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C

Catgirl222
Gast

Mein Arzt stellte mir die Diagnose Reizdarm.
Ich leide ständig unter schrecklichen Blähungen. Hab das Gefühl, ich würde fast platzen.
Mittlerweile gerate ich echt in eine Zwickmühle.
Ich habe täglich so starke Blähungen, die Luft geht ÜBERHAUPT nicht raus, verklemmt sich bis unter den Rippenbogen, habe dann sehr starke Schmerzen. Muss mich täglich ca 2 Stunden massieren, anders bekomme ich die Luft nicht raus. Dabei sooo laute Geräusche.Aber eine einfache Mass. im Stehen würde nie helfen. Habe mittlerweile richtige Strategie und Stellungen entwickelt, um die Luft irgendwie noch rauszubekommen.Muss dann auch immer wieder nachdem ich die Luft rechts hoch massiert habe, sie nach links rüber und dann nach unten schieben, muss dafür immer wieder Po nach oben strecken, dabei von unten weiter massieren oder auch Kerze machen. Es hört sich alles verrückt an, aber anders bekomme ich diese Luft nicht mehr raus. Doch seit 2 Tagen (Ich masiere mich schon seit über 2 Jahren) habe ich so starke Darmreizungen, dass ich kaum mehr auf den Bauch drücken kann, das Gefühl habe, als würden meine Därme mit Messern ausgekraatzt, es fühlt sich alles ganz hart an, kriege in der Nacht kaum mehr ein Auge zu-und dann die weitere Luftbildung-versuche irgendwie noch Luft rauszumassieren, bis ich vor Schmerz, Übelkeit und dann schon fast auftretendem Schwindel nicht mehr kann. Was soll ich nur machen? Meine Lebensqualität war bis jetzt schon völlig gesenkt, da ich nicht mehr bei Freunden übernachten kann, lange wegbleiben kann, auf Klassenfahrten fahren kann. Ich bin erst 17! Das ist doch echt kein Leben!Aber jetzt stecke ich auch noch so in der Klemme mit dieser Darmreizung.

Das das mit dem Massieren irgendwann mal schief gehen würde, weil es ja ne ständige Manipulation ist, hab ich mir schon gedacht. Manchmal hat sich kurz ein Darm durchs starke Massieren verklemmt, dann bekam ich total nen Stich. Hab sowieso Schiss, dass durch das starke Massieren sich vielleicht der Darm mal irgendwie strangulieren könnte und es zu nem Darmverschluss führen könnte. Aber was soll ich nur machen. So sind die Luft und die Probleme ja nicht gefährlich, da hat der Arzt schon recht, aber wenn durch das dauernde Massieren dann so eine Reizung entsteht.
Wie gesagt, habe diese starke Reizung erst seit 2 Tagen. Kann das von dem Lactoseintoleranztest kommen den ich vor 2 Tagen gemacht habe? Das kann ich mir kaum vorstellen. Es war Montag morgen. Musste Montag um 11:30 Uhr halben Liter mit Lactose gesüßten Tee trinken. Vorher Blutentnahme. Nachher halbestündlich Blutzuckergehalt mit Bluttropfen vom Finger messen. Ich hatte keinerlei Beschwerden. Um 14Uhr war der Test dann fertig und die Sprechstundenhilfe fragte mich noch, ob ich irgendwelche Beschwerden hätte. Nein mir gings echt super. Fühlte mich nur irgendwie schlapp, hatte aber auch wenig geschlafen. Als ich dann zuhause war hab ich mich hingelegt und bis halb 7 geschlafen (um 2 allerdings noch was gegessen). Um halb sieben gingen dann die Blähungen los(ich dachte mir sie kommen wie immer vom essen. Gut möglich, wie immer, dachte schon dass ich auf keinen Fall LI habe, weil ich ja während des Tests nicht reagiert habe. Ich bin auch mal gespannt was beim Ergebnis am Freitag rauskommt (Wie sicher ist der Test?). Aber wie gesagt, versuchte dann zu massieren , merkte aber mit den Stunden immer mehr, das dies kaum möglich war, weil ich diese starke Darmreizung auf einmal verspürte. Hatte auch auf einmal, was ich noch nie hatte leichtes Afterjucken. In der Nacht und auch noch letzte Nacht leichten Schwindel. Kann das vielleicht doch eine Reaktion auf die Lactose sein? Das ich erst nach 7Stunden angefangen habe zu reagieren? Oder ist das eher unwahrscheinlich?

Ich werde jetzt aufjedenfall nochmal probieren den candida albicans wegzukriegen (mein Darm ist wieder total zugepilzt, obwohl ich damals schon zweimal mit Nystatin behandelt habe, aber keine strenge Diät eingehalten hatte.Trage den Pilz jetzt 3 Jahre mit mir rum, ist so hartnäckig). Auch wenn mein Arzt sagt: "Candida hat jeder. Das ist völlig normal. Er sollte zwar nicht in Übermaßen da sein, aber es würde auch keine Probleme verursachen. Man könne es sich vorstellen wie Kaninchen im Wald. Die gehören dahin. Und wenn dann tausende Kaninchen da sind, dann ist das zwar nicht der Sinn der Sache, aber auch nicht schlimm."
Hat jemand der auch candida hat einen Plan für die genaue Dosierung von Nystatin, wie lange, vielleicht in Verbindung mit homiopathischen Mitteln?
Oder kann man auch Nystatin und GKE zusammen einnehmen? Wenn ja, welche Dosierungen empfehlen sich?

Habe das Gefühl, nach dem Essen, aber besonders nach kohlehydratreichen und zuckerhaltigen Speisen gäre ich nur so vor mich hin,bilde soviel Luft. Können diese starken Blähungen wirklich durch den Candida kommen?
Habe seit letzter Zeit auch immer wieder das Gefühl einer Benommenheit, wie als wenn ich ein bisschen Alcohol getrunken hätte. Können diese Beschwerden auch durch den Candida verursacht werden?
Bin super dankbar, wenn mir alle Fragen beantwortet werden, THX

09.04.2014 #1


43 Antworten ↓
G

Gast
Gast

Hallo......
Wenn man die Funktion des Darms nicht versteht kann man den Krankheitszustand nicht ändern, also bitte lese diesen Beitrag ganz wenn Du wirklich Hilfe brauchst.


Übermäßige Blähungen sind Zeichen von Störungen des Verdauungssystems dessen Ursachen in erster Linie psychisch und erst in zweiter Linie physisch bedingt sind. Wie aus diesem Dilemma zu entrinnen ist versuche ich hier mit möglichst wenigen Worten zu erklären.
Seit ca. 20 Jahren beschäftige ich mich als Betroffener mit dem Darm und speziell mit Blähungen. Bei der Suche nach Literatur stieß ich auf den Darmpapst Dr. med. F. X. Mayr. Nach Durcharbeit der entsprechenden Bücher fiel mir die gesamte Problematik wie Schuppen von den Augen. Im Stenogrammstil will ich hier die Ursachen von Darmträgheit und deren Beseitigung aufzeigen.

Was ist die Ursache von Blähungen?
Die Verdauung ist ein chemischer Prozess der vor allen Dingen im Dünndarm statt findet. Alle chemische Prozesse beinhalten Schlackenstoffe wie z. B. Skatol, Indol, Phenol, Schwefelverbindungen, Fuselalkohole wie Butanol, Propanol, Methanol, Äthanol usw. sowie frei werdende Gase. Wir bleiben aber bei den Gasen, die vorrangig im Dickdarm entstehen. Im Dickdarm spricht man nicht mehr von Verdauungsbrei, sondern von Kot dem hier prinzipiell nur das Wasser entzogen wird. Man könnte sagen der Dickdarminhalt ist auch ein Wasserreservoir. Dieser Wasserentzug geschieht relativ langsam, wenn man bedenkt, das die aufgenommene Nahrung erst nach ca. 18 Stunden unseren Körper wieder verlässt. In dieser Zeit entstehen im gesamten Darmbereich natürlich auch schon im Magen, Zwölffingerdarm, Dünndarm und Dickdarm Schwefelwasserstoffe, Sumpfgas, Aceton, Kohlensäure. Das ist aber bei uns „zivilisierten“ Menschen mehr oder minder Normal. Denn unsere Nahrungsmittel sind denaturiert enthalten nur noch Teilmengen der ursprünglichen Spurenelemente und Vitamine, also der wichtigsten Vitalstoffe. Hinzu kommt, dass wir zu wenig kauen, zu wenig einspeicheln also zu wenig Vorverdauen. Die Folge davon ist, dass der Magen überlastet ist. Aber nicht nur der Magen wird dadurch geschädigt, sondern alle oben erwähnten Folgeorgane.
Unser Verdauungssystem von den Lippen bis hin zum After ist mehr oder minder röhrenförmig und besteht in der Hauptmasse aus Muskeln. Die Bewegungsform dieser Muskeln, außer der Kaumuskulatur, nennt man Peristaltik. Letztlich ist es das Zusammenziehen und Erschlaffen angrenzender Muskelbereiche. Ähnlich agiert die Muskulatur eines sich fortbewegenden Wurms.

