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201126.10




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Also es fing im letzten Jahr richtig schlimm an...

Mit Schwindel und Angst ich könnte MS haben..dann kam die erste PA im Auto bei 140 , ich dachte ich habe einen Herzinfarkt..

Danach ging es innerhalb von 4 wochen nur noch berg ab..Angst vorm einkaufen , angst vorm autofahren.
Ich konnte nichts mehr alleine..weder zuhause sein noch auf meinen Sohn aufpassen.

Ich habe nur noch geweint und ständig dieser Schwindel...

Dann kam das erste mal die Angst,...ich habe Depression und ich nehme mir bestimmt bald das leben wie Robert Enke...alle Depressiven bringen sich irgendwann um weil sie es nicht mehr aushalte.

Da habe ich mich dann am 15.12 (an meinem Hochzeitstag) freiwillig einliefern lassen, es war sehr schlimm für mich meinen Sohn und meinen Mann alleine zuhause zurück zulassen..vorallem so kurz vor Weihnachten.

Für mich war das alles so schlimm zu ertragen..ich hatte noch nie den Kontakt mit Psychatern oder Psychatrie...ich dachte ich bin völlig irre und werde mein eigenes Leben nie wieder zurück bekommen.

Ich habe mich selber einfach nicht wieder erkannt.

Ich die Starke selbstbewusste taffe Frau die immer einen lockeren Spruch auf Lager hat und für jeden Spaß zu haben ist....ein seelisches Frack was nichts mehr zustande bekommt.

Nun werde ich wie meine Mutter habe ich gedacht...(meine Mutter hatte mit mir in meinem 6 Lebensjahr einen erweiterten Suizid versuch gemacht wir haben beide überlebt)

Ich war dann sehr lange im Heim und meine Ma in der Klinik..und ich bekam die Gedanken nicht mehr los..das gleiche passiert jetzt mit mit.

In der Klinik wurde ich auf Cipralex eingestellt und ich habe im Anschluss einen Verhaltenstherapie begonnen.
Das Cipralex habe ich garnicht vertragen ..ich war nur noch unruhig...ich wurde umgestellt auf Citalopram und seitdem gehts.

Ich kann zumindestens alles wieder tun..arbeiten..einkaufen und Auto fahren.

Das einzigste was mich nicht loslässt ist die Angst vor dem Selbstmord..ich jeder Situation muss ich datran denken was wäre wenn du gegen einen Baum fährst..was wäre wenn du jetzt alle Tabletten auf einmal nimmt..was wäre wenn du jetzt mit dem Messer die Pulsandern aufschneidest...das versetzt mich jedesmal in Panik...

Warum denke ich das ...ich habe alles..Super Familie super Arbeit..tolle Freunde..befinde mich in Thera..und diese sachen lassen mich einfach nicht los.

Hinzu kommen dann die Schwindelgefühle und Angstgefühle.

Für mich täglich eine neue Herausforderung..

Ich hoffe ich kann das alles irgendwann hinter mir lassen und einfach wieder glücklich sein..ohne Hintergedanken was wäre wenn....

Ohh ganz schön viel geworden..wer es bis hierhin geschafft hat bekommt einen Keks von mir

Auf das Thema antworten


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  02.11.2011 16:08  
Huhu,

ich kenne all das was du schreibst sehr sehr genau - leider.
Meine Diagnose: Zwangsgedanken neben Angststörungen....

Wenn du Lust hast, können wir uns per PN austauschen?

Liebe Grüße

Bellami



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  09.02.2012 17:32  
Hallo Angsthab,

ich kenne deine Gedanken sehr gut... bei mir ist es allerdings eher so, dass ich mich von allem bedroht und eingeengt fühle... von Schnee, Dunkelheit, in meiner Wohnung... und dann kommen mir düstere Gedanken, dass es vielleicht besser wäre, wenn ich nicht mehr leben würde. Frage mich dann, ob ich mich dann erleichtert fühlen würde.
Darum werde ich jetzt eine Verhaltenstherapie anstreben und hoffe, es bessert sich.
Eva



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  09.09.2012 00:22  
hi
ich musste weinen als ich das las, es kam mir so vor als würde ich meine eigene geschichte lesen. ich habe das seit dem 14.10.2011. ich hoffe dir geht es inzwischen wieder gut, das würde mich freuen und mir hoffnung machen. wenn du lust hast können wir die erfahrungen austauschen, die wir bisher in der therapie gemacht haben.
viele grüsse
dalia



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  09.09.2012 00:33  
Achjaaaa. Das gibt's ja nicht. Jetzt sehe ich gerade wieviele das haben. Genau so kenn ich das auch : Angst vor Depressionen und dann Selbstmord. Dazu hab ich oft das Gefühl ich muss weinen und bin schlecht gelaunt. Dann bin ich mit sicher ich bin depressiv. Meine Therapeutin sagt das ist die Angst vor der Angst.
Aber trotzdem macht mir dieses Gefühl Angst.
Nach der Geburt meiner Tochter ( sie war 4 Tage alt ) hab ich mich auch einliefern lassen. Ich hatte Angst Ixh konnte Uhr etwas abtun. Oder mir.
Wenn du Lust hast schreib mir einfach eine PN





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  25.10.2012 21:43  
Hallo,
seit langen habe ich mich mal wieder eingeloggt und gesehen das einige geschrieben haben...

