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01.02.2018 21:33 • 28.02.2020 #1


18 Antworten ↓


Der einzige Rat, den man dir geben kann ist aber eigentlich dir unbedingt professionelle Unterstützung und Hilfe zu suchen und sei es ein stationärer Aufenthalt.

Wir können dir leider bei diesem Problem (Zwangsgedanken) nicht helfen, da müssen Leute vom Fach ran. :/

01.02.2018 21:43 • x 2 #2



Nur noch am Weinen

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Zitat von Miyako:
Der einzige Rat, den man dir geben kann ist aber eigentlich dir unbedingt professionelle Unterstützung und Hilfe zu suchen und sei es ein stationärer Aufenthalt.

Wir können dir leider bei diesem Problem (Zwangsgedanken) nicht helfen, da müssen Leute vom Fach ran. :/

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Mhm ja das stimmt wohl...nur wenn man sogar davor Angst hat ist es auch mies.

Ich will es eigentlich selber hinkriegen und zu der Freundin können, doch ob ich es schaffe...

Ich schäme mich auch auf der einen Seite sehr für meine Gedanken weil es so irre klingt, doch trotzdem sind sie ja da.

Ich wünschte mir ich wäre nicht so krank.

Was denkst du denn wie sieht die Hoffnung aus das ich nochmal Glücklich werde?
Ich weiß nicht ob du das beantworten kannst, aber ich hab halt echt Angst das ich da nie wieder raus komme.

01.02.2018 21:46 • #3


Hast du gegen die Ängste schonmal Medikamente versucht? Vielleicht würde das etwas helfen zumindest um aus dem Tief erstmal rauszukommen. Wieso genau hast du das Gefühl deine Eltern könnten irgendwie kontaminiert sein (oder habe ich das falsch verstanden?)

In jedem Fall alles Gute, es klingt sehr anstrengend, was du da im Moment durchmachst

01.02.2018 21:51 • x 1 #4


Hast du eigentlich gar keine Idee woher diese Ängste und Zwangsgedanken kommen könnten? Wie schon mal gesagt, muss das ja extrem belastend sein.

Ich habe auch eine Angst- und Zwangsstörung, ich sehe bei mir Zusammenhänge und wo das Ganze seinen Ursprung haben könnte. Oft steckt ja etwas dahinter, was auf- bzw. verarbeitet werden muss, weil man das ständig nur verdrängt hat.

01.02.2018 21:55 • x 1 #5


Zitat von Miyako:
Hast du eigentlich gar keine Idee woher diese Ängste und Zwangsgedanken kommen könnten? Wie schon mal gesagt, muss das ja extrem belastend sein.

Ich habe auch eine Angst- und Zwangsstörung, ich sehe bei mir Zusammenhänge und wo das Ganze seinen Ursprung haben könnte. Oft steckt ja etwas dahinter, was auf- bzw. verarbeitet werden muss, weil man das ständig nur verdrängt hat.

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Ich bin als Baby beinahe gestorben und war ein paar Wochen im Brutkasten.

Mir wurde von einem Psychologen mal gesagt, dass es sein kann, dass mein Urvertrauen fehlt.

Das könnte schon sein, da ich halt wirklich ein starkes Sicherheitsbedürfnis hab, doch irgendwie kann ich mir auch gleichzeitig nicht vorstellen, dass ich deswegen so bin wie ich eben bin.

Meine Mutter ist sehr emotional und mein Vater genau das Gegenteil, also ziemlich hart immer und es ist auch wahr, dass ich ähnlich wie meine Mutter bin.

Sie hat sich auch ständig gesorgt und lebte mehr für andere als für sich.

Aber trotzdem kann ich halt nicht verstehen, wieso ich nun so extrem krank geworden bin.

Manche denken auch ich würde mal vergewaltigt worden sein, da ich so ne Abneigung gegen meine Familie hab. Aber ne das ist nicht passiert, eigentlich war vor allem meine Mutter immer eine echt liebe Person.

Darum kann ich nochmal viel weniger verstehen wieso so ne Abneigung entstanden ist.



Das schlimmste ist ja auch ich denke das meine Angst real ist. Auf der einen Seite klingt es zwar ja auch für mich selber verrückt, doch auf der anderen Seite, glaube ich halt auch dran.

