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Hallo,

ich wende mich an Euch, weil ich total fertig bin und nicht weiter weiß ... nach allem, was ich nachgelesen habe, bin ich entweder im Burn Out drin oder stehe ganz kurz davor und weiß nicht, an wen ich mich wenden soll.

Aber zunächst meine Vorgeschichte:

Ich habe 3 Jahre eine tiefenpsychologische Therapie bei ner super Psychotherapeutin gemacht. Es ging um die Aufarbeitung meiner schwierigen Kindheit, das Ablösen vom Elternhaus, darum, wer ich bin und wo ich hin will. Im März 2008 war die Therapie beendet, also die bewilligten Stunden ausgeschöpft. Mit der Thera habe ich noch Kontakt und kann jederzeit für „Kurzgespräche“ von 15 Minuten zu ihr kommen.
Seit vielen Jahren schon plagen mich Ängste und Panikattacken (z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufscenter, Unterirdisches, Brücken, Höhe,...), die so stark zugenommen haben, dass ich dringend eine Verhaltenstherapie starten müsste! Traue mich nur ungern mein Zuhause oder meinen Wohnort zu verlassen.
Allerdings bin ich nach Auskunft meiner Beihilfestelle bis März 2010 gesperrt (2-Jahres-Frist) und darf bis dahin keine neue Therapie beginnen, egal welches Verfahren. Zur Erläuterung, ich bin beihilfe- und privat krankenversichert, zu je 50 %. Das ist das eine Dilemma... nun zu dem anderen.

Ich bin mit den Nerven am Ende und stecke in ner richtig fetten „Lebenskrise“, so meine alte Therapeutin: Partnerschaftliche, familiäre, berufliche, soziale und finan-zielle Probleme und ich habe allmählich keine Kraft mehr all diesen Mist mit kühlem Kopf anzugehen. Woher soll ich die Energie nehmen? Ich bin ständig müde, nervös, unkonzentriert, lustlos, ängstlich, depressiv, aggressiv, weine und schreie sehr viel zu Hause, weil dies der einzige Ort ist, an dem ich mich so sicher fühle, dass ich mich das traue. Meine Augen zucken und entweder zittert ein Bein oder die Hand. Ich würde am liebsten ständig schlafen und fühle mich unglaublich leergesogen und so unwirklich...Außer Rückenschmerzen, Migräne und Herzrasen habe ich aber keine "sonstigen körperlichen Symptonme"! Krank war ich erst einen Tag wegen Migräne, sonst schlage ich mich immer so durch, breche dafür aber nach Feierabend fast zusammen. Was sollte ich Eurer Meinung nach tun? Einmal laut um Hilfe schreien und hoffen, dass mein Umfeld das „Richtige“ mit mir macht? Denn im Job z.B. weiß keiner, wie schei. es mir geht (Entschuldigt den Ausdruck). Ich weiß, Sport und Entspannungstechniken schaden ja nie...aber hilft das auch in so einer verfahrenen Situation?

Meine alte Therapeutin war mir gestern keine Hilfe, sie ging nur darauf ein, wie ich die Zeit bis März 2010 mit Kurzgesprächen überbrücken könnte, aber auf sofortige Abhilfe gegen meine Erschöpfung ging sie gar nicht ein.

Wer kann helfen, bitte?

05.05.2009 09:13 • 31.07.2009 #1


28 Antworten ↓


Du kannst dir helfen. Hört sich erstmal doof an, ist aber so.

Wenn man den ganzen Tag so "down" ist wie du, dann kommt man schnell in eine Art Teufelskreis. Man ist richtig unten, hat keine lust was zu machen, weil man ja so unten ist und das zieht einen noch mehr runter.

Was da hilft ist dir eine Beschäftigung suchen die dir Spaß macht.

Das kann sein, dass du in den Park/Wald gehst und Tiere beobachtest. Oder du widmest dich dem Modellbau, der Fotografie oder du malst.

Wichtig ist eigentlich nur, dass du dabei auf andere Gedanken kommst und es dir Spaß macht. Was es ist und wo es stattfindet ist erstmal vollkommen egal.

