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Hallo Zusammen,

Eigentlich habe ich gedacht ich wäre mit dem schlimmsten durch aber wurde eines besseren belehrt. Neuerdings habe ich in allen Situationen Angst einfach umzukippen/ ohnmächtig zu werden . Egal ob im Supermarkt, beim spazierengehen, beim Autofahren... Also allgemein in der Öffentlichkeit. Laufe immer nur noch mit einer Flasche Wasser und Traubenzucker durch die Gegend. Gerade die Hitze macht mir noch mehr zu schaffen.

Hat jemand das gleiche Problem wie ich und gute Ratschläge ?

Liebe Grüsse

23.07.2013 22:35 • 10.08.2013 #1


14 Antworten ↓


Hallo Hella89

Ich habe diese Probleme vor ein paar Jahren auch sehr extrem gehabt. Teilweise war es so schlimm das ich nicht mehr alleine aus dem Haus gegangen bin.
Ich bin daraufhin zu einer Psychologin gegangen mit der ich eine sehr intensiven und sehr hilfreichen Therapie durchgeführ habe. Heute habe ich diese Panikattaken nur noch SEHR SEHR selten und wenn ich sie habe dann kann ich damit sehr gut umgehen...

Ich würde dir empfehlen eine Therapeutin oder einen Theraupeuten aufzusuchen denn alleine sowas in den Griff zu bekommen finde ich persönlich als sehr schwierig.

Ansonsten würde ich dir einfach mit auf dem Weg geben das wenn du solche Situationen hast das du das gefühl hast du kippst um oder fühlst dich nicht real das du einfach in deinen Körper gehst und du mit deinen Füßen fühlst das du wirklich auf dem Boden stehst und du dir selbst vllt mal sagst das es dir eig gut geht du aber durch diese Angst nervös oder sonstiges bist... Sorry aber ich bin immer echt schwer im erklären :D:D

Ich hoffe ich konnte dir helfen

23.07.2013 22:40 • #2



Panik in der Öffentlichkeit umzufallen

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Hallo,

Vielen lieben Dank für deine Antwort! Also ich bin bei einem Therapeuten. Aber irgendwie merke ich noch keine große Besserung. Nehme opipramol morgens 50mg und Abends 50mg. Mittlerweile habe ich auch einen Antrag auf REHA gestellt, habe nur noch keine Antwort. Mich macht diese ständige Angst vor der Angst wirklich schon wahnsinnig. Kann nichts mehr richtig genießen!

23.07.2013 22:44 • #3


Wie lange machst du die Therapie schon?

Ich habe damals alles ohne Medikamente geschafft mit der Therapie.

Vllt ist der Therapeut nicht der richtige für dich?!

23.07.2013 22:48 • #4


Hey Hela,

genau diese Angst irgendwo in Ohnmacht zu fallen habe ich auch. Konnte eine zeitlang auch kaum das Haus verlassen, weil ich Angst hatte z.B. im Supermarkt umzufallen. Ich mache seit einem halben Jahr eine Therapie und es wird auch immer besser. Vor 3 Monaten hatte ich einen Rückschlag. Bekam plötzlich Kreislaufprobleme im Bus und danach wurde die Angst wieder schlimmer. Jetzt geht es aber wieder aufwärts.

Ich habe auch immer Traubenzucker, Wasser und Kreislauftropfen dabei. Und durch die Hitze ist meine Angst auch stärker.

Selbsthilfebücher helfen mir sehr viel, weil man dort auch immer nochmal alles nachlesen kann. Wie die Angst entsteht und wie sie funktioniert. Zudem versuche ich die Gedanken, dass ich jetzt umfalle mit Logik zu entkäften: z.B. ich bin noch nie umgefallen und werde es auch jetzt nicht. Oder einfach denken, na und dann falle ich jetzt halt um. Dann wird die Angst auch weniger.

Liebe Grüße

23.07.2013 22:49 • #5


Seit Ende März ungefähr . Ich denke manchmal schon ich bin einfach zu blöd zu kapieren das es eine Kopfsache ist und ich eigentlich gesund bin! Habe mich auch viel mit dem Thema beschäftigt aber mein Kopf will es nicht verstehen. Habe selber schon alles mögliche probiert. Ich bin z. B immer gerne geflogen und nachdem ich im März eine PA im Flugzeug hatte war es eine Horrorvorstellung das nochmal zu machen. Aber habe mich zwei Monate später wieder ins Flugzeug gesetzt und werde es auch nächste Woche wieder tun. Also ich versuche zu kämpfen und etwas zu ändern aber ich bin momentan echt fertig!

