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@novluck geht mir genauso, leider erreichen wir damit genau das Gegenteil und machen es trotzdem weiter ist schon manchmal etwas seltsam mit uns

@speachless90 hi

Also ich bin ja auch sehr ängstlich was sowas angeht weil ich einfach Angst vor einem Atomkrieg habe ‍️Am Anfang war’s echt schlimm alle 30 min hab ich die Nachrichten gecheckt aber von Tag zu Tag wurde es auch wieder besser und man lebt einfach damit zumal man den Medien eh nicht trauen kann was die sagen

Aber im Endeffekt können wir nichts daran ändern wir haben da keinen Einfluss drauf deshalb sollte man einfach normal weiter leben die Nachrichten nicht verfolgen und einfach hoffen das alles gut wird .

Politiker und Nachrichten stellen es meist eh immer schlimmer und anders da die wollen das wir Panik bekommen

A


Angst vor Ukraine und Russland Krieg

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Zitat von Lenimarie:
@speachless90 hi Also ich bin ja auch sehr ängstlich was sowas angeht weil ich einfach Angst vor einem Atomkrieg habe ‍️Am Anfang war’s echt schlimm alle 30 min hab ich die Nachrichten gecheckt aber von Tag zu Tag wurde es auch wieder besser und man lebt einfach damit zumal man den ...

Nein, am Krieg können wir nichts ändern. Aber wenn man einen Atomkrieg auf sich zukommen sieht, dann sollte man nicht still sitzen bleiben. Einen Ort suchen an dem es etwas bessere Chancen gibt zu überleben.

Wenn du auf dem Gleis stehst und ein Zug kommt auf dich zu, dann bringst du dich ja auch in Sicherheit.

Zitat von novluck:
Nein, am Krieg können wir nichts ändern. Aber wenn man einen Atomkrieg auf sich zukommen sieht, dann sollte man nicht still sitzen bleiben. Einen Ort suchen an dem es etwas bessere Chancen gibt zu überleben.


gibt es den denn? Diesen Ort?

Zitat von life74:
gibt es den denn? Diesen Ort?

Ja, den gibt es. Mir ist klar das es dann auch schwierig wird. Aber es ist immernoch eine Chance Leben zu erhalten.

Zitat von Lenimarie:
Politiker und Nachrichten stellen es meist eh immer schlimmer und anders da die wollen das wir Panik bekommen


genau so ist es. Deswegen einfach nicht damit beschäftigen.

Zitat von novluck:
Aber es ist immernoch eine Chance Leben zu erhalten.



Welches Leben?

Und wo soll dieser Ort sein?

Meiner Meinung nach wurde in diesem Land Verantwortung in verantwortungslose Hände gelegt. Ich kann nicht fassen, dass wir Waffen und sogar schwere Waffen, in Kriegsgebiete liefern.

Unsere BRD-Versprechen und Grundwerte werden mit Füssen getreten.

Für jeden Mist werden Ausnahmen erfunden!

Ich schäme mich für dieses Land.

Zitat von Jetztundhier:
Ich kann nicht fassen, dass wir Waffen und sogar schwere Waffen, in Kriegsgebiete liefern.


ja, das finde ich auch nicht gut.

Zitat von Jetztundhier:
Für jeden Mist werden Ausnahmen erfunden!

Ich schäme mich für dieses Land.


auch das stimmt in vielerlei Hinsicht.

Zitat von life74:
ich weiß nicht.... ich kann mich doch nicht tagtäglich mit diesem Thema beschäftigen... davon wird es doch auch nicht besser. Ich habe überhaupt keine Angst vor Krieg, weil ich mich damit überhaupt nicht beschäftige...

Das bekomme ich so nebenbei mit. Oder ich lese abends noch kurz im Videotext das Wichtigste durch.

