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41

T

tom69
Gast

Hallo,
offensichtlich hab ich mir letzte Woche zuviel zugemutet. Zuviele Termine und auch mal 2bis drei Bierchen gegönnt. Jetzt liege ich erschöpft und mit einem krankheistgefühl flach. Kennt ihr das dass man sich völlig erschöpft fühlt. Nach einer stressigen Phase.
Kann es sein das Alk. es noch verstärkt?
Jedesmal wenn ich denke es geht aufwärts krieg ich einen mit dem Vorschlaghammer einen darauf. Letzte Woche noch 35 km mit dem moutainbike abgerissen Jetzt völlig platt.
Laut Therapeuten hab ich einiges am start.
GAS unter anderem. Wie geht's euch mit dieser ich sag mal Erkrankung ? Es gibt nur wenige Tage an denen es mir einigermaßen gut geht. Das hat bei mir letztes Jahr nach einer ziemlich heftigen Zeit mit sehr viel Stress angefangen. Ein Telefonat hat das Fass zum überlaufen gebracht.
Grüße Tom

19.06.2021 x 2 #1


43 Antworten ↓
E

Ex-Mitglied
Gast

Guten Morgen,
Es sind nicht die Sorgen oder das Verhalten der anderen was uns dauerhafter Anspannung versetzt Es sind wir selber ,unsere Gedanken ist es .
Das ist wirklich traurig und wir sollten uns auch dafür mal km Arm nehmen.
Den Alltag zu schaffen oder das Leben ohne Spaß zu haben ist traurig..
So sehr traurig, dass ich eine Depression entwickelt habe
Strengt ja wahnsinnig viel an .
Die Achtsamkeit hilft uns im hie und jetzt zu sein.
Bestimmt ist es überhaupt nicht schlimm wenn die Kinder mal Lärm machen oder nicht aufräumen oder jetzt in der Pandemie zu Hause waren trotz homenoffice .
Alles durxhgegehn lassen geht auch nicht aber ist es nicht schön die Kinder spielen zu sehen als krank im Bett oder mehr.
Den eigenen Blick erweitern und erkennen das wir es sind der engstirnig ist voller Unruhe und Rast voller Sorgen und Panik die Kinder sind Kinder sie verstehen noch den Sinn des Lebens, Spass und Freude haben.
Wir erwachsene Menschen haben das vor lauter Leid oder Elend vergessen .
Irgendwann mal in unserem Leben ist es angefangen das wir immer mehr traurig wurden voller Sorgen und Traurigkeit. Bis hin zum jetzt
Mir geht's ebenso .
Jeden Tag den Rucksack voll mit Verletzungen und traurigen Sachen mit zu schleppen ist sehr anstrengend.
Hin und wieder lege ich den Rucksack ab mache es aber viel zu wenig sollte es jeden Tag tun obwohl mir nicht danach ist aber ich mache es einfach mal ab heut e habe ich ja was zu verlieren im besten Fall, meine Depressionen

01.06.2021 06:11 • x 2 #14


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Totale Erschöpfung nach Stress

x 3


orki

orki
Mitglied

Beiträge:
59
Themen:
5
Danke erhalten:
41
Mitglied seit:
@touch
ich bin neulich auf was neues und interessantes gestoßen.

Bezieht sich auch auf das "Symptom: chronische Müdigkeit" die Monate lang anhält und wenn auch Erholung keine Besserung bringt.
es gibt auch kleine Symptome der chr. Müdigkeit:
- Halsschmerzen
- Lymphknoten schwellen an
- Fieber bis ca. 37,5
- Gliederschmerzen die durchs Körper wandern

Angeblich ist Hauptverursacher der "Herpes Virus" (es gibt aber auch paar andere Viren die mit dabei sind). Anscheinend ca. 3,4 Mrd. Menschen tragen diesen Virus in sich, die meisten wissen es aber nicht, weil nur der Typ2 (Lippen Herpes) zum Vorschein kommt. Man kann sich aber testen lassen um Gewissheit zu haben ob man es hat oder nicht.

An sich stellt der Herpes Virus für den Menschen keine Gefahr dar. Er ist nur in uns drin.

Wie es beginnt...
Beim "kurzem" Stress setzt der Körper Adrenalin und Cortisol frei der dann ziemlich schnell wieder abgebaut wird.
Beim andauerndem Stress, der eventuell Monate lang geht (Distress) kann es zu chronischen Freisetzung von Adrenalin und Cortisol kommen.

