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22.05.2007 14:03 • 20.03.2021 #1


339 Antworten ↓


Hallo Schwalbe

willkommen im Forum.

Du hast ein Mal geschafft, du kannst es auch wieder schaffen.

Was hat dir damals geholfen? Mit welchen Strategien hast du dich damals von den Ängsten befreit?

Nimm wieder das Buch "Ängste verstehen und überwinden" von Doris Wolf in die Hand und arbeite damit.

In der Zeit, in der du so viel um die Ohren hattest, hattest du auch keine Zeit, an die Angst zu denken. Jetzt grübelst du wahrscheinlich wieder mehr und fällst in alte Angstgedanken zurück.

Alles Liebe
Miki

22.05.2007 16:19 • #2



Rückfall bei Panikattaken & Angststörung - Erfahrungen

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Hallo Miki,

danke für Deine Antwort. Ich habe damals trotz aller schlimmen Symptome nichts vermieden und bin nicht mehr geflüchtet, was ich vorher immer tat. Ich habe viele Bücher gelesen, einige irritierend, einige auch widersprüchlich, bin aber wieder bei dem Buch von Frau Dr. Doris Wolf "hängengeblieben". Du kannst Recht haben, dass ich jetzt verstärkt mich mit mir selber beschäftige und in mir hineinhorche, ob alles noch ok und in Ordnung ist und rufe dann mit dieser Selbstbeobachtung das Angstteufelchen wieder herbei. Es ist ja noch nie etwas passiert, außer diese Symptome, die ich meinem ärgsten Feind nicht gönne. Ich bin dabei, erworbene Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen und mir wieder das Buch vorzunehmen, um es noch besser und noch tiefgreifender zu verstehen. Und natürlich positiv denken, dass, wenn man es einmal erreicht hat, es wieder schaffen kann. So, wie Du es schon sagtest.
Ganz liebe Grüße Dir - Schwalbe

22.05.2007 18:13 • #3


hallo schwalbe,
wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du dich damals ganz allein daraus befreit?
ich mache eine verhaltens-therapie und bin sehr glücklich damit. ich habe eine sehr gute therapeutin, die mir alle dinge, die in meinem körper vorgehen (symptome) erklärt.
dadurch fällt es mir leichter, das ganze überhaupt zu verstehen...wer kann schon körperliche beschwerden akzeptieren, die seelischer natur sind und nicht aus einer physischen krankheit heraus entstehen?...
ich wünsche dir ganz viel kraft, diesen weg erneut zu gehen, aber ich bin mir sicher, dass du es auch diesmal wieder schaffen wirst!
ganz liebe grüße, ela

22.05.2007 20:35 • #4


Liebe Ela, ja, ich habe es ganz alleine geschafft, nein, nicht geschafft, ich konnte irgendwann damit umgehen und deshalb haut mich dieser Rückfall jetzt völlig um, obwohl ich ja auch gelesen habe und auch hier im Forum, dass es kein Einzelfall ist. Es ist immer so schwer, das alles zu akzeptieren. Ich denke mir aber doch, dass ich die Kraft nicht mehr alleine aufbringen kann, immer und immer wieder sozusagen von vorne anzufangen und möchte jetzt auch eine Therapie machen. Schaden kann sie auf keinem Fall. Was im Körper vorgeht, weil eine falsche Gefahr signalisiert wird und eine normale Körperreaktion erfolgt, das weiß ich alles, aber ich frage mich immer und so viele andere sicherlich auch: "Warum gerade ich?" Aber es macht uns auch zu sehr sensiblen Menschen, die feinfühlig sind. Man hat zwar die Erkenntnisse aus vielen guten Büchern, aber es wäre doch besser, wenn von Angesicht zu Angesicht, egal, ob in Einzeltherapie oder in Gruppe, diese Thematiken durchsprochen werden. Gesprochenes hält sich besser im Gedächtnis. Allerdings werde ich nach wie vor nichts mehr vermeiden und auch nicht flüchten, denn dann ist man wieder in diesem Karussell gefangen. Das weiß ich aus Erfahrung und es dauert alles dann noch viel länger oder man fängt völlig von vorne wieder an. Schön, dass es dieses Forum gibt, habe es erst heute entdeckt.
Liebe Grüße Dir - Birgit

