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Hallo zusammen

Ich brauche ganz dringen euren Rat.
Vielleicht ging es dem ein oder anderen auch schon so und kann mir sagen was ihm geholfen hat.
Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Ich habe im November letzten Jahres meinen geliebten Opa an Krebs verloren.
In der Zeit wo er im Sterben lag fingen meine Symptome schon an und würden nach seinem Tod immer schlimmer. Leider kann ich schon seit November nicht mehr arbeiten gehen.

Anfangs habe ich mich tagelang benebelt gefühlt im Kopf, wie als wäre ich den ganzen Tag betrunken.
Ich hatte total Nacken und Hinterkopfschmerzen. Mein Kopf würde schwer wie Blei und ich hatte immer das Gefühl ich muss ihn anlehen.
Habe ich ihn dochmal länger gehalten, war das sehr anstrengend und ich bekam sofort wieder diese schrecklichen Nackenschmerzen. Wenn ich meinen Kopf drehe fühlt sich irgendwie alles zu kurz an vom Hinterkopf bis in die Schultern, ganz merkwürdig g. Außerdem höre ich immer mal wieder so ein riesen im Nacken. Als würde Sand vom Kopf in den Nacken laufen... Zu diesen Kopf Symptomen kann dann einige Wochen später blei schwere Arme und Beine ine. Und so ein ganz komisches Zittern im
Körper bei Bewegung. Also wenn ich meine Arme hebe ist das sehr anstrengend für mich und wenn ich sie senke dann zittert bei dieser Bewegung meine Schultern. So ist das auch im Nacken wenn ich meinen Kopf senke oder im Rücken wenn ich mich bücke.
Auch meine Beine sind total Kraftlos

24.07.2015 20:56 • 19.08.2015 #1


74 Antworten ↓


Ich muss mich total beim stehen oder laufen konzentrieren das ich nicht umfalle.
Genrell hab ich das Gefühl über jede Bewegung nach denken zu müssen und mich extrem konzentrieren zu müssen. Es ist schrecklich ich bin den ganzen Tag eigentlich zu nichts in der Lage.
Liege seit 8 Monaten Rum weil ich einfach keine kraft habe.
Selbst sitzen streng mich an und ich bekomme sofort Rückenschmerzen und Nackenschmerzen.
Ich weiß mich was ich noch machen soll?

Neurologisch bin ich untersucht...kein ms, kein myasthenia gravis, Mrt vom Kopf auch top, Blut top usw.
Also meine Neurologen Versichern mir es ist nix neurologisches.
Schwer zu glauben wenn man nur noch ein Bruchteil seiner Kraft hat und ständig zittert und das Gefühl hat in sich zusammen zu fallen...

Kennst das irgendwer von der Psyche und

24.07.2015 21:01 • #2



Totale Erschöpfung! Was soll ich noch machen?

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Kann mir vielleicht sagen was ich dagegen machen kann?

24.07.2015 21:02 • #3


Perle
Hallo Juliya,

was hast Du denn bisher unternommen, damit es Dir besser geht? Was sagt der Arzt / Therapeut?

Hatte das auch ganz stark. Sind bei mir Verspannungen und chronisches HWS-Syndrom. Konnte den Kopf kaum bewegen, Arme und Schultern schmerzten stark, bei Bewegung war im Nacken immer ein Knirschen zu spüren und mir war auch schwindelig.

Mir haben u.a. konsequente Krankengymnastik und Mass. geholfen.

LG, Martina

24.07.2015 21:04 • #4


Wurde ein burn-out bereits ausgeschlossen?

24.07.2015 21:05 • #5


Perle
In meiner akuten Krankheitsphase war ich dermaßen erschöpft, dass ich kaum noch einen Schritt vor den nächsten setzen konnte. Ich konnte damals nicht glauben, jemals wieder zu Kräften zu kommen. Bist Du in therapeutischer Behandlung?

