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Ich bin 18 Jahre alt und habe gemerkt, dass etwas nicht stimmt als ich 13 war. Damals wusste ich noch nicht wie lange es mir schon schlecht geht, aber ich erinnere mich heute an mehrere kurze sequenzen aus meiner Kindheit, die mir zeigen, dass ich schon damals depressiv gewesen sein muss. Oder zumindest die symptome sich angehäuft haben. Eigentlich bin ich bewusst und Zielstrebig genug, um zu wissen dass es nunmal Depressive Phasen gibt. Ich war auch schon in Therapie allerdings konnte mir mein Psychologe nicht wirklich helfen. Ich weiß dass irgendwas nicht mit mir stimmt, etwas, dass aus der "Norm" herausfällt. Es ist schon irgendwie komisch eine Depression als normal zu bezeichnen, wobei der Mensch von außen betrachtet Schizoid ist. Mich langweilen Gespräche mit anderen häufig.

Dabei geht es mir meist nicht um den Inhalt, ich analysiere Menschen einfach sofort. Ich erkenne Mikroexpressionen und weiß immer sofort wie etwas auf einen Menschen wirkt, seine persönliche Einstellung dazu ist und ob er es verbergen möchte oder es ein wunder Punkt ist.

Teilweise Spiele ich auch mit den Menschen, einfach aus langeweile. Ich bege mich auch gerne in schwierige Situationen, provoziere Menschen und ziehe damit den Hass oder Abneigung auf mich. Mein Bedürfniss ist es von den Menschen gefordert zu werden, allerdings ist es unfassbar schwierig einen solch besagten Menschen zu finden, der etwas vor mir verbergen kann. Ich kann meine interessen nicht in Hobbys oder so stillen. Es ist für mich einfach langweilig. Wo liegt der Sinn darin zu Leben. Unser aller Leben ist vergänglich und Sinnlos. Wir schaffen uns unser eigenes Grab, bewältigen Probleme und schaffen damit wieder neue. Ich suche eine Bestimmung, einen Sinn um meine ewig andauernde Langeweile zu bewältigen. Die Schwierigkeit hierbei ist, dass ich meine Gefühle in keinster Weise verstehe, noch weiß ob ich überhaupt welche habe. Andere Menschen finden einen Ausgleich darin, sich einem Hobby hinzugeben, damit die Zeit tot zu schlagen oder etwas zu kompensieren. Sie interessieren sich für Dinge, aus verschiedensten Gründen und ich kann das nicht verstehen. Ich fühle alleine auf diesem Planeten. Wo ich nur hinschaue, überall sind Komplex geleitet, unwertvolle Individuen. So verschieden die Menschen auch sind, am Ende sind wir alle gleich. Wir wollen uns von der Masse abheben und unser selbst verwirklichen. Das witzige dabei ist, sie merken nicht mal wie Sinnlos und Wertlos sie sind.

Ich suche einen Platz für mich in dieser Welt aber kann keinen finden. Mein gräßtes Bestreben ist es derzeit, eine Freundin zu finden, der ich mich öffnen kann und die nötigen Kognitiven stärken besitzt, um mich nicht zu langweilen, weil ich sonst leider anfangen würde mit ihr zu spielen. Nach außen hin wirke ich wie ein Zielstrebiger, Selbstbewusster junger Mann, der nett, höflich und nicht von Vorurteilen geleitet ist. Das ist es immerhin, was ich den Menschen zeige. Früher, im Kindesalter, hatten alle Kinder vor mir Angst, ich war nunmal ein aggressives, unreflektiertes Kind. Ich damals gezwungener Maßen gelernt, die Menschen zu verstehen. Heute fühle ich mich wie eine Manschine die immer ganz genau weis, was Sache ist. Heute verachte ich meine Mutter dafür, mir Empathie beigebracht zu haben. Ich habe lediglich an meinen Mitmenschen gelernt, wie ich "meine" Emotionen nach außen tragen kann. Jede meiner Reaktionen ist abgeschaut; Das bin nicht ich, was ihr(meine mitmenschen) da sehen könnt, und niemand bemerkt es. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Psychopathie und einige der Psychopathologischen Krankheitsbilder treffen auf mich zu. Viele aber auch nicht, da ich gelernt habe, das jeweilge Verhalten zu verschleiern oder es schlicht weg zu unterlassen, um nicht aufzufallen. Ich habe noch heute täglich grausame Gedanken, in denen ich den Menschen grausames antue. Ich habe keine Angst davor, die Kontrollle zu verlieren, dennoch kann ich meine Triebe nicht nach außen tragen, ich würde schließlich mit den Konsequenzen leben müssen. Also stellt sich mir die Frage: Warum das alles?

