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Butterfly77
Hallo,

ich habe mich im "Krankheitsängsteforum" schon detailiert vorgestellt.

angst-vor-krankheiten-f65/lymphknoten-und-andere-staendig-wechselnde-symptome-t63735.html

Hier aber nochmal die Kurzfassung: Ich bin 37 Jahre alt, habe 3 Kinder (12, 11 und 4) und bin hier, weil ich unter einer generalisierten Angststörung mit Schwerpunkt "Hypochondrie/Cyberhondrie" leide.

Aktuell gehts mir so richtig mies, darum hab ich mich jetzt auch endlich überwunden, mich hier anzumelden.

Wenn ich mich nicht gerade mit meinen Ängsten rumquäle, höre ich gerne Musik, tanze gerne, treffe mich mit Freunden zu Spieleabenden oder verbringe viel Zeit draußen (mit den Kindern)

Ich würde mich freuen, hier gleichgesinnte zu finden und einen netten Austausch zu haben.

20.02.2015 09:25 • 04.03.2015 #1


18 Antworten ↓


Icefalki
hallo Butterfly,

mit deinen problemen wirst du hier nicht lange allein sein. Herzlich willkommen bei uns.

So wie du dein Monster beschreibst, bist du eine sehr kluge und trotzdem lebenslustige Frau. Mir hat der Beitrag sehr gefallen.
Benutze deine Fantasie und erschaffe dir eine gute fee, die über dich wacht.

Der Rest ist leider Arbeit und therapie. Dazu wünsche ich dir viel Erfolg.

20.02.2015 10:16 • x 1 #2



Ich möchte meine Ängste loswerden - am besten jetzt!

x 3


Butterfly77
Danke für Deine Rückmeldung.

Ja, ich bin eigentlich ein absoluter "Flummi" mit viel Humor und einer großen Lebensfreude.

Das Problem ist eben, dass mich die Ängste immer wieder in Phasen "lahm legen" und dass ich da einfach keine Lust mehr drauf habe.

Ich hab jetzt schon so viel probiert, um sie loszuwerden bzw. auf ein gesundes Maß schrumpfen zu lassen, aber irgendwie hat es bislang noch nicht geklappt...

20.02.2015 10:20 • #3


Icefalki
Kennst du die Hintergründe für deine Ängste? Was löst sie aus?

20.02.2015 18:02 • #4


Butterfly77
Ja, ich kenne die Hintergründe.

Im Grunde ist es das alte Spiel. Falsch erlernte Verhaltensmuster aus der Kindheit stehen mir jetzt im Erwachsenenleben im Weg.

Eine Therapeutin hat es mal so erklärt: Wenn ich vor etwas Angst habe, weiß das "erwachsene Ich" sehr wohl, dass es keinen Grund für diese Angst gibt. Das Kind in mir hat aber sehr wohl Angst und ist einfach lauter und gewinnt daher - noch. Ich müsse es einfach langsam mal besser erziehen.


Bei mir ist es ja generalisierte Angst - kann sich also in jedem Themenbereich bewegen. Die "krassen" Ängste sind aber Krankheitsängste bzw. Dinge, wo es um Leben oder Tod gehen kann (ob jetzt realistisch oder nicht lasse ich jetzt mal außen vor)

Da gibt es dann schon einen konkreten Auslöser - eine Situation oder eben ein Symptom - bloß bei mir schaukelt sich das dann hoch und da ich leider dazu neige, diverse Dinge zu googlen, weil ich mal bei zwei Situationen mit Ärzten eine schlechte Erfahrung gemacht habe, wo mir dann Informationen aus dem Internet den Weg gewiesen haben, wirds dann manchmal schon heftig.

Ich weiß, dass sich das neudeutsch "Cyberchondrie" nennt und ich glaube, das ist schon sehr passend. Ich bin zum Teil auch hypochondrisch veranlangt, wobei ich nicht bei jeder Kleinigkeit gleich was schlimmes denke, aber wenn es schon ein "größeres Symptom" gibt, gehe ich immer vom schlimmsten Fall aus... das "wahrscheinliche" ist in dem Moment Nebensache für mich.

21.02.2015 22:19 • #5


Hotin
Hallo Butterfly77,
Zitat:
Ich hab jetzt schon so viel probiert, um sie loszuwerden bzw. auf ein gesundes Maß schrumpfen
zu lassen, aber irgendwie hat es bislang noch nicht geklappt...


