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kadisha

kadisha
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Hallo zusammen.

Es ist 1 Uhr nachts. Ich möchte eigentlich schlafen. Kaum mache ich die Augen zu kommt sie mal wieder, die extreme Angst vor dem Tod.
So vernichtend. Der Gedanke, dass ich irgendwann nicht mehr hier bin. Einfach nicht mehr existiere. Und das für immer ! Wie kann ich mir alleine das für immer tot sein vorstellen? Ich komme nie wieder. Meine liebsten werden auch alle sterben. Selbst für tut es mir so leid.
Und dann der Gedanke. Was wird mit der Welt in 1000 Jahren sein ? Wie wird sie sich entwickeln? Wo kommen wir her?
Diese Angst habe ich schon seit Kind. Habe sehr schnell verstanden, dass das Leben endlich ist.

Ich weiß, dass ist der Lauf der Dinge. Das ist mir klar. Aber dennoch diese Fragen und Ängste.
Und dann kommen Menschen und sagen, ich habe keine Angst vor dem Tod, nur vorm sterben. Für mich nicht nachvollziehbar.

Ich bin mir sicher, dass gerade Angstpatienten, zu denen ich ja auch gehöre, erst recht Angst davor haben.

Wie ist es bei euch? Wie geht ihr damit um? Wenn diese Ängste kommen versuche ich sie zu verdrängen. Aber dann denke ich mir zeitgleich, ich kann es zwar verdrängen, aber es wird nun mal passieren. Und dann kommt auch wieder die Angst 🤦🏽‍♀😭

08.06.2026 x 5 #1


127 Antworten ↓
Sonja77

Sonja77
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Zum Glück hatte und habe ich diese Angst vor dem Tod nicht..

Das Leben ist für jeden von uns begrenzt und keiner weis wann,wie,warum und wodurch es vorbei sein wird

Ich habe einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben sterben sehen,das immense Leid,der Kampf ums Überleben,die unsagbaren Schmerzen und alles
Dann habe ich diesen Menschen Tod gesehen,im offenen Sarg liegend…er hatte endlich kein Leiden mehr,was man ihm über Monate angetan hatte…
Er konnte zur Ruhe kommen,was übriggeblieben ist,sind alle Trauernden Menschen die Menschen die ihn abgöttisch geliebt haben und nicht zur Ruhe kommen
Aber nicht weil er gestorben ist,sondern wegen dem WIE und WODURCH

Also habe ich eigentlich nur „Angst“davor vor dem Sterben unsagbare Qualen durchleben zu müssen,Schmerzen,Hilflosigkeit und mich nicht mehr wehren zu können….

Nicht das Sterben macht mir Angst
Auch nicht der Tod denn der gehört nunmal dazu
Aber das wie,das bereitet mir Sorgen und Gedanken

Ich kann nur jedem empfehlen und sagen
Ihr alle habt nur dieses eine Leben,kein Moment kein Tag keine Woche nichts kommt mehr zurück
Also macht immer das Beste aus allem auch wenn’s schwer ist,denn das Leben ist trotz allem ein Geschenk und sollte mit Sorgfalt behandelt werden
Vergeudet das Leben nicht mit Dingen wo ihr entweder nicht ändern könnt oder mit Dingen die sich nicht lohnen…

Macht schönes,Dinge die euch gut tun und Freude bereiten und vorallem seid immer an der Seite der Menschen die ihr liebt,sagt ihnen das ihr sie liebt,zeigt es ihnen und verbringt so viel Zeit mit ihnen wie nur möglich….denn nichts ist unendlich oder selbstverständlich

01.06.2026 12:22 • x 5 #21


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A


Angst vor dem Tod

x 3


R

RainmanX
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Zitat von kadisha:
Der Gedanke, dass ich irgendwann nicht mehr hier bin. Einfach nicht mehr existiere. Und das für immer ! Wie kann ich mir alleine das für immer tot sein vorstellen?