Wenn der Körper Adrenalin und Cortisol freisetzt, reduziert das Immunsystem sofort die Aktivität , diese heißt
"Immunsuperession". Daher werden wir in diesen Phasen leicht krank, verlieren Appetit und haben schlechten Schlaf. (hormonale disbalans)

Durch andauernd geschwächte Immunsystem, breiten sich die Viren durch, die woher zwar immer im Körper da waren aber nie ein Problem darstellten, weil unser gesundes Immunsystem es immer im Schach halten konnte.

Und weil unser Immunsystem mit den ausgebreiteten Viren nicht mehr zurecht kommt und überfordert ist, fühlen wir die Symptome, sprich, wir fühlen uns Krank.

Was man gegen die chronische Müdigkeit machen kann, (der Körper sollte wieder zur Erholung kommen)
- guter und langer Schlaf, min. 7,5 Stunden
- kleinere Essportionen auf mehrere male verteilt (mehr Eisenhaltiges, Eisen transportiert Sauerstoff)
- Es gibt anscheinend Hormonelle und Antiviren Therapien

Wichtig ist, Stress zu reduzieren, wenn man Stress nicht vermeiden kann, sollte man lernen, mit ihm richtig umzugehen, sprich, nicht nah an sich ran lassen, klingt sehr schwer, ich denke aber das ist die einzige Methode, außer wir schließen uns alleine im Zimmer, für Rest unseren Lebens ein.

Außerdem ist Melatonin sehr wichtig für unseren Körper, er wird zwischen 23 - 03 Uhr nachts vom Körper produziert.
Dabei muss völlige Dunkelheit herrschen, sonst wird die Produktion reduziert.

Melatonin reguliert unter anderem unseren hormonellen Balance.
(Dabei werden Reserven aufgefüllt die leer sind).

Die ganzen Daten und Informationen stammen aus einem Beitrag über "chronische Müdigkeit". Ich gebe keine Garantie, dass das auch zu 100% so stimmt zwinkern

Da ich selber seit ca. 1 Jahr drunter leide, bin ich für weitere Informationen und Gespräche sehr froh zwinkern
Vielleicht weißt jemand mehr oder hat andere Informationen - ich bin ganz Ohr!

Gruß

11.06.2021 20:16 • x 1 #37


Zum Beitrag im Thema ↓


Calima
Zitat von tom69:
Kann es sein das Alk. es noch verstärkt?


Das ist mit Sicherheit so. Allein der Dehydrationseffekt sorgt dafür, dass der Körper mit Missempfindungen reagiert. Das Zeug weglassen und viel trinken - am besten Mineralwasser oder ungesüßten Tee, das hilft, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

x 2 #2


squashplayer
Geht mir auch so. In Phasen mit intensiver Angst (GAS) bin ich deutlich weniger belastbar. Rege mich schon über Kleinigkeiten so auf, dass ich denke, ich kriege einen Nervenzusammenbruch.

Das ist für den Körper Schwerstarbeit, das darf man nicht vergessen. Typischwerweise läuft das Fass am Ende von Stressphasen über. Man sollte es akzeptieren und sich mehr Ruhe gönnen, sich den schönen Dingen zuwenden und lernen, das Leben wieder zu genießen.

x 7 #3


delukexe
Hi...habe immer wieder mal die gleiche Symptomatik. Ich war gestern z.B. den ganzen Tag unterwegs.. Shoppingtag mit meiner Mum. Heute Morgen total gerädert aufgewacht. Fühle mich den ganzen Tag schon superschwach. Mein Arme fühlen sich schwer an und es ist wie ein leichter Schmerz. Total am Ende eben. Hab den ganzen Vormittag nur rumgelegen. Zustand ist noch der gleiche! Kann das nicht wirklich einordnen.. befeuert meine Angst natürlich, da ich mich einfach nicht gut fühle. Ich kann nicht nachvollziehen warum ich mich so bescheiden und total erschöpft fühle. Immerhin ist meine Mum ca. 20 Jahre älter und Sie fühlt sich heute nicht so..

