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redline85
Hallo liebe Angsthasen.

da bin ich mal wieder erst 4 Jahre Ruhe gehabt. jetzt 3 Monate, wird ja immer besser

Diesmal ist es bei mir, wie vor 4 Jahren. damals hatte ich die echte Grippe, zum Glück werde ich selten krank, und wenn dann leide ich typisch wie ein Mann aber das ist tatsächlich nicht das eigentliche Problem für mich. sondern das danach. jetzt hatte mich vor ner Woche doch auch mal Corona erwischt. am ersten Tag direkt Vollgas Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen. am nächsten Tag zum Glück direkt wieder weg, nur dann noch 5-6 Tage die Nase gerunnen wie blöd und das wars. also tatsächlich im Rahmen. Aber! eben eine Woche nur zuhause. von der Couch ins Bett und zurück das einzige Highlight am Tag mitm Hund spazieren raus.

und irgendwie tut das meiner Psyche nie so gut. jetzt, wie damals, hab ich wieder die ganze Zeit diese innerliche Unruhe und Druck irgendwie. es is total schwer das zu benennen genau was es ist. das macht es so schwer für mich, dieses ständig beklemmende Gefühl, ohne genau zu wissen was/warum, einfach nichts Greifbares zu haben! dann kreisen die Gedanken und suchen und suchen und suchen. zum verrückt werden! und wenn dann die Angstwellen in Panik brechen ist die Angst so stark verrückt zu werden, die Kontrolle zu verlieren. das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten 15 Jahre bei mir. natürlich mit Monaten und Jahren dazwischen, wo es mir richtig gut ging. damals war das vorherrschende Kontrollverlustding Angst ohnmächtig zu werden. auch kurios, ich wars nie und hatte aber Angst davor einfach so. das habe ich über die Jahre abgelegt komplett. aber die Grundangst ist geblieben. heute ist es etwas unspezifischer. ich hab diese Unruhe/innerliche Anspannung verrückt zu werden, nichts mehr auf die Kette zu bekommen und einfach durchzudrehen. schwer zu erklären. rational weiss ich dass das alles Quatsch ist. und dennoch begleitet mich dieses Gefühl seit jeher! und es nervt einfach nur! es ist unangenehm und anstrengend!

Im normalen Alltag. wenn ich arbeiten gehe, Sport mache und raus gehe. komm ich normal immer in den Flow und alles beruhigt sich nach 2-3 Wochen wieder und es geht mir gut. aber was kann ich tun in so Phasen wie jetzt!? Ich hab bis heute da noch kein gutes Mittel/Weg gefunden. im Gegenteil, da hab ich viel Zeit zum Grübeln und stell eher alles in Frage. zermürbend.

Morgen geht es wieder arbeiten. und ich mach mir jetzt schon Sorgen über die eigentlich normalen Dinge. allein morgen früh um 6 wieder so früh raus mitm Hund. dann ist es aktuell noch dunkel wenn ich los geh und wieder zurück komm. kalt und nass dazu. genau mein Ding. nicht! aber eigentlich kenn ich das ja. und trotzdem macht mich der Gedanke daran schon kaputt.
ich nehm schon seit Anfang meiner Angstkarriere 10mg Escitalopram. und das half mir eigentlich immer gut. in so Phasen wie jetzt, wo es mir eher schlechter geht überlege ich auch ständig die Dosis vielleicht zu erhöhen.
Dann denke ich wieder ich will es so schaffen. oder die möglichen Wechselwirkungen, da ich von der Krankheit noch etwas angeschlagen bzw. schwach bin. mein Kreislauf ist natürlich nach der Woche noch nicht wieder bei 100%. und essen tu ich momentan auch kaum etwas. Appetit fehlt durch die Stimmung und wenn ich etwas ess krieg ich direkt Sodbrennen von jedem schei.. einfach ein Dilemma.

Mein Hoffnungsstrahl, wo ich mich bisher immer dran gehalten hab war/ist dass ich es eigentlich kenne und einfach machen muss. und dann wieder rein komm und es besser wird. das werde ich auch tun. nur es ist jedes Mal so verdammt schwer!

habt ihr ähnliche Erfahrungen? wie gehts Euch damit? habt ihr vielleicht irgendwelche guten Tipps/Ratschläge? ich bin immer offen!

Danke fürs Zuhören!

