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Hallo, ich bin neu hier, seit heute, habe seit 30 Jahren eine generalisierte Angststörung, nehme Venlafaxin 150 als Erhaltungsdosis. Ich rutsch so 6 bis 8 Mal im Jahr in die Angst, die bleibt dann so 3 Wochen und dann ist sie wieder ne Weile weg. Kennt das jemand auch so? Ich habe dann den ganzen Tag körperliche Angstsymptome, wache morgens schon mit Kribbeln auf, Durchfall, Hitze, horche dann in mich hinein, habe Angst dass die Angst schlimmer wird, dass sie dieses Mal bestimmt nicht wieder weggeht, dass ich durchdrehe und in ne Klinik muss, bin sehr weinerlich und das ganze geht dann so um die 2 bis 4 Wochen. Jeder Tag ein Kampf. Wer kennt das auch so, wer hat Tips um schneller rauszukommen.
Liebe Grüße und ganz lieben Dank für eure Antworten

16.11.2022 18:19 • 23.11.2022 x 1 #1


3 Antworten ↓


TheViper
@Legofreak Bist du in einer Therapie? Denke ja mal wenn du das 30 Jahre hast ja oder? Direkte Tipps kann ich dir nicht geben, nur reden über seine Ängste und Sorgen können eine große Hilfe sein.

16.11.2022 18:22 • #2



Der tägliche Kampf

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Trevor9011
@Legofreak

Jup kenne ich. Habe ich auch seit 15 Jahren. Habe da auch schon einiges durch und die Angst vor fehlender Hilfe kenne ich auch gut. Mir hilft dann immer der Satz „dass man sich nur alleine helfen kann“. Die Angst vor Kliniken kenne ich leider auch und steiger mich da selber mit vielen Gedanken rein. Wird es gegen die Abendstunden bei dir besser?
Liebe Grüsse!

17.11.2022 11:35 • #3


Patri21
Die Lösung allen übels ist: Man darf keine Angst vor dem sterben haben.
Zwar ein Klugsch****spruch. Aber ich bin überzeugt -- es ist die Lösung.

Lösungsansätze könnten sein:
- Zu Gott zu finden, bzw. ein religiösen glauben zu finden wo man seine Sorgen ablegen kann, wo eine andere Macht für dich übernimmt.
- Sport. Vor allem joggen. Es gab mal eine Studie die das behandelt hat. Wenn man das monatelang fast täglich macht, das reduziert die Ängste um ein vielfaches.
- Zeit verplanen. Freunde / Partner suchen die einen fordern und man nicht zu Hause rumsitzt.
- Akzeptieren wie man ist Sich weniger über die Krankheit Gedanken zu machen und auch nicht versuchen dagegen anzukämpfen. Aus meiner Erfahrung hat es mir geholfen mich schrittweise aus den schlimmsten Ängsten zu lösen. Darüber kann ich gerne mehr schreiben, wenn Bedarf ist
- Medien reduzieren: Dauernde Beschallung mit Handy, Internet, Soziale Netzwerke fördern Ängste. Auch wissenschaftlich bewiesen. Ich versuche mindestens einmal am Tag über mehrere Stunden kein Fernsehen zu schauen, kein Handy zu benutzen. Eher mal Freunde anrufen und sich anderweitig ablenken.

Vor 9 Minuten • #4




Mira Weyer