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@Alina2245 das weiß keiner, was er wirklich meint. Vielleicht nicht mal er selbst.

Ich kündige bald mein Welt Abo.
Nur noch dieser Krieg.

Und jetzt drehen alle am Rad.

Vielleicht muss es jetzt schnell gehen, bevor der Biden weg ist und wieder ein Rep dran kommt.
Ist nur so ein Gefühl, hab gelesen, dass es bei diesen Midterms oder wie das heißt, es nicht gut aussieht für Biden.

Ansonsten denke ich: Alles irre.
Am besten nix mehr lesen und Fs ist ja noch schlimmer, schalte da direkt weg.

A


Angst vor Ukraine und Russland Krieg

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Zitat von JannekesMum:
@Alina2245 das weiß keiner, was er wirklich meint. Vielleicht nicht mal er selbst.

Das Beste wäre, wenn man die Reden selbst übersetzen kann.

Er sagt schon ganz klar, was er wann tun wird.

Schlimm ist, wenn dann Dolmetscher Mist übersetzen ... und gefährlich.

In der Welt steht, dass die Nato sich auf einen längeren Krieg einstellt und die Ukr unterstützt.

Zitat von Alina2245:
@Katha0886 Ich denke nur an putins rede, kriegt jeder einen Gegenschlag der sich persönlich militärisch einmischt oder ist bei der Panzer Lieferung ...

Die Panzer sind noch lange nicht einsatzfähig und dann hätte er schon andere Länder angegriffen, die schon lange schwere waffen liefern.
Oder wie seht ihr das ?

@Katha0886 also dauert das bis die geliefert werden?

Ich weiß es nicht vielleicht Platz ihn jetzt der Kragen so denke ich mir das

Darf ich nur was fragen um mich eventuell etwas zu beruhigen?

@Alina2245 du darfst alles fragen. Ob es dir hilft, musst du wissen. Ich will nix beschönigen, weil das wäre Wiegen in falscher Sicherheit.

Also in der TASS gibt es auch keine großen hysterischen Schlagzeilen. Ich packe alles mal unter Ehekrach.

Zitat von Alina2245:
@Katha0886 also dauert das bis die geliefert werden? Ich weiß es nicht vielleicht Platz ihn jetzt der Kragen so denke ich mir das

Also sehe ich das. Wenn ich mich täusche,.gerne melden

@JannekesMum Wir stehen nicht kurz vor einem Atomkrieg? Ich kann das gerade nicht so einschätzen.

Zitat von Frühlingsblume2:
Das Beste wäre, wenn man die Reden selbst übersetzen kann.

Meine Tochter übersetzt die Reden für mich.
Sie war auf der Waldorfschule,dort ist russisch von Anfang an die 2.Fremdsprache.
Sie war auch zum Austausch 5x in Russland und auch Schüler von dort bei uns.

Was hier in den Meldungen steht,ist mit Vorsicht zu genießen.
Da werden Wörter vertauscht,um alles bedrohlicher wirken zu lassen,oder Dinge komplett aus dem Kontext gerissen.

Was ich euch sagen kann ist,Putin ist nicht verrückt..im Gegenteil,er ist sehr intelligent,in den Reden ruhig und sachlich und die Russen lieben ihn.

Die haben eine komplett andere Einstellung als wir.
Der Krieg jetzt,ist nicht schön..aber es musste sein.
Das ist da die Denke.

@Alina2245 lies doch mal was Lars Winkelsdorf dazu meint. Er ist Experte und seine Einschätzung war bisher immer gut.
Hat ein paar Seiten vorher gerade jemand gepostet.

@majabe in wie fern ist er überhaupt Experte?

@Alina2245 er ist Dozent für Waffensachkunde und kennt sich in der Kriegsthematik aus.
Klar er kann auch nicht hellsehen aber seine Ausführungen hören sich vernünftig an.
Und als er irgendwann mal mit dem Einsatz von Chemiewaffen gerechnet hat hat er das auch ehrlich gesagt.

Zitat von Alina2245:
@majabe in wie fern ist er überhaupt Experte?

Google ihn mal bei Wiki.

@MattWurst. Cool, dass hier jemand ist, dee das auch aus dem russischen versteht. Ich denke mir auch immer: es ist ja auch noch eine Übersetzungsfrage. Der deutsche übersetzt es so, der Engländer so, der Franzose nochmal anders. Dann übersetzt der Engländer das französische usw. Und raus kommt was ganz anderes

@Alina2245 ich bin weder Politiker, noch Diplomat noch Experte. Ich kann dir keine Antwort geben, die dich beruhigen kann.

Ich glaube, nicht Wissen, dass azf Grund dessen, was Politiker, Diplomaten und mehr noch Experten sagen, dass die Situation ernst aber nicht hoffnungslos ist. Und zu den Experten zähle ich KEINE Journalisten. Ich denke, dass alle, die involviert sind um die Gefahren wissen und entsprechend handeln. Neben dem Krieg gibt es weiterhin Gespräche über mannigfaltige Kanäle. Und bisher klingt es so, wie @Muchacho7 sagte, nach Ehekrach.