Loswerden kannst Du deine Ängste nicht. Denn: Unsere Ängste sind unsere Gefühle!

Was sehr schnell helfen kann. Du solltest Deine Ängste völlig anders bewerten.

Das beginnt damit, zu verstehen, was die Angst überhaupt ist und wofür sie da ist. Wir Menschen werden
durch die Angst gesteuert. Die Ängste, das sind unsere Gefühle. Es ist wichtig, einfach zu
akzeptieren das die Angst fast immer zu spüren ist.
Schlimm ist nur wenn die Angst zu stark wird. Und da kannst du Dir selbst viel helfen.
Stell Dir die Angst so vor, wie ein kleines nervöses Kind, welches Dir immer versucht zu sagen.
Mach das besser nicht. Da kann etwas passieren.
Manchmal hat die Angst ja Recht. Zum Beispiel, wenn Du über die Straße gehst, hilft es Dir wenn sie
Dir zeigt, wo Du aufpassen sollst.

Die Angst wird Dich aber sehr oft völlig falsch informieren.
Versuch mal mit ihr zu reden. Zeige ihr, wo sie Unrecht hat oder früher Unrecht hatte.
Wichtig für Dich ist, was Du möchtest (Dein eigener Wille) und wenn Dein Wille und Deine Angst im
Kopf um die Wette streiten, dann höre immer häufiger mal auf Deine Wünsche und etwas weniger
auf Deine Angst.

Übernehme die Verantwortung für Dich selbst.


Wenn Du die Verantwortung für Dich selbst übernimmst, machst Du bestimmt auch mal Fehler.
Aber bestimmt nicht so viele, wie Deine Angst.
So oft wie Du meinst hat sie gar nicht recht. Daher sage ihr, sie soll nicht so oft und nicht so laut brüllen.
Du weißt schon selbst, was Du machen willst.


Du solltest lernen, das Du immer wieder auch mal etwas falsch sehen
kannst und niemand, auch Du nicht perfekt bist. Das ist schwierig.
Die Wirklichkeit ( die Realität ); scheint Dir nicht sehr viel zu bedeuten.
Viel lieber dagegen, hörst Du auf Deine Vorstellungen und Phantasien
(Deine übersteigerten Ängste).
Dein Gefühl spielt Dir gelegentlich sehr realistisch und täuschend echt,
nur seine Vermutung vor. Und die glaubst Du, weil sie genau Deinen
Vorstellungen, Deinem Weltbild und Deinen bisher gemachten Erlebnissen
ähnlich ist.

Solange Dir Deine Gefühle ( Vorstellungen und Phantasien ) wichtiger sind,
als die Realität, also das wahre Leben, werden Dich Deine Ängste immer wieder
heftig ärgern.


Viele Grüße

Hotin

22.02.2015 02:29 • x 2 #6


Butterfly77
Lieber Hotin,

danke für deinen Ausführlichen Beitrag!

Wie im anderen Thema (Meine Monster-Geschichte) beschrieben, bin ich schon auf genau diesem Weg. Ich habe genau diese Erkenntnisse schon gewonnen, nur hakt es einfach noch an der gezielten Umsetzung. Aus diesem Grunde bin ich gerade dabei, die passende Therapeutin für mich zu finden, die mich bei meinem Weg begleitet und anleitet.

Mit "Ängste loswerden" meine ich natürlich nur diese übersteigerten Ängste. Das "Angst" im Grunde nichts, als ein tapferes, kleines Helferlein ist, dass wir dringend brauchen - das ist mir durchaus klar.

Das mit der Verantwortung ist schon immer ein Kernthema bei mir. Genau wie "Perfektionismus" und "mangelder Selbstwert".

Ich musste in meinem Leben überwiegend Verantwortung für andere übernehmen. Das war dann irgendwann für mich auch viel leichter, als vor der eigenen Haustür zu kehren.


Ich finde es schön, wieviele Erkenntnisse Du zu dem Thema hast und wie Du damit umgehst. Hast Du selbst eine Angsterkrankung erlebt? Denkst Du, dass Du sie bewältigt hast?

23.02.2015 09:18 • x 1 #7


Hotin
Hallo Butterfly77,

Bis etwa zu meinem 30. Lebensjahr habe ich heftige Ängste und Minderwertigkeitsgefühle gehabt.
Das alles hat mich damals sehr blockiert.
Mit meinen Ängsten kann ich schon seit Jahren sehr gut umgehen.
Allerdings kann und will ich meine Gefühle (Ängste) nicht völlig beherrschen.
Ich weiß nur, was sie mir sagen wollen, wenn sie schreien.
Ich möchte Spaß, Freude und Befriedigung empfinden.

