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Hallo,

mein Name ist Michael, bin 24 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. Ich bin Student, spiele gerne Fußball, Tennis und Badminton. Leider leide ich nunmehr schon seit ca. 6 Jahren an Panikattacken und generalisierten Ängsten. Aufgrund dieser Probleme bin ich in psychotherapeutischer Behandlung.
Da ich in meinem Umfeld und in meinem Freundeskreis wenig Menschen habe die von meinen Problemen wissen, habe ich micht dazu entschlossen, mich in diesem Forum anzumelden. Ich erhoffe mir auf diese Weise endlich Kontakt zu Menschen, die meine Situation verstehen und mit denen ich mich austauschen kann.

Grüßle

05.01.2014 17:05 • 11.02.2014 #1


14 Antworten ↓


Hey leide auch an einer generalisierte panikstörung kann dich sehr gut verstehen an welchen kòrperlichen symtome leidest du

05.01.2014 17:21 • #2



Panikattacken und generalisierte Angststörung Problem

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Herzlich willkommen bei uns im Forum

Ich selbst habe auch eine Angststörung mit ausgeprägter Somatisierung

Welche Symptome hast du?

LG Nancy

05.01.2014 17:24 • #3


hey,
unterschiedlich ...in einer panikattacke am häufigsten (herzrasen, schweiss an händen und füßen, gefühl keine luft zu bekommen)...ansonsten wenn ich einfach nur so negativen gedanken nachhänge, bin ich einfach körperlich angespannt, rüste mich quasi für die nächste panikattacke...

05.01.2014 17:29 • #4


Kenn ich

Die Angst vor der Angst

Wielange bist du schon in Behandlung?

LG Nancy

05.01.2014 17:32 • #5


Fee*72
Hallo Michael..

willkommen im Forum und einen guten Austausch hier..

lg
Fee

05.01.2014 17:40 • #6


Hey Nancy...
joa..die Angst vor der Angst..das alte Leiden was ich zu gut kenne...aber doch immer wieder rückfällig werde..
bin jetzt schon gut 3,5 Jahre in Behandlung. Läuft schleppend....aber es läuft

05.01.2014 20:57 • #7


Hallo zusammen,

Ich bin Steffi 25 Jahre alt und leide seit 5 Jahren an GAS mit Panikattacken. Nach 1 Jahr bekam ich mein erstes Antidepressiva Cipralex womit ich nach einiger Zeit wieder Arbeiten konnte etc. Machte auch eine Verhaltenstherapie die mir aber nicht viel half. Hinzu kommt dass ich einen Gendefekt habe und mir ärzte sagten dass sie denken dass deswegen auch die botenstoffe da oben im ungleichgewicht sind und ich mit angst und panik reagiere. Nach gut 1 jahr habe ich dann cipralex abgesetzt wg. Libidoverlust und bekam so ein altes medikament amioxid oder so mit dem ich innerhalb von 3 monaten wieder bei 0 war. Arbeit verloren etc. Später stieg ich dann auf cipralex ein da ich es nicht mehr ohne medis aushielt und dauerhaft angst hatte. Gleichzeitig war ich in teilstationaerer behandlung in einer tagesklinik. Es wurde auch besser aber halt nie gut. Habe dann die cipralex dosis von 10 auf 15 mg erhoehen muessen und es wurde ein wenig besser. Allerdings nie so gut wie mit citalopram. Fing dann letztes jahr im juli einen job an. 8 std am tag war vllt. Auch bisschen zuviel. Im november geh ich nach nem 10std tag die tuer raus und habe eine derart starke panikattacke dass ich zu boden ging. Das wurde dann tag fuer tag schlechter trotz positiver gedanken bla bla. Wurde dann gekündigt. Derzeit bin ich nicht arbeitslos gemeldet weil ka wie ich das machen soll. Ich bin uebelst depressiv und versuch die realitaet auszuschalten. Alle von der familie meines freundes haben mir geholfen aber ich werd zunehmend eine belastung fuer alle. Was tut ihr oder ratet ihr? Hab im februar termin beim neurologen. Eine therapie weiter weg kommt aufgrund der schwere fuer mich nicht in frage. Ich brauch echt hilfe

24.01.2014 19:32 • #8


Dazu möchte ich noch sagen dass ich meist nur 1 x wöchentlich rauskomme und psychisch echt im eimer bin. Mein freund ist auch voll fertig. Und wir haben jede woche streit...aber das ist meine schuld. Weiss auch nicht wie ich das finanziell weiter machen soll muss ja jetzt die krankenkasse selbst zahlen und aufs arbeotsamt kann ich nicht. Das ist im 4 stock. Da geh ich ein. Braeuchte einen betreuer aber ka ob ich das machen soll. Ich weiss einfach nichts mehr. Ich kann nicht mehr :*(

24.01.2014 19:45 • #9


Hallo Napsy!

Erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum !

Ich würde Dir wegen der Geldsorgen ganz dringend raten das Arbeitsamt anzurufen und denen die Lage zu erklären. Dann bekommst Du wenigstens finanzielle Versorgung. Ich würde auch dringend mal mit Deinem Hausarzt sprechen, damit er Dir ein entsprechendes Attest ausstellen kann. Du kannst ihn dann auch wegen einem Betreuer ansprechen, was erst einmal eine sehr gute Lösung für Dich sein würde.
Das Arbeitsamt arbeitet auch mit dem sozialpsychiatrischen Dienst zusammen. Da werden sie Dich mit Sicherheit hinschicken und Du mußt da mit einem Psychologen sprechen. Wenn er Dich arbeitsunfähig schreibt für mehr als ein halbes Jahr wirst Du zum Sozialamt der Stadt gehen müssen um Grundsicherung zu bekommen. Du solltest aber unbedingt mit Deinem Hausarzt über eine entsprechende Betreuung sprechen, so daß das schnell eingeleitet wird. Der Betreuer kann dann für Dich Amtsgänge erledigen und Dir fällt diese Last erst einmal weg. Und Du brauchst Dir dann auch keine Gedanken machen wegen der Kosten der Krankenversicherung.
Kann Dein Freund Dir da nicht helfen bei den Gängen zum Amt? Er kann ja erst mal schnell zum Arbeitsamt gehen und die Formulare holen, die Du dann nur ausfüllen brauchst und er kann sie doch eben da vorbeibringen. Dann geht halt alles viel schneller.

Sprich doch mal mit Deinem Arzt, ob vielleicht eine psychiatrische Tagesklinik erst einmal sinnvoll ist, wenn Du nicht stationär hingehen kannst/willst. Hauptsache Du kommst erst mal wieder auf die Beine!

Wenn nachher alles eingeleitet ist und es Dir wieder besser geht, dann kann Dir das Arbeitsamt, oder die ARGE, zusammen mit dem sozialpsychiatrischen Dienst weiterhelfen. Es gibt zum Beispiel spezielle Programme, wo Du nach und nach länger arbeiten gehen kannst. Wenn Du so eine Eingliederung machst, dann kannst Du auch jederzeit wieder nach Hause gehen, wenn Du merkst, daß es zuviel wird. Du mußt dann also nicht die vollen 8 Stunden arbeiten.

Wenn es Dir möglich ist, solltest Du mit Sport anfangen, denn Sport wirkt positiv gegen Depressionen. Ich weiß, daß Du hierfür vielleicht jetzt nicht die Kraft haben wirst, aber schon einmal angedacht für die Zeit, wenn es Dir wieder besser geht.

Ganz wichtig ist jetzt, daß Du Dir Hilfe holst beim Arzt und vor allem auch bei den Ämtern. Bitte Deinen Freund unbedingt Dir die Formulare vom Arbeitsamt zu holen und sie für Dich hinzubringen. Oder eben jemand anderen aus Deiner Familie, der für Dich da ist.

Alles alles Gute und schnelle Besserung und Kraft wünscht Dir Jess

26.01.2014 15:29 • #10


Huhu danke für deine rückmeldung. Die formulare fürs arbeitsamt müssen von einem betreuer abgegeben werden. Hatte die ja komplett fertig und die mutter meines freundes war mit vollmacht und attest vom arzt dort. Ich soll am montag die dame anrufen. Bin mal gespannt was die morgen sagt. Aber zu der mutter meines freundes meinte die halt nur mit betreuer. Ich hoffe das geht alles weil ich auch alles schleifen gelassen habe und seit november schon arbeitslos ist. Aber das ging nicht anders wegen der doofen erkrankung. Werde dann mal alles in die wege leiten morgen und mich an alle ämter melden hatte nur angst dass der betreuer mich festnagelt und ich keine rechte mehr hab. danke für deine antwort. Ganz liebe grüße und einen schönen sonntag wünsche ich euch allen. Ich halte euch mal auf dem laufenden bestimmt gibts noch andere denen es ähnlich geht.


