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...und immer wenn es besser geht, kommt der nächste Tiefschlag und alles fällt zusammen wie ein Kartenhaus.

Wer kennt das auch?

Jeder hat Zipperlein. Das ist mir klar. Wenn man auf den Körper genau hört, merkt man immer irgendetwas komisches, was aber eigentlich nicht besorgniserregend ist. Bei mir artet es aber ständig aus. Ich steigere mich hinein, am besten googel ich noch nach den Symptomen und ich bin mir sicher, dass es etwas totbringendes ist. Ich hatte vor paar Wochen einen Schmerz im Bein und ich habe mich so hineingesteigert, dass ich mir sicher war, Thrombose zu haben. Es war die Hölle! Ich flutschte von einer PA in die Nächste. Erst nach dem Arztbesuch ging es besser. So passiert es auch mit Magen- und Halsschmerzen, da sind es dann diverse Krebsarten.Täglich und wöchentlich wechselt es und es geht meist nahtlos ineinander über. Das macht mich alles wahnsinnig und am liebsten würde ich mich in ein Krankenhaus einweisen lassen, um mich von oben bis unten durchchecken zu lassen. Magenprobleme sind permanent da, jetzt habe ich sogar eine entzündete Speiseröhre durch Sodbrennen. Wer ähnliches hatte und auch so am googeln ist wie ich, weiß was man da alles findet...

Manchmal gibt es Ruhepausen, schöne, angstfreie Momente. Da geht es mir gut. So auch im Sommer. Dann aber starb meine Tante, ich sah sie leiden und schon geht es mir weider besch.... Dann wird es nach ein paar Monaten besser und ich freue mich und mein Vater bricht den Kontakt zu mir ab, da ich seine Frau nicht akzeptiere. Mein Papa, will sein Kind nicht mehr sehen, weil ich seine neue Frau nicht mag?? Wieder stürze ich in ein Loch und die Symptome überschneiden sich sogar, ich habe mehrere totbringende Krankheiten. Ich beruhige mich wieder, jedenfalls geht es einigermaßen und meine Mutter teilt mir mit, dass dass man festgestellt hat, dass sie schwer herzkrank ist und wieder bricht die Welt zusammen. Ich bin natürlich dann auch "herzkrank", will am liebsten schnell zu einem Kardiologen und bin nur noch traurig und diese dämliche, verdammte Angst zieht mich ins tiefste Tief. Ich dachte tiefer gehts nimmer!
Mich macht das so fertig und ich habe das Gefühl, die wöchentlichen Verhaltenstherapiestunden genügen nicht. Doch stationär geht einfach nicht, da ich 1. in griechenland wohne, ich 2. zwei kleine Kinder habe und ich keine Betreuung für sie hätte. (Diese Gedanken, dass sie alleine wären, macht mich ja noch verrückter!)

Ich habe das Gefühl durchzudrehen und völlig plemmplemm zu werden! Ich muss doch stark sein für meine Kinder und meine Mutter! Ich muss doch dafür gesund sein! Seelisch und körperlich! Mein Mann weist mich wirklich in eine Klapsmühle ein, wenn ich so weiter mache! Aber wie kann ich das alles ändern? Mein Kopf will es, will alles so unbedingt ändern, aber diese unbändige Angst zerstört meinen Kopf und, ich bin mir sicher, auch bald (wenn nicht schon passiert) meinen Körper.

Gibt es hier jemanden, der aus so einem Teufelskreis wieder herauskam? Dem es wieder verhältnismäßig (das wäre ja schon ein Traum) gut geht??

Verzweifelte Grüße

Milanna

26.09.2008 11:26 • 12.10.2008 #1


3 Antworten ↓


Hier mal ein Tipp:

26.09.2008 11:39 • #2



Jeder kleinste Schmerz mutiert zur schlimmen Krankheit.

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hallo iris,

danke für den link.

ich habe mir die videos vor ein paar wochen schonmal angeschaut. half mir auch kurzfristig. den mann wünsche ich mir als therapeuten. der strahlt etwas beruhigendes aus.

LG milanna

26.09.2008 12:00 • #3


Melanie29
Hallo Milanna,
mir geht es gerade auch so und ich komme gerade echt nicht zur Ruhe.Ich habe es eigentlich bis vor kurzem noch super im griff gehabt und nun weis ich wiede rnicht ist es was schlimmes oder nicht und hab ich ne Pa oder ist es doch was.Ich hab ne weile schon Übelkeit,Schwindel,brennende schmerzen im Brustkorb und Oberbauch(es ist ausgeschloßen das es das herz ist),ich bin verspannt wie nen Flitzebogen und gerade kam wieder der Klos im Hals,das Gefühl mein Herz bleibt stehen ect.
Ich bin es sooo leid ich will das nimmer,aber irgendwie bekomme ich es nicht in den Griff.Nichts hilft gerade und ich glaube auch das einmal die Woche nicht reicht(zumindest im moment)ins KH kann ich nicht da ich vier kleine Kids habe un niemanden der Aufpasst.
Supi ich will es aber schaffen und mich nicht ständig einnehmen lassen,leider schaffe ich es immer nur für nen kurzen moment und dann ist alles wieder futsch

12.10.2008 23:47 • #4




Mira Weyer