Würde ich für mich ganz sicher wissen, dass es unreal ist was ich denke, würde ich ja versuchen diese Gedanken absichtlich zu vergessen und nicht zuzulassen.

Doch ich denke immer, was ist wenn ich recht habe und meinen Freunden dann was passiert und vor allem dem einen Mädchen...


Sorry dafür das ich auch so viel schreibe und es auch so durcheinander ist. Ich hoffe du blickst trotzdem da ein bisschen durch.

01.02.2018 22:09 • #6


Zitat von Miyako:
Hast du eigentlich gar keine Idee woher diese Ängste und Zwangsgedanken kommen könnten? Wie schon mal gesagt, muss das ja extrem belastend sein.

Ich habe auch eine Angst- und Zwangsstörung, ich sehe bei mir Zusammenhänge und wo das Ganze seinen Ursprung haben könnte. Oft steckt ja etwas dahinter, was auf- bzw. verarbeitet werden muss, weil man das ständig nur verdrängt hat.

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Und ich wünsche dir alles Gute. Ich hoffe dir geht es besser als mir und das du deine Vergangenheit aufarbeiten/verarbeiten kannst.

Ich weiß wie schei. so eine psychische Erkrankung ist.

Man sieht es einem Menschen vielleicht nicht an, aber nur weil man nichts sieht und körperlich alles in Ordnung ist, heißt es noch lange nicht das man nicht leidet.

Das verstehen viele die damit nicht zu kämpfen haben ja leider nicht.

01.02.2018 22:12 • #7


Mit der Familie ist das so eine Sache. Ich hänge an meiner auch sehr. Auch an der Person, die mich bis heute immer versucht zu manipulieren und ihren Willen durchzusetzen. Hatte aber schon ein paar Jährchen keinen Kontakt, danach gab es eine Aussprache, aber ich merke doch wie alte Verhaltensmuster immer wieder durchkommen. Trotzdem ist meine Familie mir wichtig.
Und ich halte es auch nicht für ganz abwegig, dass etwas dran ist an dem was die Psychologin zu dir meinte. Oft liegt der Ursprung halt wirklich so weit zurück, in unserer damals besonders prägenden Zeit, dass man die Zusammenhänge gar nicht so sieht.

01.02.2018 22:19 • #8


Lina111
Hey Zwangsgedanken habe ich nicht ,aber die Ängste die du beschreibst (abgesehen jetzt von diesem kontaminieren), aber diese Verlustangst ,die du gegenüber Menschen fühlst, die du lieb hast ,kenne ich richtig gut...
Auch so sehr ;dass es so weh tut ,dass man nur weinen könnten weil dieser Schmerz in dieser Brust so unbeschreiblich ist...
Es ist wie schon gesagt worden ist ;da steckt immer etwas dahinter. Ängste ,Zwänge, Zwangsgedanken,Depressionen und so weiter kommen nie von irgendwo...
Ich kann dir wirklich nur sagen, dir mal einen guten Therapeuten zu suchen (falls du ihn nicht schon hast) und vielleicht auch erstmal als Unterstützung, etwas einnehmen..( muss nicht gleich ein Antidepressivum sein vielleicht langt erstmal Johanniskraut...)
Du hast auf jeden Fall irgendetwas tief in deiner Seele was unverarbeitet ist..
Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht und versuche immer daran zu denken bdass diese Ängste nicht die Realität sind ,sondern es ist nur in deinem Kopf. versuche dir das immer und immer wieder klar zu machen. mir ging es genauso bzw geht es manchmal noch so, aber es ist schon sehr sehr viel besser geworden...
Weißt du jeder Mensch lebt mit diesem Risiko ,dass jeder Mensch jemanden verlieren kann ,den man liebt und so weiter.. aber dieses Risiko hat jeder einzelne Mensch von uns im Leben, genauso wie jeder einzelne Mensch von uns im Leben auch irgendwann mal sterben wird.
Es kommt immer auf den Umgang mit den Situationen an und wenn man diese Verlustangst so stark ausgeprägt hat ,dass man das wirklich schon spürt so sehr und psychische Erkrankung dadurch hat ,steckt wirklich immer etwas dahinter. Ich kann es nur immer wieder betonen ;es ist wirklich so ,bei mir ist es auch so und wenn man das was dahinter steckt erforscht ndas ganze etwas verarbeiten kann, löst sich diese Intensität des Ganzen auch.
Ich war auch schon so auf deinem Punkt ,wo ich mir dachte eigentlich will ich ja leben ,aber so wie es jetzt ist schaffe ich das nicht mehr ..also genauso wie es dir gerade geht ,aber ich kann dir versprechen ,wenn du an dir arbeitest wird es besser und der Schmerz ist nicht mehr so groß.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft

01.02.2018 22:20 • x 1 #9


Lina111
Habe gerade gelesen was dein Psychologe oder Psychologin vermutet und das halte ich auch für sehr sinnvoll und ja so etwas kann so etwas auslösen ,es kann sein, dass du ein Trauma davon hast, das absolut nicht ungewöhnlich ist.
Und dadurch wirklich das Urvertrauen fehlt.

01.02.2018 22:29 • x 1 #10


Zitat von Lina111:
Hey Zwangsgedanken habe ich nicht ,aber die Ängste die du beschreibst (abgesehen jetzt von diesem kontaminieren), aber diese Verlustangst ,die du gegenüber Menschen fühlst, die du lieb hast ,kenne ich richtig gut...
Auch so sehr ;dass es so weh tut ,dass man nur weinen könnten weil dieser Schmerz in dieser Brust so unbeschreiblich ist...
Es ist wie schon gesagt worden ist ;da steckt immer etwas dahinter. Ängste ,Zwänge, Zwangsgedanken,Depressionen und so weiter kommen nie von irgendwo...
Ich kann dir wirklich nur sagen, dir mal einen guten Therapeuten zu suchen (falls du ihn nicht schon hast) und vielleicht auch erstmal als Unterstützung, etwas einnehmen..( muss nicht gleich ein Antidepressivum sein vielleicht langt erstmal Johanniskraut...)
Du hast auf jeden Fall irgendetwas tief in deiner Seele was unverarbeitet ist..
Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht und versuche immer daran zu denken bdass diese Ängste nicht die Realität sind ,sondern es ist nur in deinem Kopf. versuche dir das immer und immer wieder klar zu machen. mir ging es genauso bzw geht es manchmal noch so, aber es ist schon sehr sehr viel besser geworden...
Weißt du jeder Mensch lebt mit diesem Risiko ,dass jeder Mensch jemanden verlieren kann ,den man liebt und so weiter.. aber dieses Risiko hat jeder einzelne Mensch von uns im Leben, genauso wie jeder einzelne Mensch von uns im Leben auch irgendwann mal sterben wird.
Es kommt immer auf den Umgang mit den Situationen an und wenn man diese Verlustangst so stark ausgeprägt hat ,dass man das wirklich schon spürt so sehr und psychische Erkrankung dadurch hat ,steckt wirklich immer etwas dahinter. Ich kann es nur immer wieder betonen ;es ist wirklich so ,bei mir ist es auch so und wenn man das was dahinter steckt erforscht ndas ganze etwas verarbeiten kann, löst sich diese Intensität des Ganzen auch.
Ich war auch schon so auf deinem Punkt ,wo ich mir dachte eigentlich will ich ja leben ,aber so wie es jetzt ist schaffe ich das nicht mehr ..also genauso wie es dir gerade geht ,aber ich kann dir versprechen ,wenn du an dir arbeitest wird es besser und der Schmerz ist nicht mehr so groß.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft



Danke dir erstmal und ja es ist mies und ich weiß man kann immer sterben und an sich kann ich auch halbwegs gut mit dem Tod umgehen.

Auf der einen Seite bin ich auch ein ziemlich mutiger Mensch, denn auch wenn ich weiß das Unfälle tagtäglich passieren frage ich mich nie ob ich angefahren werde oder so.
Klar das wäre auch krankhaft wenn man nur daran denken würde, es könnte ja ein Unfall passieren.

Doch auf jeden Fall habe ich an sich eine gute Einstellung was Verlusten und Risiken angeht.


Aber ich glaube so Ungewissheiten machen mir am meisten zu schaffen.