Jetzt bin ich auf dem besten Weg in Psyvhologie studium, den reinen Unterrichtsstoff zu lernen und zu verstehen ist keine Anstrengung für mich. Ich weiß schließlich schon alles, muss es mir nur merken können und in Abgefragter Form aufschreiben können. Schwierigkeiten habe ich z.B. wenn es um Kreativität geht, ich kann im Gunde nur rational denken. Und das stellt wieder große Fragen auf, weil irrationale Denke sich in Empathie wiederspiegelt. Hierbei ist zu beachten, ich versetze mich nicht in Menschen, ich weis lediglich wie etwas auf sie wirken und dementsprechen bei ihnen auslösen wird. Es ist so schwierig in dieser kaputten, Sinnlosen und von Illusionärem Bestreben geleiteten Welt, einen Platz zu finden. Ich kann das sein was ich will und das macht mich Krank. Ich kann mich wie eine Maschine steuern. Mich nach dem richten, wonach mir gerade ist. Nett oder Ar. sein. Alles was ich will.

Ich hoffe hier einige Antworten auf meine Fragen zu finden. Vielleicht auch Ratschläge oder jemand, der so ist wie ich. Ich habe eine so viele Fragen, auf welche ich keine Antwort finden kann. Von diesen Online Tests habe ich schon alle durch. Außerdem kann man keinen Wert auf diese legen, es ist schließlich viel zu einfach diese zu manipulieren und alles ist viel umfangreicher, als so ein festgelegter Test bestimmen könnte. Hoffentlich ist hier dennoch ein Platz für mich, obwohl ich im Grunde eine kalte Mschine bin.

07.11.2019 21:41 • 19.11.2019 #1


36 Antworten ↓


Akinom
Du bist noch sehr jung,Versuche es mit einem anderen Therapeuten,suche solange bist du den richtigen findest,ein Versuch aus diesem Gefângnis zu entkommen ist es wert! Liebe Grüße

07.11.2019 22:38 • x 2 #2



Hallo Psycholurc,

Gefühl alles ist sinnlos und vergänglich im Leben

x 3#3


Danke @akinom, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich werde morgen zu meinem neuen Hausarzt gehen, einerseits wegen Kniebeschwerden, aber auch um zu fragen ob es in der nähe gute Therapeuten gibt. Ich finde es auch schön dass du geantwortet hast, da ansonsten niemand antwortet. Ich weiß nicht ob das Thema in der richtigen Kategorie ist aber es verwundert mich schon, dass hier so gar keine Antworten kommen

07.11.2019 22:42 • x 1 #3


Akinom
Es ist auch schwierig dazu etwas sagen zu können,so richtige Ratschläge kann ich dir ja auch nicht geben . Doch ich hoffe,dass du den richtigen Ansprechpartner findest und er dir helfen kann. Liebe Grüße

07.11.2019 22:53 • x 1 #4


Nah Ratschläge oder so suche ich nicht. Viel mehr jemanden mit dem ich mich darüber unterhalten kann. Der etwas dazu zu sagen hat, egal ob es etwas nettes, eine Frage oder sonst etwas ist. Ich ziehe meine eigenen Schlüsse über eine Unterhaltung und die daraus gewonnen Erkenntnisse

07.11.2019 23:06 • #5


Kimsy
Hallo Du, es wäre gut heraus zu finden woher all der Hass herkommt, den du hast. Dieser Hass nährt deine Depression. .. Eine kalte Maschine bist du ganz bestimmt nicht, schliesslich beschwerst du dich ja hier über deinen Zustand, also es lässt dich nicht kalt. Die Depression hat nun mal die Eigenschaft den Leidenden gefühllos zu machen bzw. unfähig Positives zu fühlen. Deine Sinnkriese ist denke ich auch eine Erscheinung der Depression. Ich hoffe für dich, dass du einen guten erfahrenen Therapeuten findest. Und weisst du noch was, ich glaube du hast viel zu wenig oder kaum Liebe und Geborgenheit erfahren in deinem jungen Leben....wünsche dir alles Gute....