03.10.2022 12:30 • 26.10.2022 x 1 #1


22 Antworten ↓


Lina60
Lieber @redline85 es tut mir leid, dass Du jetzt diese innere Unruhe erleben muss. Ich leide zur Zeit auch an der, bei mir bedingt durch das Einschleichen des ADs Fluctine 20mg. Es ist ein unangenehmer Zustand , doch Du schreibst, dass wenn Du mal wieder im Arbeitsrhytmus bist, es dann besser würde. Zur Zeit bist Du wegen Corona noch etwas geschwächt ( so viel ich hörte, gehört es zur Krankheit, dass auch nach der Symptomfreiheit noch Erschöpfung eine Weile zurück bleibt),

Deshalb würde ich nun die nächsten Tage abwarten, bevor Du Dich beim Psychiater wegen einer ev. Erhöhung des Medikaments erkundigst. Falls die Unruhe und das Gedankenkreisen zu bedrohlich für Dich werden, und Dir Angst einjagen verrückt zu werden, könntest Du auch zu einem Beruhigungsmittel wie z.B. Tavor greifen..

Ich wünsche Dir gute Besserung !

03.10.2022 13:02 • x 1 #2


A


Innere Unruhe/Druck - Angst/Panik - es nervt ;

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redline85
hi @Lina60

Dankeschön für die lieben Worte! ja Du sagst es, unangenehm einfach! so blöd wies klingt finde ich es hier schön einfach mit Menschen zu schreiben, wo man sich nicht erklären muss, weil sie diese Gefühle einfach selber kennen!
ja das stimmt schon und das weiss ich eigentlich auch... mit der Grippe war das damals das selbe, ist ja eigentlich nur logisch, dass man nicht direkt wieder voll fit ist... und Körper-geist-seele hängen eben komplett zusammen und wackelt eine Säule sind die anderen auch belastet... nur nervig is es trotzdem extrem, dass in so einem schwachen Zustand die Psyche gleich auch noch mit rein haut =/

Du hast Recht ja... ich werde warten... und zur Not gibt es richtig Tavor... wobei ich damals, wie heute immer EWIG warte und leide bis ich mich durchringe es zu nehmen... ich will es ohne schaffen und habe natürlich Angst vor möglicher Abhängigkeit, obwohl ich weiss dass ich 100% NICHT der Typ dafür bin... ich mochte/mag nicht mal Alk.... Dro. war zum Glück nie mein Ding... im Gegenteil ich hatte immer mehr Angst/Bedenken vor möglichen negativen Auswirkungen

Du schreibst vom Einschleichens Fluctine... das hab ich tatsächlich noch nie gehört vorher... is das auch ein SSRI? oder ein anderer Wirkmechanismus? Auch wegen Angst/Panik?

Danke Dir für Deine Antwort und Dir natürlich auch viel Kraft und Erfolg für die Zeit!

03.10.2022 13:10 • x 1 #3


Lina60
Hi @redline85 , wenn Du Deinen Umgang mit Tavor und sonstig ev. süchtig machenden Substanzen beschreibst, dann hab ich überhaupt keine Bedenken, dass Du zu schnell zu Tavor greifen könntest. Leiden ist ja auch nicht gut, u.a. für den Schmerz- oder Leidensektor im Gehirn.

Ich nehme Tavor seit sicher 40 Jahren. Ich glaube die absolut max. Einnahmezeit war 3 Wochen an ein ander. Zwischendurch brauchte ich ewig keins mehr ( wenn die ADs positiv wirkten).

Danke für die Erfolgswünsche mit Fluctine...man kennt es übrigens noch unter dem Namen Prozac.Sicher kann ich Dir jetzt nicht sagen, zu welcher Gattung es gehört..aber es ist generell sehr beliebt, weil es vor allem die Angst reduziert. Und somit auch depressive Stimmungen. Das gehört ja alles zusammen. Für mich war es stets das wirkungsvollste Medikament.

03.10.2022 13:25 • x 1 #4


redline85
im Grunde hab ich tatsächlich nüchtern betrachtet auch nicht wirklich Angst dass ich davon süchtig werden könnte... aber das passt einfach gut zu meinem sonstigen Zerdenken und Hadern Mein Psycho-Doc muss auch immer lachen wenn ich wieder damit Anfang das für mich schlecht zu reden... er hat bei mir auch keinerlei Bedenken und kennt mich wirklich schon lange! Er sagt auch immer es hilft einfach irgendwo anzufangen den Teufelskreis zu durchbrechen... was mir da tatsächlich gut hilft, in unruhigen Phasen wie jetzt hab ich an meinem Schlüssel immer einen Sorgenfresser-Anhänger mit dran und statt Sorgen hat er ne Davor gefressen es hilft mir allein das Wissen, dass ich zur Not eine dabei hätte... das schon viel Wert

ach super das freut mich, dass Du da so nen guten Weg damit für Dich gefunden hast!

