Christina
Mitglied
- Beiträge:
- 2929
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 44
- Mitglied seit:
Zitat von Zitterchen:Ich glaube, diese 90 % sind das Ergebnis einer verzerrten Wahrnehmung. Statistisch (bzw. nach psychologischen Statistiken) sind die Auslöser in der Mehrheit der Fälle so unscheinbar, dass die meisten Patienten nicht verstehen, warum sie mit so einer Störung geschlagen sind.Nur bei 90% gab es "gute Gründe" die zum Ausbruch führten,
Krankheiten, Schicksalschläge, Todesfälle , familiäre Probleme, Mobbing usw
Zitat von Zitterchen:Ich kenne deine Vorgeschichte ja nicht, aber üblicherweise geht man von sog. Stress-Diathese-Modellen aus. D.h., man hat eine gewisse Veranlagung (aus Genen, Erziehung, Sozialisationsbedingungen), zu der dann noch akuter Stress in der Auslösesituation kommt. Das heißt weder, dass die Veranlagung schlecht sein muss, noch dass der Stress unbedingt negativer Natur ist. Die Veranlagung kann auch eine besonders gute Lernfähigkeit, hohe Sensibilität o.ä. sein, und Stress wird auch durch absolut positiv zu bewertende Ereignisse (Geburten, Umzug, bestandene Prüfungen, Heirat etc.) ausgelöst. Oft ist es ganz einfach dumm gelaufen... Und Maßstäbe dafür, wann man so "schwach" sein darf und einem eine psychische Störung zusteht, gibt es sowieso nicht.Nur bei mir passte doch alles, familie, freunde, freund, konnte mich eigentlich nicht großartig beschweren, zum meckern hat ja jeder was.
Wieso kriegt man dann sowas, bin ich von haus aus ein "Schwächling" ?
Fühl mich wenn ich so überlege wieder ganz nutz/wertlos
Liebe Grüße
Christina
• #2