Und jetzt kommt der Knackpunkt; wie werden diese Muskelbereiche aktiviert?

Das ist beileibe kein Geheimnis darum ist mir nicht klar warum das zum Verständnis aller Betroffenen niemand vernünftig erklärt. Die Steuerung der inneren Organe wie z. B. die Bestimmung des Herzrhythmus oder der Atemfrequenz erfolgt vorrangig durch das Vegetative Nervensystem (V.N.), das sich unserem bewussten Zugriff entzieht. Die Verdauung hängt eines Teils vom Inhalt des Darm selbst ab, weil der Darminhalt selbst die Darm nerven stimuliert, wird aber auch sehr stark vom V.N. beeinflusst.
Prinzipieller Verdauungsablauf:
- Mundhöhle, Magen, Dünndarm, Dickdarm; alle vier Bereiche sind durch Schließmuskeln untereinander getrennt. Es sind vier unterschiedliche chemische und physikalische Bereiche.
- Mundhöhle- Zerkleinerung der Nahrung und Vorverzuckerung.
- Magen- Zerkleinerung und Zugabe von Salzsäure. Alle ca. 20 Sekunden erfolgt die schußweise Abgabe einen Teil des Mageninhalts in den Zwölffingerdarm.
- Im Zwölffingerdarm erfolgt Zugabe von Gallensaft und Verdauungsfermente der Bauchspeicheldrüse.
- Der Dünndarm gibt mit seinen Pendelbewegungen die Säfte der Millionen von Lieberkühn`schen Drüsen hinzu.
- Der durch die Dünndarmklappe (Lat. = Valva ileocaecalis) verschlossene Dünndarm gibt den „verdauten“ Brei in den Dickdarm in kleinen Portionen ab.
- In Dickdarm heißt der Nahrungsbrei Kot. Er wird hier eingedickt und mittels Bakterienverdauung der schwer verdaulichen Nahrung noch etwas Energie entzogen.
- Blähungen entstehen in der Hauptsache im Dickdarm

Der Nahrungstransport im Darm erfolgt mittels Reizen die die Nahrung selbst auf die Darmnerven ausübt. Im Darm werden dem Nahrungsbrei Verdauungsfermente zugeführt und damit der Speisebrei ständig verändert. Das bedeutet für die Darmmuskulatur ein abwechselndes Zusammenziehen und Erschlaffen. dadurch wird der Speisebrei auch fortbewegt. Aus diesem Grund ist der natürlichen Verdauung entsprechend, kaum eine sinnvolle Gabe von Medikamenten möglich, denn diese müssten im gleichen Darmabschnitt eine Kontraktion und Erschlaffung bewirken. Das ist medikamentös kaum erreichbar.

Eine krankhafte Verdauung ist darauf zurückzuführen, dass die Darmnerven entweder überreizt, oder bereits degenerativ verändert sind und wesentlich verstärkte Reize benötigen um die Darmmuskulatur zur Arbeit zu veranlassen.

Die ständige Überreizung durch zu starkes Würzen, Alk., Nikotin usw. führt dazu, dass die Darmmuskulatur ermüdet und schlaff (Lat. = atonisch) wird. Der Nahrungsbrei hat im Körper eine zu lange Verweildauer und findet bei einer Umgebungstemperatur von 37°C die besten Voraussetzungen zu faulen (Eiweißfäulnis/ durch Fleischnahrung bedingt) und zu gären. Der Gärprozess läuft wesentlich schneller ab als die Fäulnis. Dieser Zustand führt anfänglich neben Blähungen zu Verstopfung. Das ist mehr als logisch, denn wenn der Darm „gasdicht“ ist kann der Kot nicht normal passieren!

Sind die Darmnerven bereits krankhaft verändert benötigt der Betroffene neben den o. g. besondere Reize wie Körner in allen Variationen, oder andere Speisen (z. B. gärende und blähende Rohkost) die den Darm noch mehr anregen, da sonst die o. g. Verstopfung droht. Der Stuhl ist nicht wohl geformt und nahezu geruchlos, sondern breiig und äußerst geruchsbelästigend. Auch der Verbrauch von Toilettenpapier wird immer mehr. Eine ordentliche Reinigung ist nur noch mit Wasser möglich.

Es gibt ein einfaches und billiges Mittel festzustellen ob die Verdauung ordentlich funktioniert. Es ist die Menge des Toilettenpapiers.

Viel Papier = schlechte Verdauung, wenig Papier = bessere Verdauung, kein Papier beste Verdauung!

KEIN GESUNDES TIER HAT EINEN BESCHMUTZTEN AFTER!

Das war die physische Seite der Medaille. Kommen wir nun zur Hauptursache von Darmproblemen in Form von Ängsten und Zwängen.
Das V.N. reagiert sehr nachhaltig auf psychische Kriegsschauplätze, das sind z. B. Probleme mit dem Partner, der Schule, dem Beruf, den Eltern (auch wenn diese nicht mehr leben), oder auch eigenen nicht erfüllten Erwartungsansprüchen.
Ein Beispiel:
Fast jeder kennt den Trennungsschmerz, wenn eine Lieb- oder Partnerschaft zu ende geht. Der eine „bringt keinen Bissen hinunter“, der andere trinkt und wir nehmen unsere Umgebung nicht mehr in gewohnter Weise war, der Schlafrhythmus ist gestört. Es ist eine psychische Katastrophe eingetreten, die vom Gehirn ausgeht. Vergleichs-weise könnte man sagen unser Computer (= Gehirn) arbeitet mit einem defekten Programm. Wenn wir etwas essen prüfen in der Mundhöhle die Rezeptoren den Inhalt nach dem pH- Wert, ob trocken, wässrig, heiß oder kalt. Diese Informationen werden an das Gehirn geleitet und verarbeitet, anschließend wird die Zusammensetzung des Verdauungsspeichels an die Speicheldrüsen gemailt. Leider ist dem Computer ein Fehler unterlaufen und er hat den Marmorkuchen nicht erkannt, sondern sauren Wurstsalat festgestellt. Es mailt natürlich die für den Wurstsalat erforderliche Zusammensetzung des Speichels an die Speicheldrüsen. Die Speicheldrüsen führen aber auf Gedeih´ und Verderb´ den Befehl aus und schon ist es passiert. Die falschen Fermente werden zugesetzt die Qualität der Vorverdauung wird stark reduziert. Im Magen ist das nicht ganz so schlimm, weil hier in erster Linie die Salzsäure wirksam wird. (Obwohl wir wissen dass die Wirkung des Alk., der zum Großteil schon im Magen aufgenommen wird, bei Ärger um ein Vielfaches verstärkt wird.) Besonders aber im Zwölffinger- und Dünndarm wirkt sich die fehlerhafte Fermentzusammensetzung sehr unvorteilhaft auf den gesamten Organismus aus. Denn alle unsere Zellen lebe von dem was unser Darm gewinnt. Die gestörte Darmarbeit verursacht natürlich vermehrt Schadstoffe, Gifte und nicht zuletzt giftige Gase. Wenn diese noch dazu nicht ordentlich abfließen entstehen oft äußerst schmerzhafte Blähungen. Damit ist es aber noch nicht genug denn diese werden Rückresorbiert mit den Körpersäften zum Teil zu Salzen und Säuren umgebaut. Nachdem der Körper aber eine Fülle von Reparaturmöglichkeiten hat, werden solche Störungen anfangs gut gemeistert. Dafür werden aber andere Organe zweckentfremdet und be- oder überlastet. Die Lungen z. B. werden als zusätzliches Ausscheidungsorgan herangezogen. Mundgerüche sind aus diesem Grund nicht mit verstärkter Mundhygiene zu beseitigen. Auch das ständige Hüsteln oder Räuspern von Nichtrauchern ist auf die Ausscheidung von Giftgasen über die Lungen zurückzuführen. Die Bronchien sind nicht für die Ausscheidung dieser Gase vorgesehen und werden gereizt. In Fachkreisen spricht man von Darmhusten, der nicht nur bei älteren Menschen feststellbar ist. Auch die Haut scheidet Stoffe aus für die sie nicht geschaffen ist. Schweiß besteht vorrangig aus Wasser und Salz aber nicht aus Darmgiften. Die Haut verändert sich in Form von juckenden Pusteln, Ausschlägen, Neurodermitis, Psoriasis. Diese Erscheinungen kann man nicht mit Salben und Tinkturen bekämpfen, sondern letztlich nur über eine Sanierung des Darms. Über die Art der Nahrung wie, was und wann man isst. Es kann also nicht gesund sein wenn man um 22 Uhr beim „Italiener“ oder „Griechen“ eine große Salatplatte und das noch im Rundschlagverfahren, vertilgt. „Der Darm geht mit den Hühnern schlafen“ heißt: nachts wird die Verdauung auf ein Minimum reduziert und die Salate haben bei 37°C enorme Zeit vor sich hinzugären und zu gasen!

