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Katha0886 Mitglied
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Ich weiß ich nerve euch damit, aber heißt denn Munition für Langstreckenwaffen gleich 300 km Raketen?
Ich werde mich wohl aus dem forum und Thema zurückziehen. Ich habe gemerkt das ich mich viel zu sehr und immer wieder mit Themen befasse und mich daran hochziehe, was am Ende quatsch war. Danke für eure Hilfe und vielleicht bis bald.
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#12761
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Reike85 Mitglied
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Zitat von Bodel:
Das AKW ist von den Russen besetzt, die dort angeblich Munition lagern. Warum sollten die Russen ihr eigenes Munitionslager beschießen?
Das meine ich ja damit...
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#12762
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Angst vor Ukraine und Russland Krieg
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Mercator Mitglied
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Zitat von Bodel:
Das AKW ist von den Russen besetzt, die dort angeblich Munition lagern. Warum sollten die Russen ihr eigenes Munitionslager beschießen?
Eher unwahrscheinlich, aber wieso ist irgendjemand so dämlich ein AKW zu beschießen? Kann man nur den Kopf schütteln.
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x 3#12763
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MonaLis Mitglied
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Hallo ihr lieben, ich melde mich zurück nach unserem tollen Urlaub. Wir waren in der Türkei. War mega schön gewesen und das tolle, kein Thema über Russland und Ukraine. Ok, das Thema mit dem Getreideschiff war etwas aktuell, weil wir in Istanbul waren und hofften, diesen irgendwie erblicken zu können. War aber nicht so. Ich habe kaum Nachrichten gelesen und den Krieg wirklich vergessen. Habe richtig abschalten können. Das behalte ich allerdings bei und hoffe, dass es künftig weiter so gehen wird. Wünsche euch allen ein schönes Wochenende… ☺
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x 2#12764
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MonaLis Mitglied
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Ich muss euch noch dazu sagen, dass ich mich dort irgendwie sicher gefühlt habe, denn dort gibt es gefühlt an jeder Ecke eine Kaserne 😅 Also wenn’s da mal knallen sollte, stehen die sofort parat!
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#12765
Katha0886 Mitglied
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Zitat von Katha0886:
Ich weiß ich nerve euch damit, aber heißt denn Munition für Langstreckenwaffen gleich 300 km Raketen? Ich werde mich wohl aus dem forum und Thema ...
Na gut ich veradchiede mich. Danke euch
Toll dass du einen schönen Urlaub hattest, Mona Lis
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#12766
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Reike85 Mitglied
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Zitat von Katha0886:
Na gut ich veradchiede mich. Danke euch Toll dass du einen schönen Urlaub hattest, Mona Lis
Alles Gute Katha! Du schaffst das. Wenn was ist, melde dich!
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#12767
Katha0886 Mitglied
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Zitat von Katha0886:
Ich weiß ich nerve euch damit, aber heißt denn Munition für Langstreckenwaffen gleich 300 km Raketen? Ich werde mich wohl aus dem forum und Thema ...
Hätte nur noch gerne eine einschätzung dazu gehabt.
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#12768
M
Mercator Mitglied
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@Katha0886 Langstreckenwaffe ist nicht exakt mit einer Reichweite definiert, je nach Quelle wird das unterschiedlich bewertet. Üblicherweise wird zwischen kurz-, mittel- und langstreckenwaffen, sowie Interkontinentalraketen unterschieden. Im Rahmen der Berichterstattung werden aber Entfernungen um 80km bereits als Langstreckenwaffe benannt und Russland selbst hat Waffensysteme mit dieser Reichweite als Langstreckenwaffen benannt.
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x 2#12769
JannekesMum Mitglied
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Zitat von Katha0886:
Hätte nur noch gerne eine einschätzung dazu gehabt.
Liebe Katha, ich hätte dir nur das sagen können, was ich dir seit Wochen sage.
Halt die Ohren steif!
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x 1#12770
domi89 Mitglied
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Zitat von Bodel:
Wohl eher umgekehrt. VW verkauft 40 % seiner Autos in China.
China exportiert immernoch mehr nach Europa als es importiert. Deutlich mehr.
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x 1#12771
Soulclaw90 Mitglied
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In den Sanktionen von China stand drin das sie militärkontakte zu den USA abgebrochen ha en, das ist doch gefährlich jetzt oder ?
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#12772
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Bodel Mitglied
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Zitat von domi89:
China exportiert immernoch mehr nach Europa als es importiert. Deutlich mehr.
Absolut oder relativ? Wenn es einen Wirtschaftskrieg mit China gibt, dann gehen hier in D endgültig die Lichter aus. Aber wen interessiert das, wenn man Haltung zeigen kann.