Eine Sache noch: soll ich dann überhaupt zum arbeitsamt? Oder muss ich mich direkt ans sozialamt melden? Was ist wenn ich dort nicht vor ort hin kann? War gestern einkaufen und nach 15 minuten war ich total fertig und fing an zu zittern und bin dann direkt zur kasse. War mit meinem freund unterwegs. Alleine geht zurzeit noch weniger...trotz cipralex :/ Hab angst dass die sagen dass ich eh nix mit denen am hut hab und ich dann da sitze. Hätte auch einen homeoffice job im angebot den ich haben könnte, aber ich bin derzeit so schnell total überfordert und überlastet. Bin meist nach 4 std. Platt

26.01.2014 16:14 • #11


Ich würde auf jeden Fall erst einmal zum Arbeitsamt gehen. Die sagen Dir dann ob Du zum Sozialamt mußt oder gleich zur ARGE. Ich mußte damals erst einmal mit einem Amtsarzt sprechen, der für das Arbeitsamt tätig war und als der mich arbeitsunfähig geschrieben hatte mußte ich dann zum Sozialamt wechseln.

Selbst wenn Du einen Betreuer hast, bist Du ja noch geschäftsfähig und hast Deine Rechte nach wie vor. Er hilft Dir halt nur. Und wenn es Dir wieder besser geht, kannst Du ja wieder alles alleine machen . Jetzt gilt es erstmal durchhalten und daß es Dir endlich besser geht.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen schnelle Besserung!

Alles Gute von Jess

26.01.2014 19:55 • #12


Huhu,

So ein wenig zeit ist vergangen. Vor 2 wochen rief ich auf deinen hinweis beim sozialdienst der stadt an, der nicht zurückrief obwohl man es mir versprach, da ich auch ein wenig am telefon geweint habe. War daraufhin direkt wieder geknickt und wusste nicht weiter. Aus zufall habe ich dann erfahren, dass ein mädel, welches ich aus dem internet kenne auch betreuer hat und auf hilfe angewiesen ist. Ich fühlte mich gleich ein wenig besser als sie sagte, dass die caritas ihr schnell half. habe nun heute die caritas angerufen. 10 minuten später kam der rückruf und morgen nachmittag kann geredet werden. Sie fragte mich sogar ob das ok wäre oder ob es zu dringend wär. Das fand ich sehr nett. In 7 tagen hab ich meinen termin beim neurologen da bin ich halt auch mal gespannt. Ich hoffe dass ihr auch alle genug kraft habt um auch schwere zeiten zu durchstehen. Mir gibt es kraft dass andere es auch schaffen. Vielen dank nochmal für die ratschläge und den beistand. Ich melde mich mit news.

10.02.2014 13:51 • #13


Ach zum thema arbeitsamt wollte ich noch was sagen. Ich hatte eine dame an der *beep*, die selbstmordraten in die höhwle schellen lässt. Ich schilderte ihr mein problem, welches sie kalt lies. Es kam nur mit diesem zustand sind sie aber nur sehr stark beschränkt vermittlungsfähig. Sowas nehmen wir nicht auf. Und mit vollmacht kann sich bei uns nur einer in besonderen situationen wie zb koma arbeitslos melden. Aha...menschen im koma sind also vermittlungsfähig...o.o na ja dann kam weiterhin was das finanzielle angeht so geht das bei uns nur wenn sie voll vermittlungsfähig sind und auch vor ort kommen können. Sie müssten dann zum jobcenter - ach haha da können sie erst hin wenn sie hier vorstellig waren. Wenden sie sich ans sozialamt -wir helfen ihnen nicht

10.02.2014 13:58 • #14


Hallo Napsy!

Wie geht es Dir denn jetzt?
Du kannst auch so zum Jobcenter gehen. Habe ich ja auch gemacht. Und wundere Dich nicht, wenn man beim Arbeitsamt und vor allen Dingen bei der Arge (Jobcenter) mit Dir umgeht wie ein Stück Müll. Kenne ich alles selber mehr als gut genug! Anfangs mußte ich immer weinen ohne Ende, wenn ich von einem Termin bei der ARGE wieder nach Hause kam. Heute nehme ich gleich eine Beruhigungstablette bevor ich da hingehen. Leider ist das so.

Wenn Du länger als ein halbes Jahr arbeitsunfähig geschrieben werden solltest, dann ist die Arge nicht mehr für Dich zuständig und man wird Dich zum Sozialamt schicken. Hatte ich auch durchmachen müssen.
Und verlass Dich bloß nicht darauf, daß jemand von einem Amt zurückruft. Das alles kenne ich schon selber. Und leider ist es so, daß man bei der Arge anscheinend nichts wert ist. Mich wundert es überhaupt nicht, wenn die Menschen da ausrasten und da wild um sich schießen.

Haben die von der Caritas Dir denn schnell geholfen?

Wie geht es Dir denn jetzt? Ich hoffe doch wieder besser!

Ganz liebe Grüße und gute Besserung wünscht Dir Jess

11.02.2014 20:08 • #15



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