Achse ok... auch noch nie gehört... die meisten die ich kenne nehmen wie ich escitalopram... ich hatte auch noch nie etwas anderes... aber super wenn das so gut hilft!

Danke Dir nochmal!

03.10.2022 13:31 • x 1 #5


Icefalki
Hallo @redline85 , das, was du nicht beschreiben kannst, hängt damit zusammen, dass wir nicht ertragen können, dass etwas mit uns geschieht, wir aus unserer Routine rutschen und natürlich als Grunderkrankung eine Angsterkrankung haben.

Dann verbrauchen alle Erkrankungen ziemlich viel Mikronährstoffe. Kannst dich ja mal schlau machen, das Inet hat da genügend Infos. Denn wenn deine Speicher nicht gefüllt sind, hat das auch Auswirkungen auf die Psyche.

Dies jetzt nur als zusätzlicher Ansatz eben nicht im psychologischen Bereich. Ich habe das jetzt selbst erlebt, dass Mangelzustände in diesem Bereich tatsächlich extreme Auswirkungen auf die Psyche haben.

03.10.2022 13:47 • x 2 #6


redline85
hi @Icefalki

danke Dir! Du ich halte tatsächlich viel von der Thematik! Nur für mich ist das Themengebiet so undurchsichtig bzw. teilweise so überladen, dass ich mir nie sicher bin auf was ich setzen bzw. anfangen soll...

heute hab ich mich lustigerweise darüber mit meiner Mam unterhalten und die hat mir auch direkt nen guten Beitrag zum Heilfasten geschickt. Der war sehr gut! Nur es gibt da einfach gefühlt so unendlich viel... der Darm ist ja nachweislich ein Riesen Nervenorgan... aber gleichzeitig für mich ein Rätsel...

Du klingst danach, dass Du da schon erfahrener bist!? Hast Du nen konkreten Tipp/Idee womit man da am besten anfängt/einsteigt? Ich hab wie gesagt jetzt etwas gelesen Prä- und Probiotika... da gäbe es auch zick Kapseln zum Bestellen... oder eher in die Apotheke sich da direkt beraten lassen? was meinst Du?

03.10.2022 13:52 • x 1 #7


Icefalki
Ich habe von der Firma Biomada Oxydoc Multi-Vitalstoff Konzentrat einen Monat die Trinkflaschen von meiner Hausärztin empfohlen bekommen. Nach 10 Tagen war ich wie ausgewechselt. Aber es gibt's auch genügend andere Multipräparate, die man einnehmen kann.

Das was du meinst sind Probiotika, die wir normalerweise als gesunde Bakterien im Darm haben. Das macht Sinn, wenn das Immunsystem verrückt spielt, oder man Antibiotika nehmen muss, da Darm und Immunsystem zusammenhängen.

Meine Hausärztin war früher in der Reha tätig und dort haben sie deutlich mehr Wert auf Zusammenhänge von Körper und Seele gelegt, als der Durchschnittsarzt. Ich arbeite in der HNO und habe eine Ausbildung als Tierheilpraktikerin. Ich mag daher alle Therapieansätze, am besten alles zusammen.

Hier die Firma und was zu lesen

https://www.google.com/url?sa=trct=jq...6huW7ZI6CN

03.10.2022 14:12 • #8


redline85
cool danke Dir! find ich super interessant. ich hab das direkt mal bestellt. N Versuch is es auf jeden Fall wert!

ja gut das macht Sinn... und was mein Immunsystem angeht hab ich normalerweise n Gutes!

find ich super gut wenns da noch offene Ärzte gibt! Da kenn ich zum Glück auch noch ein paar... finde es egal um was es geht Engstirnigkeit und verschlossen nur EINEN Weg und Sicht zu haben schwierig... es gibt so vieles Gutes und am Besten ist es wenn man zusammen arbeitet. Einfach aus allem das Beste rausziehen.

super interessante Sache auf jeden Fall! ich freu mich und bin gespannt! ich werde Dir auf jeden Fall berichten wies mir damit geht!