Abhängigkeit von China: Autokonzerne gefährden die deutsche Wirtschaft
BMW, Mercedes und VW stemmen sich beharrlich gegen eine härtere China-Politik. Die gesamte Industrie wird noch bitter dafür büßen
@Bodel Die gesamte Industrie richtig! Das fängt an mit Lebensmittel beispielsweise Konserven, da steht nicht mal China drauf sondern nur der Importeur, ganz viel findet man davon bei Netto. Elektronik, da ist fast überall China drin, sogar der hier in Deutschland brandneue Netzaufbau 5G, in Thailand seit Jahren Standard, wird zusammen mit China erbaut. Die Seidenstraße, alles wird bald mehr über die Schienen kommen aus China. Die Automobilindustrie und deren Zulieferer, ich arbeite seit 40 Jahren bei MB und die sind nun einmal überall dank Globalisierung die doch jeder wollte, ob China USA Südafrika Europa Russland Mexiko Brasilien, überall stehen die Werke. Und es gibt vieles was sich noch gravierend ändern wird in den kommenden 5 Jahren, Beispiel Tesla, hat kaum noch Zukunft weil der Weg Akkuzelle bereits abgeschrieben ist. Wasserstoff ist die Zukunft, in Japan bereits Standard. Und noch etwas, alle wirklich jeder will verdienen und ungestört Gewinn machen, auch China u. Russland.
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#12774
S
Sebastian8877 Mitglied
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Hallo, nachdem ich die Beiträge hier gelesen habe, hab ich beschlossen mich hier zu registrieren. Kurz zu meiner Person: Ich bin Sebastian, 35 Jahre, und kämpfe seit ca. 9 Jahren immer wieder mit depressiven Episoden, Zwangsgedanken/Grübeln etc… Bin die Jahre immer ganz gut da durch gekommen mit Citalopram. Seit das mit der Ukraine angefangen hat, sind alle meine Symptome eskaliert. Normalerweise hat mich das Weltgeschehen immer relativ kalt gelassen. Auch die Coronazeit hat mich zwar genervt, aber niemals Angst gemacht. Auch sonst hatte ich selten Angst, dass mir oder geliebten Personen was Schlimmes passieren könnte. Bei Kriegsbeginn am 24.02. hatte ich zwar schon ein mulmiges Gefühl, aber es war ja vorher schon absehbar, dass das passieren würde. Als Putin jedoch am 27.02. kurz nach Kriegsbeginn seine "Abschreckungskräfte" in Alarmbereitschaft versetzt hat, hatte ich das erste Mal im Leben ein Gefühl, das einer Todesangst nahe kam. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass wir kurz vor einem Schlagabtausch stehen würden. Insbesondere, da ich zu dem Zeitpunkt unterwegs war und das lediglich als Push-Mitteilung aufs Handy bekam, ohne Hintergrundwissen oder Einordnung von Experten. Es war so ziemlich der traumatischste Tag meines Lebens. Wie sich herausstellte, ist ja letztendlich nicht viel passiert und das Ganze als psychologische Kriegsführung einzuordnen. Dennoch stürzte mich das in meine bisher heftigste depressive Episode mit regelmäßigen Angstzuständen. Das Morgentief war immer besonders ausgeprägt. Ich begann wie andere es hier beschrieben, suchtartig alle möglichen Medien von morgens bis abends zwanghaft zu durchforsten, um ja nichts zu verpassen. Meine Hoffnung war Artikel zu finden, die einen irgendwie beruhigen. Teilweise ist das gelungen, aber meist hatte das den gegenteiligen Effekt. Meine gesamte Lebensqualität ging den Bach runter und meine Gedankenwelt war geprägt von Krieg, Elend und starken Verlustängsten. Insbesondere im Hinblick auf die Eltern und die Partnerin. Der Gedanke sie zu verlieren (Und sei es in ferne Zukunft) hat so manche Heulattacke ausgelöst. Am Arbeitsplatz hatte das ziemlich negative Auswirkungen und meine Leistung ist stark zurückgegangen. Obwohl ich mich Tage oder Wochen hätte krankschreiben können, hab mich immer wieder hingeschleppt. Mein Arbeitgeber besitzt leider keinerlei Empathie und es gab schon manche Streitgespräche. Mittelfristig will ich mir wohl eh was anderes suchen…. Im Verlauf der Monate kamen dann immer wieder neue Themen die meine Angst fütterten. Waffenlieferungen, diverse nukleare Drohungen, Finnland Nato-Betritt, Kaliningrad…und seit neuestem China-Taiwan. Obwohl ich die letzten Jahre immer wieder mal nicht so gute Phasen hatte, ging es mir noch nie so bescheiden wie nach Ausbruch des Krieges. Im Mai und Juni wurde es besser, weil ein gewisser Gewöhnungseffekt eintrat (dazu ein langer Mallorca-Urlaub und Corona Krankheitstage zuhause.), teilweise war es sogar fast wieder gut. Aber die letzten Wochen geht es tendenziell wieder bergab. Ich sehe im Alltag immer die Leute, wie normal ihren Tätigkeiten nachgehen und denke mir ich bin der einzige bekloppte. Das Forum und der Umfang dieses Threads haben mir gezeigt, dass es noch mehr Leute gibt, die Probleme mit der aktuellen Situation haben. Ich könnte noch einen halben Roman schreiben, belasse es aber erstmal dabei. Ich schreibe selten in Foren, aber ich dachte mir es könnte helfen sich mit betroffen auszutauschen.