22.05.2007 21:13 • #5


liebe birgit,
du bist auf dem richtigen weg. akzeptiere deine angst. vermeide nichts, bzw. nicht über einen längeren zeitraum.
ich selbst habe dieses forum auch erst vergangene woche entdeckt und bin soooo froh darüber.
seitdem ich die ganzen beiträge lese und ich mich selbst auch menschen mitteilen kann, die genau wissen, wovon ich rede, geht es mir viel besser.
deine frage: "warum ich?" wirst du dir nie beantworten können....nimm es so, wie es ist und setz dich damit auseinander.
ich habe anfangs den fehler gemacht, es von mir weg zu schieben, weil ich es nicht haben wollte!!
habe mich auch gefragt: warum ich?....
es ist einfach so!!!
es läßt sich nicht ändern, aber man kann lernen, damit umzugehen!
du wirst es schaffen....wir beide werden das! )
liebe grüße, ela

22.05.2007 23:17 • #6


Liebe Ela,

klar, wir schaffen es. Wir geben nicht auf. Die Angst ist nicht stärker als wir, weil wir es nicht zulassen. Sie entsteht in unserem Kopf und wir können sie auch wieder vertreiben. Das soll uns Ansporn geben. Ich schimpfe nicht mit meiner Angst, da sie sich daran ergötzen würde, ich verscheuche sie auch nicht, weil sie sich nicht verscheuchen lässt, aber ich lache sie aus und ich spreche mit ihr, was sie denn von mir will, dass ich sie kenne und sie ruhig gehen kann. Ich stelle mir dann einen Luftballon vor, was meine Angst darstellen soll, wie sie sich aufpumpt und aufpumpt und in Gedanken nehme ich dann eine Nadel und steche in den Luftballon hinein. Dann sage ich zu ihr: "Na, schau mal, wie klein Du geworden bist, ein Häufchen Elend und Du willst mir Angst einjagen? Ist doch lachhaft." Das hat mir bisher immer ganz gut geholfen.
Ganz liebe Grüße Dir - Schwalbe

23.05.2007 15:21 • #7


liebr birgit,
ja, das ist auch eine gute möglichkeit mit dem imaginären ballon....
ich lenke mich mit dingen ab, die meine komplette konzentration fordern....kreuzworträtsel, rechnen, schreiben....oft schaut auch meine mutter abends mal rein, und wir spielen karten....
meine mutter ist in den momenten, wo ich meine PA bekomme, die beste ablenkung, weil sie so tut, als ob nichts wäre...
menschen, die anfangen sich um mich sorgen zu machen, fördern das ganze nur noch...dann fällt man so in die "kleines-mädchen"-rolle....sobald man bemitleidet wird, lässt man sich fallen. das geht gar nicht...
meine ma hat mich auch schon mitten in der nacht nach draußen geschleift und ist mit mir spazieren gegangen....ich hatte so eine panik, jeden moment tot umzufallen, dass ich am liebsten den notarzt gerufen hätte...gut, wenn man dann so eine starke person neben sich hat, die dir, wenn nötig, auch mal einen tritt in den hintern gibt...
...denn nach dem spaziergang gings mir wieder gut und ich mußte über mich selber lachen, wie dämlich ich bin und wie peinlich es gewesen wäre, deshalb den notarzt mitten in der nacht aufzusuchen...
...sobald ich merke, dass ich anfange nervös zu werden, schmunzel ich vor mich hin und sage innerlich:
"du kannst mich mal!"
so hat jeder von uns seine eigenen methoden herausgefunden, damit fertig zu werden....
ich wünsch dir weiterhin alles gute, ela

23.05.2007 22:11 • #8


08.07.2007 23:25 • #9


Hallo,
das ist wirklich Mist. Ich kann gut verstehen, dass nun dein Vertrauen wieder futsch ist. Villeicht kann dir dein Neurologe ja eine Erklräung geben, dass du es besser einordnen kannst.
Mika

09.07.2007 11:29 • #10


Hi Otter,

lass Dich von diesem Rückfall nicht ins Boxhorn jagen.

Du hast das gut im griff gehabt,versuche das nicht
zu verlieren.

Ich kann Dich sehr verstehen das Du wieder das Vertrauen
verloren hast.

Aber bedenke das Dir nicht passieren kann.
Ich habe auch zwischendurch richtig heftige anfälle
aber ich versuche mich nicht davon unter kriegen zu lassen.