Viel zu oft nehme ich sie ernst und häufig eben nicht. Allerdings gebe ich selten anderen die Schuld,
wenn ich mich nicht gut fühle. Ich weiß , wer in der Regel dafür verantwortlich ist, nämlich ich.

Leider war das Thema Angst vor 40 Jahren noch nicht so bedeutend wie
heutzutage. Ohne Handy und Internet war es auch schwierig umfassende
Informationen zu bekommen.
So habe ich mich über 40 Jahre mit den Themen, was ist Angst und was macht sie
bei Mensch und Tier, wie funktioniert die Kommunikation zwischen Menschen,
wie entsteht das eigene Weltbild, unter welchen Bedingungen und wie kann der Mensch
seine Beurteilung von Erlebnissen verändern und weitere Themen befasst.

Meine Beschreibungen sind gefüllt mit eigenen Erfahrungen und durch tausende
von Gesprächen mit vielen Menschen geprägt.

Bei übersteigerten Ängsten würde ich ehern selten von einer Krankheit sprechen.
Dies ist aber nur meine persönliche Meinung.
Viel Ängste entstehen meiner Ansicht nach unter anderem dadurch, das man keine Gelegenheit
hatte, mit einem Menschen ehrlich und vertrauensvoll über seine
Gedanken, Empfindungen und Sorgen zu sprechen.
Daraus entwickeln sich sehr schnell einseitige Beurteilungen und unangenehme Verhaltensauffälligkeiten.
In unserer genormten und wenig toleranten Gesellschaft
muss folglich jemand krank sein, wenn er sich etwas anders verhält, als andere.

Interessant dabei ist, wie sehr sich alle geschilderten Angstprobleme ähnlich sind.
Sie scheinen fast alle aus ähnlichen Gründen entstanden zu sein.
Das System der Angstreaktionen ist häufig sehr einfach zu entschlüsseln.
Dies geht allerdings nur, wenn derjenige, der unter Ängsten leidet, seine
Gedankenwelt vor einer Vertrauensperson (meistens ist dies ein Psychologe) offen ausbreitet.
Dazu haben viele aber nicht den Mut oder sie zeigen nur einen Teil. Den Kern verstecken sie.
Also behalten sie ihr Problem.

Viele Grüße

Hotin

24.02.2015 00:59 • x 1 #8


Butterfly77
Das was Du schreibst, kann ich aus eigenen Erfahrungen bestätigen.

Als Kind hatte ich natürlich Ängste. Mich haben sehr viele Dinge beunruhigt. Die Tatsache, dass ich (oh, das klingt jetzt vielleicht arrogant - sorry) ein sehr intelligenter Mensch bin hat mich natürlich dazu bewegt, viel zu lesen, mich für viele Themen zu interessieren, immer sehr aufmerksam zuzuhören und mich mit dem gehörten auch auseinanderzusetzen.

Das alles warf natürlich viele Fragen auf - gerade wenn es mich beunruhigt hat oder eine Angst entstand. Und es stimmt: Meine Eltern waren als Ansprechpartner einfach nicht da. Sie waren viel zu sehr mit ihrer Alk. und sich selbst beschäftigt.

Wenn ich dann fragen gestellt habe, wie z. B.: "Mama, was passiert eigentlich, wenn wir sterben?" - dann wurde ich weggeschickt. Somit war ich mit meinen Ängsten ganz alleine und hab mir meine eigenen Gedanken dazu gemacht, die aber nie zu einem entgültigen Ergebnis kamen, weil es ja nur Vermutungen waren.

Aus alledem ist nun etwas entstanden, was mich im Leben massiv blockiert und mich an manchen Stellen handlungsunfähig macht. Ich bin dann gereizt, habe Schlafprobleme und auch mein Körper fängt sich an zu beschweren. Kommt dann noch Stress dazu, ist meist alles aus.

Ich habe schon erkannt, dass ich lernen muss, mit meinen Ängsten anders umzugehen. Ich muss lernen, sie realistisch zu bewerten, aber das ist eben ein langer Lernprozess.