Die Entstehung von Gasen verstehen wir nun mehr oder minder als Normalität. Im Extremfall können das bis zu 30 Liter pro Tag sein. In einem Liter Weizenbier sind ungefähr 3 Liter gebundene Kohlensäure enthalten!
Warum hat aber bei gleicher Ernährung der eine Proband schmerzhafte Blähungen und der andere nicht. Oder warum finden die von Blähungen geplagten Menschen keine Medikamente oder entsprechende Speisen um das Problem abzustellen?

Zum einen denken wir Menschen nicht alle gleich, haben nicht alle die gleiche Verdauungsleistung, andererseits haben viele von uns ähnlich gelagerte mentale Probleme und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn gravierend schmerzhafte Blähungen können nur dann entstehen, wenn die Gase nicht abfließen können. Der Grund dafür ist darin zu sehen, dass der Mensch zwei Afterschließmuskeln besitzt. Einen Äußeren der bewusst zu betätigen ist und einen inneren der vom V.N. gesteuert wird. Wir kennen alle das Grundprinzip der fernöstlichen Meditationen, es ist die Entspannung, das Loslassen, das sich gehen lassen, der Gegenpol zu unseren Ängsten und Zwängen. Wir wissen wohl dass solche Übungen hilfreich sind, tun aber das Gegenteil. Wir denken an die gesellschaftlichen Regeln eines Herrn Knigge. Wir haben Angst vor den peinlichen Geräuschen der Winde. Wir wissen oft nicht was vor dem Afterschließmuskel ansteht ist der Darminhalt fest, flüssig, oder gasförmig? Hinzu kommt natürlich noch das selbstverständliche Festhalten an alle dem was uns gehört, auch wenn es Schrott ist! Die logische Folge ist, dass der verkrampfte innere Afterschließmuskel die Gase nicht ziehen lässt.-- Es ist aber auch durchaus möglich, dass sich der Dickdarm sich zusätzlich an unterschiedlichen Stellen spastisch verengt, auch dann entstehen in diesen abgeschlossenen Darmbereichen Gase.
Erschwerend kommt hinzu, dass von Dr. F. X. Mayr entdeckte Hemmungsgesetz, was besagt: „sofern sich an einer Stelle im Darm ein Krampf, Entzündung oder eine sonstige Unstimmigkeit befindet, werden die davor liegenden Darmpartien in der Leistung reduziert, so dass der kranke Darmabschnitt ausheilen kann“. Am Sättigungsreflex ist dieses Gesetz für jedermann nachvollziehbar.
Für die Ausscheidung bedeutet das, dass der im Mastdarm befindliche Kot nicht ausgeschoben wird, weil das Ende verkrampft ist. Der Kot muss nun so lange im Darm liegen bleiben bis er in physikalischer und chemischer Hinsicht einen stärkeren Nervenreiz auf die Darmmuskulatur ausübt als der Schließmuskelkrampf. Anschließend haben die meisten Probanden das Gefühl als hätten sie sich nicht ganz entleert. Das ist auch klar, denn der Schließmuskel krampft sofort wieder, da der Reiz des Kotes im Darm verschwunden ist. Der nächste Kotschub kann dann auch erst wieder nach dem beschriebenem Muster ausgeschieden werden.

Was ist zu tun um die Verhältnisse zu ändern?
Es ist leichter gesagt als getan, aber man sollte an sich arbeiten und die Ängste und Zwänge abbauen. Denn jede Krankheit beginnt im Kopf. Dazu gibt es auch eine super Anleitung ein Buch das in jede Familie gehört, denn es beschreibt an Hand von Beispielen wie man seine Geistige Haltung seine Glaubenssätze ändern und seine Ängste abbauen kann. Es beschreibt auch die einzelnen Organe wie sie funktionieren und was geschieht wenn das eine oder andere nicht mehr so gut arbeitet. Der Autor R. Junker will damit dem Leser mehr Wissen über Körper und Geist vermitteln. Der Leser sollte nach der Lektüre selbst erkennen können, ob der Arzt, Heilpraktiker oder Heiler nur sein Geld aber nicht seine Gesundheit will. Es hat ca. 430 Seiten und ca. 45 Bilder mit dem Titel:

Die Verdauung das Fundament der Gesundheit,
seine geistigen und körperlichen Aspekte.

Es gibt ein Darmröhrchen; es heißt ANO von Junker, es ist ergonomisch geformt man spürt es nicht nach zweimaligem Gebrauch und es gibt nur eine Größe. Es ist ein Bypass zum Schließmuskelkrampf, die Gase fließe fein dosiert ab. Es genügt wenn man es nachts einsetzt. Es hat absolut keine Nebenwirkungen und man spürt es nicht, kann es beim Sport, sogar beim Baden tragen. Man braucht es nur einmal zu kaufen. Ich kenne viele Menschen die es benützen und es nicht mehr missen wollen. Die Google- Suchmaschine findet unter „Ano von Junker“ mehrere Einträge. Du kannst auch beim Hersteller unter Demarche-Junker Tel.: 089/80 67 17 bestellen oder Infos erhalten. Dieses Teil gibt es schon seit zwanzig Jahren und wurde bisher nur über die Mundwerbung verbreitet, denn das Thema war und ist heute noch ein großes Tabuthema.
Gruß
Wilem Tell

28.11.2004 23:01 • x 1 #34


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Schreckliche Blähungen

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G

Gast
Gast

Hallo......
Wenn man die Funktion des Darms nicht versteht kann man den Krankheitszustand nicht ändern, also bitte lese diesen Beitrag ganz wenn Du wirklich Hilfe brauchst.


Übermäßige Blähungen sind Zeichen von Störungen des Verdauungssystems dessen Ursachen in erster Linie psychisch und erst in zweiter Linie physisch bedingt sind. Wie aus diesem Dilemma zu entrinnen ist versuche ich hier mit möglichst wenigen Worten zu erklären.
Seit ca. 20 Jahren beschäftige ich mich als Betroffener mit dem Darm und speziell mit Blähungen. Bei der Suche nach Literatur stieß ich auf den Darmpapst Dr. med. F. X. Mayr. Nach Durcharbeit der entsprechenden Bücher fiel mir die gesamte Problematik wie Schuppen von den Augen. Im Stenogrammstil will ich hier die Ursachen von Darmträgheit und deren Beseitigung aufzeigen.