Denn ich denke ihr passiert was, was man von außen nicht sieht.
Ich weiß nicht wie ich es erklären soll. Aber wenn ich Angst hätte wir hätten einen Unfall oder so denke ich würde ich sogar das Risiko eingehen, denn da denke ich wenn es passiert passiert es und Dann kann man wenigstens die Zeit genießen die man noch hat.

Und gleichzeitig denke ich auch eigentlich das meine Zwangsgedanken sehr unwahrscheinlich real sind. Also zu 10 Prozent glaube ich das es wirklich passieren würde und zu 90 Prozent denke ich es ist totaler Humbug.

Und wenn dann alles gut gelaufen wäre, wovon ich immer dann ausgehe, dann würde es mir auch wieder gut gehen und ich könnte aufatmen.


Doch anders wäre es wenn ich denken würde, wenn ich sie heute treffe, dann wird sie gegen ein Klon ausgetauscht und gefoltert und ich merke es nicht, da ich denke sie würde noch vor mir stehen.

Ich würde zwar auch glauben das es nicht passiert, also bestimmt auch maximal zu 10 Prozent würde ich glauben, dass die Gefahr real ist. Doch da ich quasi nie herausfinden würde, ob nun ein Klon vor mir steht und sie gefoltert wird ohne das ich es merke, würde ich denke ich eher nicht das Risiko eingehen.

Einfach weil ich in dem Fall dann denken würde es ist zwar sehr unwahrscheinlich, doch auch nicht unmöglich.

Und dann würde ich denke ich vom schlimmen ausgehen Und könnte nie von dem Gedanken ablassen.

Ich weiß nicht wie ich es erklären soll und das mit dem Klon war auch nur ein Beispiel.

Nur sowas was man am Ende nicht ,,kontrollieren'' kann macht mir viel mehr Angst als so Sachen wo man am Ende merkt ob es eben real war oder nicht.


Und meine momentane Angst bezüglich meiner Familie kann man auch nicht kontrollieren.

Es gibt nicht wie bei einem Schwangerschaftstest so eine Sicherheit, dass es stimmt oder eben nicht stimmt.

Es ist zwar auch in meinen Augen sehr unwahrscheinlich das meine Familie nun ne Gefahr ist, doch auch wenn es unwahrscheinlich ist kann ich den Gedanken nicht vergessen, denn die Gefahr in meinen Augen ist so groß das ich auch dieses unwahrscheinliche Risiko nicht eingehen will.


Denn da ich es nicht kontrollieren kann am Ende gehe ich automatisch vom schlimmen aus.

Hoffentlich verstehst du so ungefähr wie ich das meine.


Und ja ich denke halt jetzt auch eigentlich das ihr nichts passiert, doch zu 5 Prozent denke ich es doch und wenn ich daran denke das diese 5 Prozent wahr sein könnten ist es echt schlimm.

Oh man ich bin echt kompliziert :$.


Auf jeden Fall bin ich aber froh das ich mit diesen Gedanken nicht vollkommen alleine bin.
Auch wenn ich gleichzeitig Mitleid mit dir und den anderen die ähnlich fühlen habe.

Denn so zu fühlen kann wirklich das ganze Leben versauen.

Die letzten 2 Einhalb Jahre war ich wirklich sehr selten sehr glücklich.

Meist war ich mega traurig und allein.

Wenn man weiß wie ich bis zu meinem 14 Lebensjahr (ca) war, also wie lebensfroh ich immer war, dann erkennt man mich denke ich null wieder.

01.02.2018 22:50 • #11


Zitat von Miyako:
Mit der Familie ist das so eine Sache. Ich hänge an meiner auch sehr. Auch an der Person, die mich bis heute immer versucht zu manipulieren und ihren Willen durchzusetzen. Hatte aber schon ein paar Jährchen keinen Kontakt, danach gab es eine Aussprache, aber ich merke doch wie alte Verhaltensmuster immer wieder durchkommen. Trotzdem ist meine Familie mir wichtig.
Und ich halte es auch nicht für ganz abwegig, dass etwas dran ist an dem was die Psychologin zu dir meinte. Oft liegt der Ursprung halt wirklich so weit zurück, in unserer damals besonders prägenden Zeit, dass man die Zusammenhänge gar nicht so sieht.