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x 8#12775
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Graczi Mitglied
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Grüß dich sebastian! Der text hätte 1zu1 von mir sein können! Du bist also nicht alleine
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x 4#12776
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Reike85 Mitglied
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Moin Sebastian! Wie geht es dir denn momentan? Und bist du von den Medien weg gekommen- das war mein größter Fehler. Ich persönlich hatte nie was mit Ängsten zu tun - bis zum 27.2 - davor war es zwar ein mulmiges Gefühl, aber ok. Das Wort Todesangst stimmt. Auch bei mir, ich habe den Begriff so noch nicht gefunden, das beschreibt es aber. Kannst du denn auch mit deiner Partnerin, Familie, Freunden darüber reden? Viele Grüße aus dem Münsterland
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x 1#12777
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Sebastian8877 Mitglied
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Hallo Graczi, hallo Reike, danke für Eure Antworten,
im Moment ist das stark von der Tasgeszeit abhängig. Morgens ziemlich schlecht, Abends wieder meistens normal bis gut. Von den Medien bin ich noch nicht runtergekommen. Wobei ich schon versuche zu reduzieren und bei den seriösen (Tagesschau, ZDF, FAZ etc...) zu bleiben. Es ist halt die zwanghafte Komponente dabei, die es schwer macht davon runterzukommen. Wenn ich mich zu lange (und das können bereits 1-2 Stunden sein) nicht informiert habe, kommt bereits die Angst etwas wichtiges verpasst zu haben. Mir helfen auch die Podcasts aus der ARD Audiothek "Was tun Herr General" und "Streitkäfte und Strategien", die die Themen informativ und sehr unaufgeregt und nicht reißerisch aufbereiten.
Mit Familie und Partnerin kann ich darüber reden und sie haben auch Verständis. Aber ich glaube, dass meine "Zustände" sie auch belasten, so dass ich inzwischen versuche es weniger durchblicken zu lassen und weniger "rumzujammern". Ich versuche mehr im hier und jetzt zu Leben und weniger an die Zukunft zu denken, auch wenn mir das nicht immer gelingt. Im Grunde macht es wenig Sinn sich über Dinge Sorgen zu machen, die man eh nicht beeinflussen kann. Ich denke mir, dass ich genau so einen tödlichen Unfall haben könnte, eine Krankheit eine Naturkatastrophe usw... Aber meine Gedanken haben sich auf DAS eine Thema eingebrannt.
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#12778
Julychka Mitglied
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@Sebastian8877
Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!🙋🏼♀
ich habe jetzt auch einige Beiträge mitgelesen und fühle mich dazu ermutigt mich hier anzumelden. Der Beitrag von Sebastian entspricht auch in vielen Bereichen meinem Empfinden. Ich bin 40 Jahre und mich belastet die ganze aktuelle Situation auch enorm. Erst die Corona-Pandemie die für mich schon schrecklich genug war, ich hatte die Hoffnung das es endlich besser wird und die Pandemie mal irgendwann zu Ende ist. Ich konnte mir sowas in meinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen. Dann im Februar der Krieg in der Ukraine der mich nochmal zusätzlich stark verunsichert hat.Klimawandel,Affenpocken,Inflation,Energiekrise,Blackout-Gefahr und und und. Jetzt noch die angespannte Situation zwischen China und Taiwan. Gefühlt alle Krisen gleichzeitig. Es fühlt sich an wie ein permanenter Ausnahmezustand, der einfach nicht aufhört. Man fühlt sich völlig hilflos und dann wundere ich mich andauernd über Menschen, die das ganze scheinbar völlig kalt lässt bzw. ausblenden können. Ich habe Arbeitskollegen die noch Witze darüber machen und alles ins lächerliche ziehen. Ich interessiere mich halt sehr für das, was in der Welt los ist, deshalb fällt es mir auch so schwer ,komplett auf Nachrichten zu verzichten ,obwohl ich merke wie sehr mich das emotional herunterreißt. Ich habe es mal geschafft einen Monat keine Nachrichten(Online, TV, Zeitung, keine Gespräche darüber) zu konsumieren ,was mir auch sehr geholfen hat .Aber kann eine Realitätsverweigerung die richtige Lösung sein? Ich habe Arbeitskollegen, die nie Nachrichten schauen, und die kommen scheinbar am besten Klar im Leben. Wie geht Ihr denn so damit um?