Was ist die Ursache von Blähungen?
Die Verdauung ist ein chemischer Prozess der vor allen Dingen im Dünndarm statt findet. Alle chemische Prozesse beinhalten Schlackenstoffe wie z. B. Skatol, Indol, Phenol, Schwefelverbindungen, Fuselalkohole wie Butanol, Propanol, Methanol, Äthanol usw. sowie frei werdende Gase. Wir bleiben aber bei den Gasen, die vorrangig im Dickdarm entstehen. Im Dickdarm spricht man nicht mehr von Verdauungsbrei, sondern von Kot dem hier prinzipiell nur das Wasser entzogen wird. Man könnte sagen der Dickdarminhalt ist auch ein Wasserreservoir. Dieser Wasserentzug geschieht relativ langsam, wenn man bedenkt, das die aufgenommene Nahrung erst nach ca. 18 Stunden unseren Körper wieder verlässt. In dieser Zeit entstehen im gesamten Darmbereich natürlich auch schon im Magen, Zwölffingerdarm, Dünndarm und Dickdarm Schwefelwasserstoffe, Sumpfgas, Aceton, Kohlensäure. Das ist aber bei uns „zivilisierten“ Menschen mehr oder minder Normal. Denn unsere Nahrungsmittel sind denaturiert enthalten nur noch Teilmengen der ursprünglichen Spurenelemente und Vitamine, also der wichtigsten Vitalstoffe. Hinzu kommt, dass wir zu wenig kauen, zu wenig einspeicheln also zu wenig Vorverdauen. Die Folge davon ist, dass der Magen überlastet ist. Aber nicht nur der Magen wird dadurch geschädigt, sondern alle oben erwähnten Folgeorgane.
Unser Verdauungssystem von den Lippen bis hin zum After ist mehr oder minder röhrenförmig und besteht in der Hauptmasse aus Muskeln. Die Bewegungsform dieser Muskeln, außer der Kaumuskulatur, nennt man Peristaltik. Letztlich ist es das Zusammenziehen und Erschlaffen angrenzender Muskelbereiche. Ähnlich agiert die Muskulatur eines sich fortbewegenden Wurms.

Und jetzt kommt der Knackpunkt; wie werden diese Muskelbereiche aktiviert?

Das ist beileibe kein Geheimnis darum ist mir nicht klar warum das zum Verständnis aller Betroffenen niemand vernünftig erklärt. Die Steuerung der inneren Organe wie z. B. die Bestimmung des Herzrhythmus oder der Atemfrequenz erfolgt vorrangig durch das Vegetative Nervensystem (V.N.), das sich unserem bewussten Zugriff entzieht. Die Verdauung hängt eines Teils vom Inhalt des Darm selbst ab, weil der Darminhalt selbst die Darm nerven stimuliert, wird aber auch sehr stark vom V.N. beeinflusst.
Prinzipieller Verdauungsablauf:
- Mundhöhle, Magen, Dünndarm, Dickdarm; alle vier Bereiche sind durch Schließmuskeln untereinander getrennt. Es sind vier unterschiedliche chemische und physikalische Bereiche.
- Mundhöhle- Zerkleinerung der Nahrung und Vorverzuckerung.
- Magen- Zerkleinerung und Zugabe von Salzsäure. Alle ca. 20 Sekunden erfolgt die schußweise Abgabe einen Teil des Mageninhalts in den Zwölffingerdarm.
- Im Zwölffingerdarm erfolgt Zugabe von Gallensaft und Verdauungsfermente der Bauchspeicheldrüse.
- Der Dünndarm gibt mit seinen Pendelbewegungen die Säfte der Millionen von Lieberkühn`schen Drüsen hinzu.
- Der durch die Dünndarmklappe (Lat. = Valva ileocaecalis) verschlossene Dünndarm gibt den „verdauten“ Brei in den Dickdarm in kleinen Portionen ab.
- In Dickdarm heißt der Nahrungsbrei Kot. Er wird hier eingedickt und mittels Bakterienverdauung der schwer verdaulichen Nahrung noch etwas Energie entzogen.
- Blähungen entstehen in der Hauptsache im Dickdarm

Der Nahrungstransport im Darm erfolgt mittels Reizen die die Nahrung selbst auf die Darmnerven ausübt. Im Darm werden dem Nahrungsbrei Verdauungsfermente zugeführt und damit der Speisebrei ständig verändert. Das bedeutet für die Darmmuskulatur ein abwechselndes Zusammenziehen und Erschlaffen. dadurch wird der Speisebrei auch fortbewegt. Aus diesem Grund ist der natürlichen Verdauung entsprechend, kaum eine sinnvolle Gabe von Medikamenten möglich, denn diese müssten im gleichen Darmabschnitt eine Kontraktion und Erschlaffung bewirken. Das ist medikamentös kaum erreichbar.

Eine krankhafte Verdauung ist darauf zurückzuführen, dass die Darmnerven entweder überreizt, oder bereits degenerativ verändert sind und wesentlich verstärkte Reize benötigen um die Darmmuskulatur zur Arbeit zu veranlassen.

Die ständige Überreizung durch zu starkes Würzen, Alk., Nikotin usw. führt dazu, dass die Darmmuskulatur ermüdet und schlaff (Lat. = atonisch) wird. Der Nahrungsbrei hat im Körper eine zu lange Verweildauer und findet bei einer Umgebungstemperatur von 37°C die besten Voraussetzungen zu faulen (Eiweißfäulnis/ durch Fleischnahrung bedingt) und zu gären. Der Gärprozess läuft wesentlich schneller ab als die Fäulnis. Dieser Zustand führt anfänglich neben Blähungen zu Verstopfung. Das ist mehr als logisch, denn wenn der Darm „gasdicht“ ist kann der Kot nicht normal passieren!

Sind die Darmnerven bereits krankhaft verändert benötigt der Betroffene neben den o. g. besondere Reize wie Körner in allen Variationen, oder andere Speisen (z. B. gärende und blähende Rohkost) die den Darm noch mehr anregen, da sonst die o. g. Verstopfung droht. Der Stuhl ist nicht wohl geformt und nahezu geruchlos, sondern breiig und äußerst geruchsbelästigend. Auch der Verbrauch von Toilettenpapier wird immer mehr. Eine ordentliche Reinigung ist nur noch mit Wasser möglich.

Es gibt ein einfaches und billiges Mittel festzustellen ob die Verdauung ordentlich funktioniert. Es ist die Menge des Toilettenpapiers.

Viel Papier = schlechte Verdauung, wenig Papier = bessere Verdauung, kein Papier beste Verdauung!

KEIN GESUNDES TIER HAT EINEN BESCHMUTZTEN AFTER!

