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H

herbert8ä99
Mitglied

Beiträge:
2
Themen:
1
Mitglied seit:
Also ich hab mein ganzes Leben schon die gedanken, wo soll das alles hinführen mit mir? Ich habe, und hatte mein Leben immer sehr gut im Griff, gute Ausbildung, passable Arbeit, soziales Umfeld, Freunde, funktionierente Familie, ein paar Freizeitbeschäftigungen.

Doch nun bin ich in einem Alter wo sich nichts mehr weiterbewegt, ich habe weder Beruflich noch sozial absolut keine Ziele.

Ich finde ums verrecken keine, nichts was ich will.

Und irgendwie wenn ich es mir überlege, icg hab ja alles, also brauch ich auch nichts mehr.

Aber es macht mein Leben einfach Ziel und Sinnlos.

Und das depremiert mich irgendwie.

Was kann ich machen?

Sonst bin ich auch ein ziemlicher Zyniker kommt mir vor, ich bin nicht gläubig, und viele rein Emotionale Themen kommen mir sinnlos vor, also mit sowas kann ich auch nichts anfangen.

23.04.2026 #1


11 Antworten ↓

P
Bist du wirklich 26 oder viel älter?
Für 26 wäre deine Gemütslage doch sehr ungewöhnlich. Da könnte auch eine Depression dahinter stecken.

Wenn du eher in der 2. Lebenshälfte bist, wo diese Art von Gedanken durchaus nicht ungewöhnlich ist, so würde ich an deiner Stelle ganz viel Neues ausprobieren, um neue Reize zu erhalten, aus denen sich dann Ziele und Sinn entwickeln können.

#2


A


Ist mein Leben sinnlos?

x 3


Windy
Immer wieder Dankbarkeit, für das was man hat pflegen, denn es kann einem ganz schnell wieder genommen werden. Mit der Einstellung erkennt man dann schon wieder den Sinn hinter den Dingen.

x 1 #3


NeonPixie
Ich bin auch kein emotionaler Typ und finde vieles sinnlos (Autistin).

Du hast ein System durchgespielt, das dir jemand anderes entworfen hat. Alles erledigt. Es gilt für viele sogar als Erfolg.

Das ist aber ein Denkfehler, der sich über Jahrzehnte aufgebaut hat und jetzt zum Vorschein kommt, weil die externe Struktur weg ist.

Dazu gibt es die unbequemen Fragen: Wo hat dein Kopf mal nicht aufgehört zu denken, obwohl er eigentlich hätte aufhören sollen?

Hast du jemals etwas getan, weil es mich wirklich interessiert hat, nicht als Ziel, nicht für jemanden, nicht weil es sinnvoll war, sondern einfach, weil das Problem oder die Sache an sich dich gepackt hat?

x 1 #4


Schlaflose
Zitat von herbert8ä99:
ich habe weder Beruflich noch sozial absolut keine Ziele.

Muss man doch auch nicht. Einfach das Leben genießen und sich daran erfreuen, dass man alles erreicht hat, was man sich vorgenommen hat und sich jetzt zurücklehnen kann.

x 1 #5


User_0815_4711
Zitat von NeonPixie:
Hast du jemals etwas getan, weil es mich wirklich interessiert hat, nicht als Ziel, nicht für jemanden, nicht weil es sinnvoll war, sondern einfach, weil das Problem oder die Sache an sich dich gepackt hat?

Da habe ich Glück, dass ich seit gut 4 Jahrzehnten einen großen Leidenschaftsbereich habe.
Hat auch keinen "Sinn", dennoch erfüllt es mich.
Und Ende anscheinend nie, gut so!
Der Weg ist das Ziel!

x 1 #6


User_0815_4711
Zitat von Schlaflose:
was man sich vorgenommen hat und sich jetzt zurücklehnen kann.

Mir ist zurücklehnen zu fade, da bekomme ich einen auszuck.
Und das neben meinem 24/7 Job.
Naja, anscheinend bin ich gerade nicht in einer Depri-Phase.
Wird schon wieder kommen.

#7


sensibelchen98
Der Weg ist das Ziel.
Es gilt die Reise wahrzunehmen und im besten Fall ein wenig zu genießen. Ist natürlich nicht immer drin, das Leben ist ja nicht immer schön und auch nicht immer fair.
Deswegen such dir kleine "Glimmer" von denen du zehren kannst. Und setze dir gerne kleine Ziele, ein Buch fertig zu lesen, eine ganze Filmreihe schauen, eine neue Sprache lernen und so weiter.
Vielleicht ist da was dabei lachen

#8


H
Zitat von Windy:
Immer wieder Dankbarkeit, für das was man hat pflegen, denn es kann einem ganz schnell wieder genommen werden. Mit der Einstellung erkennt man dann ...

Auch mit Dankbarkeit komm ich nicht weiter, ich habe beruflich schon einige Reisen in die ländlichen und armen Gegenden von Osteuropa unternommen, also da ist man auch froh dort zuhause zu sein wo ich gerade bin, ebenso war ich schon privat in Russland und den USA, US- Großstätde können auch ordenliche Dreckslöcher sein.
Also ich kenn es anders auch, und ich hab mir immer wieder vorgenommen es mir vorzuhalten, doch bei mir dem alten Zyniker bewirkt das nur oft das ich wündent auch mich werde weil ich ja alles habe, aber eben nicht zufrieden damit sein kann😐

Und ich hab für mein Eigenheim auch sehr bluten müssen, ich hab eine Eigentumswohnung geerbt, doch die zu renovieren war mehr als mühsam und finanziell ein Massaker.

Also man kann auch nicht sagen das mir alles in des Schoß fällt und ich es deswegen nicht zu schätzen weiß.

#9


User_0815_4711
Zitat von herbert8ä99:
Also man kann auch nicht sagen das mir alles in des Schoß fällt und ich es deswegen nicht zu schätzen weiß.

Wie schaut es mit semikreativen bis kreativen Tätigkeiten aus?
Anstatt konsumierender Tätigkeiten.

x 1 #10


Windy
Zitat von herbert8ä99:
Also ich kenn es anders auch,

Mit Vergleichen kommt man auch nicht weiter. Sehen was man hat und dafür dankbar sein, reicht für gewöhnlich, daß man wieder zufriedener wird. Bei dir vielleicht eher denken, daß das was du hast auch ganz schnell wieder weg sein kann ...

#11


NeonPixie
Zitat von herbert8ä99:
Auch mit Dankbarkeit komm ich nicht weiter, ich habe beruflich schon einige Reisen in die ländlichen und armen Gegenden von Osteuropa unternommen, also da ist man auch froh dort zuhause zu sein wo ich gerade bin, ebenso war ich schon privat in Russland und den USA, US- Großstätde können auch ordenliche ...

Dankbar zu sein heißt nicht, dass man selbst keinen Mühsal in seinem Leben erlebt.

Wenn man sofort zu einem anderen Thema springt und meint: "Oh ja, ich armer auch", dann ist das keine Dankbarkeit.

#12


A


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Mira Weyer
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