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Guten Morgen,

auch ich wollte mich heute mal bei Euch vorstellen.

Mein Name ist Patrick und bin 26 Jahre alt.

Arbeite seit fünf Jahren als Versicherungsfachmann, mehr oder weniger erfolgreich.

Leider bleibt der Erfolg seit langem aufgrund meiner Angststörung auf der Strecke.

Allerdings weiß ich erst seit Montag das ich wohl unter einer generalisierten Angststörung leide.

Wenn ich zurück blicke, kann ich glaube ich sogar den genauen Zeitpunkt bestimmen womit sich das alles in die Richtung entwickelt hat, in der ich mich jetzt heute befinde.

Ende 2009 habe ich meine Prüfung zum Versicherungsfachmann abgelegt und war sehr erfolgreich in meinem Beruf unterwegs. Allerdings war ich schon in der Schulzeit/Kindergarten ein sehr ängstlicher Typ und habe viele Dinge nur mit großer Überwindung hinbekommen. Bis dahin habe ich mich auch sehr gut geschlagen.
Als ich die Prüfung hinter mit hatte, bin ich erst einmal in ein tiefes Loch gefallen. Als hätte mein Kopf mir gesagt, "Prüfung vorbei, hast allen gezeigt das du es kannst, jetzt reicht´s". Und ab dem Zeitpunkt habe ich die Dinge nie wieder so richtig in den Griff bekommen.

Ich bin um es mir einfacher zu machen, einfach vor den unangenehmen Dingen weggelaufen. Das hat sich über die Jahre leider gefestigt. So das ich überhaupt nicht mehr mit mir und meiner Leistung zufrieden war.
Meinen privaten Bereich hatte ich noch sehr gut im Griff.

2011 bin ich dann auch Privat immer mehr abgerutscht. Es viel mir immer schwieriger private Verpflichtungen zu erledigen. Es wurde mir einfach alles zuviel und anstrengend. Das hat sich zum Glück schon wieder etwas verbessert.

2012 habe ich dann die Agentur gewechselt und bin zurück in meine Heimatstadt gezogen. Da durch hatte ich mir etwas besserung erhofft. Allerdings ging es anfang 2012 erst richtig los.

Ich besuchte einen Freund und wir hatte zusammen etwas gegessen. Plötzlich wurde ich ganz unruhig und musste mich übergeben. Am nächsten morgen erneut. Dass war so der Beginn der ersten körperlichen Symptome.

Seit dem habe ich einige Ärztliche Untersuchungen hinter mir inkl. Schlaflabor, um auszuschließen das es was körperliches ist.

So weit bin ich vollkommen gesund. Einen sehr geringer Vitamin D Mangel wurde festgestellt, dafür bekomme ich aktuell Vitamin D präperate.

Seit zwei Wochen sind meine Symptome deutlich verstärkt aufgetreten. Ich stehe fast den ganzen Tag unter "Strom". Hauptsächlich greift das ganze meinen Magen enorm an. Bauchkribbeln was so stark wird, dass ich es im ganzen Körper merke und meine Muskelatur gefühlt schlapp wird. Und das schlimmste... anhaltende Übelekeit und Appetitlosigkeit.

Ich bin allgemein schon ein sehr schlanker Typ, und natürlich macht mir diese Übelekeit und Appetitlosigkeit besonders Sorgen. Wenn ich an Essen denke, wird es auch immer deutlich schlimmer da ich Angst habe mich dann übergeben zu müssen und abzunehmen.

Ich hoffe hier im Forum etwas Unterstützung auf meinem Weg zu erhalten und das auch ich für andere Mitglieder ebenfalls ein paar Tipp´s bereitstellen kann.

Danke für´s Lesen.

Liebe Grüße

02.11.2012 12:32 • 04.11.2012 #1


5 Antworten ↓


Tänzerin
Hallo Patrick 86,

schön, dass Du da bist.

Ich möchte Deine Angststörung nicht herunterspielen, aber Deine Geschichte klingt so, als ob da noch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit mit eine Rolle spielt (Gluten, Laktose, Histamin?).

Hattest Du da auch einmal den Verdacht? Kommt das mit dem Erbrechen von ganz alleine oder musst Du da auch etwas nachhelfen? (Nicht böse sein, bei mir selbst war es manchmal früher so, dass wenn ich z.B. zu viel Alk. getrunken hatte, mir auch schon den Finger in den Hals gesteckt habe....) Falls dem nicht so ist, dann verzeih'.

Jedenfalls: Herzlich Willkommen!

02.11.2012 12:58 • #2



Generalisierte Angst und Vitamin D Mangel

x 3


Ich hatte auch spontan eher das Gefühl, dir einen Tipp für`s Körperliche zu geben, was nicht heißt, das deine Überlastung auch Ernst zu nehmen ist andere Ursachen hat.
Nimm wenn du kannst täglich (Luvos) Heilderde aus der Apotheke zu dir, oder noch besser, grüne Tonerde/Mineralerde (über Amazon), die ist Nährstoffreicher und das hilft deinem Magen und Körper sich zu regenerieren, Übelkeit zu mindern und z.B. Gifte zu binden und den Körper mit Mineralstoffen zu versorgen etc. Du solltest allerdings einen ausreichenden Abstand zu der Einnahme deines Vitaminpräparates einhalten.
Dann empfehele ich auch dir, ich tue das häufig hier im Forum , das Buch von Georg Meinecke:
Gesund für immer, Revolution im Gesundheitswesen.