Das war die physische Seite der Medaille. Kommen wir nun zur Hauptursache von Darmproblemen in Form von Ängsten und Zwängen.
Das V.N. reagiert sehr nachhaltig auf psychische Kriegsschauplätze, das sind z. B. Probleme mit dem Partner, der Schule, dem Beruf, den Eltern (auch wenn diese nicht mehr leben), oder auch eigenen nicht erfüllten Erwartungsansprüchen.
Ein Beispiel:
Fast jeder kennt den Trennungsschmerz, wenn eine Lieb- oder Partnerschaft zu ende geht. Der eine „bringt keinen Bissen hinunter“, der andere trinkt und wir nehmen unsere Umgebung nicht mehr in gewohnter Weise war, der Schlafrhythmus ist gestört. Es ist eine psychische Katastrophe eingetreten, die vom Gehirn ausgeht. Vergleichs-weise könnte man sagen unser Computer (= Gehirn) arbeitet mit einem defekten Programm. Wenn wir etwas essen prüfen in der Mundhöhle die Rezeptoren den Inhalt nach dem pH- Wert, ob trocken, wässrig, heiß oder kalt. Diese Informationen werden an das Gehirn geleitet und verarbeitet, anschließend wird die Zusammensetzung des Verdauungsspeichels an die Speicheldrüsen gemailt. Leider ist dem Computer ein Fehler unterlaufen und er hat den Marmorkuchen nicht erkannt, sondern sauren Wurstsalat festgestellt. Es mailt natürlich die für den Wurstsalat erforderliche Zusammensetzung des Speichels an die Speicheldrüsen. Die Speicheldrüsen führen aber auf Gedeih´ und Verderb´ den Befehl aus und schon ist es passiert. Die falschen Fermente werden zugesetzt die Qualität der Vorverdauung wird stark reduziert. Im Magen ist das nicht ganz so schlimm, weil hier in erster Linie die Salzsäure wirksam wird. (Obwohl wir wissen dass die Wirkung des Alk., der zum Großteil schon im Magen aufgenommen wird, bei Ärger um ein Vielfaches verstärkt wird.) Besonders aber im Zwölffinger- und Dünndarm wirkt sich die fehlerhafte Fermentzusammensetzung sehr unvorteilhaft auf den gesamten Organismus aus. Denn alle unsere Zellen lebe von dem was unser Darm gewinnt. Die gestörte Darmarbeit verursacht natürlich vermehrt Schadstoffe, Gifte und nicht zuletzt giftige Gase. Wenn diese noch dazu nicht ordentlich abfließen entstehen oft äußerst schmerzhafte Blähungen. Damit ist es aber noch nicht genug denn diese werden Rückresorbiert mit den Körpersäften zum Teil zu Salzen und Säuren umgebaut. Nachdem der Körper aber eine Fülle von Reparaturmöglichkeiten hat, werden solche Störungen anfangs gut gemeistert. Dafür werden aber andere Organe zweckentfremdet und be- oder überlastet. Die Lungen z. B. werden als zusätzliches Ausscheidungsorgan herangezogen. Mundgerüche sind aus diesem Grund nicht mit verstärkter Mundhygiene zu beseitigen. Auch das ständige Hüsteln oder Räuspern von Nichtrauchern ist auf die Ausscheidung von Giftgasen über die Lungen zurückzuführen. Die Bronchien sind nicht für die Ausscheidung dieser Gase vorgesehen und werden gereizt. In Fachkreisen spricht man von Darmhusten, der nicht nur bei älteren Menschen feststellbar ist. Auch die Haut scheidet Stoffe aus für die sie nicht geschaffen ist. Schweiß besteht vorrangig aus Wasser und Salz aber nicht aus Darmgiften. Die Haut verändert sich in Form von juckenden Pusteln, Ausschlägen, Neurodermitis, Psoriasis. Diese Erscheinungen kann man nicht mit Salben und Tinkturen bekämpfen, sondern letztlich nur über eine Sanierung des Darms. Über die Art der Nahrung wie, was und wann man isst. Es kann also nicht gesund sein wenn man um 22 Uhr beim „Italiener“ oder „Griechen“ eine große Salatplatte und das noch im Rundschlagverfahren, vertilgt. „Der Darm geht mit den Hühnern schlafen“ heißt: nachts wird die Verdauung auf ein Minimum reduziert und die Salate haben bei 37°C enorme Zeit vor sich hinzugären und zu gasen!

Die Entstehung von Gasen verstehen wir nun mehr oder minder als Normalität. Im Extremfall können das bis zu 30 Liter pro Tag sein. In einem Liter Weizenbier sind ungefähr 3 Liter gebundene Kohlensäure enthalten!
Warum hat aber bei gleicher Ernährung der eine Proband schmerzhafte Blähungen und der andere nicht. Oder warum finden die von Blähungen geplagten Menschen keine Medikamente oder entsprechende Speisen um das Problem abzustellen?

Zum einen denken wir Menschen nicht alle gleich, haben nicht alle die gleiche Verdauungsleistung, andererseits haben viele von uns ähnlich gelagerte mentale Probleme und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn gravierend schmerzhafte Blähungen können nur dann entstehen, wenn die Gase nicht abfließen können. Der Grund dafür ist darin zu sehen, dass der Mensch zwei Afterschließmuskeln besitzt. Einen Äußeren der bewusst zu betätigen ist und einen inneren der vom V.N. gesteuert wird. Wir kennen alle das Grundprinzip der fernöstlichen Meditationen, es ist die Entspannung, das Loslassen, das sich gehen lassen, der Gegenpol zu unseren Ängsten und Zwängen. Wir wissen wohl dass solche Übungen hilfreich sind, tun aber das Gegenteil. Wir denken an die gesellschaftlichen Regeln eines Herrn Knigge. Wir haben Angst vor den peinlichen Geräuschen der Winde. Wir wissen oft nicht was vor dem Afterschließmuskel ansteht ist der Darminhalt fest, flüssig, oder gasförmig? Hinzu kommt natürlich noch das selbstverständliche Festhalten an alle dem was uns gehört, auch wenn es Schrott ist! Die logische Folge ist, dass der verkrampfte innere Afterschließmuskel die Gase nicht ziehen lässt.-- Es ist aber auch durchaus möglich, dass sich der Dickdarm sich zusätzlich an unterschiedlichen Stellen spastisch verengt, auch dann entstehen in diesen abgeschlossenen Darmbereichen Gase.
Erschwerend kommt hinzu, dass von Dr. F. X. Mayr entdeckte Hemmungsgesetz, was besagt: „sofern sich an einer Stelle im Darm ein Krampf, Entzündung oder eine sonstige Unstimmigkeit befindet, werden die davor liegenden Darmpartien in der Leistung reduziert, so dass der kranke Darmabschnitt ausheilen kann“. Am Sättigungsreflex ist dieses Gesetz für jedermann nachvollziehbar.
Für die Ausscheidung bedeutet das, dass der im Mastdarm befindliche Kot nicht ausgeschoben wird, weil das Ende verkrampft ist. Der Kot muss nun so lange im Darm liegen bleiben bis er in physikalischer und chemischer Hinsicht einen stärkeren Nervenreiz auf die Darmmuskulatur ausübt als der Schließmuskelkrampf. Anschließend haben die meisten Probanden das Gefühl als hätten sie sich nicht ganz entleert. Das ist auch klar, denn der Schließmuskel krampft sofort wieder, da der Reiz des Kotes im Darm verschwunden ist. Der nächste Kotschub kann dann auch erst wieder nach dem beschriebenem Muster ausgeschieden werden.

Was ist zu tun um die Verhältnisse zu ändern?
Es ist leichter gesagt als getan, aber man sollte an sich arbeiten und die Ängste und Zwänge abbauen. Denn jede Krankheit beginnt im Kopf. Dazu gibt es auch eine super Anleitung ein Buch das in jede Familie gehört, denn es beschreibt an Hand von Beispielen wie man seine Geistige Haltung seine Glaubenssätze ändern und seine Ängste abbauen kann. Es beschreibt auch die einzelnen Organe wie sie funktionieren und was geschieht wenn das eine oder andere nicht mehr so gut arbeitet. Der Autor R. Junker will damit dem Leser mehr Wissen über Körper und Geist vermitteln. Der Leser sollte nach der Lektüre selbst erkennen können, ob der Arzt, Heilpraktiker oder Heiler nur sein Geld aber nicht seine Gesundheit will. Es hat ca. 430 Seiten und ca. 45 Bilder mit dem Titel:

Die Verdauung das Fundament der Gesundheit,
seine geistigen und körperlichen Aspekte.

Es gibt ein Darmröhrchen; es heißt ANO von Junker, es ist ergonomisch geformt man spürt es nicht nach zweimaligem Gebrauch und es gibt nur eine Größe. Es ist ein Bypass zum Schließmuskelkrampf, die Gase fließe fein dosiert ab. Es genügt wenn man es nachts einsetzt. Es hat absolut keine Nebenwirkungen und man spürt es nicht, kann es beim Sport, sogar beim Baden tragen. Man braucht es nur einmal zu kaufen. Ich kenne viele Menschen die es benützen und es nicht mehr missen wollen. Die Google- Suchmaschine findet unter „Ano von Junker“ mehrere Einträge. Du kannst auch beim Hersteller unter Demarche-Junker Tel.: 089/80 67 17 bestellen oder Infos erhalten. Dieses Teil gibt es schon seit zwanzig Jahren und wurde bisher nur über die Mundwerbung verbreitet, denn das Thema war und ist heute noch ein großes Tabuthema.
Gute Besserung und alles Gute
Wilem Tell