24.07.2015 21:08 • #6


Zitat von hamburg.meine.perle:
Hallo Juliya,

was hast Du denn bisher unternommen, damit es Dir besser geht? Was sagt der Arzt / Therapeut?

Hatte das auch ganz stark. Sind bei mir Verspannungen und chronisches HWS-Syndrom. Konnte den Kopf kaum bewegen, Arme und Schultern schmerzten stark, bei Bewegung war im Nacken immer ein Knirschen zu spüren und mir war auch schwindelig.

Mir haben u.a. konsequente Krankengymnastik und Mass. geholfen.

LG, Martina


Ich war erst mal bei mehreren Neurologen um das körperliche auszuschließen.
War bei einer Heilpraktikerin. Habe versucht in einer psychosomatischen Klinik eine Therapie zu machen. Misst sie aber nach einer Woche abbrechen weil ich einfach zu erschöpft war.
Nun gehe ich zwei mal die Woche zur Psychotherapie.
Versuche mit ein bisschen dehen oder Wassergymnastik in Schwung zu kommen.
Will mir nun auch von meinem Hausarzt mal krankengymnastik verschreiben lassen.

Die Therapeutin meint schon das es ein paar Ansatzpunkte gibt bei mir die zu meiner Erschöpfung geführt haben.
Ich tue mir halt sehr schwer mich auf die Psyche einzulassen weil die Symptome so stark und bedrohlich sind.

24.07.2015 21:15 • #7


Zitat von MathiasT:
Wurde ein burn-out bereits ausgeschlossen?


So genau definieren kann man das wohl bei mir nicht ist vielleicht ein Mix aus burn-out und psychischer und körperlicher Erschöpfung? Ich hatte sehr viel Stress zu der Zeit

24.07.2015 21:16 • #8


Perle
Was war das für eine Klinik? Tagesklinik oder stationär?

War eben mal auf Deinem Profil. Hast Du evtl. heute Geburtstag?

24.07.2015 21:18 • #9


Zitat von hamburg.meine.perle:
In meiner akuten Krankheitsphase war ich dermaßen erschöpft, dass ich kaum noch einen Schritt vor den nächsten setzen konnte. Ich konnte damals nicht glauben, jemals wieder zu Kräften zu kommen. Bist Du in therapeutischer Behandlung?


Und wie lange ging das ganze bei dir?
War das auch alles die Psyche?
Ich habe auch schon so gut wie jegliche Hoffnung auf Besserung verloren
Jaa ich mache eine ambulante Psychotherapie

24.07.2015 21:18 • #10


Hm, ein burn-out ist ja ein Mix des von dir Genannten. Das sind klassische burn-out Symptome. Ne Bekannte ist seit 2 Jahren krank und nimmt Medikamente bzw macht Therapie. Wünsche dir jedenfalls baldige Besserung.

24.07.2015 21:19 • #11


Zitat von hamburg.meine.perle:
Was war das für eine Klinik? Tagesklinik oder stationär?

War eben mal auf Deinem Profil. Hast Du evtl. heute Geburtstag?


Das war eine Tageklinik.
Jap ich bin heute 23 Jahre geworden

24.07.2015 21:20 • #12


Alles Gute zum Geburtstag!

24.07.2015 21:20 • x 1 #13


Danke

24.07.2015 21:21 • #14


Perle
Oh - na dann: Alles Liebe zum Geburtstag !

Also, ich wurde Anfang 2014 krank, ich hatte tausend körperliche Symptome und starke Schmerzen. Ich schreibe Dir jetzt hier absichtlich nicht alles, denn das würde Dir nicht sonderlich helfen. Um Deine Frage zu beantworten: JA ! Es ist ausschließlich die Psyche. Ich bin körperlich kerngesund! Ich weiß, man kann sich das als Betroffener anfangs nicht vorstellen aber die Seele kann Salto schlagen, wenn sie auf sich aufmerksam machen möchte! Es ist alles ein Lernprozess und es geht mir nun - 1 Jahr danach - sehr viel besser. Habe gerade wieder mit der Arbeit begonnen.