Danke!

03.10.2022 14:26 • #9


H
@redline85
Guten Abend,

Ich kann leider nicht so viel zu dem Thema beitragen, aber ich wollte nur kurz sagen, dass es mir genauso geht. Dieses nicht beschreibbare Gefühl kommt mir auch bekannt vor...
Auch das mit den Phasen kenne ich zu gut. Wenn ich eine längere gute Phase hatte, dann habe ich das Gefühl, dass ich alles verlernt habe, wenn wieder eine schlechte Phase kommt...das ist auf Dauer demotivierend.

Mir hilft es dann immer viel zu meditieren. Und was ich seit neuestem ausprobiere ist CBD-Öl...ich kann noch nicht sagen, ob mir das wirklich hilft, weil ich das erst 3 Tage habe, aber es fühlt sich so an, als wenn ich wirklich viel entspannter werde.

L.G. und alles Gute wünsche ich uns und natürlich allen Betroffenen

23.10.2022 21:10 • x 1 #10


redline85
@healMe hey hi
jedes Wort, Erfahrung, Anteilnahme ist gut find ich... also danke Dir!
Du sagst es! aber die negativen Argumente in einem drin sind im Grunde dieselben wie immer... heisst das Grundproblem ist noch nicht ganz gelöst und/oder neue gekommen und/oder zu lange das Gelernte schleifen lassen ... so oder so... im hier und jetzt ist es gerade wieder eher doof

aber es hilft ja nix... es kommt in mir, von mir und ich kann es wieder los werden... das is find ich das motivierende neben dem demotivierenden Gedanken wie Du es so schön beschrieben hast...
aber es kommt nicht ohne Grund... ich hab jetzt mit der Angst/Panik 2 Wochen Arbeit und alles gemeistert... also es geht bzw. ich funktioniere trotzdem.... jetzt habe ich mich bewusst eine Woche krank schreiben lassen... zur Ruhe kommen und BEWUSST es annehmen/akzeptieren und die Zeit nutzen wieder mehr zu mir zu kommen... und ich hab mir vorgenommen tiefer und länger in mich rein zu schauen und was ich schaffe zu lösen... eben versuchen aus der Sch.eisse irgendwie das Beste zu machen... es sind kleine Schritte, aber ich glaube zu spüren dass es die richtige Richtung ist...


Meditieren ist super ja... bei akuten Attacken schaff ich es damit und Atemübungen auch immer wieder gut runter zu kommen... CBD Öl hab ich mir tatsächlich auch bestellt... hab nur Gutes von gehört... wobei ich meine man soll das nicht in Verbindung mit ADs nehmen... das wollte ich mit meinem Doc nächstes Mal auch noch besprechen....aber super wenn Dir das schon etwas mehr Entspannung bringt

ich wünsch Dir auch Alles Gute... danke Dir

24.10.2022 19:23 • #11


kleiner
Hallo,

ich Reihe mich hier Mal ein, weil's irgendwie passt hab auch grad so eine Phase, die ich nicht so recht beschreiben kann.
War die letzten Monate recht stabil, also für psychos halt..
Seit 2 Wochen habe ich ständig Atemnot. Ich weiß dass es psychisch ist. Ich kenne das. Hab solche Phasen immer mal wieder wenn ich sehr gestresst bin.
Habe Dauerstress( seit Jahren) auf der Arbeit und irgendwie komme ich damit gerade nicht klar. Ich vermute zumindest dass dies der Auslöser ist. Wie gesagt Atemnot ist das Hauptproblem, dauernd halte ich die Luft an, dann atme ich wieder zu viel ein, dann wird mir schwindelig oder bekomme Panik.. da dieser Zustand nun schon 2 Wochen anhält, bekomme ich zusätzlich Panik.. Habe Angst dass dies nicht mehr weg geht...jeder sagt ich soll mich krank schreiben lassen. Nur da wird es auch nicht besser...da steiger ich mich noch mehr rein und denke nur daran dass ich wieder den Alltag meistern muss. Und die Gedanken kreisen dann ob ich es schaffe oder nicht weiß nicht wie ich es erklären soll.

Ich hoffte auch wieder in den flow zu kommen...weil ich so Phasen kenne. Nur dauernd die nicht so lange normalerweise. Ich bin ein Mensch der Struktur braucht und mich zu allem aufraffen muss. Wenn ich im flow bin kommt die Sicherheit oft zurück.
Ich versuche deswegen durchzuhalten auch mit Symptomen, es ist einfach nur anstrengend und muss oft weinen

Ans cbd Öl traue ich mich nicht ran...weiß nicht wie oder ob es sich mit dem Antidepressiva verträgt.

