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Blueblack
Zitat von Laura79:
ich möchte, dass mein Kopf wieder aufgeht und ich wieder fühlen kann


Ich kenne das nur zu gut, ich hatte am Anfang von meiner Depression auch nichts mehr gespürt es war alles so unreal und ich konnte mich über nichts mehr freuen oder sonst irgendwas wirklich schrecklich sowas.

#41


Anders40

Was genau versteht man unter Depression?

Hallo an alle,
seit 2 Monaten leide ich schwerer unter Panikattacken und Angstzustände. Seit einem Vorfall durch Stress und Sorgen in der Familie ist dieses Phänomen aufgetaucht.
Ich habe früher zwar auch immer mal ab und an das Problem gehabt, ist aber nach 2 bis 3 Tagen besser geworden und ganz weg gewesen.
Leider sitze ich jetzt darin fest. Ich bin sehr traurig deswegen und die Trauer verschlechtert meine Situation. Ich wollte fragen ob diese Trauer eine Depression ist. Wie kann ich Depressionen verstehen? Ich kann mich schon manchmal ablenken oder lachen. Aber die Gedanken kommen zur Zeit immer wieder zurück. Fühle mich einsam obwohl ich genug Menschen um mich habe. Am Dienstag habe ich ein Termin beim Psychologen.

Danke

#42


Lillibeth
Hallo, lade Dir mal die App : Moodpath herunter. Da ist alles super erklärt. Depressionen bestehen aus Hauptsymptomen und Nebensymptomen. Die Depression wird eingestuft, je nachdem wie viele Du von jedem hast. Die App stellt mehrmals am Tag Fragen zu allen Symptomen und nach 14 Tagen bekommst Du eine Auswertung und einen Bericht für den Arzt. Sie ist kostenlos und hat mir sehr geholfen. Es sind auch Videos zu Übungen und Erklärungen dabei.

x 1 #43


petrus57
Vielleicht hilft dir ja das weiter:

https://www.deutsche-depressionshilfe.d...depression

x 1 #44


Ylang-Ylang

Können Depressionen aus frühen Ängsten entstehen?

Mich beschäftigt seit heute diese Frage :

Können Depressionen aus frühen Ängsten entstehen ?
Ängste die in der Jugend oder im frühen erwachsenen alter nicht behandelt wurden ?

Und könnte unter Umständen eine Therapie gegen Ängste auch die daraus entstandenen Depressionen lindern ?

Liebe Grüsse und vielen dank.

#45


A
Ja so würde ich es sehen! Lg

#46


Asgard_Valykrie

Diagnose Angststörung mit Depressionen gemischt

Ich habe ganz dolle Angst das ich Depressionen habe. Ich hatte mal 2 Tanten Väterlicherseits die sich deswegen das Leben genommen haben als ich klein war.
Auch meine Mutter leidet seitdem ich klein bin an Panikattacken und ich habe das als Kind selbst ein paar Mal mitbekommen.

Ich selbst leide seit ich 13 bin immer wieder alle paar Jahre an Ängste. Und es gibt auch Phasen bzw Jahre da geht es mir gut. Immer wenn sich extrem viel Stress anstaut oder Sorgen um mich herum, löst es das aus diese Angststörung.

Seit November letztes Jahr hat es mich nach 6 Jahren wieder im Griff.
Bei mir fängt die Angst allerdings zuerst an. Es fing mit Hypochondrie an. Hatte oder habe zb Schmerzen für einen Weile im Rücken welche nicht besser wurden. Trotz Physio etc. körperliche Beschwerden wo man Zeit für brauch. Und wenn dann auch andere Beschwerden hinzukommen wie eine Magenschleimhautentzündung oder Erkältungen. Steigere ich mich extrem rein und denke gleich an schlimme Krankheiten, obwohl ich körperlich untersucht wurde und alles OK ist. Mit etlichen Arztgängen etc.

Jetzt wo ich aber in Therapie bin und weiß das es von der Psyche bzw Angst kommt. Habe ich Angst vor der Angst.
Natürlich weiß ich das Angst auch mit Depressionen einhergeht oder umgekehrt.

Morgens wenn ich wach werde nur mal um auf Toilette zu gehen. Fangen meine Gedanken an darüber zu grübeln über das Thema und es macht mir dann Sorgen. Oder ich grübel über Fragen wie: Was wenn ich mich heute wieder komisch fühle und Angstgefühle habe?Habe ich Depressionen? Das Grübeln hört nicht auf und macht mir Angst.

