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Katharina2505
Hallo ihr Lieben,

am Samstag ist mein Vater trotz schwerer Krankheit, jedoch ziemlich plötzlich verstorben.

Morgen ist die Beerdigung & ich hab panische Angst dort hin zu gehen.. ich würde gerne wissen ob welche von euch sowas auch durch machen mussten & wie es ihnen dabei ergangen ist.

27.10.2016 21:21 • 28.10.2016 #1


13 Antworten ↓


Plumbum
Erstmal herzliches Beileid. Dein Verlust tut mir sehr leid. Wovor genau hast Du denn solche Angst?

Liebe Grüsse
Plumbum

27.10.2016 21:30 • #2



Vater verstorben

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Katharina2505
Vielen Dank

Wenn ich ehrlich bin weiß ich das auch nicht so genau wovor ich Angst habe. Ich glaube weil es so entgültig ist macht mir das angst..

27.10.2016 21:32 • #3


Mein herzliches Beileid. Habe auch paar Beerdigungen hinter mir. Die Angst ist oft größer als es tatsächlich wirklich ist. Wenn du dort bist also so war es bei mir war es ein warmes aber auch trauriges Gefühl aber ich wusste das diejenigen erlöst worden sind von ihrem Leiden...waren auch schwer krank...und ja...schweres Thema für mich...naja dann gabs halt noch den Leichenschmaus...klang für mich immer sehr schlimm aber ich sehe das jetzt anders bin ja kein Kind mehr...mein letzter war sehr befreiend...und es war eine schöne Zusammenkunft weil viel Trost kam...

Grüßle
Melanie

27.10.2016 21:34 • x 1 #4


Carcass
Mein Beileid! Also der Tod ereilt uns alle und wenn er nicht mehr leiden musste ist es gut für IHN! Wir trauern immer nur um uns. Aber ich kann das sagen, ich habe viele Trauer erlebt und immer wieder wusste ich nicht wie ich damitumgehen soll. Es ist für deinen Papa das "Beste", er hat es hinter sich und sprich einfach über die guten Dinge in seinem Leben und so machten wir es auch immer. Wenn wer ging, sprach man über das Witzige im Leben des VErstorbenen, das hilft und macht einen etwas mutiger . Wünsche dir alle Kraft der Welt!

27.10.2016 21:39 • x 3 #5


Zitat von Carcass:
Mein Beileid! Also der Tod ereilt uns alle und wenn er nicht mehr leiden musste ist es gut für IHN! Wir trauern immer nur um uns. Aber ich kann das sagen, ich habe viele Trauer erlebt und immer wieder wusste ich nicht wie ich damitumgehen soll. Es ist für deinen Papa das "Beste", er hat es hinter sich und sprich einfach über die guten Dinge in seinem Leben und so machten wir es auch immer. Wenn wer ging, sprach man über das Witzige im Leben des VErstorbenen, das hilft und macht einen etwas mutiger . Wünsche dir alle Kraft der Welt!


Dazu habe ich eine schöne Geschichte...mein Opa verstarb sehr qualvoll...und an jedem Todestag habe ich sein Lieblingsbier getrunken...und auf ihn angestoßen und ich habe geredet als wäre er gerade hier und da und es gab ein innerliches Umarmen...das hast du gut gesagst mit den guten Dingen...die sind so wichtig...weil in der Trauer werden sie oft vergessen...darum feiern wir auch in schwarz und nicht in weiß...um das Leid auszudrücken...doch es ist viel wichtiger im Leben auch die Freude auszudrücken um los lassen zu können...denn keiner der stirbt will das du deswegen leidest...im Gegenteil

27.10.2016 21:44 • x 3 #6


Plumbum
@Miss was für eine wunderbare Art mit dem Tod umzugehen! Und ich wette Deinem Opa hätte das auch gefallen.