23.07.2013 22:54 • #6


Ich würde an deiner Stelle wirklich versuchen es auch selbst in die Hände zu nehmen.
Du weißt das es dir gut geht. Wieso solltest du in der Stadt zB einfach so aus heiterem Himmel umfallen oder in Ohnmacht fallen? Ich weiß es ist leichter gesagt als getan. Ich würde auf jeden fall der Angst nicht aus dem Weg gehen. Ich würde der Angst engegen gehen. Und um so mehr du mergst: Oh, meine Angst war mal wieder unnötig wirst du dich schnell dran gewöhnen und deine Angst mildert sich... So wird es auch in der Therapie gemacht. Du musst versuchen deinen Körper unter kontrolle zu bekommen und selbst merken das du eig gar keinen grund zur Panik bzw Angst haben brauchst.

Nimm dir Zeit und gehe einfach diese Wege die Dir angst machen. Versuche in der Zeit wo die Panil evtl austreten würde aufzuschreiben was in dir Vorgeht. Sage dir selber das alles in Ordnung ist und es dir gut geht und das kein Grund zur Sorge ist. Ich würde es so einfach mal versuchen. Vllt hilft es Dir ja..

Viel Glück

24.07.2013 09:26 • #7


Ohhhh mir geht es genauso denke auch immer ich falle um....geh fast nie ohne jemanden raus oder ohne hund...schrecklich

08.08.2013 18:01 • #8


Ich kenne das Problem auch. Kommt vor allem wenn ich stehe oder im Auto sitze. Beim stehen passiert es überall z.B. Beim stehen in der Supermarktschlange oder in der arbeit. Arbeite in einer Apotheke und manchmal kommt die Angst mitten im Beratungsgespräch und ich würde mich am liebsten sofort auf den Boden legen.

Ich gehe im Moment auch nur mit Getränk und Traubenzucker aus dem Haus. Morgen muss ich Einkaufen fahren mit dem Auto. Zwei Dinge auf einmal, und ich hab jetzt schon Angst vor meinen Gefühlen .

Wünsche Euch alles Gute.
Marcus

09.08.2013 23:18 • #9


Schrecklich oder ohhh sei froh das du in der Lage bist zu arbeiten ich kann es momentan garnicht was mir zuschaffen macht hasse es nicht zuarbeiten. ...ich hoffe bald wirds....gebe nicht auf....

09.08.2013 23:56 • #10


Wünsche dir alles gute dabei! Hoffe das du auch bald wieder arbeiten kannst.

Für mich ist jeder Tag ein Kampf. Meistens wache ich morgens auf und fühle mich nicht gut. Mir ist Übel und ich bin nervös, denke mir dann ich schaffe den Tag gar nicht...

10.08.2013 00:08 • #11


Och danke das wünsche ich dir auch....uns das es endlich wieder berg auf geht. ....haste eine Therapie gemacht? ?

10.08.2013 12:02 • #12


Ich mache eine Therapie, aber wirklich was bringen tut sie irgendwie noch nicht so richtig. Ich schaffe es einfach nicht so richtig mich zu entspannen bei einer PA. Bin auch manchmal hypochondrisch veranlagt, das macht das ganze leider auch nicht besser. Hab immer Angst wenn ich ausser Haus gehe zusammen zu brechen oder in weiterer Folge sogar zu sterben. Aber vor allem wäre es mir unendlich Peinlich wenn ich zusammenklappe. Obwohl ich seit gut 10 Jahren nicht mehr ohnmächtig war, damals war es jedoch jedesmal Kreislaufbedingt.

10.08.2013 12:41 • #13


Hallo Ihr Lieben, ich bin neu hier und würde gerne mal ein Beitrag dazu geben...denn wir sitzen ja so gut wie alle in einem Boot.

Vor ca. 2Jahren nach dem meine Tochter auf der Welt war und Rings um mich herum alles Super war..erhaschte auch mich aus heiterem Himmel die Angst..bis zur Angst vor der Angst.
Meine Symptome waren, Beklemmungsgefühl in der Brust und Schwindel, bin von Arzt zu Arzt gelaufen...es wurde nichts organisches festgestellt.
Man wollte mir klar machen, das ich eine Wochenbettdepression habe...ich und Wochenbettdepressionen? Fragte mich warum dieses so sein sollte, mein Kind war bereits 5Monate alt und ich war längst aus dem Wochenbett.

