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Hallo,
hab meine Angststörung jetz seit zwei Jahren. Aber so eine brutale innere Unruhe hatte ich bisher echt noch nie. Fühl mich als hätt ich zwei Liter Kaffee getrunken. Nicht nur körperlich fühl ich mich unruhig sondern auch meine Aufmerksamkeit ist so geschärft, ich kann das gar nicht alles verarbeiten was da an Eindrücken ankommt. Und meine Gedanken überschlagen sich genauso. Als würde einfach alles in mir schon immer zwei Schritte weiter sein!

Kennt das jemand in dem Ausmaß?
Kann das daran liegen, dass das Wetter jetz allmählich anfängt verrückt zu spielen jetz wo der Frühling kommt? Hab eh immer Probleme mit dem Vegetativum!

Bin echt am Ende, weil ich mich nicht mal mehr entspannen kann so steh ich unter Strom!

Liebe Grüße
Jessi

06.03.2009 09:32 • 11.03.2009 #1


10 Antworten ↓


Lisa_Coccinella
Zitat von sunshine83:
Hallo,
hab meine Angststörung jetz seit zwei Jahren. Aber so eine brutale innere Unruhe hatte ich bisher echt noch nie. Fühl mich als hätt ich zwei Liter Kaffee getrunken. Nicht nur körperlich fühl ich mich unruhig sondern auch meine Aufmerksamkeit ist so geschärft, ich kann das gar nicht alles verarbeiten was da an Eindrücken ankommt. Und meine Gedanken überschlagen sich genauso. Als würde einfach alles in mir schon immer zwei Schritte weiter sein!

Kennt das jemand in dem Ausmaß?
Kann das daran liegen, dass das Wetter jetz allmählich anfängt verrückt zu spielen jetz wo der Frühling kommt? Hab eh immer Probleme mit dem Vegetativum!

Bin echt am Ende, weil ich mich nicht mal mehr entspannen kann so steh ich unter Strom!

Liebe Grüße
Jessi


Hallo Jessi,

dein Adrenalinspiegel im Moment will ich nicht wissen
Leider bleibt eine AS nicht konstant, manchmal geht es einem besser aber oft leider immer schlechter, wenn man nichts dagegen unternimmt.
Und ja, ich kenne das, wenn es nur schlimmer und schlimmer wird.

06.03.2009 22:07 • #2



Schreckliche Unruhe!

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Hallo du !
Du könntest es mit Baldrian versuchen, ein bisschen einzudämmen.
Allerdings habe ich ich die Erfahrung gemacht, dass solche Unruhe-Zeiten auch Wegbiegungen sind, bzw. Kreuzungen an denen du die Möglichkeit hast, vom bisherigen Weg abzubiegen.
Ich kenne das, wenn man noch nicht mal mehr still sitzen, geschweige denn schlafen kann, alles ungefiltert wahrnimmt und das Gefühl hat, das Hirn läuft 3x so schnell. Dann will dir dein Körper irgendetwas mitteilen, was du bestimmt schon weißt, aber nicht wahrhaben willst oder ignorierst. Zumindest war es bei mir so. Allerdings hatte ich so schlimme Unruhe und mehrere Wochen fast gar keinen Schlaf, dass ich letztendlich im KH gelandet bin und einen totalen Zusammenbruch hatte.
Aber nach diesem Zusammenbruch war es, als hätte jemand RESET gedrückt. Mir geht es besser denn je, ich passe genauer auf mich auf und ich habe keine Panikattacken mehr.
Fast wie neu.
Allerdings solltest du dich dringend von einem Therapeuten begleiten lassen. Das kann ich nur jedem empfehlen!

LG winterfee

06.03.2009 22:37 • #3


Da sagst du was vollkommen richtiges. Diese massiven Unruhephasen kenne ich auch. Wenn ich sitze ist es nicht auszuhalten und wenn ich rumlaufe japs ich fast nach Luft.
Es ist tatsächlich so, daß so eine Phase schon die ein oder andere Veränderung bei mir hervorgerufen hat. Und wenn es sich nur darauf bezieht in gewissen Dingen umzudenken.

Aber ob es immer was zu bedeuten hat und ob jede Entscheidung, zu die einem die Unruhe treibt auch die richtige ist ... ich weiss es nicht.

07.03.2009 01:53 • #4


Hallo!Ich habe gute Erfahrungen mit Nervenruh Forte(Klosterfrau).Gibts im Schlecker.Ist Baldrian etc, also nicht Schlimmes.Liebe Grüße

07.03.2009 02:01 • #5


Hallo!

Danke für eure Tips.
Also in Therapie bin ich schon seit knapp zwei Jahren.
Ich hatte vor zwei Wochen ein neues Medikament ausprobiert, rein pflanzlich, ist unter anderem auch Baldrian drin und das hab ich jetzt wieder weggelassen. Vielleicht hat das auch was mit dieser total neuartigen Unruhe zu tun.
Hab sie auch weggekriegt, indem ich meinen Tag von früh bis abends verplant hab mit Aktivitäten. Klar, da war ich richtig angenehm geschafft, da war nix mehr mit Unruhe!
Allerdings kann es wohl nicht des Rätsels Lösung sein, dass man sich den ganzen Tag abkämpfen muss um abends ruhig zu sein!

Was meint ihr wegen dem Wetter? Mein Therapeut meint, es fordert das Vegetativum schon ganz schon zur Zeit!

Liebe Grüße

10.03.2009 12:36 • #6


Da magst du Recht haben.
Ich bin auch wieder etwas unruhiger in den letzten Tagen.
Das Wetter ist wirklich reichlich belastend - nicht nur für den Körper sondern auch für die Stimmung und das Allgemeinbefinden.

Vielleicht sollten wir einfach halbwegs ruhig bleiben und besseres/stabileres Wetter abwarten...
Winterschlaf sozusagen....

LG winterfee

10.03.2009 17:53 • #7


Ja, du hast Recht, abwarten und Tee trinken;-)

Ein paar Tage schaff ich es mir die Symptome schön und harmlos zu reden und ruhig zu bleiben, aber die Angst, dass es mich wieder voll reinreisst wird von Tag zu Tag größer wenn sich nix ändert. Dabei hab ich sowas schon oft genug durchgemacht um zu wissen, dass es immer wieder besser wird. Warum vergisst man nur das Positive so leicht und das Negative so schwer?

Gemeinheit!

11.03.2009 11:48 • #8


Gemein finde ich das auch!
In einem "schlauen Buch "stand geschrieben, dass man nur 1 - 3 Erlebnisse negativer Art braucht , damit es sich verfestigt und 50 Versuche , um es wieder los zu werden.
*mal wütend auf den Tisch haut*
Grüssli
Iris

11.03.2009 11:54 • #9


Das unterschreib ich sofort!

Es dauert so lang, bis man die Angst los is und nach einer Panikattacke fängt man direkt wieder von vorn an

11.03.2009 11:57 • #10


Also kann man nur bemüht sein, das allgemeine Anspannungsniveau zu senken. Na priiiiiiiiiiiiiiiiiima

11.03.2009 11:58 • #11



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