Ich habe meinen Beitrag auch nochmal gelesen und erschecke wie schlimm es mir wirklich mal ging.

Es ist auf jeden Fall besser geworden aber als "geheilt" würde ich mich definitiv nicht beschreiben.

Citalopram habe ich dieses jahr im April abgesetzt und Gott sei Dank habe ich seitdem auch wieder 8 kg weniger...

Das tut mir gut..und ich spüre mich ohne das medikament auch wieder selber..allerdings das auch heftiger.

Das heißt positiv gesehen ich kann mich freuen und glücklich sein wie ein kleines Kind..aber wenn die Angst kommt..dann auch in geballter Ladung (zum umfallen/schwindel/Panik)

allerdings bin ich noch immer in Therapie..und kann diese Phasen dann wirklich "besprechen" und besser deuten.

Es kommen immer wieder neue details aus meiner Kindheit ans Licht die mich wirklich "umhauen"

Sagen wir mal so...ich habe viel gelernt mit der Angst zu leben, aber die absolute Sicherheit/Kontrolle die ich gern hätte gibt es leider nicht
Ich kann mein Kind wieder genießen (manchmal auch nicht. ), ich gehe seit knapp 1 1/2 Jahren meine 20 Wochenstunden arbeiten und ich habe mir einen Welpen gekauft....(im April)

Dieser sorgt dafür das ich raus MUSS..an die Luft..mich bewege..und andere Leute treffe...dieser kleine schei. tut mir unheimlich gut...hatte vorher auch eine Hündin allerdings musste ich sie mit 18 Jahren einschläfern lassen ..

Das Training mit ihm und seine Lebenslust und seine Albernheit bringen mich jeden Tag zum lachen..gemischt mit der Freunde meines Kindes und die Liebe meines Mannes..geht es stets bergauf...(seeehr langsam aber immerhin)

Rückfälle habe ich tgl!! Die bösen Gedanken aber auch...aber sie können mir nicht mehr all so viel..irgendwann habe ich mich daran gewöhnt und dann sindse auch einfach mal wieder weg...

Hmm ist ganz schön viel geworden...naja egal

Liebe Grüße



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  04.01.2014 13:25  
Hallo!

Kann mir jemand vielleicht helfen? Ich habe auch Suizid-Gedanken, obwohl ich leben will! Und ich will auch niemanden töten, obwohl meine Ängste genau dies suggerieren. Meine Ängste ändern sich von Woche zu Woche, vorher zweifelte ich die Realität an...

Ich wünschte, ich könnte einfach normal sein...

Danke1xDanke


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  04.01.2014 13:31  
Hallo eleanor,

Es gibt Zwangsgedanken/Zwangsimpulse, die sich eben so äußern, wie Du es beschreibst. Und du sagst es ja selber: Du willst leben! Du bist ein guter Mensch, der niemanden etwas tun würde. Aber es belibt eben der Zweifel: Was ist, wenn ich mich irre? Deshalb nennt man Zwänge ja auch "Die Krankheit des Zweifelns" Sei Dir Gewiss: Es sind nur Gedanken!
Ich kenne das gut, ich litt selber einige Zeit an Zwangsgedanken, wenn sie auch anderer Art waren. Das Gute daran ist: Zwangserkrankungen haben eine gute Chance therapiert zu werden.



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  06.01.2014 12:17  
Danke für die Antwort!

Bei mir ist es immer morgens und spätnachts schlimm.

Manchmal ist es echt anstrengend stark zu bleiben. Ich hoffe, dass es mit meiner Schilddrüse zusammen hängt und ich bald nicht mehr befürchten muss, mich/jemanden umzubringen.

Wie absurd.

Und ich sollte mir abgewöhnen nach Erfolg- und Misserfolgsgeschichten und Symptomen im Internet zu suchen...



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  24.11.2015 21:30  
Hallo , ist hier noch jemand Aktiv? ich habe genau die selben ZG wie ihr und bin momentan in einem loch mit purer Angst :-( ! wie geht es denn euch heute so? lg


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