Muchacho7
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Zitat von Soulclaw90:Hauptsächlich wegen meiner Kinder, ich möchte nicht das sie sowas furchtbares miterleben müssen, ich wünsche mir das sie in guter Umgebung aufwachsen und sie es gut im leben haben.Teinweisen hab ich auch angst das durch solch ein äußeres Ereignis mein jetziges leben zerstört wird, ich hab einige sachen erreicht ...
Das kann ich voll und ganz nachvollziehen. Auch wenn es selbstsüchtig klingt aber bei mir ist das so:
Ich bin in nicht so guten finanziellen Umständen aufgewachsen (Mutter alleinerziehend, Vater zahlt keinen Unterhalt).
Die ersten Jahre wo ich gearbeitet habe, habe ich wenig Geld verdient und konnte damit auch nicht vernünftig umgehen, weshalb ich es grad so geschafft habe über die Runden zu kommen. Irgendwann habe ich umgedacht und mir mit harter Arbeit einen gewissen Standard erarbeitet. Heute habe ich einen relativ gut bezahlten Job, eigenes Haus und am Ende vom Monat bleibt noch genug zum Sparen auf dem Konto. Kaum habe ich das erreicht, kam Corona und nun der Krieg. Nun habe ich Angst, dass mein erarbeiteter Lebensstandard gefährdet ist, durch die Schuld anderer (ich kann ja nichts für den Krieg und den daraus resultierenden Sanktionen und Wirtschaftseinbrüchen).
Es klingt vielleicht egoistisch, wenn woanders Menschen sterben über sowas zu jammern. Aber trotzdem nehme ich mir es heraus mir Sorgen um meine finanzielle Zukunft zu machen. Das belastet mich mehr wie die Angst vor Atombomben oder einen 3.WK, weil ich den wirtschaftlichen Untergang als realistischer empfinde.
Naja weiß auch nicht warum ich jetzt so ausschweifend darüber schreiben wollte aber ich hoffe ihr wisst worauf ich hinaus will.
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