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Mhm ok klingt auch nicht so leicht und wie war es für dich ohne die Person die dich manipuliert?

Und ja es kann sein, dass der Ursprung weit zurück liegt, ich hatte auch Epilepsie Jahrelang.
Nur wenn man hört was andere so im Leben schon erlebt haben, welche gar keine psychischen Probleme haben, da frage ich mich wie es sein kann, dass ich so krank geworden bin.

Icj meine meine Erfahrungen sind bestimmt nicht so schlimm, wie bei vielen anderen.
Und meine Familie war auch eigentlich immer liebevoll.

Klar gibt es Dinge die schief liefen, doch ich glaube das ist auch irgendwo normal.

Nur ich hoffe einfach sehr; dass ich diese eine Freundin nicht durch meine eigene Dummheit verliere.

Ich hatte ihr versprochen nächstes Jahr an Weihnachten zu kommen, denn dieses Jahr konnte ich nicht obwohl ich es mir sehr gewünscht hätte.
Oh man es ist so mies . Es könnte alles so schön sein, ich hoffe wirklich das ich aus dieser Angst wieder raus komme..

02.02.2018 19:56 • #12


War ziemlich hart. Körperliche Distanz fiel leicht, weil ich hunderte Kilometer weit weg war dann, aber diese ständigen Anrufe und Versuche der Kontaktaufnahme und ich hab innerlich immer mit mir gehardert, weil auf der einen Seite steht das Wissen, dass jemand einem schadet und man psych. darunter leidet, auf der anderen Seite hat man eine Bindung zu der Person und kann einfach nicht sagen "mir ist alles egal".
Letztendlich kam man doch wieder in Kontakt, ich denke auch daran, dass dieser Mensch ja auch eines Tages nicht mehr unter uns ist und wie ich es mit Sicherheit bereuen würde, wenn ich so konsequent und eiskalt den Kontakt einstelle, den ich ja eigentlich haben möchte...nur mit ein bisschen mehr Rücksicht und Verständnis auf mich bezogen, das wäre toll. Ich bin schon vor jedem Telefonat immer richtig nervös und angespannt, so sollte das ja eigentlich nicht sein...

02.02.2018 21:00 • x 1 #13


Zitat von Miyako:
War ziemlich hart. Körperliche Distanz fiel leicht, weil ich hunderte Kilometer weit weg war dann, aber diese ständigen Anrufe und Versuche der Kontaktaufnahme und ich hab innerlich immer mit mir gehardert, weil auf der einen Seite steht das Wissen, dass jemand einem schadet und man psych. darunter leidet, auf der anderen Seite hat man eine Bindung zu der Person und kann einfach nicht sagen "mir ist alles egal".
Letztendlich kam man doch wieder in Kontakt, ich denke auch daran, dass dieser Mensch ja auch eines Tages nicht mehr unter uns ist und wie ich es mit Sicherheit bereuen würde, wenn ich so konsequent und eiskalt den Kontakt einstelle, den ich ja eigentlich haben möchte...nur mit ein bisschen mehr Rücksicht und Verständnis auf mich bezogen, das wäre toll. Ich bin schon vor jedem Telefonat immer richtig nervös und angespannt, so sollte das ja eigentlich nicht sein...



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Das stimmt allerdings, also so sollte es nicht sein.

Aber vielleicht hilft es ja, wenn ihr das nicht schon getan habt, darüber zu reden; wie du dich fühlst und das du das Gefühl hast manipuliert zu werden.
Vielleicht ändert sich dann ja was.
Ich denke Ausprache ist allgemein auch das Beste was man machen kann.


Besser als wenn etwas unausgesprochen bleibt und sich vermutlich sogar beide dabei schlecht fühlen.

Aber ich finde es auch gut, wenn du selber schonmal in die Zukunft schaust und dir bewusst machst, dass du es bereuen würdest, wenn du den Kontakt abbrichst.
Selbstreflektion ist schon was wichtiges.

