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Jessyy

Jessyy
Mitglied

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225
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61
Danke erhalten:
7
Mitglied seit:
Hatte das schonmal jemand von euch das er total neben sich stand?

12.06.2019 #1


16 Antworten ↓

D
Ja.
Fachleute sagen zu so etwas "De-Personalisation".
Es wird im Zusammenhang mit Depressionen erwähnt.

#2


A


Neben sich stehen - Erfahrungen?

x 3


Jessyy
wasn das?

#3


D
Es ist genau das, was Du für Dich beschreibst:
der Mensch hat das Gefühl, neben sich zu stehen.

De-personalisiert heißt in etwa "nicht mehr dieselbe Person sein".
Was natürlich nicht stimmt: man bleibt immer dieselbe Person.
Nur fühlt man sich manchmal irgendwie "anders".

#4


B
Huhu

Ich kenne das eher wie ein (wahrnehmungs)Gefühl, bei dem
man quasi handlungsunfähig neben sich steht, und alles um
einen herum wie in einem Film wahrnimmt, auf den man kei-
nerlei Einfluss (mehr) hat.

Oft begleitet mit dem Gefühl der absoluten inneren Starre,
und/oder des freien Fallens.

#5


J
Hallo Jessyy!

So ein Gefühl hab ich in letzter Zeit häufiger und ich finde das total nervig und wenn das Gefühl da ist, ist es schon unangenehm. Hast Du dabei oder danach denn eine Panikattacke?

Sag mal, wie lange nimmst Du die Antidepressiva schon? Manchmal bekommt man das, wenn man ein Medikament einschleicht, manchmal aber auch, wenn man eins ausschleicht. Ich hatte das früher noch nie, deswegen gehe ich mal jetzt einfach davon aus, daß es vom Ausschleichen vom Venlafaxin kommt.

Mach´s gut!

LG Jess

#6


D
Zitat von Beobachter:
...Ich kenne das eher wie ein (wahrnehmungs)Gefühl, bei dem
man quasi handlungsunfähig neben sich steht, und alles um
einen herum wie in einem Film wahrnimmt, auf den man kei-
nerlei Einfluss (mehr) hat. ...


Was Du als "Film" beschreibst, ist dann vermutlich "De-Realisation".

Meistens bestehen beide Syndrome nebeneinander: De-Personalisation ('ich stehe neben mir') und De-Realisation ('die Welt um mich herum ist fremd/weit weg/verändert').

#7


B
Huhu deep-darkness

Es ist schwer zu sagen, welcher Begriff am besten passt.

So wie ich es erlebt habe (ist länger her, wohl dank Citalopram),
entsprach das Wahrgenommene zwar weitgehend der Realität,
wurde von mir aber in diesem Moment nicht als real erlebt.

#8


H
Also mir kommt es so vor wie wenn ich Ned ganz bei mir bin und ich wie hinter einem Schleier stehe..
Wie wenn ich Ned ganz da bin nur so zu 70 Prozent und de Rest so abwesend

#9


B
Ich denke heute aber auch :

Manchmal ist es ganz gut, wenn man etwas
Abstand zu sich selber findet . . .

#10


W
Kann auch eine Schutzreaktion des Körpers sein......, denn das braucht man, um sich in Angst und Panikzeiten "auszuhalten". Kenne das wie ein Gefühl in Watte gepackt zu sein.

#11


H
Smile stimmt iwie allerdings
.
BEOBACHTER Smile

#12


B
Huhu

Ich denke sogar, rein von der Evolution her war das sogar
wirklich eine Schutzfunktion.

Oft gab es in bedrohlichen Situationen (z.B. Raubtier) nur
zwei Möglichkeiten zu reagieren.
Die eine war Flucht, also ganz viel Adrealin und Laufen was
die Füsse hergeben.
Und die Andere war, gegen alle Ängste, absolute Ruhe zu
bewahren und sich völlig still zu verhalten.

#13


H
Zitat von Beobachter:
Huhu

Ich denke sogar, rein von der Evolution her war das sogar
wirklich eine Schutzfunktion.

Oft gab es in bedrohlichen Situationen (z.B. Raubtier) nur
zwei Möglichkeiten zu reagieren.
Die eine war Flucht, also ganz viel Adrealin und Laufen was
die Füsse hergeben.
Und die Andere war, gegen alle Ängste, absolute Ruhe zu
bewahren und sich völlig still zu verhalten.




Ja das stimmt allerdings.
und man muss endlich wieder aus sich rauskommen was leider nicht so einfach ist stirnrunzeln

#14


M

Wer kennt das, so wahnsinnig neben sich zu stehen?

Hallo Leute!

Heute hatte ich eigentlich einen super Tag. Dachte ich zumindest. Vor etwa 1 Stunde ging es los. Ich war vorm Supermarkt und hatte plötzlich das Gefühl Canna. zu riechen, was eigentlich hier gut möglich ist in der Schweiz, da hier davon sehr viel geraucht wird. Auf jeden Fall habe ich dann aber wieder den Gedanken, zu halluzinieren. Im Supermarkt dann bekomme ich plötzlich kaum Luft mehr, aber das macht mir gar nicht mehr richtig Angst, es geht viel mehr um die damit verbundene Derealisation. Ich war im Laden plötzlich voll weg, wie in einem Film halt. Mein Vater sagt immer, dass das daran liegt, wenn man den Kopf kaum frei hat, weswegen man dann oft so verpeilt ist. Aber was hilft wirklich dagegen?

Das fängt damit an, dass ich die falsche Melone gekauft habe, obwohl meine Mutter mich einmal vor ein paar Wochen darauf hinwies, dass ich bloss nie von dieser Marke kaufen soll.
Dann zu Hause: Zuerst werfe ich die Dosen voll abwesend auf den normalen Müll, dann weist mich meine Mutter darauf hin. Ich stehe gerade voll neben mir und habe halt mal wieder, riesige Angst gleich in eine Psychose zu rutschen. Ich vergesse allgemein häufiger mal Sachen, die mir bspw. eben meine Mutter sagt, einfach weil ich währenddessen so abwesend und mit meiner Angst beschäftigt bin, dass ich mich gar nicht darauf konzentrieren kann. Wer hat hier vielleicht ein paar gute Tips? Habe überlegt mir ein Bad einzulassen, aber das ist bei mir auch immer 50/50 - entweder es entspannt mich voll oder ich fühle mich komischerweise noch derealisierter und komischer nachher. Naja. ich bin sehr dankbar für jeden Beitrag. Freunde

#15


Safira
Das nennt sich Angst.
Dein Auslöser war der Geruch von Canna... kopfkino

Ohne Hilfe kommst du da schwer wieder raus. Also lass dir helfen. Welche Bewerbungen hast du eigentlich geschrieben?

#16


Melli39
Ich sage auch absolut typische Angst ....du hast keine Psychose

#17


A


x 4






Dr. Reinhard Pichler
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