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Da bin ich mal wieder....

Wie in der Überschrift zu sehen , ist nach langer Krankheit meine Mutter heute verstorben. Es waren anstrengende Tage, bisher hab ich gut durchgehalten. Aber seitdem ich vorhin zur ruhe gekommen bin, fing der Schwindel an und das große Zittern. Denke das sind die Nerven, Panik, Schock?

Was soll ich tun, wie hört das auf?

Ich habe meine Mama über alles geliebt, irgendwie ist alles noch so unwirklich...und irgendwie auch wieder nicht.

Hättet ihr Tips oder einen Rat für solch eine Situation...kann vor Zittern kaum schreiben....

17.06.2015 01:06 • 17.06.2015 #1


6 Antworten ↓


Es ist als ob sich mein Körper mit aller Macht gegen die jetzige Situation wehrt.

Ich mache mir Sorgen um mich, hab Angst. Mir wird nun auch noch schlecht.

17.06.2015 01:20 • #2



Panik- Mutter ist heute verstorben

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Hallo Takie,

zu aller erst möchte ich dir mein Beileid aussprechen und dir wünschen dass du dich davon einigermaßen erholen kannst und das verarbeiten kannst auch wenn das wohl Zeit braucht

Ich denke das es normal ist sich zittrig und unwohl und verzweifelt und ach.. alles aufeinmal zu fühlen weil es doch ein großer schock für dich ist und ich sprechs einfach mal aus: Es ist verdammt schei. jemanden zu verlieren. Und oft kriegen wir das gar nicht richtig mit aber sobald man zur ruhe kommt fängt das ganze meist erst richtig an..

Also ich wünsch dir nur das beste und hoffe dass du wenigstens ein bisschen ruhe und schlaf finden kannst..

Gute nacht

17.06.2015 02:09 • x 1 #3


HeikoEN
Mein Beleid auf diesem Weg.

Vielleicht hilft es Dir (google mal danach), wenn Du mehr über die verschiedenen Phasen einer Trauer Bescheid weisst. Wichtig ist, dass man die Trauer inkl. der einzelnen Phasen wirklich durchlebt und von den Gefühlen her zulässt, so schlimm sich das anfühlen sollte.

Spontan habe ich das hier gefunden:
http://www.trauerphasen.de oder https://de.wikipedia.org/wiki/Trauer#Trauerphasen

Gibt es Ressourcen in Form von anderen Menschen, die Dir nahe stehen? Das MITEINANDER trauern stützt.

Und ja, es kann völlig normal sein, wenn Dir erstmal der Boden unter den Füßen wegbricht, insb. wenn ein so naher Angehöriger stirbt. Schone und pflege Dich, nimm Dir Zeit dafür. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass je intensiver man die Trauer von den Gefühlen her zulässt, es schneller vorbei geht. Aber das ist meine sehr subjektive Erfahrung.

Wenn Geld vorhanden ist, kannst Du auch zu sog. Trauerbegleitern gehen. Das sind i.d.R. ausgebildete Menschen, die Dir helfen, durch diese Zeit zu kommen. Google auch mal danach in Deiner Umgebung, einige Heilpraktiker für Psychotherapie bieten sowas an und das macht absoluten Sinn!

17.06.2015 08:14 • x 1 #4


emmy-the-cat
Hallo Takie, laß einfach alles raus was Du fühlst.
Meine Oma war damals wie meine Mutter. Als sie starb habe ich mich lange von ihr verabschiedet in einem Trauerraum. Mir war sehr wichtig sie zu sehen und anzufassen um zu sehen das sie wirklich tot ist. Ich habe ihr einen Brief geschrieben ihr alles Gute gewünscht und das sie sich keine Sorgen um mich machen soll. Die ersten Tage war ich wie unter Schock - dann kamen die Tränen - dann kam die Angst ohne sie zu sein.
Nach einigen Wochen wird es einfacher. Tränen fließen immer noch. Aber die schönen Erinnerungen sind immer bei mir und das hilft.

17.06.2015 08:28 • x 1 #5


Luna70
Auch von mir herzliches Beileid.

Das Gefühl der Unwirklichkeit hatte ich auch. Es wird weniger werden, irgendwann kann der Kopf das Geschehene "einsortieren". Ich habe mich die ersten Stunden auch wie betäubt gefühlt. Dass du zitterst, ist ganz normal. Du hast sicher unter großer Anspannung gestanden, die sich nun löst. Die Krankenschwester, die uns bei meiner Mutter damals zur Seite stand, sagte dass es enorm anstrengend ist für die Angehörigen, jemanden in den letzten Tagen oder Stunden zu begleiten. Das stimmt auch, deine Psyche hat einen riesigen Kraftakt gemeistert, das dauert bis man sich davon erholt.

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.

17.06.2015 09:09 • x 1 #6


Anschana
Auch von mir mein herzliches Beileid.

Das dauert... Lass das alles zu. Es gehört zum Trauern.

Ich hab mir immer vor Augen geführt, dass es meiner Mutter jetzt besser geht und sie wieder bei ihren Eltern ist. Das machte es für mich leichter.

Viel Kraft für die nächste Zeit.

Anschana

17.06.2015 09:17 • x 1 #7




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