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Ich hab vor einigen wochen einen antrag auf wiederholen meiner stufe (11) abgegeben und merke seit dem das ich mir nur noch sorgen über alles mache, ständig schwindel, unruhe, zittern, appetitlosigkeit, benommenheit, bleierne müdigkeit und auch ein stechen im hinterkopf fühle.. Als hypochonder die ich bin hab ich natürlich erstmal alle foren im internet durchstöbert aber leider nichts gefunden das meine situation wirklich wiederspiegelt. Erst als ich dann auf Zukunftsangst unter generalisierten angststörungen gestoßen bin hab ich mich eins zu eins in den symptomen wiedergefunden.
Das problem ist das ich nirgendwo was von hinterkopf stechen und brennen gelesen habe und jetzt panische angst vor einem hirn tumor habe. Also frage nummer eins: kennt das jemand und sollte ich mir deswegen sorgen machen oder mal zum arzt gehen?
Und frage nummer zwei: Zittern, schwindel, unruhe, etc. Kann ich ignorieren.. aber ich hab außerdem des öfteren das gefühl das ich “neben mir stehe“. Ich bin nicht da aber halt auch nirgendwo anders. Und ich hab immer das gefühl das mein kopf in diesem moment nur störsignal sendet. Es fällt mir dann total schwer mich auf gespräche zu konzentrieren und nicht einfach teilnahmslos und versunken in meinen sorgen da zu sitzen. Und das stört mich total. Ich hab schon versucht mit meiner mutter darüber zu reden aber irgendwie versteht sie mich nicht richtig und hält das nicht für was ernstes und geht deswegen auch zu keinem arzt oder Psychologen mit mir. Ich würde aber gerne irgendwas dagegen tun und deshalb: Ich bin noch nicht volljährig und hab deswegen nicht alle möglichkeiten offen. Kann ich trotzdem was tun? Ich denke denjenigen denen es genauso geht wissen wie sehr man sich wünscht das es aufhört...

29.05.2017 20:35 • 30.05.2017 #1


6 Antworten ↓


Rhach
Hey du,

Ja ich kann dich sehr gut verstehen. Dass man sich mal mehr Sorgen macht, kann auch einfach eine Phase sein. Aber wenn du dich ernsthaft Unwohl fühlst damit, ist Hilfe eine gute Sache.

Deine Symptome sind sehr typisch und kann ich enorm verstehen. Das neben sich stehen ist für mich auch so schlimm. Zeitweise war es unmöglich für mich ein Gespräch zu führen weil ich keine 5 Minuten lang zuhören konnte.

Zu den Kopfschmerzen. Am meisten hab ich das an den Schläfen. Aber ich kenne auch das brennen am Hinterkopf. Mach dir da erst mal.keine zu großen Gedanken.

Wie alt bist du denn wenn ich fragen darf?
Ich kenne mich leider nicht mit den genauen Regelungen aus. Ich würde mich eventuell an Schulpsychologen oder örtlichen Krisendienst wenden. Sinnvoller ist es aber noch Mal mit deiner Mutter zu reden und ihr verdeutlichen wie sehr dich deine Symptome belasten.

Ich wünsche dir alles gute und vorallem gute Besserung.

29.05.2017 21:45 • x 1 #2



Stechen im Hinterkopf - Gefühl neben mir zu stehen

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Danke für deine antwort.. ich bin jetzt in der Tat etwas erleichterter..
Ich bin 16.. und ich weiß das es eine schulpsychologin bei uns gibt aber leider hat sie niemand jemals gesehen und ich habe auch keine ahnung wie ich an sie gelangen könnte..
Außerdem (ich weiß nicht ob das blöd klingt) haben manche meiner freunde ähnliche sorgen und schaffen es damit klar zu kommen.. da würde ich mich unwohl fühlen zum psychologen zu gehen weil ich sonst noch als “aufmerksamkeitsgeil“ abgestempelt werde.

29.05.2017 22:11 • #3


Rhach
Lass dich doch nicht von den anderen beeinflussen.

Du bist mitten in der Pubertät. Kann sein dass sich das bei dir auch verwächst. Es schadet aber nicht dem einen Schubs in die richtige Richtung zu geben.

Deine Freunde müssen nicht erfahren dass du dir Hilfe suchst. Aber du brauchst dich auch nicht dafür schämen.

Schau mal Rum, oft hängen Informationen über den Schulpsychologen an einem schwarzen Brett oder sind im Internet zu finden. Ansonsten wissen meist Religions- oder Vertrauenslehrer Bescheid. Und wenn keiner was weiß im Sekretariat nachfragen.

Es gibt für alles so viele Wege. Nicht den Kopf hängen lassen.

29.05.2017 22:22 • #4


Ja ich denke du hast recht...
Ich werde mich mal nach der Psychologin erkundigen und auch nochmal mit meiner Mutter reden.
Hilft denn Therapie? Oder hättest du vielleicht irgendwelche anderen Ratschläge?

29.05.2017 22:36 • #5


Hey,
Ich habe die selben Probleme wie du.
Diese neben mir stehen macht mich auch total fertig und beängstigt mich.. ich habe auch eine Verhaltensthearpie angefangen weil ich das einfach nur noch los werden will!
Das ist wirklich ein schreckliches Gefühl.
Du solltest vielleicht wirklich auch eine Therapie anfangen das könnte gut helfen!

29.05.2017 23:01 • x 1 #6


Rhach
Ich bin mir sicher, dass dir die Therapie helfen wird.

Mein persönlicher Tipp ist, sich immer bewusst zu machen dass man nicht alleine ist. Und dass alle Wege zum Ziel führen. Manche sind vielleicht Umwege, aber sie führen zum ziel!
Mir hilft der Gedanke.

Du schaffst das, da bin ich mir sicher

30.05.2017 09:59 • x 1 #7




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