Und wichtig ist auch, dass was in deinem Kopf vorgeht. Es ist zwar schwer, aber hör auf so zu denken:
"Mir geht es schlecht, mit mir geht es nicht aufwärts, ist doch alles zum kotzen"

Fang an so ranzugehen: "Es ist grade schwierig, aber ich bin gut und werde damit fertig einfach weil ich der Held/die Heldin in meinen ganz eigenen Geschichte bin"

Geh positiv ran. Es gibt oft Momente wo man denkt, dass man nicht mehr weiter kann. Aber man muss einfach weitergehen. Auch der längste Weg beginnt mit einem einfachen Schritt.

Versuche auch deine Probleme mit einer Strategie anzugehen. Schreibe dir die Probleme auf und ordne sie nach Wichtigkeit und dann schau sie dir an. Mache aus der Chaotischen Vielzahl von Problemen eine Überschaubare Anzahl. Einfach, damit du siehst und dir bewusst wirst mit was du es zu tun hast. Übertrieben gesagt: Versuche deinen Feind kennenzulernen.

Und wenn du das gemacht hast, dann kannst du versuchen diese Probleme anzugehen. Es gibt für jedes Problem eine lösung.

05.05.2009 09:28 • #2



Totale Erschöpfung - was tun?!

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Ich kenne diese Techniken inzwischen alle und habe sie auch schon versucht, aber leider hilft das nichts. nehme bereits auf Anraten meiner alten Thera in Notfällen Psychopharmaka (beinahe Dauerzustand im Moment)!
Ich ordne meine Probleme nach Wichtigkeit und schreibe sie mir auf und ich gehe regelmäßig spazieren oder versuche mich abzulenken, aber es funktioniert leider nicht.
Und ich denke nicht ständig den ganzen Tag "mir gehts schlecht", sondern ich fühle mich einfach schlecht... habe Situationen wie diese schon - ähnlich - erlebt, daher weiß ich das was Du geschrieben hast schon.

Ich möchte mir ja Hilfe von extern holen... leider weiß ich nicht wie und wo?

05.05.2009 10:10 • #3


Zitat von Isi:
Ich kenne diese Techniken inzwischen alle und habe sie auch schon versucht, aber leider hilft das nichts. nehme bereits auf Anraten meiner alten Thera in Notfällen Psychopharmaka (beinahe Dauerzustand im Moment)!
Ich ordne meine Probleme nach Wichtigkeit und schreibe sie mir auf und ich gehe regelmäßig spazieren oder versuche mich abzulenken, aber es funktioniert leider nicht.
Und ich denke nicht ständig den ganzen Tag "mir gehts schlecht", sondern ich fühle mich einfach schlecht... habe Situationen wie diese schon - ähnlich - erlebt, daher weiß ich das was Du geschrieben hast schon.

Ich möchte mir ja Hilfe von extern holen... leider weiß ich nicht wie und wo?




Hallo isi

Wäre eiine Selbsthilfegruppe etwas für dich?

Oder eine Kur/ Reha?
Was könnte dir Spass bereiten dir helfen?

Wenns mir mies geht , ich down bin dann tuen mir mein Hund und meine Freunde und Familie gut ,, oder ich geh in die Natur ( Radfahren)..lese ein Buch ... Entspannungsbad dazu.. tue Dinge die ich möchte worauf ich gerade Lust habe. ohne Druck..Gönne mir was Gutes sei es ein Stück Kuchen ect..
Auf jeden Fall grübeln vermeiden.. ganz wichtig... denke an Urlaub oder an etwas schönem ( positives)Ich weiss ist nicht einfach aber efektiv und erlernbar ( machbar).
LG Suma

05.05.2009 10:21 • #4


Ein liebes Hallo

Hallo Isi, erst mal nehme ich dich ganz lieb in den Arm .
Herzlichen Glückwunsch, du hast gerade dein ersten Schritt nach vorne gemacht.

Du hast dein Kummer hier im Forum reingeschrieben.
Alles von der Seele schreiben, finde ich auch ganz wichtig.

Jetzt sollst du etwas tut, etwas kleines damit keine Überforderung besteht und der Schluss nicht nach hinten los geht.

Ich kenne das, was du geschrieben hast.
Eins kommt hinten den anderen hinter her.

Dr. Merkle hat in den Video einmal ein Tipp gegeben, den ich nicht vergessen habe.

Das Zauberwort heißt Ablenkung

Ablenkung ist für uns sehr wichtig und doch solche man auch ein Tages Ablauf im Leben bringen.