Ich stehe dann nach einer Weile auf und befasse mich täglich mit dem Thema Angst und Depressionen im Internet.

Selbst jetzt wenn ich das lese und schreibe kommen mir die Tränen.

Ich habe ehrlich gesagt Angst das ich das auch habe und verbinde Depressionen immer damit das sich dann welche umbringen

Ich hab 3 tolle Kinder und einen Mann. Natürlich gibt es Dinge, die ich gerade in der Therapie aufarbeite um meine Angst zu besiegen. Dinge die privat gerade auch nicht so laufen wie sie sollen. Trotzdem wie gesagt hab ich Angst ganz tief zu fallen und nicht mehr raus zu kommen.

Hinzu kommt das meine Kindheit nicht gerade rosig verlief und ich von meiner Mutter wenig liebe bekommen hatte, da sie selbst mit der Angst kämpfte oder mit sich selbst. Tja und die Trennung meiner Eltern als ich klein war. Ihr seht also viele Baustellen, allerdings sind das Baustellen die man jetzt später nicht mehr reparieren kann. Nur hinnehmen und versuchen es besser zu machen.

Trotzdem möchte ich nicht so enden und will einfach nicht mehr an sowas denken wie Angst oder Depressionen den ganzen Tag. Ich dachte echt vor 6 Jahren ich hatte es geschafft, aber jetzt ist es wieder da. Sogar der Gedanke irgendwo allein hin zu fahren macht mir im Moment Angst. Ich weiß gar nicht warum? Das war vor November nicht so.

Ich bin eigentlich niemand der sich hängen lässt, ich mache immer weiter in der Hoffnung das es besser wird. Wenn ich Angst habe, mache ich es trotzdem und trete mir in den Po. Und das ganz allein.
Ich habe z. B Montag ein Vorstellungsgespräch wo ich ein wenig fahren muss. Ich habe etwas Angst davor wegen der Fahrt etc und weiß nicht mal warum ich Angst davor habe. Was soll mir denn passieren?
Solche Gedanken daran hatte ich vor November nie, hatte mir vorher keine Angst gemacht und ich habe es einfach gemacht. Das ist echt seltsam gerade. Ich werde es aber trotzdem machen, egal was mein Kopf für hirngespinste rein setzt. Es wird mich viel Kraft kosten.

Ich bin traurig und nicht richtig motiviert im Moment. Natürlich wird mir ja jetzt in der Therapie geholfen. Nur habe ich trotzdem gewissen Ängste.
So schlimm wie vor 6 Jahren hatte ich das nicht. Es hatte zwar genauso angefangen. Aber ich hatte keine Angst allein irgendwo hinzugehen. Ich war dort auch in Therapie, musste aber abbrechen weil ich keinen guten Draht zu meiner damaligen Therapeuten hatte.

Ich habe meine Therapeutin vorgestern gefragt. Da ich ja morgens beim wach werden dieses Grübeln habe. Sie sagte nur: vielleicht haben sie ja Depressionen.
Ich fragte dann ängstlich: Ja meinen sie?
Ihre Antwort nur: Das weiß ich nicht

Das gab mir dann wieder zu denken Sad
Es ist echt gerade alles seltsam. Ich fühle mich manchmal echt hilflos auch was mein Körperempfinden angeht auch wenn ich laufe draußen. Manchmal etwas fremd. Ich weiß das Dr und DP ja auch zur Angststörung gehören Sad als ob alles komisch ist. Dann bekomme ich immer etwas Panik.

Lachen und weinen oder angeregte Gespräche führen kann ich. Aber das mulmige Gefühl begleitet mich manchmal. Das lustige ist Ich nehme alles voll war um mich herum. Mit voller Intensität wenn ich mich nicht vor Angst mit was anderem befasse um mich abzulenken.

Wie äußert sich denn bei euch das mit den Depressionen?
Ich hab echt Angst, falls ich eine habe das es nie weg geht. Ich will nicht so wie meine Tanten enden.

x 1 #47


Flousen
Guten Morgen,

Depressionen bedeuten ja nicht gleich Weltuntergang. Und wenn man früh merkt das man erkrankt ist und dann sofort handelt kommt man da auch super wieder raus. Gerade bei Angsterkrankungen ist das üblich Depressionen zu bekommen da sich das ganze Leben einschränkt und man sich eingeengt fühlt. Das kommt aber auch auf die Person und den Schweregrad an.
Und Grübeln ist morgens normal bei Angsterkrankungen.