x 2 #4


E
Hallo
Das kenne ich auch, bei traten Ende 2018 spontan Schüttelfrost mit Fieber über 39 Grad und Lymphknoten Schwellungen auf , ich hatte eine Gesicht nach dem die Schübe vorbei waren als sei mein Gesicht entstellt.
Ganz komisch und bedrohlich.
Ich habe jeden Tag Angst das ich das wieder bekomme .
Bin auch an generalisierte Angststörung Panikanfälle und Depressionen und Verdacht auf posttraumatische..
Zur Zeit geht's aber nach 30 Minuten spazieren gehen bin ich platt

x 1 #5


orki
Hallo zusammen,
diese Gefühle, angeblich Krank zu sein kenne ich sehr gut, diese Gefühle kamen bei mir damals sogar noch vor meiner ersten Panikattacke (hatte nur eine einzige Panikattacke (2018), die sich dann zur Gen. Angststörung entwickelt hat).
- Man fühlt sich Fiebrig (ohne Fieber zu haben)
- Man fühlt Gliederschmerzen
- Man fühlt sich total erschöpft
kurz, man fühlt sich so, als ob man gerade einfach Krank ist (z.b. Erkältung).

Diese Gefühle kamen bei mir damals meistens am Abend und waren dann am nächsten Tag wieder weg.

Seit Juni 2020, wo ich mit Rauchen aufgehört hab, wache ich immer voll erschöpft nach 8 Stunden schlaff auf, und habe diese Erschöpfungs- und Krankheitsgefühle jetzt viel öfters.

Vielleicht hängt es auch mit Depressionen zusammen, diesen Zusammenhang habe ich bereits öfters gehört.

Leider habe ich bis heute noch keine Lösung gefunden. 😥

x 1 #6


Frozen93
Hallo ihr Lieben ich hoffe es ist in Ordnung hier zu schreiben. Ich war 6 Wochen auf einer psychosomatischen Reha und konnte vom Alltag mit drei Kindern abschalten. Ein Kind hatte ich mit. Nun bin ich seit 3 Tagen wieder daheim und ich merke das mir der ganze Haushalt noch immer Probleme bereitet. Hab keine Motivation ständig das aufgeräume um überhaupt sauber zu machen. Wenn ich außerhalb putze klappt das besser. Was kann ich machen bzw ändern? Fühle mich hilflos

x 2 #7


orki
Zitat von Frozen93:
Hab keine Motivation ständig das aufgeräume um überhaupt sauber zu machen.

Siehst du einfach keinen Sinn mehr aufzuräumen, weil danach, deine Kinder es sowieso wieder verwüsten? Hab ich dich richtig verstanden oder geht es um was anderes?

x 1 #8


Frozen93
Zitat von orki:
Siehst du einfach keinen Sinn mehr aufzuräumen, weil danach, deine Kinder es sowieso wieder verwüsten? Hab ich dich richtig verstanden oder geht es ...

Ja genau es belastet einfach alles. Ständig ist Unordnung und ich muss aufräumen

#9


O
Ich weiss nicht, wie alt deine Kindern sind, aber können sie vielleicht schon mithelfen oder selbst aufräumen? Und wird über das ganze Haus "verteilt" gespielt oder gibt es auch Orte, wo quasi der "Erwachsenen Bereich" ist?

#10


Frozen93
Zitat von Ostseemädchen:
Ich weiss nicht, wie alt deine Kindern sind, aber können sie vielleicht schon mithelfen oder selbst aufräumen? Und wird über das ganze Haus ...

Ja sie sind alt genug. Aber ordentlich aufräumen verstehen sie leider nicht. Eine Wohnung haben wir. Im Untergeschoss überall oben im Schlafzimmer nicht

#11


orki
@Frozen93
Ich glaub dein Problem ist tiefgründiger als nur diese Unordnung, so hab ich das Gefühl. Aber ich bin keine Psychologe etc Smile
Kann es sein, dass du das Gefühl hast, mit dem Leben überfordert zu sein?
Ich habe selber keine Kinder, daher kann ich schlecht beurteilen zwinkern
Falls deine Kinder nicht ordentlich aufräumen können, drehe den Spieß um und erteile ihnen doch eine Lektion, Koche was, aber nur halb so gut wie du es kannst, dass die den unterschied merken, zwischen aufräumen und gut aufräumen Very Happy

x 1 #12


koenig
Zitat von Frozen93:
Aber ordentlich aufräumen verstehen sie leider


Da liegt schon ein Teil deines Problems. Du meinst, sie machen es nicht ordentlich. Das ist dein Anspruchsdenken. Dann machst du es gleich selbst. Also machst du es allein. Das erzeugt Stress. Und so zieht es sich durch deinen ganzen Alltag.