Mein Vorgänger´ hat gesagt.

Das du dich helfen kannst und du doch gar nicht auf die anderen Hilfe warten sollst.

Du kannst den Karren aus den Mist ziehen.

Wenn es Dir besonders schlecht geht und nicht mehr weiter weiß.

Tipp

Presst die beide Beine fest auf den Fußboden und atme ganz langsam aus und ein.
Bis es Dir besser geht’s.
Ein Glas kaltes Wasser langsam trinken oder eine Dusche aber bitte nicht so heißt.

Und melde dich dann in Forum und schreibe auf was los war.
Das hilft erst mal .

Ella 222

05.05.2009 10:25 • #5


Mein Problem ist, ich wüsste theoretisch was ich tun kann, was mir Spaß macht. Aber ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen und entschließen, es zu tun... das mag sich vielleicht blöd anhören, aber ich kanns einfach nicht (z.B. zum Sport oder ein Bad nehmen).
Wenn ich zu Hause bin, dann heule ich z.B. und kann nicht mehr aufhören damit, auch wenn mein Freund sagt "mach dies, mach das", es hilft einfach nicht. Ich mache dann so lange, bis ich total erschöpft bin und einschlafe o.ä. Tagsüber bin unterwegs wie in Trance, mein Herz rast und ich bin so teilnahmslos, dass mir kaum was gelingt, oder nur mit größter Anstrengung. Und alles ist unglaublich anstrengend...
Dieser Prozess ist schleichend, also nicht erst seit gestern, es wird immer schlimmer und das Sich-Ablenken-Versuchen hat vielleicht am Anfang geholfen oder ich hab noch nicht das rechte Mittel gefunden?

Meine Thera schlug vor, nen stationären Krankenhaus-Aufenthalt zu beantragen, aber ich weiß nicht...

Ob ich mal zum Hausarzt gehe?

05.05.2009 10:45 • #6


Hallo Isi


Bist du gut mit deinem Medis eingestellt?
Hast du mal die Schilddrüse ab/durchchecken lassen? Antriebslosigkeit kann auch körperliche Ursachenhaben.. Oft auch totale überforderung im Job oder imAlltag.. oder Altlasten aus vergangen Zeiten die einem nicht loslassen.. und nicht zur ruhe kommen lassen ( Sorgen) Kummer..
Körperlich alles soweit ok?

Schüsslersalze helfen mir gut.


Ich wünsche dir alles Beste


GLg Suma

05.05.2009 10:53 • #7


Körperlich ist alles ok, inklusive der Schilddrüse.

Medikamentös eingestellt bin ich eigentlich gar nicht. Meine alte Thera meinte, ich solle in akuten Notsituationen so viele Tropfen nehmen, wie ich brauche, um ruhig zu werden, das war ihre Anweisung an mich ("einfach ausprobieren")!
Lt. Packungsbeilage sind 50-100 für den Dauergebrauch vorgesehen, ich probiere es jetzt mit 15 Stück... ich habe ja nichts, was ich regelmäßig einnehmen soll! Ich stehe ja nun momentan unter Dauerstress.

Und ich bin total überfordert mit Job und Alltag

05.05.2009 11:19 • #8


Zitat von Isi:
Zitat:
Körperlich ist alles ok, inklusive der Schilddrüse.
Oki das ist schon mal das alles körperliche / organische ausgeschlossen und abgecheckt wurde.

Zitat:
Medikamentös eingestellt bin ich eigentlich gar nicht. Meine alte Thera meinte, ich solle in akuten Notsituationen so viele Tropfen nehmen, wie ich brauche, um ruhig zu werden, das war ihre Anweisung an mich ("einfach ausprobieren")!
Welches Medi nimmst du denn?
Zitat:
Ich stehe ja nun momentan unter Dauerstress.
Ja das ist nicht so gut da kommen gerne die Ängste auf... weil man sich keine ruhe gönnt/ gönnen kann oftmals,
Zitat:
Und ich bin total überfordert mit Job und Alltag [/
quote] Kannst du etwas ändern daran..?

Vieleicht bist du unterdosiert ich würde das mal mit einem Arzt abklären oder vieleicht ist dieses medi gar nicht das richtige?