Mal abgesehen davon, dass ich persönlich nicht an ein Ende des "non-lokalen" Bewusstseins glaube (aber das möchte ich hier nicht weiter erörtern), sind solche zeitbezogenen Gedanken völlig illusorisch und faktisch auch widersinnig..sollten wir wirklich aufhören zu existieren (also auch keine energetische Essenz von uns weiter fortbestehen), dann gibt es schlicht und ergreifend kein "Danach", sondern nur ein Davor. Der von mir verehrte Religionsphilosoph Alan Watts hat das in vielen seiner Schriften recht anschaulich ausgedrückt: "Stell dir vor, du würdest einschlafen und nie mehr erwachen, woher würdest du wissen, dass du jemals eingeschlafen bist oder existiert hast?"
Alles was wir jemals wahrnehmen, fühlen, denken, fürchten, lieber oder verachten, existiert NUR durch und über unser "aktives" Bewusstsein, es gibt im Grunde (für das Ich) keinerlei Realität, die unabhängig von Bewusstsein existiert..gibt auch interessante Theorien dazu (u. a. von Donald Hoffman, Tom Campbell, etc). Wir SIND Realität genauso wie wir Bewusstsein sind..der Tod (als fassbare Realität), wie wir ihn uns vorstellen, existiert eigentlich nicht, weil wir ihn nicht "erleben", nicht mal eine einzige Millisekunde davon (jetzt mal angenommen, wir würden wirklich nur als reines Körper-/Geistwesen existieren). Die Angst vor dem Tod (und das ist bei mir nach wie vor genauso) existiert größtenteils nur, weil wir es gewohnt sind (seit unserer frühen Kindheit) in Zeit- und Raumkategorien zu denken und nicht in Bewusstseinskategorien. Warum sollte uns eine Welt "kümmern", die sich zwar ohne uns weiterdreht, aber für uns nicht (mehr) existiert, es wäre so, als hätten wir niemals existiert, oder wir werden uns einfach (was ich eher glaube) irgendwann und irgendwo in einer neuen Formgebung wiederfinden, die uns erneut mit der einzigartigen Herausforderung konfrontiert, uns über den bloßen Verstand und die Angst zu erheben, und die (bedingungslose) Liebe als einzig maßgebliche Instanz in uns weiterzuentwickeln (und sei es auch nur in den winzigsten Babyschritten)..Nicht vor dem "Tod" müssen wir uns fürchten, sondern nur vor der absoluten Freiheit, denn sie ist es, die uns die allergrößte Selbstverantwortung, Aufrichtigkeit und Liebesbereitschaft abfordert..

01.06.2026 23:38 • x 4 #38


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DrSeltsam
Zitat von kadisha:
Aber dann denke ich mir zeitgleich, ich kann es zwar verdrängen, aber es wird nun mal passieren.

Wenn es doch sowieso passiert, kannst Du es bis es soweit ist doch auch „vergessen“.
Ändern lässt es sich nicht. Aber Du kannst dich entscheiden, ob Du bis dahin leben oder jeden Tag aus Angst davor sterben willst.

x 6 #2


cats49
@kadisha
Ich verstehe deine Angst sehr gut. Geht mir seit der Kindheit genauso.
Die Angst vor dem Tod ist die Größte meiner vielen Ängste.
Der Tod,das ultimative,endgültige verschlungen werden,das Ende
aller Hoffnungen noch genug zu bekommen,noch glücklich
gemacht zu werden.
An irgendeine Form von Leben nach dem Tod glaube ich persönlich
nicht,habe mit Gott,Glauben und Kirche nichts am Hut.
In meinem Alter tickt die Uhr bereits vernehmlich lauter.
Ich bin alleinstehend ohne Außenkontakte,werde also allein sterben.
Es wird mich keiner vermissen,keiner um mich trauern.
Ich hinterlasse keine Lücke bin einfach weg,vergessen.
Mir hilft da nur verdrängen,die Endlichkeit meines Lebens,die
Gewissheit irgendwann sterben zu müssen verdrängen.

x 3 #3


Karimma
Mir geht es auch so @kadisha
Seit meiner Kindheit habe ich Angst vor dem Tod und jetzt im Alter ist es auch immer schlimmer geworden.
Ich verdränge es meistens, aber es ploppt immer wieder hoch. Komme nicht dagegen an. Man nimmt sich soviel Lebensqualität dadurch. Es ist ätzend.

x 3 #4


Schlaflose
Zitat von kadisha:
Diese Angst habe ich schon seit Kind.