07.11.2019 23:10 • x 4 #6


Hey @Kimsy wirklich, danke für die Antwort. Woher all der Hass kommt, ja gute Frage, ich weiß es nicht. Ich habe als Kind wirklich unfassbar viel Abweisung erfahren. Angefangen bei meinen Brüdern, bis hin zu meinen Eltern und Freunden oder Mitschülern. Ich wurde während der weiterführenden Schule gemobbt, was aber zum zweiten Halbjahr der 10ten Klasse aufhörte. Liebe habe ich schon viel bekommen(oder es vielleicht nie anerkannt), meine Mutter hat mich schon ein wenig bemuttert. Se sagt z.B. dass meine Brüder sich vernachlässigt gefühlt haben, eben weil sie sich so viel um mich gekümmert hat. Allerdings ist da schon was dran. Meine einziges bestreben ist es z.B. eine Freundin zu bekommen. Geliebt zu werden. Ich habe nicht das Gefühl irgendwem wichtig zu sein, nicht auf die Weise wie ich es gerne hätte. Eben keine Liebe, die aus der Familie kommt.

07.11.2019 23:26 • #7


Kimsy
Du bist sehr jung und sehr intelligent, ich bezweifle nicht, dass du eine Freundin findest. Sobald du dein Studium antritst, wirst du viele Leute/Freundin kennen lernen. Allerdings gib net so schnell auf, wenn Sie deinem Intellekt nicht entspricht. Jeder Mensch hat Ecken und Kanten und so manche Macken und Marotten. Wer den perfekten Partner sucht, wird nicht fündig werden....

07.11.2019 23:49 • x 1 #8


Danke danke, aber ich suche keine perfekte Feundin. Lediglich die kognition muss stimmen

08.11.2019 00:06 • x 1 #9


Du stellst gute Fragen. Die Kindheit ist vorbei. Muttis "Alles wird gut" zieht nicht mehr. Dein Leben beginnt. Schon in der Bibel steht: "Die Furcht des Herren (alles Sein) ist aller Wahrheit Anfang". Bei Dir klingt es mehr nach Ekel. Ekel und Angst sind Verwandte.

Du bist auf jeden Fall mehr als dein Bewusstsein und mehr als deine Rationalität. Was soll ich dir raten?

Vielleicht solltest du dich durch die Youtuclips von Jordan Perterson arbeiten. Zb seine Vorlesung zu Personality, danach dann die Biblically Series. Zum Einstieg vielleicht was kürzere, zb ein Interview.

"Warum ist überhaupt irgendetwas und nicht vielmehr nichts?" Dieses Grundproblem hat mich nach über 20 Jahren wieder eingeholt und massive Ängste mitgebracht. Oder waren zuerst die Ängste und haben die Fragen mitgebracht? Es wird besser und neulich war ich fast positiv ergriffen als ich über das Sein nachdachte, das Sein wirken ließ.

Heidegger sinngemäß: "Da ist dieses unglaubliche, unfassbare Sein und das Ich schaut zurück." Das hat mir gefallen.

Nur Mut, du kannst ihn brauchen!

08.11.2019 00:36 • x 4 #10


Ich glaube, je mehr Gespür jemand für die Fragwürdigkeit des menschlichen
Daseins hat, desto mehr Chancen UND Gefahren eröffnen sich ihm zu dem Zeitpunkt, wo er (vermeintlich?) die Möglichkeit zur Weichenstellung hat.

08.11.2019 06:24 • x 2 #11


Icefalki
Nun, was du wirklich willst ist eine Normalität. Lese ich zumindest raus. Intelligenz gepaart mit Defiziten bewirkt leider die Erkenntnis, dass irgendetwas nicht stimmen mag. Und das ist heftig.

Dir fehlt fehlt entweder die emotionale Intelligenz, oder du hast zuviel davon und leidest darunter, und wurstelst dir dann deine Wahrnehmungen zurecht. Ziehst dich auf reine Logik zurück um dem Schmerz zu entfliehen.

Wenn du meinst, andere Menschen manipulieren zu können, ist das deine Wahrnehmung, die nur aussagt, dass du Manipulation als gewisse Stärke empfindest, gleichzeitig innerlich aber auch ablehnst. Deshalb auch deine Verachtung, die du dabei empfinden wirst. Hat nur was mit dir selbst zu tun. Deshalb bist du so zerissen.

Ich würde dir raten, deine Intelligenz zur Selbstkritik zu nutzen, um zu einer anderen Denkweisen zu gelangen, die dir innerlichen Frieden bringt. Verachtung und Überheblichkeit macht einsam. Und Einsamkeit depressiv. Man muss nicht mit dem Strom schwimmen, den Strom aber auch nicht hassen oder verachten.