Liebe Grüße

25.10.2022 16:57 • #12


H
Hallo @kleiner,

Hast du es schonmal mit Meditation versucht? Ich kenne auch das mit dem atmen. Das kann ich oft ganz gut wegstecken, weil ich mir auch denke, dass das von der psyche kommt.

Aber wenn es bei mir mal schlechter wird mit der Atmung, dann meditiere ich oder lege mich für 10 Minuten oberkörperfrei auf eine stachelmatte. Das hilft auch oft bei mir

25.10.2022 18:48 • x 1 #13


kleiner
Hallo,

ja mit der Meditation, da kann ich irgendwie nix mit anfangen, mehrfach probiert....in einer akuten Phase kann ich mich da nicht so konzentrieren.
Mache auch Atemübungen und hab manchmal das Gefühl das es dadurch noch verschlimmert wird. So eine Stachelmatte hab ich auch, war letzte Woche auch schon 2x Mal drauf gelegen. Es war nach einer gewissen Zeit sehr entspannend. Das verückte ist ja wenn ich am morgen aufwache atme ich normal, dann denk ich dran, und sofort fängt die Atemnot wieder an.
Es fällt mir allgemein schwer auf mich zu achten, in der Arbeit vergesse ich vor lauter Stress alles , teilweise gehe ich ewig nicht auf Toilette oder esse nicht, weil es einfach zu stressig ist.

25.10.2022 19:04 • #14


H
Ja das kenne ich auch
Wenn ich doll abgelenkt bin, dann vergesse ich auch das, was wichtig ist...mich selbst :-s

Vllt guckst du dir mal Videos von Lukas Rick auf youtube an. Der beschreibt immer sehr gut, dass man seine Gedanken umprogrammieren kann. Mir hilft das immer sehr. Ich glaube er hat auch speziell Videos zu Atemproblemen. vielleicht ist das ja was für dich ?

Mir geht es gut mit der Idee, dass man seine Gedanken umprogrammieren kann...das bedeutet auch, dass es einem nicht sein Leben lang so geht, wie es aktuell der Fall ist.

25.10.2022 19:09 • x 2 #15


Tsentsi
Hallo @redline85
mir gehts grad ganz ähnlich wie dir! Ich bin auch seit letzter Woche an Corona erkrankt und mir ging es psychisch voll schlimm!
Keine Energie und wie wenn jemand auf meiner Brust sitzt und mich erdrücken will.
Aber keine Probleme mit mit dem Atmen,oder so!
Bei mir kommt dazu,dass ich Hashimoto hab (autoimmune Schilddrüsenerkrankung) und durch den Infekt wahrscheinlich die Schilddrüsenhormone abgesunken sind.Angeblich ist das so bei einem Infekt....Aber für mich bedeutet das noch viel mehr Antriebslosigkeit als sonst und quälende Depression.Und daraus entsteht dann diese Unruhe und Angst.........
Mir helfen auch am besten die Spaziergänge mit meinem alten Hund.
Ich vertrage leider ausser Opipramol kein AD....ich wäre froh,wenn ich aus dieser Richtung eine kleine Hilfe hätte.
Dieses Gefühl und die Angst verrückt zu werden begleitet mich die letzten zwei Wochen extrem....das ist fast unaushaltbar,zumal ich ja auch keine Aussicht auf dauerhafte Besserung oder Hilfe habe.
und ja,genau...dieses ewige Gedankenkreisen....was kann ich tun....warum ist das so.....wer kann mir vl doch noch helfen....wie lang halt ich das noch durch... EINFACH NUR ÄTZEND!
Hast du Tavor überhaupt schon mal ausprobiert?Ich hab da auch riesigen Respekt davor!Auch Angst vor dem Kontrollverlust
Ich wünsche dir,dass sich bei dir durch deine Arbeit und tägliche Routine schnell wieder besser geht