LG Suma

05.05.2009 11:30 • #9


Ich habe Stangyl-Tropfen von meiner alten Therapeutin bekommen.

Zu welchem Arzt muss ich denn wegen der Medikamente?

Ob ich was ändern kann an meiner Überforderung weiß ich nicht... im Job eher nicht... außer dass ich mir die "Ihr könnt mich mal alle"-Einstellung zulegen müsste, die ohnehin von meinem Chef geduldet wird, dem ist eh alles egal Ich arbeite allein, isoliert, in einer Ellenbogen- und Einzelkämpfergruppe, wo einer sich nicht um den anderen kümmert.
Es ist aber so, dass ich mich selbst verrückt mache mit meinen privaten Problemen und mich so gar nicht richtig auf die Arbeit konzentrieren kann oder z.T. auch nicht will... wie gesagt, meinem Chef ist eh egal, wie ich meine Arbeit mache, die lassen mich total hängen. Auch in dieser Hinsicht ist keine Besserung der beruflichen Situation in Aussicht, ein Wechsel derzeit nicht möglich.

Meine alltäglichen Verpflichtungen vernachlässige ich seit Monaten! Ich schaffe es einfach nicht, mich um alles zu kümmern... ich vernachlässige alles, weil mir eben alles zu viel wird

05.05.2009 11:45 • #10


Zitat von Isi:
Zitat:
Ich habe Stangyl-Tropfen von meiner alten Therapeutin bekommen.
Ist eher ein mal salopp gesagt altes Medi gegen Ängste es gibt bessere und wirkungsvoller Medis gegen Ängste und soweiter... ich würde dir raten einen Neurologen aufzusuchen.die sind darauf spezialisiert oder auch Heilpraktiker mit Psychotherapeutischer Ausbildung,
Zitat:
Ob ich was ändern kann an meiner Überforderung weiß ich nicht... im Job eher nicht... außer dass ich mir die "Ihr könnt mich mal alle"-Einstellung zulegen müsste, die ohnehin von meinem Chef geduldet wird, dem ist eh alles egal :
Ich würde sagen was mir nicht passt zur verbesserung deiner Arbeitssituation auch Privat würde ich versuchen eine Lösung zu finden ,,, denke reden bringt immer etwas oder?(
Zitat:
Ich arbeite allein, isoliert, in einer Ellenbogen- und Einzelkämpfergruppe, wo einer sich nicht um den anderen kümmert.
Wäre da nicht sinnvoll sich zusammenzutuen mit Kollegen?
Zitat:
Es ist aber so, dass ich mich selbst verrückt mache mit meinen privaten Problemen
Kannst du dir keine Hilfe Unterstützung holen in der Familie /Freunden
Zitat:
und mich so gar nicht richtig auf die Arbeit konzentrieren kann oder z.T. auch nicht will.
.Das ist nur all zuverständlich.
Zitat:
gesagt, meinem Chef ist eh egal, wie ich meine Arbeit mache, die lassen mich total hängen. Auch in dieser Hinsicht ist keine Besserung der beruflichen Situation in Aussicht, ein Wechsel derzeit nicht möglich.
Ja chefs ist es oft egal hauptsache die Arbeit wird abgeliefert und gemacht,,, ich kenne dasauch zu genüge selbst.
Zitat:
Meine alltäglichen Verpflichtungen vernachlässige ich seit Monaten! Ich schaffe es einfach nicht, mich um alles zu kümmern... ich vernachlässige alles, weil mir eben alles zu viel wird
Komme erst mal innerlich zur Ruhe dann kannste das was du vernachlässigst auch wieder aufholen...

Du bist jetzt WICHTIG!!


Dir alles Gute viel Kraft

LG Suma

05.05.2009 13:10 • #11


An meiner Arbeitssituation wird sich derzeit nichts ändern, das habe ich alles versucht. Die Kollegen untereinander helfen sich auch nicht, bin da schon mehrfach gegen Wände gelaufen, keine Chance. Die Stimmung ist mies und was ich auch versucht habe, blieb ohne Erfolg

Unterstützung von Familie/Freunden kann ich knicken. Bis auf Gut-Zureden ("Das wird schon wieder") und Mitleid kommt nichts rüber, scheinbar sind sie damit überfordert! Was mein Freund inzwischen auch ist...