Sagen wir mal so, Angst habe ich nun auch nicht, denn ändern kann ich nichts daran. Aber informiert mag ich schon sein.
Ich könnte mit wenig auskommen, da ich eh aus der Generation komme, in der die Großeltern im Krieg kämpften und wirklich gar nichts mehr hatten. Das zog sich einige Generationen so durch.
Auch wurde ihnen damals von niemanden geholfen, da es auch keinen gab der hätte helfen können. Jeder der überlebte, baute das Land wieder auf, ohne zu jammern und klagen.
Der eine Großvater fiel im Krieg, der andere hatte einen Lungensteckschuß und schon die letzte Ölung bekommen. Er überlebte aber und war auch bescheiden bis zu seinem Tod, durch die Lunge, aufgrund einer Impfung. Er klagte nie, obwohl alle wirklich nichts besaßen und wirklich das Schlimmste im Leben erfahren mußten.
So wuchs mal dann als Enkelkind mit auf. Schön bescheiden und trotzdem irgendwie wurde aus einem was. Alles sehr streng und völlig anders als heute in Sachen Erziehung, aber die Eltern mußten alles VZ arbeiten, man bekam als Kind seine Pflichten, Aufgaben im Haushalt zu erledigen. So konnte man keinen Unfug treiben. Es fuhr einen auch kein Elternteil in die Schule. Man hatte Füße, ein klappriges Rad und hat selber schaun müssen, wie man dort hinkommt. Das war halt mal so und aus allen, die ich aus dem Umfeld kenne, ist was geworden. Die Eltern mußten nicht immer die Kinder betüteln, hatten ja keine Zeit dafür. Man wurde mal von Oma zur Stiefoma geschoben, wenn die gerade Urlaub hatte, aber viel gekümmert hatte sich keiner. Dafür hatten wir trotzdem einen schöne Natur und Freunde zum Spielen. Man konnte barfuß laufen an Seen, Parks, Straßen, ohne sich gleich eine Scherbe einzutreten.

Die einen Großeltern hatten bis ins Jahr 2000, als sie nach und nach mit schweren Erkrankungen starben, nicht mal Starkstrom, ein Auto, Aufzug. Sie trugen die oft halben Gasflaschen zu Fuß in den 2.ten Stock eines Wohnhauses aus den 50 ger Jahren. Dort lebten sie bis zu ihrem Tod. Kauften mit dem Rad ein. Schleppten das Rad eine schmale Treppe in den Keller hinab.
Aber alle waren ihr Restleben immer schwerer in Arbeit (Vollzeit). Leisten konnten sie sich trotzdem nie was, weshalb auch nie was an Nahrungsmittel weggeworfen wurde. Alles wurde wieder zurückgeschüttet, wie Zucker..................

Es wurde eingemachtes noch Jahre danach gegessen, ohne das man auf ein Haltbarkeitsdatum geachtet hatte. Der Boiler mußte erstmal angeschaltet werden, damit es im Bad etwas wärmer wird. Der Ölofen mußte geschürt werden usw. Es gab auch keine Zentralheizung. Ich wüßte nicht, ob heute die Jugend, generell die Menschen so leben könnten. Es gab ja zu der zeit auch kein Handy. Wenn ich mir vorstelle, das Handy würde heute nicht mehr vorhanden sein, schon das würde viele aus der Bahn werfen. Somit kann man sich gar nicht vorstellen, was Krieg, ohne das man irgendwo Hilfe und eine Unterkunft bekommt, bedeutet.

Weiß noch gut, als der Golfkrieg war, wie meine Oma, die kurz danach ihre schweren Schlaganfälle bekam, sich noch höchst aufregte, als sie die brennenden Felder im TV sah. Sie erlebte hautnah den 2.ten Weltkrieg und wurde bombardiert. Ihre Erinnerungen kamen wieder auf und sie wollte nur das Beste für uns, das es nie zu einem 3.ten käme. Nun, wenn sie alle heute sehen würden, was aus dieser Welt geworden ist, sie würden sich alle der Reihe nach im Grab umdrehen.

Aber die Oma hatte trotzdem soviel Liebe gegeben wie sie nur konnte. Bekam es zwar von den eigenen Eltern nie, aber......................

Naja, ich antwortete auch nur, da eine Frage von Katha 0886 gestellt wurde.

So, das war einfach mal mein Senf, der aus der Tube wollte.