25.10.2022 19:30 • x 1 #16


redline85
Moin
wieder Mal sehen wir, dass wir vielleicht verschieden unterschiedliche Symptome und Ausprägungen haben. aber das Gefühl und die Grundproblem/-ängste dahinter sind doch alle dieselben
Aktuell habe ich mich diese Woche BEWUSST entschieden aus der Arbeit zu nehmen... auch wenn man keinen gebrochenen Knochen sehen kann bin ich nicht fit und geht mir nicht gut... jetzt habe ich zwei Wochen auf Arbeit gesehen, dass ich trotz der Angst funktionieren kann... aber WOFÜR!? zumal mir schon bewusst ist, dass mir die Arbeit nicht (mehr) gefällt und nicht gut tut. Ich hab weder n Orden für die überangepasste Loyalität bekommen, noch hat meine Angst jemand mitbekommen... den Preis zahle ja nur ich! und wieder... WOFÜR!?

ich bin krank und kümmere mich um MICH! das Einzige was eigentlich IMMER zählen sollte!
Dabei gibt es wieder nie ein pauschales richtig oder falsch, manchmal ist es sicherlich auch richtig trotz Angst auf Arbeit zu gehen... aber ich habe keine Angst vor der Arbeit... von dem her gäbe es dabei nicht mal ein Expositionseffekt
Zuhause strukturiere ich mir bewusst mein Tag auf Arbeit an mir... und Entspannung/gutes Tun für mich... ich hab in den Jahren viel an mir gearbeitet... aber träge mich in guten Zeiten auch gern darin wieder vergessen... alles menschlich... und Situationen ändern sich ja auch... Ich wusste schon länger, woher meine Probleme kamen... was in der Kindheit suboptimal war... meine negativen Glaubenssätze... das Bewusstsein hat mir lang gut geholfen, aber war eben nur eine Hilfe aber im Grunde keine Lösung... und so hat mir die aktuelle Situation wieder gezeigt, dass es Zeit ist da weiter zu arbeiten... zu versuchen... zu ÜBEN... anders geht es nicht... und das allein gibt mir schon ein besseres Gefühl! raus aus dem Passiven rein ins Aktive...

ich brauch hier ja niemanden zu erzählen wie schwer das ist... aber es ist es wert!
Was mir gut hilft daneben mir Kraft dafür aufzubauen ist... Meditieren... Atemübungen... Frische Luft und Bewegung... Sport... Musik... Ruhe und Entspannung... Fühlen üben!
mit kleinen Schritten versuchen den Fokus von innen wieder mehr nach außen zu richten...
raus aus dem Gefühl... rein in den Verstand... wenn man eh schon zu viel in sich reinhorcht... in der Situation einen Schritt zurück machen und von außen auf sich schauen, bewusst sein eigenes altes Muster zu erkennen, zu benennen und den Verstand einschalten und darauf vertrauen zu probieren...

@Tsentsi zum Glück hab ich das mit der Atemnot selber nicht... aber das Gefühl und die dahintersteckende Angst kenn ich zu gut... ich hab oft gehört und gelesen bei Leuten mit Atemnot, dass es in ner akuten Situation helfen kann... in eine Papiertüte zu atmen... würde Sinn machen... hast Du das mal probiert?

26.10.2022 08:54 • #17

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Tsentsi
@redline85 da hast du mich falsch verstanden....oder ich habs falsch rübergebracht....ich hab KEINE Atemnot!
Es ist eher so wie eine starke Depression....oder vielleicht ist es ja im Endeffekt auch eine........

Hey,was du da geschrieben hast und deine Erkenntins wegen deiner Arbeit ist richtig gut!
Du hast vollkommen Recht,erstmal musst du dich um dich selber kümmern und deine Ansätze find ich richtig klasse!

26.10.2022 13:45 • x 1 #18


H
@redline85
Mal so nebenbei: ich finde es gut und richtig, dass du dich krankschreiben lassen hast. Sowas ist eine Krankheit und man sollte auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich dann raus nimmt ... ich habe dann oft ein schlechtes Gewissen :-s

26.10.2022 14:03 • x 1 #19


redline85
@Tsentsi ach sorry da hab ich mich vertan
Ja gut, das kenn ich defintiv zu gut ich dachte immer ich sei nicht depressiv, weil ich nicht im Kopf mit der Vergangenheit direkt hadere… aber klinisch gesehen das grübeln und schwarz malen sind defintiv Merkmale davon… so oder so geht das ineinander und is schei.sse

Danke Dir… ich meine au zu spüren dass es richtig ist und gefühlt mach ich jeden Tag mehr Fortschritte und geht mir besser als in den zwei Wochen zusammen…

Ich drück uns also die Daumen

26.10.2022 14:18 • x 1 #20


A


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