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Bienchen88
Hallo Ihr lieben

Ich habe es am Donnerstag abend geschafft zu hyperventilieren. War dann am Freitag beim arzt und er hat mir dann bestätigt das ich hyperventiliert habe.
Auf meine Lunge/Herz bedenken meinte er bloß das es psychischer natur komme. Nun ist das aber so das ich seit dem irgendwie ständig wider Atemnot habe, also so ein druck/enge gefühl in der brust. Als ob ich nicht richtig einatmen kann. Schwer zu beschreiben.
Mein Arzt meinte das wenn ich dieses gefühl habe, soll ich in eine tüte atmen. Auf youtube soll es ja videos geben die das toll beschreiben. Blos finde ich da nicht wirklich ein hilfreiches, dafür eins über lungenhochdruck Meine fragen an euch:

wie geht Tüten atmen?
was macht ihr in so einer atemnot situation?

Ich versuche in so einer situation es nicht überschnappen zu lassen, sondern ruich weiter zu atmen.
Wird aber erschwert wenn einen dann schwindelig und zittrig wierd.

Es tut mir leid wenn das wider etwas durcheinander geschrieben ist
Bin für jeden Tipp dankbar und wünsche euch noch einen schönen Sonntag

27.05.2018 10:39 • 28.05.2018 #1


8 Antworten ↓


la2la2
Zitat von Bienchen88:
Ich habe es am Donnerstag abend geschafft zu hyperventilieren.

War es einfach nur ein bisschen oder hast du so lange und heftig hyperventiliert, bis du nennenswerte Symptome hattest? Gibt einen natürlichen Schutz: bei extremer Hyperventilation normalisiert sich die Atmung automatisch spätestens, wenn das Bewusstsein "getrübt" ist.

Zitat von Bienchen88:
Nun ist das aber so das ich seit dem irgendwie ständig wider Atemnot habe, also so ein druck/enge gefühl in der brust. Als ob ich nicht richtig einatmen kann. Schwer zu beschreiben.

Was passiert beim Treppensteigen, wenn du mehr als 2-3km läufst und Sport machst? Hast du dann ebenfalls Atemnot, stärkere Symptome in der Brust oder bist (abhängig von Gewicht und Trainingszustand) auffällig schnell erschöpft?

Kommt es zu der Atemnot denn vollkommen willkürlich oder gibt es da irgendeinen erkennbaren Zusammenhang (z.B. nur zu Hause/ unter Menschen, bei Stress, bei/nach körperlicher Tätigkeit, im liegen/sitzen/stehen, ..............)?

27.05.2018 10:55 • x 1 #2



Zeit hyperventiliert ständige atemnot und angst

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Bienchen88
Zitat von la2la2:
War es einfach nur ein bisschen oder hast du so lange und heftig hyperventiliert, bis du nennenswerte Symptome hattest? Gibt einen natürlichen Schutz: bei extremer Hyperventilation normalisiert sich die Atmung automatisch spätestens, wenn das Bewusstsein "getrübt" ist.


Symptome waren: schwindel, ohnmachtsgefühl, zittern, kribbeln um den mund, hände, beine, benommenheit. Als ich dann K.O am tisch saßs hat es sich nach einer zeit wider beruhigt. Als ich ins Bett bin war mir blos noch schwindelig und keine kraft mehr gehabt.

Es ist egal was ich mache. Momentan bin ich am Kochen und habe wider das enge gefühl in der brust, atmen fällt schwer, schwindel und unwohlsein.

Ich versuche paar mal die woche laufen zu gehen. so das man sich noch unterhalten kann. mal bin ich 2 stunden spazieren gegenagen da war nix, mal war nach 45min vorbei weil ich wider atemnot hatte. Da habe ich mir aber gesagt das ich es mir selber eingeredet habe weil ich dran gedacht habe.

27.05.2018 11:29 • #3


la2la2
Hattest du denn schon ein bisschen Standarddiagnostik, also Blutuntersuchung, Herzultraschall, Lungenfunktionstest, usw.?

Zitat von Bienchen88:
Symptome waren: schwindel, ohnmachtsgefühl, zittern, kribbeln um den mund, hände, beine, benommenheit.

Waren die Symptome erst da, als du angefangen hattest du hyperventilieren oder schon vorher?

27.05.2018 11:34 • x 1 #4


Bienchen88
Zitat von la2la2:
Hattest du denn schon ein bisschen Standarddiagnostik, also Blutuntersuchung, Herzultraschall, Lungenfunktionstest, usw.?

vor 3 monaten hatte man nach plötzlichen herzrasen großes Blutbild gemacht war alles ok, ruhe EKG und langzeit EKG auch alles ohne auffälligkeiten. Den sauerstoffgehalt im blut hat er mal gemesssen als ich bei ihm war und der war bei 98%. Herzecho habe ich am 7.6 ein termin.

