13:49 • #12


Islandalfar
Hallo ihr Lieben,

kenne dieses blöde Gefühl auch genaustens. Bin Agoraphobikerin und leide unter Panikattacken. Nun sind aber weniger die Panikattacken mein Problem, sondern dieses blöde Gefühl des "Nichtdaseins".
Wenn ich morgens aufwache ist dieses Gefühl schon da, dann sitze ich im Zug und komme mir vor wie in einem Film. Ich nehme meine Umgebung zwar war, aber stelle mir immer wieder die Frage:

"Wie kann ich überhaupt noch unterscheiden, welcher Zustand jetzt normal bzw abnormal ist?"

Es frustriert mich vor allem, weil es mir die letzte Woche (Fastnachtsferien) so gut ging und nun dieser verdammte Zustand wieder anfängt.
Schlafe auch ziemlich schlecht, weil ich mich vor dem nächsten Tag fürchte. Ob es vielleicht schlimmer werden könnte. Wie ich den Tag überstehen soll usw.

Was hat euch bei diesem Zustand geholfen? Gehe jetzt ab und zu joggen und mache auch progressive Muskelentspannung. Habt ihr sonst noch ein paar Tipps?

Liebe Grüße

15.03.2011 19:00 • #13


Zitat von Islandalfar:

"Wie kann ich überhaupt noch unterscheiden, welcher Zustand jetzt normal bzw abnormal ist?"



Du sprichst mir aus der Seele...
Auch ich habe die letzten Wochen keine Probleme mehr mit Panikattacken, obwohl ich auch Agoraphobiker bin. Aber diese schrecklichen Gefühle rauben einem echt den letzten Nerv und lassen einen zweifeln, gel?

Also bei mir treten diese Gefühle weniger auf, wenn ich mit meiner Freundin unterwegs bin und irgendeiner Beschäftigung nachgehe. Mit Freunden treffen, sofern das möglich ist, kommt auch gut. Obwohl ich leider keine guten Freunde hab und mich fast ausschließlich mit meiner Partnerin abgebe..dafür ist sie aber auch ein guter "Freund".

Mein Therapeut sagt immer, man solle sich etwas für den Tag vornehmen, was man gerne macht und die Gefühle so gut es geht ignorieren. Genau das tue ich auch schon seit Wochen, aber hab immernoch diese sch.... Gefühle und Unruhe in mir, die einfach nicht weggehen wollen trotz aller Bemühungen.
Hoffe, dass dir das ein bisschen hilft und du den Mist schneller los wirst.

LG

17.03.2011 14:15 • #14


meryem
Bei mir war es die ganze zeiz weg und jetzt seit 2 tagen ist es wieder da....
ausserdem bin ich extrem gereizt...
weiss nciht warum es ist doch wirklich zum Mäuse melken....
ich kenne einfach den auslöser nicht....
gruss meryem

24.03.2011 18:16 • #15



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