08.11.2019 13:21 • x 8 #12


portugal
Zitat von Psycholurc:
Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Psychopathie und einige der Psychopathologischen Krankheitsbilder treffen auf mich zu

Ich persoenlich finde es nicht gut, sich zuviel damit zu befassen. Man soll sich nicht selber therapieren, ich ueberlass das lieber den profies.
Hatte es aehnlich: hab mich seit mitte 20 immer gefragt, warum ich so muede bin

15.11.2019 14:00 • x 1 #13


portugal
Zitat von Icefalki:
Nun, was du wirklich willst ist eine Normalität. Lese ich zumindest raus. Intelligenz gepaart mit Defiziten bewirkt leider die Erkenntnis, dass irgendetwas nicht stimmen mag. Und das ist heftig. Dir fehlt fehlt entweder die emotionale Intelligenz, oder du hast zuviel davon und leidest darunter, und wurstelst dir dann deine Wahrnehmungen zurecht. Ziehst dich auf reine Logik zurück um dem Schmerz zu entfliehen. Wenn du meinst, andere Menschen manipulieren zu können, ist das deine Wahrnehmung, die nur aussagt, dass du Manipulation als gewisse Stärke empfindest, gleichzeitig innerlich aber auch ablehnst. Deshalb auch deine Verachtung, die du dabei empfinden wirst. Hat nur was mit dir selbst zu tun. Deshalb bist du so zerissen. Ich würde dir raten, deine Intelligenz zur Selbstkritik zu nutzen, um zu einer anderen Denkweisen zu gelangen, die dir innerlichen Frieden bringt. Verachtung und Überheblichkeit macht einsam. Und Einsamkeit depressiv. Man muss nicht mit dem Strom schwimmen, den Strom aber auch nicht hassen oder verachten.


Du kannst das immer so gut ausdruecken und dann noch in kurzen saetzen

15.11.2019 14:01 • x 2 #14


Icefalki
Zitat von portugal:
Du kannst das immer so gut ausdruecken und dann noch in kurzen saetzen


danke für dein Kompliment. Allerdings entstand, wie schon öfter hier im Forum, keine weitere Fortsetzung eines Gesprächs. Drum freut mich deine Anerkennung ganz besonders.

15.11.2019 14:13 • x 1 #15


Flame
Ich persönlich habe begonnen,mich mit Buddhismus zu befassen.
Einfach ganz locker,weil mir mal ein netter Mitpatient ein gutes Buch ausgeliehen hat:

"Seid wie reine Seide und scharfer Stahl" von Shunryu Suzuki.

Man hat danach einen ganz anderen Blick auf die Dinge und das Leben und manchmal kann ein Perspektivwechsel allein schon sehr befreiend sein.

Das Schöne an dem Buch ist,dass man sich den Inhalt in weiten Teilen selbst interpretieren muss,es wird einem nichts vorgekaut,es gibt lediglich Hinweise.
Deswegen hat man am Ende was ganz Eigenes,wenn man sich intensiv damit befasst hat.

16.11.2019 18:32 • x 5 #16


Der Titel "Gefühl alles ist sinnlos und vergänglich im Leben" beinhaltet natürlich viel Wahrheit aber hier kann eine andere Perspektive helfen. Zum einen sollte man lernen das Leben so zu akzeptieren wie es ist, dazu gehört auch die Erkenntnis das nichts im Leben Bestand hat. Ich weiß das dies sehr schwierig sein kann aber was ist daran so schlimm?

Denn in Wirklichkeit bedeutet Vergänglichkeit erstmal nur Veränderung.
Unser Gehirn konstruiert lediglich nur ein Beginn und Ende, und der Mensch verbindet damit Verlustängste.

Tatsache ist aber das wir oftmals nicht wissen was vorher war oder nachher sein wird und wir uns deshalb keine Sorgen machen sollten, weil das alles rein spekulativ ist.

Alles hat einen Sinn und Zweck und passiert nicht einfach so, und wir sind ein Teil davon.

Es fällt vielen Menschen schwer dies zu akzeptieren, weil ihnen alles so trostlos erscheint. Aber allein die Tatsache das wir hier sind sollte einem mal als Wunder klar werden, dass man nicht einfach so mit Beginn und Ende erklären kann.