Zitat von la2la2:
waren die symptome erst da, als du angefangen hattest du hyperventilieren oder schon vorher?


die kamen nach und nach. zuerst wider dieses atemnot, dann unwohlsein, darauf meinte mein mann das wir an die frische luft etwas gehen und ab da ging es schnell mit kribbeln, schwindel, gefühl umzukippen los worauf wir wider rein sind und ich mich an den küschentisch gesetzt habe. Da habe ich wie ein fisch gezittert und wurde richtig platt, da ging dann das kribbeln auch nach und nach wider weg.

27.05.2018 11:53 • #5


Hallo Bienchen

Ich habe auch mal eine richtig heftige Panikattacke mit Hyperventilation gehabt. Das Kribbeln um den Mund war so extrem, dass ich kaum noch sprechen konnte. Dazu die sogenannte Pfötchenstellung der Hände, zittern und Zucken am Körper, Ohnmachtsgefühl und eine schei. Angst.
So extrem ausgeprägt war es nur einmal, aber ich habe danach öfters gemerkt, dass es wieder los geht und habe auch in eine Tüte geatmet. Das ist ganz einfach: Tüte sollte nicht zu groß sein, am besten Frühstücksbeutel oder Gefreiertüte. Du bildest mit Daumen und Zeigefinger ein O um das Tütenende und stülpst dieses um Nase und Mund. Dann atmest du in die Tüte ein und aus. Das Problem beim Hyperventilieren ist zu wenig CO2 um Blut (nicht zu wenig Sauerstoff, was man subjektiv oft so empfindet und dann noch tiefer einatmet, was das ganze noch schlimmer macht)
Es kann auch reichen wenn du mit beiden Händen eine Art Schale formst und diese dann über Mund und Nase legst.
Hilfreich war für mich auch doppelt so lange auszuatmen wie einzuatmen. Also 4 Sekunden ein, 1 Sekunde anhalten, 8 Sekunden ausatmen- ruhig laut oder im Kopf mitzählen. Meist wird es schon nach kurzer Zeit besser.
Eine Herz oder Lungenerkrankung mit Hyperventilation wäre mir nicht bekannt, die Einzige körperliche Erkrankung die mir dazu einfällt wäre ein Problem mit der Nebenschilddrüse (dazu müsste man Procalcitonin im Blut bestimmen), das glaube ich aber bei dir nicht, weil sich deine Symptome wirklich sehr nach einer Angsterkrankung anhören.
Bei mir hatte diese Hyperventilationsgeschichte nach einigen Monaten ein Ende, die Angsterkrankung selber blieb und suchte sich andere Wege.

27.05.2018 20:11 • x 1 #6


Bienchen88
Hallo Ettol

Danke für die "Anleitung"

Zitat von Ettol:
die Angsterkrankung selber blieb und suchte sich andere Wege


das gefühl habe ich auf oft. kaum das ich sie im griff habe sucht sie sich ein neuen weg. Momentan wohl die atemnot.
Finde ich irgendwie schlimmer als das Herzrasen. Gerade jetzt wider das gefühl das was auf den brustkorb drückt und ich schwer luft bekomme

Gestern nachmittag hat sich der gedanke eingespeilt ob das vom magen kommen kann.
Habe seit 2 jahren ca probleme mit mein magen das wenn ich was esse mir dann schlecht wird,unwohl, schmerzen, herzrasen und manchmal auch atemnot.
Besonderst gerade wider sehr akut sodass ich seit 2 wochen kaum noch was gegessen habe, dafür aber viel kamillentee trinke.

28.05.2018 11:12 • #7


Sallyblue
Hallo Bienchen ich neige bei Panikattacken auch zum Hyperventilieren. Während Angst und Panik schaltet der Körper halt auf Flucht oder Kampf deswegen versucht er möglichst viel Sauerstoff zu bekommen. Da wir aber dann meistens nich kämpfen oder fliehen müssen atmen wir deswegen zu viel ein als verbraucht wird. Das fühlt sich dann oft an wie Atemnot aber eigentlich ist es das Gegenteil wir Atmen nähmlich nicht genug aus. Kannst ja mal selbst ausprobieren wenn du einatmest gleich nochmal ohne ausatmen einatmen das fühlt sich an als ob wir keine Luft bekommen. Deshalb versuch ich wenn ich schon eine leichte Angst spüre bewusst und lange auszuatmen. Da gibts auch übungen zu, aber wenn ich bewusst länger aus als ein Atme hilft mir das meistens schon ganz gut.
@Ettol Diese Atemübung mach ich auch oft

28.05.2018 11:26 • x 1 #8


Springtime
Hallo Bienchen,

falls du mal keine Tüte bei dir haben solltest, kannst du natürlich auch die Hände vor Mund und Nase geben ( beide Hände wie eine Kelle zum Wasser trinken wölben ) funktioniert auch.

28.05.2018 12:15 • x 1 #9




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