Also angefangen hat das damit dass ich bis vor 5 Jahren regelmäßig am Wochenende viel gesoffen hab und sich dadurch in immer kurzerem Abstand Angstzustände, Panik und derealisation am nächsten Tag bildeten, was für mich schon die Hölle war. Das verfestigte sich dann allemal, sodass ich oft das Gefühl hatte, ich werde verrückt oder drehe durch. War auch 6 Wochen in stationärer Behandlung, wobei es mir nur schlechter ging. Damals freute ich mich aber auch schon über einen Nähe den Skiurlaub, hatte ein Vorstellungsgespräch, freute mich über Eltern Besuch und lange Spaziergänge, sowie über die Bundesliga

nur diese Zustände machten mich so "kaputt" . Das wurde dann besser, ich habe dort auch nie die Hoffnung verloren, kam mir nur so fremd in mir selbst vor. Es war furchtbar, klar, die Hölle, aber als depressiv galt ich nicht mal in den Augen der Ärzte, die im arztbrief nur ein halbes Symptom nannten, was auf Depression schließen lassen konnte.
Heute denke ich phasenweise oft drüber nach, anfällig dafür zu sein, bzw eine dep. Zu haben, jedoch wenn ich mich beruhigen kann oder mir sagen kann, ich bin nicht anfällig geht es mir gut, gehe ich gerne raus, gehe arbeiten, auch wenn ich sorge vor der Zukunft habe. Ich bin ein sensibler Mensch, habe jedoch eine Familie die mich so unterstützt und für mich da ist, das ist außergewöhnlich. Phasenweise geht es mir echt gut, lache viel, mache blöde Sprüche da ich sehr humorvoll bin. Wenn ich eben nicht beunruhigt bin...