17.11.2019 14:58 • x 4 #17


MrsAngst
In deinem Beitrag und deiner Beschreibung deiner Gedanken und deiner Weltanschauung sehe ich eine tief liegende Persönlichkeitsstörung.

Ein wenig liest es sich sogar wie eine narzisstische Persönlichkeitsstörung aber ich bin keine Expertin, dass ist nur der Gedanke den ich dazu habe.

Du bist den Menschen nicht überlegen oder sie dir unterlegen, weil sie dich nicht fordern können geistig oder sich manipulieren lassen, dass ist nicht der Grund weswegen dir dein Leben langweilig erscheint.
Dein Leben ist langweilig, weil du nicht fühlen kannst besser gesagt weil du diese Fähigkeit abgelegt hast und das macht dich genau genommen sogar unterlegen im Gegensatz zu den Menschen denen du begegnest, denn dir fehlt eine unglaublich wichtige Komponente Situationen, Bindungen und Gespräche zuordnen zu können.

Ich würde dir raten dich nochmals ins therapeutische Hilfe zu suchen, nicht jeder Therapeut taugt was.

17.11.2019 16:04 • x 6 #18


leica46
Zitat von Psycholurc:
Ich fühle alleine auf diesem Planeten. Wo ich nur hinschaue, überall sind Komplex geleitet, unwertvolle Individuen. So verschieden die Menschen auch sind, am Ende sind wir alle gleich. Wir wollen uns von der Masse abheben und unser selbst verwirklichen. Das witzige dabei ist, sie merken nicht mal wie Sinnlos und Wertlos sie sind.


Demut, Demut, Demut !

Es gibt keine "unwertvollen Individuen" , keine Menschen, die "Sinnlos und Wertlos" sind wie Du meinst.
Merkst Du den Unterschied zwischen :"So verschieden die Menschen auch sind, am Ende sind wir alle gleich." und im übernächsten Satz tremolierst Du schon vom "wir" zum "sie": "Das witzige dabei ist, sie merken nicht mal wie Sinnlos und Wertlos sie sind."

Ich könnte fast bei jedem Satz von Dir einhaken - aber Dir empfehle ich als schon ziemlich alter Mann mit meinem Laienverstand eine baldige und sehr gute ärztliche Begleitung. Dem Arzt/der Ärztin kannst Du deinen Eingangsbeitrag vorlegen, dann hat er schon einen Gesprächsansatz.
Und sofern noch nicht getan : lies insbesondere die großen Russen: Tolstoi :Anna Karenina; Krieg und Frieden. Dostojewski : Die Brüder Karamasow. Alle Deine Fragestellungen kommen dort vor und viele ihrer Romanfiguren werfen ebenfalls die -Dich nicht als Einzigen- plagenden existenziellen Fragestellungen auf.

Lerne Dich mit Grund selbst besser zu respektieren, lass die Finger vom Manipulieren anderer Menschen - sie können Dir keine Krücken sein. Du hast wie jeder Mensch in die Wiege gelegt bekommen ihre Herzen für Dich einzunehmen - nutze statt zu manipulieren doch warmherzig diese Gabe.

Nein - Du mußt meinen Beitrag jetzt nicht mögen - Du wolltest ja wohl keinen unerbetenen Ratschlag sondern nur eine Diskussion. Das wird aber nicht reichen und dafür bin ich nicht kompetent. Suche Dir einen Arzt, dessen fachliche Autorität Du akzeptieren kannst.

Demut und Empathie mit der Schöpfung - mein Lieber - damit fängt auch Dein Leben wie neu an !

17.11.2019 17:18 • x 4 #19


portugal
Zitat von Psycholurc:
Danke @akinom, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich werde morgen zu meinem neuen Hausarzt gehen, einerseits wegen Kniebeschwerden, aber auch um zu fragen ob es in der nähe gute Therapeuten gibt. Ich finde es auch schön dass du geantwortet hast, da ansonsten niemand antwortet. Ich weiß nicht ob das Thema in der richtigen Kategorie ist aber es verwundert mich schon, dass hier so gar keine Antworten kommen


Es gibt zeiten im forum, da wird viel gepostet. Das hat nichts mit dir oder deinem thema zu tun. Lese dir mal meinen eingangsbeitrag durch, vielleicht kann ich dich inspirieren. Du must geduld haben, dass ist schwer aber das ist der einzige weg (mit therapie etc.)> wenigstens hast du doch schon mal den ersten schritt gemacht und dich hier angemeldet, was ich super finde.

17.11.2019 18:18 • #20




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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser