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Hallo.
Ich bin neu hier und freue mich auf zahlreiche Antworte.

Kurz zu mir

Habe ptbs, depressionen.

Seit ca. 1 Jahr lebe ich mit ständigen Ängsten. Dass z.b. mir nahe stehenden Menschen etwas zustößen könnte. Das ich sie tot auffinden könnte oder das mein kleiner neffe am Brei erstickt. Beim psychologin muss ich mehrmals mein smartphone kontrolliere um zu schauen ob mir jemand am telefon zu hört. Ständig bin ich im habachtstellung. Mein herz rast, ich zittere und schwitze. Bei jedem kleinen geräusch denke ich, dass gerade was schlimmes passiert und ich muss dann alles kontrollieren. Habe das gefühl den verstand zu verlieren. Verrückt zu werden.
Was ist los mit mir?

Momentan nehme ich Benzodiazepine ein, gegen die Ängste und gehe vermutlich in die Klinik.

08.10.2021 05:05 • 10.10.2021 #1


25 Antworten ↓


Wozlew
Hallo Ella,
Diese halbachtstellung kenne ich auch,dieses ständige alarmbereitschaft ist klassisch für ptbs.
Ich denke es ist eine gute Idee in eine Klinik zu gehen um an den Ursachen ( des traumas) zu arbeiten.
Ganz wichtig übe achtsamkeitsübungen.

Ich wünsche dir viel Kraft!
Liebe Grüße wozlew

08.10.2021 05:43 • x 1 #2



Medis, Krankenhaus, Ängste

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Hallo Wozlew,
Danke für deine Antwort.
Könnten dieängste auch von einer generslisierten angsstörung hervorgerufen werden? Also einige der Ängste hat nichts mit meinem trauma zu tun.

LG Ella

08.10.2021 06:07 • #3


Wozlew
@Ella_87 Hallo Ella,
Ich denke persönlich das man leider oft eine Mischung aus mehreren "diagnosen" hat.multifaktoren.
Bei mir hat sich wahrscheinlich aus der ptbs eine generalisierte Angst und panikstörung entwickelt.
Also sollte man immer beides in der Psychotherapie berücksichtigen.
Nimmst du nur benzodiazepine?
Bevor ich vor 4 Wochen mit dem venlaflaxin begonnen habe,habe ich gegen die Angst Insidon Tropfen genommen( opipramol in tropfenform),reiner angstlöser.der nicht abhängig macht.
Das half akut ganz gut.

Liebe Grüße wozlew

08.10.2021 08:33 • x 1 #4


cube_melon
Zitat von Ella_87:
Was ist los mit mir?

Bei einer PTBS sind in der Regel verschiedene Mechanismen der Psyche, durch das oder die Trauma(ta) ungünstig programiert worden.
Auch sind Mechanismen, welche überprüfen ob eine Gefahr besteht so aktiv, dass diese nicht mehr autonom im Hintergrund arbeiten und somit im Bewusstsein sind.
Ergo - es kann ein mehr oder weniger ein dauerhaftes, diffuses Angstgefühl entstehen.

08.10.2021 08:43 • x 1 #5


@Wozlew ich nehme seit gestern sertralin ein. Dazu 10 mg olanzapin und 40 mg oxazepam zusätzlich als bedarf tavor ein.

08.10.2021 09:40 • #6


@cube_melon
Danke für die Antwort.

08.10.2021 09:41 • x 1 #7


Wozlew
@Ella_87 das ist ja schon eine Menge an Medikamenten....
Wenn du erst mit sertralin startest,kann es auch zu einer erstverschlimmerung kommen,muss aber nicht.
Hoffe du findest zügig eine fachklinik, wo man sich die Zeit nimmt,sich mit deiner Thematik auseinandersetzen und du mal runterfahren kannst.

Liebe Grüße wozlew

08.10.2021 10:45 • x 1 #8


@Wozlew ja das sind einige Medis. Aber nur so komme ich etwas zur ruhe und kann mal ein hörspiel genießen.

08.10.2021 11:35 • #9


cube_melon
Zitat von Ella_87:
Aber nur so komme ich etwas zur ruhe und kann mal ein hörspiel genießen.

Du musst nicht auf meine folgende Frage antworten, so wie das Details nicht notwendig sind - darf ich fragen was für eine Art Trauma bei dir vorliegt? Z.B. Unfall, Gewalt, Verlust, Naturkatastrophe, OP?

08.10.2021 13:50 • #10


@Wozlew gewalt.

08.10.2021 13:55 • x 1 #11


@cube_melon gewalt. Verlust.

08.10.2021 13:58 • x 1 #12


cube_melon
Danke für dein Vertrauen : )

Bei einem Gewalttrauma ist eines der primären Schwerpunkte das wiederherstellen der persönlichen Grenze.
Weil Gewalt eine Grenzübertretung darstellt. Damit sind seelische, körperliche so wie räumliche Grenzen gemeint.

Mit einem guten Therapieplatz, speziell für Trauma, kann man sehr viel erreichen. Die Forschung ist recht weit fortgeschritten und es gibt schon ein breites Spektrum an Traumatherapieverfahren.

08.10.2021 14:05 • x 1 #13


Wozlew
Auch ich danke für dein Vertrauen.
Ich bin auch Grad in einer traumatherapie, es ist ein langer Prozess, da bevor man ins Trauma gehen kann,erst einmal stabilisiert werden muss und Skills erlernen sollte,die zu einem passen.
Liebe Grüße wozlew

08.10.2021 15:07 • x 2 #14


1RosaRot1
Hey wie geht es dir denn? Ich erkenne mich in deinen Aussagen sehr wieder.

09.10.2021 10:51 • #15


Zitat von 1RosaRot1:
Hey wie geht es dir denn? Ich erkenne mich in deinen Aussagen sehr wieder.


Nach 20 mg oxazepam gut. Und dir?

09.10.2021 11:31 • #16


1RosaRot1
Es geht so. Durch das sertralin bin ich immer gut aufgeputscht. Am Morgen nehme ich aber noch 0,25 Tavor und auch am Abend. Aber es wird langsam ausgeschlichen. Wie kommst du mit dem sertralin zurecht. Hast du auch oft innere Unruhe?

09.10.2021 11:37 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von 1RosaRot1:
Es geht so. Durch das sertralin bin ich immer gut aufgeputscht. Am Morgen nehme ich aber noch 0,25 Tavor und auch am Abend. Aber es wird langsam ...


Sertralin nehme ich seit 3 Tagen ein. Durch die benzos bin ich ziemlich abgestumpft von den gefühlen her.

09.10.2021 12:00 • #18


1RosaRot1
Zitat von Ella_87:
Sertralin nehme ich seit 3 Tagen ein. Durch die benzos bin ich ziemlich abgestumpft von den gefühlen her.


Wie lang sollst du denn die benzos nehmen?

Ich nehme seit 5 Wochen sertralin ein. Bin aber wieder auf 25 runter weil 50 zu viel war.
Das abgestumpft sein kenne ich leider auch. Bist du in Therapie?

09.10.2021 12:03 • #19


Zitat von 1RosaRot1:
Wie lang sollst du denn die benzos nehmen? Ich nehme seit 5 Wochen sertralin ein. Bin aber wieder auf 25 runter weil 50 zu viel war. Das abgestumpft ...


Oxazepam nehme ich seit einem Jahr ein. Tavor als Bedarf immer unterschiedlich. Gehe wahrscheinlich ende des Monats in die klinik. Mal schauen wie es dann seien wird mit dem ausschleichen.

Bin in ambulanter therapie

Seit wann nimmst du tavor?

09.10.2021 12:06 • #20



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