Ich möchte meine Emotionen auch nicht begraben, darum ist es für mich immernoch schwer, überhaupt Medikamente zu nehmen, aber in der momentanen Situation bin ich froh, dass es sie gibt. Trotzdem sind sie nichts, was ich dauerhaft mit durchs Leben schleppen möchte.

Die Informationsflut durch das Internet und die anderen Medien ist natürlich überwältigend und für den Menschen teilweise gar nicht mehr zu verarbeiten. Ich hatte schon mal zu meinem ehemaligen Therapeuten gesagt: Wir kommen mit der ganzen Technik eigentlich schon lange nicht mehr mit, weil die Entwicklung einfach viel zu schnell für uns ist und wenn das so weitergeht, dann knallt es irgendwann und dann holen wir uns wieder Steintafel, Hammer und Meißel raus.

Die Offenheit habe ich zum Glück. Ich analysiere mich sehr genau und versuche alle Empfindungen und alle Erkenntnisse so gut es geht in Worte zu packen. Mir ist es einfach viel zu wichtig, diesem Teufelskreis endlich zu entkommen. Auch meinen Mitmenschen gegenüber bin ich weitesgehend offen, was meine Erkrankung (ich nenne es jetzt trotzdem mal weiter so) betrifft. Viele Menschen suchen sich aus Scham keine Hilfe, weil psychische Erkrankungen ein Tabu-Thema sind. Damit muss einfach Schluss sein. Es ist genauso ein "Wehwehchen", wie eine Erkältung, ein gebrochenes Bein oder eine schlecht heilende Wunde.


So - nun hab ich schon wieder so viel geschrieben. Du siehst - es beschäftigt mich derzeit ganz extrem.

24.02.2015 08:04 • #9


Hotin
Hallo Butterfly77,

finde es sehr aufschlussreich, was Du da schreibst. Kann ich gut nachvollziehen.
Zitat:
Ich habe schon erkannt, dass ich lernen muss, mit meinen Ängsten anders umzugehen.
Ich muss lernen, sie realistisch zu bewerten, aber das ist eben ein langer Lernprozess.


Das ist das einzige, was ich als wichtig ansehe oder vorrangig angehen würde.

Du siehst, es ist nicht viel und trotzdem musst Du erst mal üben, Deine Ängste
als normal anzusehen und zu entscheiden, ob sie einen Sinn ergeben, oder
ob die Realität da nicht ganz anders aussieht.

Wünsche Dir dafür ganz schnelle Erfolge. Das motiviert weiter zu machen.

Viele Grüße

Hotin

24.02.2015 20:41 • #10


Butterfly77
Ja, es sieht so einfach aus... in der Theorie.

Ich werde dran arbeiten. Die richtige Therapeutin hab ich schon gefunden. Nun muss ich noch den Kampf mit der Krankenkasse gewinnen.

25.02.2015 09:50 • #11


Hallo liebe Butterfly,

Du bist mutig, weil Du so viel von Dir geschrieben hast. Wärst Du jetzt bei mir, hätte ich Dich einfach in den Arm genommen und getröstet, auch eine Mama braucht mal eine Mutter. Wir werden in dieser Welt alle sehr allein gelassen und sollen uns immer beherschen, so funktioniert es leider nicht.

Du kannst sofort Deine Angst verscheuchen mit: eisiger Dusche (lach nicht, es hilft wirklich), Joggen, und ich weiß es nicht, ob Du es kennst, es gibt eine Frau, die es alles schon durchgestanden hat, sie heißt

Byron Katie [/color][/b]und hat THE WORK erfunden, Du kannst mit nur 4 Fragen SOFORT Deine Emotionen verändern.

Du hast geschrieben, dass Du schon viel versucht hast, was denn? Es war wohl nicht das Richige dabei, manchmals muss man lange suchen, bis man die richtige, die einzige Methode oder eine Lösung für sich finden. Verzweifle nicht, versuche weiter.