Zur Ruhe kommen...das hört sich toll an! Wenn ich nur wüsste, wie? Mein Tag ist zu kurz, die Arbeit schafft mich schon

05.05.2009 13:43 • #12


hallo Isi,
Ich habe deinen Bericht gelesen und finde deine Therapeutin hat recht.
Du solltest eine stationäre Therapie beantragen um wieder auf die Füsse zu kommen.Es klingt wirklich so als wenn du alleine nicht da raus kommst
und auf der Staion sind die auf so was spezialisiert -die kennen sich aus -wirklich!!!
Geh doch nochmal zum Neurologen oder zu deiner Therapeutin.Ich wünsch dir wirklich viel Kraft und alles gute.Magnolie

05.05.2009 14:06 • #13


Zitat von Isi:
Zitat:
An meiner Arbeitssituation wird sich derzeit nichts ändern, das habe ich alles versucht. Die Kollegen untereinander helfen sich auch nicht, bin da schon mehrfach gegen Wände gelaufen, keine Chance.
oh das ist sehr schade , tut mir leid.
Zitat:
Die Stimmung ist mies und was ich auch versucht habe,
Zitat:
blieb ohne Erfolg Was mein Freund inzwischen auch ist...
ja ist auch nicht einfach einen Weg zu finden wie man helfen kann... aber denke es gibt doch Anlaufstellen , frag doch mal bei deinem Arzt nach..
Zitat:
Zur Ruhe kommen...das hört sich toll an! Wenn ich nur wüsste, wie?
Kurzmeditation EFt und PME helfen da gut kannste auch zu hause erlernen mit Cd.s und durch Bücher,
Zitat:
Mein Tag ist zu kurz, die Arbeit schafft mich schon
Verständlich.... dennoch sollte du versuchen dir genügend Freiräume für dich zu schaffen.. Sport / Hobby soziale Kontakte,,, ect...


Alles Gute

Suma

05.05.2009 14:07 • #14


Erlernt man diese Entspannungstechniken schnell? Ist eigentlich nicht so mein Ding, zumal ich nicht weiß, was sich hinter den Abkürzungen verbirgt

Und ich weiß nicht, ob ich das vielleicht falsch verstehe oder falsch rübergebracht habe: Das Problem ist weniger, dass ich so viele Probleme habe, sondern dass ich nervlich am Ende bin und für dieses "Unten-Sein" bräuchte ich Hilfe! Und in diesem Bereich kann mir mein Umfeld nicht helfen.. meine Energie ist weg, diese - an und für sich lösbaren - Probleme wieder anzugehen.
Und ich kann mir leider so gar nicht vorstellen, dass es ausreichend sein kann, z.B. eine spezielle Atemtechnik zu erlernen, um meine ganze Anspannung loszuwerden. Mein Problem ist ja, dass ich im Allgemeinen fertig bin und dieses Gefühl z.B. zu Hause eskaliert in regelrechten Gefühlsausbrüchen... da hilft doch dann auch kein Tief-Durchatmen mehr, oder?
Was ich bräuchte, wäre ne Hammer-Beruhigungs-Keule und ne einsame Insel ...nee bloß nicht, da kommt sonst gleich die nächste Panikattacke

Auf stationär zu gehen, davor hab ich irgendwie Angst, weiß auch nicht warum...

05.05.2009 15:26 • #15


Zitat von Isi:
Zitat:
Erlernt man diese Entspannungstechniken schnell? Ist eigentlich nicht so mein Ding, zumal ich nicht weiß, was sich hinter den Abkürzungen verbirgt
Wenns mans es Täglich übt gehts ganz fix in Fleisch und Blut übrer dann.