Zitat von Butterfly-8539:
das war einfach mal mein Senf, der aus der Tube wollte.

Liebe @Butterfly-8539

Beim Lesen deiner Worte wurde mir richtig warm ums Herz, denn du hast recht.... das war ne ganz andere Zeit....uns geht's viel zu gut, zumindestens was den heutigen Komfort angeht...darauf wollen die wenigsten verzichten.... ich finde diese Vorstellung gar nicht mal so schlimm....lernen worauf es wirklich im Leben ankommt.

Erkennen, das nix, aber auch rein gar nix selbstverständlich ist

Zitat von life74:
Liebe @Butterfly-8539 Beim Lesen deiner Worte wurde mir richtig warm ums Herz, denn du hast recht.... das war ne ganz andere Zeit....uns geht's viel ...

Genau! Wir haben hier ja auch schon sehr häufig festgestellt, dass besonders die Medien unser Denken viel zu sehr beeinflussen

Zitat von novluck:
Nein, darunter sind auch Menschen wie ich, die panische Angst vor dem Tod haben...

Vielleicht ist es Ihnen egal, weil in deren Köpfen die Angst schon vorher einen Schutz aufbaut: denk nicht so weit (wie wir hier) und schütze dich selbst!?

Ich beneide die Leute die sich schön ablenken können oder einfach denken können: wird schon gut gehen!

Ich zb habe große Angst um meine Kinder, aber die hat man natürlich immer, sogar so große, dass ich erst gesagt habe: kein drittes Kind! - Aber auch da, es schwebt die Gefahr mit, dass das Kind krank ist oder sowas.
In der Familie meines Mannes ist jeder, incl direkter Tanten und Onkel an Krebs gestorben, er hat nur noch seinen Bruder. Da schwebt auch immer eine Angst mit, dass meinem Mann was passiert, aber irgendwie hole ich das gedanklich nie weit vor. Er sagt oft: ich werde eh keine 60!
Und ich Weine dann und sage: erzähle nicht so einen Blödsinn!

@novluck wo willst du dich vor einem Atomkrieg in Sicherheit bringen ?


Das mit dem Gleis ist kein wirklicher Vergleich in meinen Augen .

Natürlich will man sich retten aber bei so einer Katastrophe wird es sehr schwer

ich habe in meinem Text einfach gemeint man sollte einfach normal weiterleben weil ändern kann man im Endeffekt nichts weil wir diese Macht nicht haben

Man kann nur hoffen und beten das es nicht soweit kommt und noch ist es ja nicht so

@Reike85
Das schlimmste an dieser Situation (für mich) ist der totale Kontrollverlust.

Ich kann wirklich gar nichts ändern.
Im weitesten Sinne liegt mein Leben in Händen von Leuten,denen ich nicht mal ein Zeitungs-Abo abkaufen würde.

Das lässt mich manchmal verzweifeln und unglaublich wütend werden.
Auch auf diese Politiker die aus irgendwelchen Think-Tanks oder Stiftungen gekrochen kommen.

Ich versuche mich über den Tag weitestgehend abzulenken,aber das schwebt immer über einem wie ein Damoklesschwert.
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Zitat von MattWurst:
@Reike85 Das schlimmste an dieser Situation (für mich) ist der totale Kontrollverlust. Ich kann wirklich gar nichts ändern. Im weitesten Sinne ...

Könnte glatt von mir kommen! Stimme dir zu 100% zu!

Ja, man musste wirklich erst lernen, den Politikern zu vertrauen. Ich habe es zum Glück etwas hin bekommen. Die ersten Wochen hatte ich wirklich Angst, dass die Nato eingreift. Aber auch gerade lief nochmal im Radio: das wird nicht passieren!

Und du und @Muchacho7 und @JannekesMum und @majabe, ihr helft mir hier wirklich unfassbar. Mit meinem Mann habe ich direkt nach einer Woche aufgehört drüber zu reden...

Zitat von Reike85:
Mit meinem Mann habe ich direkt nach einer Woche aufgehört drüber zu reden...

Ich hoffe nur darüber.

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Mira Weyer
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