28.11.2004 22:56 • #33


Zum Beitrag im Thema ↓


G
Hallo,
mir geht es fast genauso wie Dir. Habe auch sehr starke Schmerzen durch Gase. Ich würde Dir vorschlagen auf alle Fälle den Candida zu behandeln. Ich mache auch grad eine BEhandlung mit Nystatin. Ich bin zudem noch allergisch gegen Candida und bekomme jetzt Antigen-Tropfen, die mich immun gegen die Pilze machen sollen. Am Anfang durch Nystatin Einnahme waren die Schmerzen direkt besser, hatte einen sehr starken Entzündungsschmerz. Das war durch Nystatineinnahme ca. 2 Tage viel besser, danach wurde es wieder schlimmer, durch Abtöten der Pilze. Das muss man in Kauf nehmen, habe jetzt immer noch Schmerzen, aber da muss man durch. Mein Arzt meinte, dass ich mind. 3 - 4 Monate Nystatin nehmen muss. Bei mir verklemmt sich die Luft auch immer unterhalb vom rechten Rippenbogen. Das sind echt höllische Schmerzen. Das kann ich Dir nachempfinden. Fühlt sich alles wie wund an. Das mit der Mass. bringt bei mir gar nix. Hatte ich auch mal probiert.
LG
Nicole

#2


G
Hallo,
ein Dr. aus Hamburg hat hier ein paar sehr nützliche Tipps:

----Blähungen Aufstoßen Meteorismus

Dr. med. Dietger Heitele Naturheilarzt Glindersweg 48 20129 Hamburg

Blähungen und Aufstoßen sind heute eine Volkskrankheit. Der Betroffene merkt es daran, daß es in seinem Bauch ständig grummelt. Häufiges Aufstoßen, übelriechende Winde sind ein Begleitbild. Andere merken es an üblem Mundgeruch und dem aufgetriebenen Bauch, den ein guter Schneider nur eine Zeitlang Verstecken kann. Blähungen in Grenzen sind natürlich normal und nahrungsabhängig. Wenn die Darmgase aber so ausgeprägt sind, daß davon Haltungsschäden resultieren, Herzstörungen über den Römheldreflex entstehen, Hämorrhoiden, Zwerchfellbrüche, Krampfadern durch den Rückstau, dann wird es Zeit. Der Großtrommelträger ist oft das Endbild. So weit sollte es nicht

kommen.

Woher kommt die Luft oder die Gase. Oft wird gesagt, sie käme vom Luftschlucken. Nun ist es aber so, daß geschluckte Luft auf ihrem 10 m langen Weg durch den Darmkanal vom Körper aufgesogen wird. Sicher kann man Rülpsen provozieren indem man viel Luft schluckt, aber wer macht das denn normalerweise. Außerdem sind Windabgänge ja häufig sehr übelriechend und haben nichts mit der eingeatmeten Luft zu tun. Die Erklärung ist anderswo zu suchen. Die Gase um die es geht, entstehen durch Fehlverdauung im Darm und suchen sich einen Weg nach oben oder nach unten, denn es gibt nur zwei Ausgänge. Der Darm selber ist ein höchst lebendiges Gebilde, in dem ein großer Teil des Stoffwechsels und der Verdauungsarbeit geleistet wird. Optimal ist, wenn das Blut alle Schadstoffe an den Darm zur Ausscheidung abgibt und umgekehrt alle erwünschten Nährstoffe aus der Nahrung ans Blut und die Organe gibt. Das geht aber nur, wenn die Darmflora, bestehend aus vielen Milliarden von erwünschten Bakterien in Ordnung ist, die Verdauungssäfte von Leber und Bauchspeicheldrüse in Ordnung sind und die eingenommene Nahrung zügig innerhalb eines Tages auch passiert wird. Denn alles was zu lange liegen bleibt, vergärt und dann entwickeln sich Gase, die teilweise nach Schwefel riechen. Schwefelwasserstoff ist aber ein giftiges Gas. Oft entstehen auch in einem schwachen Darm Fuselalkohole durch Vergärung. Der Betreffende, obwohl er keinen Alk. trinkt, ist ein "heimlicher Trinker" , weil sein Darm den Alk. selber produziert. Ganz schlimm ist es, wenn jemand unter Verstopfung leidet, weil dann Nahrungsreste über tage hinweg im Darm verbleiben. Jeder von uns weiß, was passiert, wenn wir Nahrungsreste draußen in der Wärme stehen lassen. Sie faulen vor sich hin und entwickeln Fäulnisgase. So spielt sich das auch im Darm ab. Manche Patienten sind der Ansicht, sie hätten einen gesunden Darm, weil sie jeden Tag Stuhlgang haben. Das kann aber auch trügerisch sein, wenn die Nahrung von Montag erst Mittwochs den Enddarm erreicht, die von Dienstag erst Donnerstag, so ist zwar täglich Stuhlgang in Wirklichkeit lagern aber Speisereste zwei Tage lang im Darm und werden durch Fäulnisbakterien vergoren, die teilweise übelriechende Gase entwickeln. Das wichtigste ist für blähungsgefährdete Menschen, alle Speisen gründlichst, möglichst 20 - 40 Mal zu kauen, damit die Nahrung über die Einspeichelung vorverdaut wird. Bestimmte faserreiche Kost (z.B. Bohnen, Erbsen) führt bei allen Menschen zu Blähungen. Hier kann es sich empfehlen Kombu (Reformhaus) mit zu kochen, was allerdings schwer zu bekommen ist. Interessanterweise hat Knoblauch einen ähnlichen Effekt, auch wenn knoblauchungewohnte Menschen oft zunächst eine Verschlimmerung bemerken. Gut ist bei Blähungsbauch langfristig täglich ein Glas Wasser mit 3 Eßlöffel Aktivkohle zu trinken, was auch gleichzeitig entgiftet. Einen ähnlichen günstigen Effekt hat Luvos Heilerde intern. Medikamente wie Lefax lindern nur die Symptomatik. An Pflanzenheilmittel sind vor allem Kümmel, Anis, Fenchel berühmt und wirkungsvoll. Für Kinder gibt es hier die SAB Tropfen oder Dreiwindetee, für Erwachsene z.B. Enteroplantkapseln. Wenn der Darm schon deutlich geschädigt ist, z.B. durch zu häufige Einnahme von Antibiotika oder Fast food, so kann nur noch eine Darmsanierung über viele Monate durch den Arzt helfen. Hier sind wichtige Mittel Ozovit, Markalakt, Rephalysin und Bakterienlysate für den Darm. Eine elegante mechanische Methode ist das Darmröhrchen nach Junker, welches nachts über einige Wochen getragen wird und hilft, die gefangenen Gase zu befreien. Ggf. ist auch schon mal eine Entpilzung oder eine Entgiftung nötig. Hierzu gibt es eigene Merkblätter. Nicht zuletzt sollten auch Dauermedikamente kritisch hinterfragt werden, ob sie noch nötig sind oder ob auf darmfreundlichere Medikamente umgestiegen werden kann.

Eine sogenannte Darmsanierung ist langwierig und für den Arzt oft undankbar, weil sich keine schnellen erfolge einstellen. Bekannt sind die Darmsanierungskonzepte von Gray, die relativ teuer und langwierig ist, die von Weiss, die etwas radikaler aber auch kürzer ist, sich dabei aber auch Methoden bedient, bei denen der betreffende eine gesunde Einstellung zu seinem Körper haben muß, da dieses Konzept mit täglichen Irrigatoreinläufen arbeitet. Die sanftesten aber auch langwierigsten Konzepte sind von Pascoe und von Mayr. Pascoe arbeitet nach einem Stufenprogramm, in dem nur naturheilkundliche Reinigungs und Aufbaumittel verwendet werden, sowie Stärkungsmittel für Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. Ein Teil davon ist verordnungsfähig, ein Teil davon nicht. Insgesamt ist das Verfahren aber preiswert. Der aufgestellte Plan berücksichtigt individuell den gegenwärtigen Stand des Patienten und ist nicht unbedingt übertragbar auf andere. Manchmal muß eine allgemeine Übersäuerung mitbehandelt werden, manchmal eine Verstopfung, individuell kommen auch andere homöopathische Medikamente zum Einsatz. Insgesamt lohnt es sich immer, da auch bei erst sehr später Verringerung des Bauchumfangs vor allem das Immunsystem gestärkt wird und die Patienten sich zunehmend frischer fühlen.

Zu einigen Medikamenten einige Worte:

Ozovit dient zur Reinigung. Gelegentlich werden damit auch harmlose kurze Durchfälle ausgelöst. Das ist aber nicht unerwünscht, da es ja eine Reinigungsmaßnahme ist. Es wird im allgemeinen auch nur eine Woche genommen, abends 2 Meßbecher , et. Auch 14 tage. Dann ist damit Pause. Beginn erst 2 – 4 Wochen später.

