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nougatcreme

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Hallo, ich habe hier das Forum entdeckt und musste mich sofort registrieren da ich aus vielen Beiträgen gelesen habe das viele Menschen hier die selben Probleme wie ich habe. Ich leide schon seit wirklich langer Zeit an Angst Störungen. Jedes mal wurde die immer durch was anderes hervorgerufen, aber egal welches Thema es war die Angstattacke kam erst beim Überdenken zum Vorschein. Mein Herz fängt an zu rasen, ich kriege ein unwohles Gefühl im Magen, esse dann für den Rest des Tages nichts doch dennoch erbreche ich meistens trotzdem. Die Attacken kamen wie schon oben beschrieben aus Situationen die sehr stressig für mich sind die mich dazu bringen meinem Kopf keine Ruhe mehr zu geben. Da diese Attacken meist nur aus solchen Situationen kamen habe ich ihnen nicht groß Aufmerksamkeit geschenkt und quasi mit diesen Attacken einfach "gelebt". Nun ist es so das ich schon seit einem etwas längerem Zeitraum von etwa 1-1.5 Jahren meist immer einen Gedanken finde der mir immer wieder starke Angst zubereitet und wollte den hier mal beschreiben um vielleicht hier auf Rat zu stoßen. Ich habe Angst vor der Zeit. Besser gesagt ich kriege immer furchtbare Angst wenn Ich an die Zeit verbunden mit etwas denke. Da ich noch etwas jünger bin sind diese Gedanken immer mit Arbeit oder dem gleichen Verbunden. Ein beispiel Gedanke wäre: Ich stelle mich mir vor wie ich in wenigen Jahren einen fertig erlernten Job durchführe und bis dahin ist alles gut, doch wenn dann plötzlich der Gedanke der Zeit eine Rolle spielt und ich mir vorstelle das ich 40 Jahre diesen Job durchführe dann fängt es schon langsam an mit meiner Angstattacke...versteht mich nicht falsch meine Angstattacken kommen nicht deshalb weil ich zu faul zum arbeiten bin sondern aus dem Grund das ich irgendwie bei dem Gedanken 40 Jahre an der selben Sache zu sein mir irgendwie ein komisches Gefühl bereitet. Bei sozialen Kontakten oder in der Liebe verspüre ich den Gedanken nicht. Nun stehe ich allerdings bedingt um meinen Abschluss nochmal zu verbessern vor einem 24 Wöchigem Praktikum und ich denke man kann sich erschließen wo hierbei mein Problem liegt...Die Stelle für das Praktikum ist eine super Stelle ich bin sogar selbst von mir überrascht da ich schon während meiner Schulzeit schon immer wenn es um das Thema Praktikum geht mir immer nur den letzten Müll gesucht habe aus dem Grund da ich einfach zu Faul war. Es liegt also wirklich nicht daran das ich zu Faul bin, jedoch kann ich mir das selbst nicht so richtig erklären warum ich so große Angst kriege wenn ich mein Praktikum mit diesen 24 Wochen verbinde...es ergibt für mich einfach wenig sinn warum ich immer so Panisch werde. Manchmal schaffe ich es für einen kleinen Moment meine Gedanken zu überwältigen und schaffe es mir diesen Zeitraum gut zu denken, doch das funktioniert wirklich nur für einen wirklich kleinen Moment bevor es dann wieder in die Grübelei übergreift. Gibt es hier vielleicht Menschen die das selbe Problem haben wie ich? Vielleicht sogar auf ein anderes Thema bezogen? Ich suche echt dringend Rat denn ich weiß ich kann wirklich nicht für immer mit solch einem Gefühlskarusell leben.

mit freundlichen grüßen.

24.09.2018 08:22 • 24.09.2018 #1


3 Antworten ↓


Chillangel


Stell es Dir nicht vor. Und denke nicht dauernd darüber nach, schon gar nicht mit: "... wäre bloß bzw. wäre nicht..."...hätte...", "...könnte ..".

Das schürt die Angst nur, und das ist eine völlig irreale Angst, denn so, wie man es sich vorstellt, wirds eh nicht kommen. Nur wenn Du konkret etwas ändern willst, denke begrenzte Zeit daran (ernstgemeint: Wecker stelllen, halbe Stunde über die Maßnahmen nachdenken, dann Schluss damit!).

Bremse ansonsten jede Vorstellung aus, die auf den Job benzogen ist, mit dem Gedanken: "Es kann und wird wahrscheinlich ganz anders kommen. Ich habe die Freiheit, etwas zu ändern". Letztere hat man immer, man muss sich allerdings durchringen zu Veränderungen, die auch ihre Schwierigkeiten mit sich bringen.

Ansonsten: Lenk Dich sofort ab, geh am besten unter andere Menschen oder mach etwas - viellleicht Sport oder Musik hören, telefonieren oder ... - das Dir gut tut. Eine Therapie wäre auch nicht verkehrt.

So etwa mache ich es bei meiner Angststörung.

(P.S. Es wäre nett, wenn Du ein paar Absätze in Deine Beiträge einfügen würdest, zwecks besserer Lesbarkeit.)

24.09.2018 09:23 • #2


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Mir kommt es so vor, als hättest du mehr Angst davor für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit irgendwo fest zu sitzen ohne fluchtmöglichkeit.
So...Ich muss den und den Job dann 40 Jahre machen...es gibt kein entrinnen....
Klapp die Falle ist zugeschnappt?
Das wäre kein zeitproblem sondern das vieler Menschen mit Angst...Hilfe ich komm da nicht mehr weg.
Hier könnte es helfen dir klar zu machen, dass es immer andere Wege gibt, solltest du dort unglücklich sein.

24.09.2018 13:56 • x 1 #3


nougatcreme


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Zitat von kopfloseshuhn:
Mir kommt es so vor, als hättest du mehr Angst davor für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit irgendwo fest zu sitzen ohne fluchtmöglichkeit.
So...Ich muss den und den Job dann 40 Jahre machen...es gibt kein entrinnen....
Klapp die Falle ist zugeschnappt?
Das wäre kein zeitproblem sondern das vieler Menschen mit Angst...Hilfe ich komm da nicht mehr weg.
Hier könnte es helfen dir klar zu machen, dass es immer andere Wege gibt, solltest du dort unglücklich sein.



Vielleicht ist da sogar etwas dran...

24.09.2018 14:19 • #4



Mira Weyer