Huhu!
Ich würde sagen, als Kind war ich sehr vorsichtig bis hin zur Ängstlichkeit.
Schon von klein auf hatte ich unheimliche Verlassensangst. Meine Mutter konnte nicht mal zur gegenüberliegenden Tankstelle laufen ohne dass ich wie erstarrt am Fenster klebte, um sie im Blick zu haben.
Vllt lag das daran, dass meine Mama mich ab und an mal im Kindergarten vergessen hat und ich meistens die letzte war, die abgeholt wurde (einmal war niemand zu erreichen und ich wurde in ein Taxi gesteckt und zu meinen Großeltern gekarrt).
Kann ja alles möglich sein
Dadurch hat wohl generell meine Selbstständigkeit in der Kindheit gelitten.. irgendwas alleine machen, hat mich immer total unsicher gemacht.
Was ich früher auch ganz schlimm fand war Zugfahren. Wir sind früher oft zu Verwandtschaft gefahren, zu der man damals gut 12 Stunden unterwegs war. Also im Zugs gings, aber davor und beim Umsteigen hab ich immer Panik bekommen, wir kriegen unseren Zug nicht und kommen niiiiiee mehr nach Hause. Schon ulkig im Nachhinein, was für abstruse Gedanken man als Kind spinnt. Und es war mir schon immer Tage vor solch einer Zugfahrt mulmig.
Heute ist das zum Glück nicht mehr so außer dass immer eine gewisse Unischerheit in ungewohnten Situationen da ist. Aber das würde ich nicht als ungewöhnlich bezeichnen.
Unternommen direkt hab ich da nix, das hat sich einfach irgendwann in der Pupertät rausgewachsen weil man merkt, dass sie Welt um einen rum doch kleiner ist als man früher glaubte.. da war sie riesengroß und gruselig xD
lg