Markalakt besänftigt mit dem Kamilleanteil den gereizten Darm, Milchzucker baut langfristig die Darmflora auf. Allerdings gibt es Menschen, die Milchzuckerunverträglich sind. Da muß es dann anders gehen.

Legapas dient der Reinigung, kann auch Durchfall auslösen. Deswegen etwas damit experimentieren. Pascopankreat, Amaratropfen, Quassia splx regt Magen, Zwölffingerdarm und Bauchspeicheldrüse an. Hepaticum Pascoe Tabletten regen die Leber an. Man kann Leber, Galle, Darm und Bauchspeicheldrüse nicht getrennt sehen, sie bilden ein Team, das Hand in Hand arbeitet.

Ventracid ist ein Entsäuerungsmittel mit Enzymen. Wenn Sie Streifentests auf Übersäuerung machen, nicht an den Tagen, an denen Sie Ventracid einnehmen.

Prosymbioflor, Symbioflor, Mutaflor, Omniflora sind gedacht für den Aufbau der Darmflora und Anregung des Darmassoziierten Immunsystems. Momorsyx ist speziell dann gedacht, wenn das Aufstoßen im Vordergrund steht. Zink dient der Entgiftung. Luvos Heilerde ebenso.

Bei alledem ist es aber auch wichtig an Bewegung zu denken. Der Darm braucht Bewegung. Günstig ist es mehrmals am Tag den Dickdarm im Uhrzeigersinn zu massieren und auch mehrmals am Tag den Bauch so weit es geht für 1 Minute einzuziehen.----

Quelle:

#3


C
Das hört sich ja gut an mit den Antigen-Tropfen. Würde ich auch gern probieren. Wo bekommt man die? Wie heißen die? Sind die verschreibungspflichtig? Wie dosieren?
Und wie dosierst du das Nystatin? Verschreibt dir dein Arzt das oder musst du das selber kaufen?
Hast ja echt Glück, dass du einen Arzt gefunden hast, der nicht so negativ gegen candida eingestellt ist.
Wo ist dein Arzt? Kennst du zufällig einen in der Nähe on Köln?

x 1 #4


G
Hi,
Du Arme tust mir echt leid. Ich sag Dirs, die ganze Candida Geschichte ist echt nicht einfach. Du bist auch im Candida-Forum, gell??
Also wegen einem Arzt, kannst du mal dort im Forum unter Suche eingeben, die werden Dir dann bestimmt einen geeigneten Arzt in Deiner Nähe empfehlen können. Ich komme aus Mainz und mein Arzt ist in Wiesbaden. Das blöde an den guten Ärzten, die sich mit Candida echt gut auskennen und dieses Thema auch ernst nehmen, es sind meistens Privatärzte. Mein Konto ist auch schon ziemlich ausgeschöpft. Muss auch sehen, wie ich alles finanziere. Der Arzt hat bei mir einen Allergietest gemacht und da kam dann heraus, dass ich von 12 Pilzarten auf 8 allergisch reagiere.
Ich nehme z. Zt. 1 - 1 -2 Nystatin. Übrigens GKE darfst Du nicht zusammen damit einnehmen, da es zu erheblichen Nebenwirkungen kommen kann. Wenn Du willst, kannst du mir auch gerne mal eine Persönliche Nachricht im Candida Forum zukommen lassen. Ich laufe unter "dolphin". Die Antigentropfen hab ich von dem Arzt bekommen, er hat sie verschrieben. Wie gesagt, sie sind speziell auf mich abgestimmt. Das Nystatin musst Du leider selber zahlen und dies gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Fang aber erstmal langsam damit an. Mir geht es im Moment auch schei.. Vergiss auch nicht ein Multipräparat einzunehmen, ist auch wichtig. Malbrecht kann Dir im Candida Forum einige Tipps geben.
Wie gesagt, kannst mir ruhig schreiben, vielleicht kann ich Dir etwas helfen.
LG
Nicole

#5


G
Hallo Catgirl,
ich kann Dir die Fragen leider nicht beantworten. Meine Beschwerden bin ich anders losgeworden. Fand das nur ganz interessant für Euch. Wie gesagt, beim Surfen gefunden, genauer bei Google...

Das beschriebene Darmröhrchen hat mir damals, als es noch so schlimm war wie bei Dir, sehr gut geholfen. Heilt zwar nicht, hilft aber gut.

Miss Marple

#6


C
Wo gibt es denn so ein Darmröhrchen und wie funktioniert das?

#7


G
Catgirl222 schrieb am Do, 26 August 2004 18:09
Wo gibt es denn so ein Darmröhrchen und wie funktioniert das?


Das ist ein kleines Kunststoffröhrchen, anatomisch geformt. Du kannst ja mal in der Apotheke fragen, ob die das bestellen können. Ich habe ihn direkt vom Hersteller:

Reinhold Junker
Nordendstr. 1
82178

Aus dem Web hier die Beschreibung reinkopiert:

ANO-Darmpessar von Junker®

Material:
Makrolon farblos, unzerbrechlich, schlagfest, physiologisch unbedenklich.

Anwendung:
Bei Blähungen
Bei allen Erkrankungen des Verdauungsapparates wie
Darmträgheit
intestinale Autointoxikation
Anämien, Leberstörungen
Geschwüre des Verdauungsrohres
Bei allen Erkrankungen
der blutbildenden und blutreinigenden Organe
des Blutzirkulationsapparates
des lmmunsystems
des Stoffwechselapparates
sowie den Folgeerscheinungen aller Darmerkrankungen
Gegenanzeigen: Bei Kindern erst ab dem 7. Lebensjahr und normaler Größe benützen.

Schon nach einigen Tagen werden Sie feststellen, daß der Bauch weicher wird, und der Leibesumfang abnimmt. Der Ano kann prinzipiell bei allen Sportarten getragen werden. Die Geruchsbelästigung nach 14-tagigem Gebrauch ist kaum noch wahrnehmbar. Die Reinigung des ANO erfolgt mit beiliegendem Pfeifenreiniger mit etwas Seife unter fließendem warmen Wasser, nicht kochen oder sterilisieren!

Anmerkung: Sofern der ANO, aus welchen Gründen auch immer, in den Enddarm gerät, ist es nicht erforderlich den Arzt zu konsultieren. Die nächste Darmentleerung beinhaltet den ANO.

Ratschläge und Hinweise bei der Benützung des ANO:
Beim gesunden Darm ist der ausgeschiedene Kot von Darmschleim eingehüllt, nahezu geruchlos; er schwimmt im Wasser und beschmutzt den After nicht. Der gesunde Mensch benötigt kein Toilettenpapier. Bestes Beispiel ist die Tierwelt. Der Darmmuskel sollte wie jeder andere Muskel trainiert werden (Ballaststoffe). Bei erschwertem Entleerungsvorgang soll nur in kurzen Intervallen gepreßt werden, dadurch wird die Darmmuskulatur angeregt, nicht durch Dauerpressen. Der Afterschließmuskelkrampf löst sich bei längerem Gebrauch des ANO.

Rein vegetarische Kost erzeugt durch verstärkte Gärprozesse Blähungen!
Bei Benutzung des ANO treten die ersten Veränderungen schon nach ca. 3 Tagen ein. Die Farbe des Kotes wird anfangs dunkler, er schwimmt nicht und riecht sehr nach Fäulnis. Es geht veralteter Kot (Spätkot) ab. In zunehmendem Maße wird der Geruch fast neutral.
Nach ca. 14 Tagen gehen die Blähungen so gut wie geruchlos ab.
Der Kot wird heller und schwimmt. Es sind in ihm noch Gase, welche ihn spezifisch leichter machen und zusätzlich als Gleitmittel dienen.
Außen am ANO stellen Sie ein gelbliches Sekret fest, das ist normaler Darmschleim.
Bei Wurmbefall darf die Handhabung des ANO nur mit gründlichster Reinigung der Hände einhergehen. Eventuelle Würmer gehen nach kurzer Zeit ab.
Vor dem Einschlafen macht sich die zunehmende Darmtätigkeit durch Glucksen und Blubbern im Leib bemerkbar.