Die Angst vor der Angst (Was könnte passieren, was ist wenn, etc.) Ist typisch Angst. Das Gedankenkarussell kreist von morgens bis abends und das Leben fühlt sich nicht mehr Lebenswert an.
Doch wenn man sich damit befasst und erstmal schaut (Was ist hier los, warum habe ich diese Erkrankung, wie kann ich damit umgehen etc.) Kommt man da sehr gut wieder raus. Ich kann dir Raten, austauschen schön und gut, informationen sammeln im Internet ebenso, aber nicht jeden Tag Permanent googlen und schauen ob es anderen auch so geht. Denn dann hörst du Symptome anderer welche auf dich abfärben können. (Typisch Angst)..

Du bist eine starke Persönlichkeit und kommst da wieder raus!
Gerade wenn man Kinder hat trägt man ja eine Verantwortung..
Ich hab das selbe alles durch mit Höhen und Tiefen .. Rückschläge haben wir immer Mal!

Alles gute!

x 3 #48


Celinamaria
Zitat von Asgard_Valykrie:
Ich habe ganz dolle Angst das ich Depressionen habe. Ich hatte mal 2 Tanten Väterlicherseits die sich deswegen das Leben genommen haben als ich ...


Also bei mir ist es denke ich so das erst die Angststörung kommt und dann kommen depressionen dazu, ist aber auch logisch, weil ich mir so viele Sorgen, Gedanken mache über die Ängste das die Begleiterscheinung nunmal die Depression ist. Ich liege morgens im Bett und muss schon bei dem Gedanken weinen dass ich raus muss und "ausgeliefert" bin. Keine Fluchtmöglichkeit und das stresst mich wahnsinnig.

x 2 #49


Asgard_Valykrie
Danke Flousen, für deine lieben aufbauenden Worte.
Ich habe gerade die Phase wo ich erstmal verinnerlichen muss das es wirklich alles von der Angst und Psyche kommt. Obwohl man es ja tief im Inneren weiß, ich hab diese Phasen ja nicht erst seit gestern.
Schon komisch, denn eigentlich müsste ich das ja kennen. Aber es haut mich immer wieder aus der Bahn

Calinamarina, da hast du wohl recht. Wir sollten das wohl so akzeptieren und hin nehmen das es dazu gehört. Das Gefühl ist einfach überwältigend im Moment.

x 1 #50


PeterParker
Hi,
treibst du Sport? Das interessiert mich. Ich hatte mit etwas Sport angefangen, seit dem ist die Angst fast weg.
Sport war auch immer angstbesetzt, weil die körperlichen Symptome beim Sport (keine Luft, Herz schlägt schneller usw. ) ja genau die selben Symptome sind wie bei der Angstatacke

x 1 #51


PeterParker
Uuuund. Vielleicht hilf es dir an den Bewertungen zu arbeiten.
Bei mir sind immer im Kopf so Sätze abgelaufen, wie das schaffe ich nicht, ich bin zu schwach, die Situation ist beängstigend weil... ich verspüre einen Druck in der Brust, das ist bestimmt ein Herzinfakt oder Schlaganfall.... Meist, nein eigentlich immer, ist die Situation ja nicht eine Situation die man unter normalen Bedingungen nicht schaffen kann immer sind es die Bewertungen die die Situation als Angstvoll und unaushaltbar erscheinen lassen, also mache ich es selbst und wenn ich es selbst mache kann ich es selbst auch bleiben lassen....
Hört sich bisschen einfach an, aber so in etwa, .... es braucht ein bisschen Übung

Also beobachte deine körperlichen Symptome (oder am besten beobachte nicht so viel, ich glaube wir sind viel zu sensibel) und bewerte sie als Angstsymptome als etwas an dem du nicht stirbst, was du gut aushalten kannst, weil du ja z.b. letzten Montag 20 min im Park gejoggt bist, also wirst du auch 20 min eine Autofahrt überstehen, dein Körper ist belastbar, der hält das aus....

Wenn das nicht hilft könnte es auch ein Anzeichen dafür sein das du etwas Ändern mußt. Neuer Job, Freund, Beziehung,....

x 2 #52


A


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Mira Weyer
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