02.02.2018 21:31 • #14


28.02.2020 18:58 • x 1 #15


Hallo Cedi du bist keine Heulsuse,dieses Gefühl kennen viele von uns und manchmal tut es auch gut die Emotionen fließen zu lassen..es befreit.
Deine Entscheidung in dieser Situation keinen Alk. zu trinken war völlig richtig!
Machst du eigentlich eine Therapie?Nimmst du ein Medikament?
Du solltest dir Hilfe holen,ich denke die brauchst du,traurig zu sein ist nun auch kein Gefühl das man immer haben muss! Liebe Grüße

28.02.2020 19:06 • x 1 #16


Zitat von Akinom:
Hallo Cedi du bist keine Heulsuse,dieses Gefühl kennen viele von uns und manchmal tut es auch gut die Emotionen fließen zu lassen..es befreit.Deine Entscheidung in dieser Situation keinen Alk. zu trinken war völlig richtig!Machst du eigentlich eine Therapie?Nimmst du ein Medikament?Du solltest dir Hilfe holen,ich denke die brauchst du,traurig zu sein ist nun auch kein Gefühl das man immer haben muss! Liebe Grüße


Danke für die lieben Worte.
Ich habe am 12 März ein 1 Gespräch bei einer Psychotherapeutin. Ich wahr auch letztes Jahr in einer Tagesklinik.. Aber nach der Entlassung habe ich das gefühl das alles schlimmer geworden ist.. Ich muss dazu auch gestehen das ich oftmals viel Alk. getrunken habe um das alles runter zu spülen.. Vielleicht lag es auch daran das es mir jetzt so beschissen geht.. Nach dem ich mal feiern wahr und auch mal ein drauf gemacht habe fing es ein Tag später richtig an mit einer Panikatake wärend meines Katers...

Nein ich nehme keine.. Noch nicht. Ich habe zwar Tavor hier, aber das möchte ich nicht nehmen das ist keine Lösung... Und ich habe halt Baldrian hier und heute 2 stück genommen, aber das hilft mir nicht so wirkich..

28.02.2020 19:14 • x 1 #17

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Abendschein
Zitat von Cedi_95:
Hallo ihr lieben,Ich muss das einfach hier los werden. Ich bin heute morgen aufgestanden und mir ging es innerlich nicht gut. Ich dachte mir "Hey, gehst du heute einfach mal einkaufen " und das machte ich auch. Ich hätte beim Einkaufen einfach so in tränen ausbrechen können. Ohne wirkich einen Grund zu haben. Ich hatte echt pippi in denn Augen gehapt. Ich fühle mich innerlich so zerissen. Das es wirkich weh tut. Jetzt gerade sitze ich auch wieder hier und weine. Ich fühle mich damit einfach so alleine damit. Dieser Druck innerlich, ...


Ach @Cedi_95 als ich Deine Zeilen las, dachte ich wie süß, Du bist. ist doch nicht so schlimm, wenn man als Mann
weinen muß. Manchmal ist das so. Sei nicht so streng mit Dir. Ich neige auch öfter mal dazu,
in mich zu gehen und ich weine auch. Laß es ruhig raus, besser Du weinst, als wenn Du alles in Dich hinein
frißt,.....

28.02.2020 22:28 • x 1 #18


Abendschein
Zitat von Cedi_95:
Hallo ihr lieben,Ich muss das einfach hier los werden. Ich bin heute morgen aufgestanden und mir ging es innerlich nicht gut. Ich dachte mir "Hey, gehst du heute einfach mal einkaufen " und das machte ich auch. Ich hätte beim Einkaufen einfach so in tränen ausbrechen können. Ohne wirkich einen Grund zu haben. Ich hatte echt pippi in denn Augen gehapt. Ich fühle mich innerlich so zerissen. Das es wirkich weh tut. Jetzt gerade sitze ich auch wieder hier und weine. Ich fühle mich damit einfach so alleine damit. Dieser Druck innerlich, ...


Ach @Cedi_95 als ich Deine Zeilen las, dachte ich wie süß, Du bist. ist doch nicht so schlimm, wenn man als Mann
weinen muß. Manchmal ist das so. Sei nicht so streng mit Dir. Ich neige auch öfter mal dazu,
in mich zu gehen und ich weine auch. Laß es ruhig raus, besser Du weinst, als wenn Du alles in Dich hinein
frißt,.....

28.02.2020 22:29 • x 1 #19



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Mira Weyer