Alles Liebe
Plumbum

27.10.2016 21:51 • x 2 #7


Jochanan
Mein Beileid. Ich glaube, dass die Beerdigung oder der Tod allgemein dir zeigt, dass wir alle irgendwann sterben werden und es dann aus ist. Vielleicht ist das der richtige Augenblick für dich, dich mit dem Thema Tod vertraut zu machen und ihm die erschreckende Wirkung zu nehmen.

Ich finde es aber wichtig, dass du zur Beerdigung hingehst, also die letzte Ehre erweist. Ich hoffe, du kannst das tun.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

27.10.2016 21:52 • #8


Zitat von Plumbum:
@Miss was für eine wunderbare Art mit dem Tod umzugehen! Und ich wette Deinem Opa hätte das auch gefallen.

Alles Liebe
Plumbum


Mein Opa wollte noch persönlich seine Zeitung abmelden dieses Abo und sagte noch das er Nachhause möchte er wisse das es nun zu ende geht ich habe Respekt davor...er hat es leider nicht mehr geschafft...er ist aber dann friedlich eingeschlafen sechs uhr in der früh...das war immer die Zeit wo er für uns den Kaffeetisch gedeckt hat...und zur Arbeit gefahren ist...mhm... ja ihm gehts jetzt gut und jetzt kann er sicher wieder alles essen was er möchte da er ja Krebs hatte Magen und Speiseröhre und Darm.

27.10.2016 21:53 • x 1 #9


Katharina2505
Vielen lieben Dank für diese stärkenden Worte!

Ich denke man trauert grade wegen diesen ganzen Guten Erinnerungen, wobei es ja nichts schlechtes ist nur bin ich selbst grade erst 20 & das ist der erste richtige Todesfall den ich im Erwachsenenalter mit erlebe & dann direkt mein Vater.. da weiß ich nicht genau wie ich damit umgehen soll.

Aber ihm geht's wirklich besser jetzt, er muss sich nicht mehr quälen, nur für die die Hinterbliebenen ist es halt immer ein wenig schwierig, weil man weiß dieser Mensch ist nicht mehr da. Aber für ihn war es auf jeden Fall das beste

27.10.2016 21:58 • x 4 #10


Zitat von @misspanicroom:

"Die Angst ist oft größer als es tatsächlich wirklich ist. Wenn du dort bist also so war es bei mir war es ein warmes aber auch trauriges Gefühl aber ich wusste dass diejenigen erlöst worden sind von ihrem Leiden..."

Der Tod verändert meines Erachtens das Leben sehr gravierend.
Seit dem Tod meiner Mutter und meines Vaters fühle ich mich mir selber seltsam fremd.
Erlösung. Ja.
Aber was kommt/bleibt?

Liebe Grüße
Tom

28.10.2016 01:09 • x 2 #11


Katharina2505
Ich denke uns bleibt mehr als einem eigentlich bewusst sind. Durch ihn bin ich zu dem Menschen geworden, der ich heute bin und die gemeinsamen Erinnerungen kann einem auch nicht genommen werden

28.10.2016 08:23 • #12


Mein Beileid und ich hoffe du kannst es zu Ende bringen. Es sind manchmal ganz schwere Zeiten, bei mir ist es sehr lange her. Meine Mutter starb 1977 da war ich eben erst 15 Jahre. Den ersten Kontakt mit Gevatter Tod hatte ich so um 1966 als er meine Oma holte und ich gerade mal 5 war, da habe ich noch nicht verstehen können was da abläuft. Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

28.10.2016 08:54 • #13


Luna70
Das tut mir sehr leid mit deinem Vater. Man sagt ja zu Recht "Trauerarbeit", weil es eben ein anstrengender Weg ist. Die Beerdigung ist ein Teil dieser Arbeit. Man hat Angst davor und würde sich am liebsten davor drücken, aber es auch ein wichtiger Teil des Abschieds. Wir begleiten einen lieben Menschen auf seinem letzten Weg.

Ich hoffe, du wirst den Tag gut überstehen und schicke dir ein bisschen Kraft rüber.

28.10.2016 09:04 • #14



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