Ich umarme Dich meine Liebe - Joanna

25.02.2015 20:13 • #12


Fellfehler
Butterfly und Hotin, Eure Beitrage zu lesen war wie mein eigenes Tagebuch lesen! Ihr schreibt mir aus der Seele. Und ja, auch das tut schon gut! Der Lernprozess von dem Butterfly sprach ist einer der wichtigsten Schritte! Zu lernen, dass es nicht nur schwarze Türen nach unten, sondern auch weiße Türen nach oben gibt. In "unserem" Zustand hat man schon viel erreicht...man vergisst es nur manchmal!Man KANN sich selbst beeinflussen, wenn man schon die Einsicht dazu hat! Es ist unheimlich schwer jede weiße Tür mitzunehmen und es funktioniert nicht immer! Kämpft weiter! Therapeuten können einiges tun, aber man selbst ist sein eigener, wichtigster Therapeut! (Meine Therapeutin hat mich zu Beginn der Therapie gefragt, warum ich so offen und ehrlich auf Ihre Fragen antworte. Ich glaube, ich habe gedanklich mit den Augen gerollt und den Kopf geschüttelt!) Seitdem kämpfe ich allein weiter! Oft erfolgreich, aber auch mit sehr schlechten Phasen?

Wünsche Euch weiterhin alles Gute! Bleibt stark!

25.02.2015 20:39 • x 2 #13


Fellfehler
Kurzer Nachtrag: Ich habe für mich selbst gelernt meine Angst anzuschreien und ihr zu zeigen wer der Chef im Ring ist. Für mich funktioniert diese Strategie recht gut. (Jedenfalls meistens.) Ja, ich Rede tatsächlich mit ihr in den schlimmen Momenten. Und wenn ich als Sieger aus dem Kampf hervorgehe, habe ich jedes Mal ein bisschen mehr das Gefühl, dass die Angst schrumpft wie ein alter Luftballon. Leider gibt es Momente, in denen sie wieder richtig da ist...aber sie werden weniger und der Ballon bleibt kleiner.

25.02.2015 20:50 • #14


Zitat von Fellfehler:
Butterfly und Hotin, Eure Beitrage zu lesen war wie mein eigenes Tagebuch lesen! Ihr schreibt mir aus der Seele. Und ja, auch das tut schon gut! Der Lernprozess von dem Butterfly sprach ist einer der wichtigsten Schritte! Zu lernen, dass es nicht nur schwarze Türen nach unten, sondern auch weiße Türen nach oben gibt. In "unserem" Zustand hat man schon viel erreicht...man vergisst es nur manchmal!Man KANN sich selbst beeinflussen, wenn man schon die Einsicht dazu hat! Es ist unheimlich schwer jede weiße Tür mitzunehmen und es funktioniert nicht immer! Kämpft weiter! Therapeuten können einiges tun, aber man selbst ist sein eigener, wichtigster Therapeut! (Meine Therapeutin hat mich zu Beginn der Therapie gefragt, warum ich so offen und ehrlich auf Ihre Fragen antworte. Ich glaube, ich habe gedanklich mit den Augen gerollt und den Kopf geschüttelt!) Seitdem kämpfe ich allein weiter! Oft erfolgreich, aber auch mit sehr schlechten Phasen?

Wünsche Euch weiterhin alles Gute! Bleibt stark!


Weiter so Fellfehler

25.02.2015 20:52 • #15


Butterfly77
Bin etwas in Eile, daher nur kurz (morgen dann mehr)

@ Joanna: Danke für Deine Worte. Das mit dem Joggen stimmt... ich bin letztes Jahr so regelmäßig joggen gewesen und es hat mir so gut getan. Derzeit muss ich zwangspausieren, weil ich eine Schiene am Fuß trage wegen einer nicht ausgeheilten Badminton-Verletzung.

Mir fehlt das Joggen total. Aber morgen hab ich meinen Orthopäden-Termin und dann sehe ich weiter.

Mein Arzttermin heute war sehr erleichternd. Der Lymphknoten ist winzig und nicht der Rede wert. Mir sind 10000 Steine vom Herzen gefallen.


So - bin wieder weg. Ich melde mich aber morgen nochmal zu Euren lieben Beiträgen!

25.02.2015 20:58 • #16


Fellfehler
@Joanna b Danke gleichfalls! Gebe mir Mühe!

25.02.2015 20:59 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hi, Fellfehler,

gut dass das nur mit dem Lymphknoten was war, meine Liebe, wenn dei Schiene ab ist kannst bestimmt noch nicht Joggen gehen, aber vielleicht Wassergymnastik oder Schwimmen. Gute Besserung. Joanna

01.03.2015 22:02 • #18


Butterfly77
Doch, ich darf schon direkt wieder laufen gehen...

Nur hab ich gerade etwas Stress, weil mit meinem Job etwas schief läuft und das schlägt mir schon wieder auf den Magen. Sodbrennen ohne Ende. Freitag Termin beim Doc. Es reisst nich ab.

04.03.2015 12:14 • #19



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