Zitat:
Und ich weiß nicht, ob ich das vielleicht falsch verstehe oder falsch rübergebracht habe: Das Problem ist weniger, dass ich so viele Probleme habe, sondern dass ich nervlich am Ende bin und für dieses "Unten-Sein" bräuchte ich Hilfe! Und in diesem Bereich kann mir mein Umfeld nicht helfen.. meine Energie ist weg, diese - an und für sich lösbaren - Probleme wieder anzugehen
. Eine Selbsthilfegruppe wäre doch da ideal oder nicht?
Zitat:
Mein Problem ist ja, dass ich im Allgemeinen fertig bin und dieses Gefühl z.B. zu Hause eskaliert in regelrechten Gefühlsausbrüchen... da hilft doch dann auch kein Tief-Durchatmen mehr, oder?
O ...das kann Blockaden lösen und Verkrampfungen auch vieles erleichtern, Die Kürzel PME un EFt kannste bei Googel eingeben und dann bekommste viele Infos
Zitat:
Was ich bräuchte, wäre ne Hammer-Beruhigungs-Keule und ne einsame Insel ...nee bloß nicht, da kommt sonst gleich die nächste Panikattacke

Auf stationär zu gehen, davor hab ich irgendwie Angst, weiß auch nicht warum...
Ich würde Stationär gehen was kann dir dort passieren bist dort in guten Händen- Obhut von den Ärzten und Pflegepersonal.Trau dich !!

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute,

LG suma

05.05.2009 16:09 • #16


Hallo kleines.

geht bitte zur deinen Hausarzt/in.

Sie verschreiben und helfen Dir auch.

Elaa222

05.05.2009 18:10 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Ihr Lieben,

kurzzeitig gings mir wieder besser, denn ich hatte vorgestern versucht Euren Rat zu beherzigen und habe meinem Freund und mir was gegönnt, wir sind Burger essen gegangen. Gestern dann dachte ich, jetzt hast Du es geschafft, na geht doch schon wieder! Von wegen, Pustekuchen... mein Freund brachte ne schlechte Nachricht von der Arbeit mit, nämlich die, dass unser Urlaub im August nicht genehmigt wird und er erst im Oktober wieder nehmen darf!
Ich war für ein paar Sekunden wie betäubt und alles erschien mir so unreal wie in einem Film, wie in Watte, dann brach wieder alles zusammen für mich, einschließlich mir selber habe geheult wie bescheuert, ich fror, zitterte, meine Beine und der Kopf taten mir weh, was noch immer der Fall ist und ich war/bin total am Ende, mal wieder *seufz* mein Freund übrigens auch, ihm tuts in der Seele weh, mich so zu erleben, er kann auch nicht mehr. Würde mich am liebsten krank schreiben lassen, aber ich kann nicht, weil die nächste Zeit auf der Arbeit ein wichtiges Personalgespräch mit mir stattfinden soll und da darf ich - in meinem eigenen Interesse - einfach nicht fehlen!
Meinem Freund musste ich gestern versprechen, dass ich heute gleich zum Hausarzt gehe und ihn um Hilfe bitte (Medis, Überweisung irgendwohin?)...heute habe ich Zweifel, ob ich das will... was soll der schon tun? Habe gegoogelt und gelesen, Medis sind gar nicht so toll bei nem Nervenzusammenbruch? Nur Ruhe, ne Psychotherapie und/oder stationär würde helfen...

07.05.2009 07:51 • #18


Zitat von Isi:
Hallo Ihr Lieben,

Zitat:
mein Freund brachte ne schlechte Nachricht von der Arbeit mit, nämlich die, dass unser Urlaub im August nicht genehmigt wird und er erst im Oktober wieder nehmen darf!
Googeln ist auch nicht immer gut man wird oft irritiet... geh lieber zum Arzt und kläre das mit ihm ab was du nehmen sollst und wies weiter geht..


LG suma

07.05.2009 09:08 • #19


Ich weiß nicht, was ich ihm sagen soll... habe Angst, dass er mich nicht versteht oder sich nur fragt, warum ich wegen so was zu ihm komme! soll ich ihm meine ganzen Probleme erzählen? Oder nur die verzwickte Situation, dass ich derzeit keine ambulante Therapie machen darf? Irgendwie fürchte ich, dass er mich nicht ernstnimnt oder denkt, ich übertreibe. Inzwischen habe ich hier im Forum auch fast das Gefühl, Ihr glaubt, ich übertreibe. Nur tief durchatmen hilft leider nicht bei mir, nicht mal ansatzweise...habe es ja erst gestern wieder probiert. Diese negativen Gefühel und Gedanken sind einfach zu stark!
Er ist doch "nur" ein Allgemeinmediziner... ich weiß nicht, ob ich ihm zutraue, dass er mir helfen kann, zumal es ja nicht um körperliche Krankheiten geht...

07.05.2009 10:00 • #20



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