Kopf hoch,auch wenn der Hals dreckig ist.....Du schaffst das

Liebe Grüsse

Esther

09.07.2007 20:43 • #11


01.10.2007 11:49 • #12


ZZerRburRuSs
hallo susi !

das ist ja schon mal gut das du eine diagnose hast und in therapie bist .
was für eine art therapie ist es denn?
um wieder ein normales zur angst zu bekommen braucht es schon ein wenig zeit .
es macht leider nicht einfach "schwupps" und die attacken sind weg ,das ist ein prozess der langsam funktioniert.
also wenn du in therapie bist und schon an dir arbeitest kann es ab und zu noch zu attacken kommen ,das ist zwar nichts tolles aber auch nichts unnormales .
es kommt auch immer darauf an wie sehr man grade unter anspannung steht.
wichtig ist das du mit deiner therapie weiter machst und sie nicht evtl. für wirkungslos hältst .
wie gesagt ,so etwas braucht seine zeit .

das mit deinem arbeitsplatz ist natürlich ne schlechte sache und sicherlich auch ein grund für deine attacken .
gut das du schon dafür gesorgt hast das diese situationen bald nicht mehr auftreten .
das ist ja immerhin schon ein "lichtblick" !

alles gute ZZ

01.10.2007 12:25 • #13


ZZ hat recht. Therapie ist wichtig. Ich brauchte drei Anläufe. Diesmal will ich durchhalten. Manchmal kann ich es nicht ertragen, an meine Probleme erinnert zu werden und bekomme dann Panikattacken. Aber diesmal will ich durchhalten.

02.10.2007 16:49 • #14


22.11.2007 11:32 • #15


meine ikeaaktion war der reinfall..............hab ja davon erzählt..........
ander kasse die mörderattacke.............seitdem täglich...manchmal mehrmals oder über stunden.........sogar nachts(neu)

jetzt geh ich gar nicht mehr raus.......meine thera meinte ich solle zum psychiater mir meds verschreiben lassen......bis dahin kein termin.....
hab meds eigentlich immer abgelehnt weil ich der meinung war die heilung aus mir kommt..........nu ist es mir egal ich will einfach normal sein und wenn ich dazu tabs fressen muss....bitte!
mir geht es wie dir mimmi...schwindel.......krämpfe in der oberen bauchmuskulatur........übelkeit..ect.
mir ging es auch schon viel besser, bin alleine mal mit dem hund oder so....und nu........

komm lass uns in den arm nehmen.....du darfst auch als erste:-)
lg mara

22.11.2007 12:20 • #16


hallo ihr zwei, ich kann euch gut verstehen. bei mir hört der schwindel schon seit wochen nicht mehr auf. (mal mehr mal weniger) dazu kommen druckkopfschmerzen, übelkeit und das sch...gefühl gleich umzukippen. war mit meinem kleinen ne runde laufen, lebensmittel für mittag besorgen, dachte o.k. luft tut gut. kam wieder heim, die ganze zeit sch...gefühl. jetzt kopfdruck, obwohl um 10 uhr paracetamol genommen. hilfe... leide seit ca. 9 jahren an pa. hab 2-jähr.therapie hinter mir. hat zwar teilweise geholfen, aber angst noch da. medis habe ich noch keine genommen. angst groß, dass irgendwer, irgendwas übersehen hat u. ich doch unter krankheit leide. rauche auch schon einige jahre u. denke immer, vielleicht daher ?! keine ahnung. bin jetzt 35 u. hoffe nicht ein leben lang so unnormal und teilweise unwirklich leben zu müssen. tut mir leid, dass ich mich jetzt bisschen ausgek.... habe, aber ich lese auch schon eine weile mit und fühl mich euch ehrlich verbunden. danke fürs lesen.

22.11.2007 12:43 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

oh mensch ich hoff der schwindel hört bald wieder auf!

Lg

22.11.2007 13:58 • #18


Hallo!

Das mit dem Schwindel kenne ich auch. Man fühlt sich so machtlos und hilflos in dem Augenblick.
Was habt ihr denn für einen Schwindel? Mehr im Kopf oder mehr in den Beinen? So als ob die Beine einen nicht mehr tragen können.

Bei mir ist es eigentlich fasst immer in den Beinen, nur manchmal kommen so heftige Attacken, daß ich glaube das ist Schwindel im Kopf.

LG maja76

22.11.2007 14:04 • #19


hallo ihr, bei mir ist der schwindel eher im kopf. klar, wenn er im kopf ist kommt auch sofort das gefühl puddingbeine zu haben. erst dreht sich alles, dann angstgefühl uns sofort gefühl, dass angst in die beine "rutscht".

22.11.2007 14:14 • #20



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