Zitat von JannekesMum:
@Alina2245 ich bin weder Politiker, noch Diplomat noch Experte. Ich kann dir keine Antwort geben, die dich beruhigen kann. Ich glaube, nicht Wissen, ...

Danke aber das mit dem Ehekrach kam nicht von mir

Die Amis pumpen ja jetzt auch wieder Geld rein, aber die Türkei versucht sich wieder in vermilttlungen....
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Zu den schweren Waffen:

Man muss sich da nichts vormachen, andere (auch Nato!)-Länder liefern schon länger. Es wird garantiert nicht davon abhängen, ob Deutschland jetzt ein paar Gammelpanzer schickt oder nicht, um zu eskalieren - Deutschland ist nicht der Nabel der Welt und wir haben ja lange genug alles rausgezogen, um uns Liebkind bei Russland zu machen.

Am Anfang war ich auch sehr gegen Waffenlieferung. Und ich denke nach wie vor, dass Liefern von schweren Waffen in Kriegsgebiete aus Deutschland nicht ohne Grund lange Zeit ein No-Go war. Aber was ich an mir selbst bemerkt habe: Bin ich gegen die Waffenlieferung, aus Angst, weil es mich persönlich aus meiner Komfortzone reissen könnte? Oder bin ich wirklich dagegen, mit Argumenten? Ich habe für mich festgestellt, dass Angst niemals der Grund sein darf, Entscheidungen zu treffen oder nicht zu treffen. Letztendlich sterben dort drüben jeden Tag Menschen, und ja, wenn es eskaliert, werden es noch viel mehr. Darum sollte alles menschenmögliche getan werden, dass der Konflikt eben nicht übergreift. Aber Putin muss Einhalt geboten werden. Ich denke, es ist naiv anzunehmen, er hört nach der Ukraine auf. Gut, dass es jetzt schlecht für ihn läuft.

Ich vermute, wäre er in 3 Tagen durch die Ukraine durchmarschiert, wäre es weiter gegangen. Wenn man es runterbricht, können wir alle froh sein dass die Ukrainer so tapfer kämpfen. Und wenn man rein menschlich, ich meine jetzt dass wir alle unsere Angst mal kurz ausblenden-, dann merkt man, dass es falsch ist, tatenlos zuzuschauen.

Wie oft erfahren (gerade psychisch angeschlagene Menschen), wie hart und schmerzvoll die Welt oft ist und ihre Mitmenschen. Wir verletzen und schaden uns gegenseitig, anstatt uns zu helfen. Das sehen wir selbst im Kleinsten im Alltagsgeschehen schon. Ein kleines bisschen Hoffnung für die Menschheit macht es mir, dass eben nicht 100% tatenlos zugesehen wird, wie vergewaltigt, gefoltert und gequält wird (auch wenn ich nicht so naiv bin zu glauben, dass dies nur allein aus Gutmütigkeit geschieht. Da geht es auch um die zukünftigen Machtverhältnisse der Welt: USA oder Russland+China.)

Und wie ich es verstehe, machen die Waffenlieferungen einen nicht zur Kriegspartei. Klar, wenn man die Argumentation weiter führt, könnte man auch sagen: Wir können nicht zuschauen, deshalb schicken wir Soldaten rein, aber das wäre vom Verhältnis absolut irre. Aber es sollte meiner Meinung nach alles getan werden - ohne selbst Kriegspartei zu werden- um Putin Einhalt zu gebieten.

Anfangs habe ich auch oft gesagt, die Ukrainer sollen kapitulieren. Aber ernsthaft, wieso sollten sie das. Sie haben die Chance, die Russen zurückzudrängen, es schien fast so, als hätte David die Chance, Goliath zu besiegen - und es sind zu viele Menschen gestorben, um jetzt mir nichts dir nichts Russland die Krim und den Donbass abzutreten. Das hätten sie, wie ich gelesen habe, sogar gemacht. Es sah ja lange Zeit gut aus bezüglich eines Abkommens (und das wäre der beste Weg gewesen), aber dann kamen die Massaker von Butscha etc. ans Licht. Und das ist eben russsiche Handschrift. Überall, wo die Russen hingehen (die Soldaten), hinterlassen sie nur eine Spur von Leid, Massakern und Tod. Und wozu sind all die tapferen Männer gestorben, wenn sie jetzt aufgeben würden? Man hätte in den Jahren vor dem Konflikt und spätestens 2015 eine Lösung finden müssen, diplomatisch! Das ist leider gescheitert. Aber es sind zu viele für die Sache gestorben und das Risiko, dass es weiter geht ist zu hoch.