Alles Gute auf deinem Weg!

02.11.2012 13:20 • #3


Danke für eure Antworten.

Meine Neurolgin wird demnächst noch mal auf ein Magen oder Darm Bakterium testen.

Sie hatte da mal was in den Raum geworfen, dass es dort etwas gibt, was auch zusätzlich diese Ängste verursacht.

Nahrungsunverträglichkeit habe ich bereits testen lassen. Dabei stelle sich raus, dass ich auf Laktose nicht wirklich gut reagiere. Allerdings habe ich noch keine Intoleranz, sondern eine Unverträglichkeit.

Ich nehme seit dem auch Laktosefreie Milch zu mir und versuche Milchprodukte so gut es geht zu vermeiden.

Woher nun genau diese Ängste/Antriebslosigkeit kommt hoffe ich mit einem Verhaltestherapeuten klären zu können. Leider sind die Wartezeiten so unglaublich lang.

Diese schei. Übelkeit/Flaue Gefühl/Apetitlosigkeit muss weg, denn das kurbelt alles nur noch mehr an.

Danke schon mal für eure Tipp´s.

Mir ist natürlich auch lieber wenn es keine Angststörung ist sondern ich einfach nur was flasches esse.

02.11.2012 13:53 • #4


Eine angststörung wirst du sicherlich haben und diese wird durch deinen Lebenswandel negativ unterstützt. Du scheinst nicht zu wissen, wo die Ursachen der Ängste zu suchen ist, vielleicht ist dann nicht nur eine Verhaltenstherapie das richtige. Ann beginnst du denn eine? Hast du schon Termin? Und was nachstünde bis dahin? Selbsthilfegruppe? Leben soweit ändern, dass die äußeren Rahmenbedingungen zumindest schon mal lebbar sind für dich und wie du es dir erträumst? Mir scheint, dass du nicht in die Falle des Vermeidungsverhalten gerutscht bist sondern alles weiter machst und deinen Alltag, wenn auch schwer, aber bewältigst. Das ist gut und wichtig und dabei hilft dir eine Verhaltenstherapie.

02.11.2012 14:09 • #5


Ich stehe aktuell auf einer Warteliste. Voraussichtlich muss ich hier schon mal mit 8 Monaten Wartezeit rechnen.
Die letzten Tage sind aufjedenfall ein Höhepunkt. Ich leide extrem unter der Übelkeit, Magenprobleme, Kribbeln... so typische Symptome. Seit zwei Nächten schlafe ich auch nicht mehr durch. Lerne aber gleichzeitig das ich mit Atemübungen und Selbstberuhigung die Nervösitätsschübe etwas mildern kann.

Am meisten Sorge macht mir aber weiterhin meine Apetitlosigkeit. Ich bekomme kaum etwas runter. Es bleibt alles drin, aber es ist jedes mal mit Schweißausbrüchen und hoher Anstrengung verbunden wenn ich mir jetzt was runterzwenge. Aber auch hier habe ich schon gelernt, dass ich da durch muss. Meinem Körper wohl zeigen muss das mir doch garnichts passiert und ich mich auch nicht übergeben werde.

Das wenige essen wandelt sich dann auch ihrgendwann selbstverständlich in Übelkeit durch den leeren Magen um. Dass ist ebenfalls ein Kreislauf wo ich den Auslöser noch nicht gefunden habe.

Liegt es jetzt an der Angststörung? Oder habe ich evtl. Magenprobleme (werde weitere Testes durchgehen) wo durch die Übelkeit ausgelöst wird und da durch dann auch die Angst mich übergeben zu müssen.

Ich werde morgen auf der Arbeit weitere Termine vereinbaren in der Hoffnung das ich auch früher einen bekomme. Die Hilfe brauche ich einfach. Meine Neurologin steht mir aber schon mal sehr gut zur Seite und ich werde Ihr morgen auch vorschlagen, meinen Magen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ich habe begonnen ein Tagebuch zu führen und meine Symptome aufzuschreiben. Mir hilft das und meiner Neurolgin wird es mit Sicherheit auch helfen.
An eine Selbsthilfegruppe hatte ich auch schon gedacht. Ihrgendwas muss ich ja unternehmen um die Wartezeit zu überbrücken. Schon schlimm genug das man so lange warten muss.

Ich nehme jetzt seit fünf Tagen Citalopram, jeden Morgen eine halbe Tablette. Das die ersten zwei bis drei Wochen nicht einfach werden, hatte meine Neurolgin mir auch schon mit auf dem Weg gegeben. Ich hoffe einfach das ich dann eine kleine Verbesserung merke und einige Symtome nicht mehr so stark sind.

Liebe Grüße

04.11.2012 14:32 • #6




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