x 2 #13


E
Guten Morgen,
Es sind nicht die Sorgen oder das Verhalten der anderen was uns dauerhafter Anspannung versetzt Es sind wir selber ,unsere Gedanken ist es .
Das ist wirklich traurig und wir sollten uns auch dafür mal km Arm nehmen.
Den Alltag zu schaffen oder das Leben ohne Spaß zu haben ist traurig..
So sehr traurig, dass ich eine Depression entwickelt habe
Strengt ja wahnsinnig viel an .
Die Achtsamkeit hilft uns im hie und jetzt zu sein.
Bestimmt ist es überhaupt nicht schlimm wenn die Kinder mal Lärm machen oder nicht aufräumen oder jetzt in der Pandemie zu Hause waren trotz homenoffice .
Alles durxhgegehn lassen geht auch nicht aber ist es nicht schön die Kinder spielen zu sehen als krank im Bett oder mehr.
Den eigenen Blick erweitern und erkennen das wir es sind der engstirnig ist voller Unruhe und Rast voller Sorgen und Panik die Kinder sind Kinder sie verstehen noch den Sinn des Lebens, Spass und Freude haben.
Wir erwachsene Menschen haben das vor lauter Leid oder Elend vergessen .
Irgendwann mal in unserem Leben ist es angefangen das wir immer mehr traurig wurden voller Sorgen und Traurigkeit. Bis hin zum jetzt
Mir geht's ebenso .
Jeden Tag den Rucksack voll mit Verletzungen und traurigen Sachen mit zu schleppen ist sehr anstrengend.
Hin und wieder lege ich den Rucksack ab mache es aber viel zu wenig sollte es jeden Tag tun obwohl mir nicht danach ist aber ich mache es einfach mal ab heut e habe ich ja was zu verlieren im besten Fall, meine Depressionen

x 2 #14


E
Wir sollten und dürfen nie vergessen das wir unser ganzes Leben mit unserer verletzten Seele leben
Zerknäult mal bitte einen zwanzig Euro schein oder 50 Euro hauptsächlich muss es ein Geldschein sein.
Wert ihn zu Boden und tritt mal drauf .

Beschimpft ihn ..
Dann entknäult diesen schein wieder in seiner Form zurück ,was ihr seht sind Linien etc..
Der Geldschein verliert trotz allem seinen Wert nicht und wir verlieren trotz allem was uns widerfahren ist oder widerfährt den Wert nicht.

In dieser Pandemie sollten wir uns mal so richtig loben denn wir schaffen alles doppelt so gut .

x 4 #15


Frozen93
Ja das es meine Ansprüche sind das weiß ich schon irgendwie. Aber ich bilde mir die Unordnung ja leider nicht an. Hab mir extra Roboter gekauft zum saugen und wischen. Kann sie aber auch erst nehmen wenn das Chaos weg ist.

x 1 #16


E
Kleine Schritte immer kleine Schritte Frozen ,
Stelle dich mal gedanklich auf einem Plateau und schau mal was du alles in deinem Leben geschafft hast genieße den Ausblick für eine Weile. Vergesse nicht das sein ,ich darf so sein .

x 1 #17

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Frozen93
Zitat von tuffie 01:
Kleine Schritte immer kleine Schritte Frozen , Stelle dich mal gedanklich auf einem Plateau und schau mal was du alles in deinem Leben geschafft hast ...

Ja da ist das nächste Problem. eigentlich weiß ich was ich schon alles geschafft habe es kommt innerlich aber kein Gefühl dafür an

x 1 #18


E
Dann trete doch mal in Deinem Leben an erster Stelle..Werde Achtsam was dein inneres Kind möchte habe es lieb aber auch den inneren Erwachsenen

x 1 #19


Frozen93
Zitat von tuffie 01:
Dann trete doch mal in Deinem Leben an erster Stelle..Werde Achtsam was dein inneres Kind möchte habe es lieb aber auch den inneren Erwachsenen ...

Hast du da Tipps oder Übungen?

#20


A


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Mira Weyer
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