Die Entwicklung des Gesundheitszustands bei Gebrauch des ANO:
Der Bauch beginnt weich zu werden und der Leibesumfang reduziert sich.
Der Schlafbedarf nimmt ab.
Die Haut wird im Laufe der Zeit merklich straffer.
In vielen Fällen verschwinden altersbedingte Leberflecken.
Die Krankheitsbilder nehmen den entgegengesetzten Verlauf ein. Das heißt: wenn z.B. auf Verstopfung Durchfall folgte, so wird nach Benützung des ANO der Durchfall beendet, und es stellt sich vorübergehend Verstopfung ein, dann folgt normaler Stuhlgang.
Hämorrhoiden bilden sich zurück.
Schon nach einigen Tagen kein Afterjucken mehr.
In fast allen Fällen verschwindet Akne. (Akne = Entgiftung über die Haut)
Preis: 24,50

#8


C
Irgendwie habe ich das immer noch nicht so ganz verstanden Ist das einfach ein Kunststoffröhrchen, was man sich in den After schiebt? Das ist aber komisch...Was soll das bringen??
Liebe Grüße Catgirl

#9


G
Catgirl222 schrieb am Fr, 27 August 2004 00:57
Irgendwie habe ich das immer noch nicht so ganz verstanden Ist das einfach ein Kunststoffröhrchen, was man sich in den After schiebt? Das ist aber komisch...Was soll das bringen??
Liebe Grüße Catgirl


Catgirl, das hast du gut verstanden! Das Röhrchen hat eine Länge von ca. 7cm. Es ist leicht gebogen, dem Darmausgang angepaßt.
Der Länge nach ist es durchbohrt, damit die Luft besser austreten kann.
Durch den Reiz dieses Röhrchens wird die Darmpersistaltik (Bewegung) angeregt. Die angestauten Gase können dadurch schneller den Körper verlassen.

...stell Dir einen aufgeblasenen Luftballon vor. Erst hast du reingepustet, dann läßt du ihn los...

Alles Klar?

Miss Marple

#10


P
Dieses 'Darmröhrchen' klingt ja wirklich sehr interessant. Allerdings scheint mir die Wirkungsweise etwas überzogen (z.B. 'Akne verschwindet'). Hat jemand nähere Erfarungen damit gemacht? Spürt man es unangenehm?

Grüße,

psychic

#11


G
psychic schrieb am Sa, 28 August 2004 00:42
Dieses 'Darmröhrchen' klingt ja wirklich sehr interessant. Allerdings scheint mir die Wirkungsweise etwas überzogen (z.B. 'Akne verschwindet'). Hat jemand nähere Erfarungen damit gemacht? Spürt man es unangenehm?

Grüße,

psychic


Man spürt es überhaupt nicht, es sei denn der Anus ist irgendwie "gereizt". Das Röhrchen ist so genial anatomisch geformt, dass es sich ideal anpaßt.
"Frau" spürt einen guten Tampon ja auch nicht! So ähnlich kann man sich das vorstellen. Ich "trage" das Teil seit Jahren, obwohl ich es jetzt mittlerweile weglassen könnte. Es ist halt die gute, alte Gewohnheit.
Wer hat nicht schon mal quälende Blähungen?
Mit Schüßlersalzen, Homöopathie und entgiftenden (entschlackenden) Maßnahmen habe ich das Problem jetzt endlich nach langen Jahren im Griff.

Was die Akne betrifft, kann ich mich bzgl. des Röhrchens dazu nicht äußern. Meine Haut ist wesentlich reiner geworden. Aber ob das allein am Röhrchen lag?

Ich habe das volle Programm durchgezogen, d.h. Ernährungsumstellung, basische Bäder, Entschlackung und Entgiftung auf allen möglichen Ebenen...auch die Psyche bleibt von diesen Maßnahmen nicht unberührt.

Alles wird gut!
Miss Marple

#12


G
Ich hatte das auch! Es ist furchtbar.
Hast Du Dich mal auf Lactoseunverträglichkeit untersuchen lassen?
Das haben viele Menschen und die Ärzte kommen nie oder oft nach Jahren darauf. Bei meiner Tochter und mir sind die Symptome schlagartig verschwunden, nachdem wir Butter, Milch, Quark usw. weggelassen haben, weil man eine Lactoseunveträglichkeit festgestellt hat. Auch Getreideunverträglichkeit (nicht mit Allergie zu verwechseln!) könnte es sein.
Alles Gute,
Ihre Ilona Nikoui

#13


P
Hallo Miss Marple,

danke für die Info. Ich werde das bei der nächsten Gelegenheit mal bei meinem Doc ansprechen. Mal schauen, was der dazu sagt (vermutlich kennt er es nicht mal ).

Grüße,

psychic

#14


G
psychic schrieb am So, 12 September 2004 02:02
Hallo Miss Marple,

danke für die Info. Ich werde das bei der nächsten Gelegenheit mal bei meinem Doc ansprechen. Mal schauen, was der dazu sagt (vermutlich kennt er es nicht mal ).

Grüße,

psychic


Hallo Psychic,
wenn nicht mal die Apo's das kennen? Berichtest Du mal, was Dein Doc gesagt hat?

...Vermutlich bekommt er "Kulleraugen".

Gruß,
Miss Marple

#15


G
Das Darmröhrchen ist wirklich klasse. Ich habe einen Reizdarm, z.T. mit sehr massiven schmerzhaften Luftansammlungen, die ich trotz Kümmeltee und Lefax kaum loswurde. Seitdem ich das ANO Darmpessar trage fließt die Luft viel besser ab. Am Anfang war ja etwas gewöhnungsbedürftig. Man musste sich schon etwas überwinden, die ganze Zeit so ein Ding im Hintern zu tragen. Aber man gewöhnt sich daran und spürt es dann fast gar nicht mehr.
Ich kann es allen, die wie ich unter so massiven Beschwerden leiden nur wärmstens empfehlen.

Grüße,
Horatio

#16


R
Also...es ist doch nun wirklich keine Lösung. Damit ist doch die URSACHE nicht beseitigt. Diese muss gefunden werden, sodass sich erst gar nicht so viele Gase bilden können! Aber jeder so, wie es ihm/ihr beliebt. Ich werde jedenfalls nicht mit einem Rohr im Hintern rumrennen.

#17

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G
[quote title=ROBIN schrieb am Di, 14 September 2004 14:06]Also...es ist doch nun wirklich keine Lösung. Damit ist doch die URSACHE nicht beseitigt.

Robin, die "Ursache" ist damit natürlich nicht beseitigt! Stimmt! Aber solange man die Ursache nicht kennt/gefunden hat, bringt das Röhrchen Erleichterung. Aber das wurde ja schon erwähnt...

Ich werde jedenfalls nicht mit einem Rohr im Hintern rumrennen].

Hat das jemand von Dir verlangt? Du scheinst ja auch nicht unter quälenden, sehr schmerzhaften und festsitzenden Winden zu leiden. Wenn Du davon betroffen wärest, würdest Du auch mit einem "Rohr im Hintern" rumrennen!

#18


R
Doch, ich leide unter anderem auch daran. Ich habe UNMENGEN Gasansammlungen, was völlig unnormal ist. Ich wollte hier sicher niemanden angreifen. Ich wünsche jedem nur das Beste hier. Wenn du damit klarkommst, freut es mich für dich.

Liebe Grüße,

Robin

#19


G
Ich bin schon viele Jahre von einem Arzt (auch Heilpraktiker) zum nächsten gelaufen, eine Odyssee. Ich habe viele verschiedene Dinge ausprobiert. Man hat alles mögliche untersucht. Es gibt funktionelle Beschwerden, wo die Ärzte nur Linderung der Symptome anbieten durch Medikamente.
Seitdem ich das Darmröhrchen trage hat mein quälender, schmerzender Blähbauch spürbar abgenommen und ich fühle mich deutlich wohler. Die Gärungsprozesse sind entschieden weniger geworden. Der Darm arbeitet ruhiger. Unterstützend dazu nehme ich ein entsäuerndes Pulver ein und habe meine Ernährung umgestellt.
Man kann natürlich auch Lefax oder ähnliches nehmen. Das ist ein Medikament und kostet auf Dauer, wird nicht mehr verschrieben. Das Darmröhrchen ist da schonender und billiger und hat darüber eine überaus positive Wirkung auf die Funktionsweise des Darms.

Gruß,
Horatio

#20


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