Nicky78
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ich habe vom Psychiater gegen generalisierte Angststörung und Panikattacken ein Medikament bekommen. Es ist das vierte, dass ich versuche, aber das erste mit sedierender Wirkung.
Meine Kontrollzwänge bzw Angst vor Kontrollverlust und das "in mich reinhören" ist extrem stark ausgeprägt. Dementsprechend sind die ersten beiden Tage auch gelaufen. Ich habe eine halbe Tablette noch mal halbiert, was ausgereicht hat, mich in eine Angstspirale zu versetzen, aber anscheinend nicht ausgereicht hat, mich dort herauszuholen.
Gestern Abend habe ich es weggelassen weil ich heute zur Therapie muss und nicht weiß, ob ich sonst hätte dort hingehen können. Ich werde es gleich dort besprechen.
Ich habe das gleiche Problem wie immer, dass ich die Eindosierungsphase nicht schaffe und es mir schlimmer geht wie die ganze Zeit zuvor.
Ich bin mir sicher, dass es nicht vom Medikament kommt, sondern weil ich das Medikament als bedrohliche empfinde durch die schlechten Erfahrungen die ich zuvor mit Medikamenten gemacht habe.
Wie durchbreche ich diesen Kreislauf? Oder bin ich am Ende gar nicht für Medikamente gedacht? Ich würde mich über etwas Entlastung und ein etwas weniger permanent aufgeregtes Nervenkostüm sehr freuen.
Ich weiß, dass die endgültige Entscheidung der Psychiater trifft wie wir mit Dosierung und absetzen vorgehen aber ich bitte um eure Erfahrungswerte.
LG Nicky
• • 16.12.2025 #1