Mir hat es geholfen, mit der Angst ... naja, nicht besser klarzukommen, aber sie zu akzeptieren, indem ich mich mal aus dem Blickwinkel damit befasst habe. Dass das, was im Moment passiert und uns schockt, leider die einzig richtige Konsequenz ist, auch wenn sie uns vielleicht auch betrifft, indirekt aktuell. Vielleicht mit dem Gedanken, dass es das Richtige ist. Und irgendwie ist doch der richtige Weg oftmals der schwierige Weg...

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Nur ganz allgemein muss man auch nichts beschönigen. Es ist denke ich schon glasklar, dass aktuell eine weitere Eskalation geschieht. Die Rhetorik hat sich verändert - nicht zum Kriegsbeginn, er sagt im Prinzip dasselbe wieder - nur war es eben zwischendurch halbwegs ruhig. Ich denke nach wie vor nicht, dass ein Atomkrieg droht, bevor er die Bombe wirft, kommt es zu konventionellem krieg. Das ist dann eher ein Szenairo, das mir Angst macht. All das maßlose menschliche Leid dabei. Es klingt zynisch, aber fliegt die Bombe, sind wir sehr wahrscheinlich sowieso alle einfach tot. Dann aber vielleicht mit dem Wissen, richtig gehandelt zu haben. Aber Putin KANN die Nato ohne Atomwaffen nicht besiegen, er scheitert an der Ukraine. Und ich denke nicht, dass er so verrückt und irre ist. Die russischen Menschen sind ihm vielleicht egal, aber Russland als Land nicht, und er weiß, wenn es zu einer atomaren Konfrontation kommt, exisitert auch sein geliebtes Russland nicht mehr.

Das einzige Szenario, das ich aktuell für kritisch erachte, sind die Aufforderungen, russische Nachschub Basen anzugreifen. Und dass das dann eben mit Waffen aus dem Westen geschieht, auf russischem Territorium. Das kann man auch nicht beschönigen. Letztlich ist es aber doch so: Putin braucht keinen Grund zum Eskalieren, wenn er Eskalieren will, erschafft er sich einen (siehe die Begründungen zum Ukraine Krieg). Wir sind nicht mehr Herr der Lage und ich denke, das macht uns Angst - Kontrollverlust, aber komplett. Und dennoch ist es militärisch nur logisch, dass die Ukrainer den Nachschub angreifen, im Grunde sind es strategische Entscheidungen im Krieg. Gerade weil die Russen infrastrukturell Probleme haben.

Wir sollten alle auf einen Sieg der Ukraine und das Zurückdrängen Putins hoffen. Es geht um was Größeres als nur die Ukraine, es geht viel mehr darum ob wir in Zukunft auch hier noch unsere Meinung ausbreiten dürfen, oder ob wir von jemandem kontrolliert werden, der alles zensiert. Ich war lange Zeit vor dem Krieg übrigens so eingestellt, dass man mir wahrscheinlich Russlandversteherin angehängt hätte. Aber man muss die Augen öffnen.

Schafft die Ukraine es (mit der Hilfe des Westens!) Putin zurückzudrängen und zu schwächen, MUSS er sich an den Verhandlungstisch setzen - und dann besteht wirklich die Chance, dass dieser Albtraum endet. Und es zu einem Abkommen kommt, dem auch Folge geleistet wird. Bis dahin wird mir der Ar.... weiterhin auf Grundeis gehen. Das werde ich nicht beschönigen. Aber in mir als Mensch habe ich irgendwie das Gefühl, dass es falsch wäre, bei all den Massakern zuzusehen. Das tun wir ja eh oft, sobald die Kriege weit weg sind, und das ist schlimm genug. Tagtäglich passieren Kriege. Dieser hier wird wichtiger genommen, da es in einen Stellvertreterkrieg der USA und Russland gemündet ist und eben näher ist.

Kompliziert und angst machend ist die Tatsache, dass russland im Krieg ist und sich immer diese atomwaffen im Spiel befinden. Es ist somit, für mich, ein anderer Krieg

Angst ist eine Waffe. Angst lähmt uns, so wie unsere Angst uns sagt: Am besten kapitulieren, bloß keine Konfrontation, damit wir nicht beeinflusst werden.
Putin weiß das. Auch die ultimative Waffe (A....bombe) ist in erster Linie eine psychologische Waffe. Und das weiß der Feind, er weiß, dass unsere Angst uns lähmt. Dass Bevölkerungen Druck auf die Politik ausüben, nichts zu tun und sich dagegen wehren, auch im Hoffen dass eben keine Waffen geliefert werden. Russland und seine Drohungen zeigen, wie verzweifelt sie sind und das sie am Velieren sind. Aber die Angst darf uns nicht entmenschlichen und dazu führen, dass wir uns im Schneckenhaus verstecken und nicht mehr Unrecht von Recht unterscheiden können.

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Mira Weyer
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