Tagesklinik? Nicht ausreichend in Deiner Verfassung! Ich war im letzten Sommer 6 Wochen auf einer psychosomatischen Akutstation in einem Krankenhaus. Dort wurde ich vor allem erstmal wieder körperlich "in Stand gesetzt", parallel hatte ich auch Therapien etc. . Auf eine Akutstation kannst Du kurzfristig gehen! Danach wäre evtl. Tagesklinik angesagt. War jedenfalls bei mir so.

24.07.2015 21:30 • #15


Jaa das wäre wohl eine Überlegung wert mit der akutstation.
Wie hat man dich da körperlich in stand gesetzt?
Danke für die Glückwünsche

24.07.2015 21:38 • #16


Perle
Ist sehr umfangreich, daher in Stichworten: Sport, Gymnastik, Tanzen, Feldenkrais, Atem- und Muskelentspannung, ganz viele "Akut-Gespräche", sich "fallen" lassen dürfen, ganz viel weinen dürfen (offen und nicht heimlich), unendliche viele intensive Begegnungen mit den Mitpatienten, im Arm halten. Das ganze klingt ziemlich emotional, oder? Ist es auch! Das war eine ganz intensive Zeit in meinem Leben. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, gespürt, dass ich nicht alleine bin, Freunde gefunden. Und ich musste mir eingestehen, nach immer wiederkehrenden falschen Mustern gehandelt zu haben, weil ich nicht achtsam mit mir war. Das tat sehr weh aber es war heilsam.

Und - ja, auch Medikamente wurden gegeben. Meiner Ansicht nach geht es ohne nicht. Zumindest nicht am Anfang.

LG, Martina

24.07.2015 21:54 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Da hast du aber eine gute Klinik erwischt.
Als ich in der Klinik war hatten 2 Anwendungen am Tag und sonst haben wir Rum gesessen und gewartet. Sport und Muskelentspannung haben wir gar nicht gemacht.
Als dann noch die Aussage kam es kann sein das man für immer mit den Symptomen Leben muss und sie nie wieder weg gehen, habe ich dann abgebrochen.

Ich kann mich so schwer auf die Psyche ein lassen. Immer dieses Angst vor einer Muskelerkrankungen oder nervenerkrankung... Soll ich mich nochmal untersuchen lassen?

25.07.2015 10:39 • #18


Hat noch jemand eine Idee?

25.07.2015 16:37 • #19


Hotin
Hallo Juliya92,

jede Menge Ideen habe ich da noch. Das kannst Du gar nicht alles
ausprobieren.

Zitat:
Ich kann mich so schwer auf die Psyche ein lassen. Immer dieses Angst vor einer
Muskelerkrankungen oder nervenerkrankung...


Wenn Du einen Schlüsselbund auf dem Dachboden verloren hast. Was denkst Du,
wann wirst Du den im Keller wiederfinden?

Was bitte soll Dein Opa mit Deinen starken Ängsten zu tun haben, oder war er eine
besondere Bezugsperson, ein Eltern-Ersatz für Dich?

Zitat:
Selbst sitzen streng mich an und ich bekomme sofort Rückenschmerzen und Nackenschmerzen.


Hast Du Dich denn schon mal an der Wirbelsäule untersuchen lassen? Vielleicht
kann Dir ein Orthopäde, oder noch besser ein guter Osteopath sagen, ob bei Dir
irgend ein Nerv abgeklemmt wird.
In so einem Fall können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auftreten.
Erschöpfungssymptome kommen jedoch meist von der Psyche.

Nachträglich noch herzliche Glückwünsche zum Geburtstag
und gute Besserung für Dich.

Und gib niemals auf, es gibt fast immer eine Lösung.

Viele Grüße

Hotin

25.07.2015 17:05 • x 1 #20



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