Es ging soweit, das ich nicht mehr aus dem Haus gegangen bin, mein Haushalt nicht mehr schaffte und mir alles zuviel wurde. So suchte ich einen Psychologen auf, dieser sagte mir..ich sollte eine Verhaltenstherapie machen sowie Atemtraining...ich wurde damit abgestempelt..und nichts weiter passierte.
Süchte mir erneut einen Rat bei einem anderen Hausarzt, dieser verschrieb mir sofort Citaloprahm 20mg, nach Einnahme dieses Medikaments ging es mir schon wenige Tage später deutlich besser...mein Elternjahr beendete ich, ich ging wieder arbeiten und erfühlte meine Aufgaben.
Das Medikament nahm ich ein halbes Jahr, dann habe ich es abgesetzt und für mich entschieden das es auch ohne gehen muss...er funktionierte...bis vor paar Wochen...

Ich habe neben meiner beruflichen Tätigkeit meine Mutter gepflegt, bei ihr stellte sich im März12 die Diagnose Krebs (unheilbar) , sie war bis zum letzten Tag nicht bettlägerig, aber sie brauchte eben mehr und mehr Unterstützung und Hilfe im laufe der Zeit.
Im April diesen Jahres musste ich Abschied von meiner lieben Mutter nehmen, was noch heute tief sitzt..vor einer Woche ist auch noch die Oma meines Mannes verstorben (auch Krebs)...alles nicht so einfach.

Seid dem meine Mutter verstorben ist, leide ich täglich an Schwindel, fühle mich benommen..habe kein Durstgefühl und kein Hungergefühl, Übelkeit, leichtes Zittern der Hände.
Ich bin derzeit arbeitslos, da ich mir derzeit nach dem Tod meiner Mutter nicht mehr vorstellen kann, als Altenpflegerin weiter zu Arbeiten...
Vergangene Woche setzte ich mich morgens aufs Fahrrad, meine Tochter saß hinten auf dem Fahrradsitz, ich brachte sie in die Krippe..eine Höllenfahrt für mich...meine Atem wurde immer schneller, wurde unruhig, Herzklopfen wurde immer schneller, Schwindel, Angst gleich umzukippen, mir wurde fürchtbar heiß...schlimm...ich kann mir nicht erklären warum..
Vorgestern fuhr ich mit dem Fahrrad zur Fahrschule, ich war schon etwas spät dran, setzte mich dann in den Theorieunterricht...es erhaschte mich wieder..ich hatte das Gefühl nicht klar da zu sein, Angst gleich vom Stuhl zu fallen, Schwindel, schwitzige Hände...trockener Mund, einfach die Hölle.

Und wieder bin ich an einem Punkt gelangt, wo ich nicht weiter weiß.
Ich bin in psychologischer Behandlung (1x monatlich) seid September 2012, diese Hilfe habe ich mir gesucht, da ich große Angst hatte damit nicht umgehen zu können wenn es mit meiner Mutter soweit ist.
Nach dem meine Mutter verstarb habe ich Tavor Tabletten vom Doc verschrieben bekommen, habe sie nicht genommen, da eine schnelle Abhängigkeit möglich ist.

Ich war damals schonmal an dem Punkt mich in stationärer Therapie geben zu wollen, allerdings lehnte der Rententräger mein Antrag ab und ich hätte auch nicht mein Kind mit nehmen können.
Ich habe das Gefühl, das ich um einer stationären Therapie nicht mehr drumherum komme, allerdings weiß ich nicht, wo für mich die Anlaufstelle nach Hilfe ist...sowie wie ich eine Klinik finden kann..die Kinder mit duldet.

Freue mich über Kommentare eurerseits

10.08.2013 13:00 • #14


Hallo Sandra1988, willkommen im Forum - bin selber neu hier.

Deine Geschichte ist schlimm, tut mir leid für dich und mein Beileid bzgl. deiner Mutter. Kann dir leider keinerlei Tipps geben wie es mit einem Stationären aufenthalt so ist oder wo man sich hinwenden könnte. Was wenn du dir einen anderen Psychotherapeuten suchst?
Wünsche dir alles Gute.

Ich komme gerade vom gefürchteten Einkauf und natürlich wurde mir nach wenigen Minuten so schlecht das ich dachte ich kippe gleich um. Mein erster gedanke war rauszulaufen, irgendwie dacht ich mir aber das kann ich doch auch bicht bringen und bin geblieben und hab was getrunken und mir einen Traubenzucker eingeworfen. Immer wieder kam das gefühl ich werd jetzt gleich ohnmächtig. Und die ganze Zeit war mir schlecht. Schade das ich wieder an dem Punkt angelangt bin an dem ich noch nichtmal einkaufen gehen kann ...

10.08.2013 14:29 • #15



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