Als Kind und Jugendliche hatte ich auch Angst davor, vor allem aber davor, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht. Dann bin ich mit 21 einmal ohnmächtig geworden und als ich auf dem Boden wieder zu mir kam, war da zwischen dem letzten Moment, an den ich mich erinnerte, und dem Aufwachen absolut nichts. Es war wie ein Zeitsprung. Und seitdem stelle ich mir Totsein so vor und habe keine Angst mehr vor diesem Zustand. Natürlich bereitet es mir Unbehagen, wenn ich daran denke, dass ich dann nicht mehr da bin und all die schönen Dinge des Lebens nicht mehr erlebe, aber Angst vor dem Totsein an sich habe ich nicht mehr.

x 6 #5


User_0815_4711
Zitat von kadisha:
Wie ist es bei euch? Wie geht ihr damit um?

Ich habe auch keine Angst vor dem Tod.
Was mich dazu geführt hat, ist, mich nicht wichtig zu nehmen.
Ich bin nur ein submikroskopisches Staubkorn im Universum, völlig irrelevant. Was für eine Befreiung!
Ich stelle es mir sehr schrecklich vor, gedanklich und gefühlsmäßig die Last der Welt tragen zu müssen.
Dieses Gefühl der *Unabkömmlichkeit muss einen erdrücken.
Und ich hoffe, dass es nach dem Tod tatsächlich vorbei ist!

*Obwohl ich in einer Pflegesituation bin und in gewisser Weise unabkömmlich, ist der Weg für meine Mutter klar, wenn ich sterben oder ein Pflegefall werden sollte: Pflegeheim.
Für alles andere gibt es ein gültiges Testament.

x 2 #6


User_0815_4711
Zitat von Schlaflose:
Natürlich bereitet es mir Unbehagen, wenn ich daran denke, dass ich dann nicht mehr da bin und all die schönen Dinge des Lebens nicht mehr erlebe

Du wirst es nicht merken, dass du es nicht mehr erlebst. Nichts ist nichts bleibt nichts.

x 1 #7


M
Der Tod gilt im Dhamma des Buddha als einer der sogenannten "Götterboten" und sollte als tägliche Reflektion genutzt werden um das allgegenwärtige Leidensdilemma zu verstehen und letztendlich den Daseinskreislauf beenden zu können.

Dass ab dem Eintritt des Todes "alles aus" ist, ist zwar eine weit verbreitete aber ebenso unbelegbare These. Mir persönlich wäre es sehr recht, wenn es so wäre aber verlassen will ich mich nicht drauf. Anderen, wie Dir @kadisha macht es hingegen Angst und der Tod schwebt wie ein unabwendbares "schlimmes Übel" über dem jetzigen (Er)Leben. Doch eigentlich könnten die entscheidenden Fragen lauten:

1. Wie lautet meine Definition von "Tod" und auf welchem Wissens- bzw. Erlebnisstand beruht sie?
2. Kenne ich "mich" eigentlich ausreichend um vor "meinem (vermeintlichen) Ende" ausreichend begründet Angst zu haben?

Diese beiden Fragen lenken den Fokus also weniger auf das, was uns angeblich bevorsteht bzw. nicht bevorsteht sondern orientieren sich an den (uns aktuell erkennbaren) Quellen. Ängstliche Charaktere befinden sich gedanklich und emotional meist in der Zukunft. Da diese naturgemäß ungewiss ist, "bietet" sie allerlei Interpretationsspielraum - für Ängste. Dass jedoch die Interpretationsgrundlagen ausschließlich aus der Vergangenheit stammen (müssen), übersieht man dabei gerne.

Die Angst vor dem Tod bietet also ein hervorragendes, weil buchstäblich "existenzielles" Thema. Eigentlich das Lebensthema schlechthin wenn man so will. Doch bei quellenorientierter Herangehensweise - nämlich bei der intensiven Betrachtung der Frage "Wer/Was bin ich?" beziehungsweise "Wer/was stirbt?" öffnet sich das eigentliche Feld für entscheidende Einsichten.

Im Zen beispielsweise gibt es den Spruch: "Wer zu Lebzeiten den großen Tod stirbt braucht den Tod nicht zu fürchten".

Konzentriere Dich also mal ganz ergebnisoffen auf "Dich". Stelle Dir Fragen wie: "Woraus besteht mein Erleben?", "Was bin bzw. wäre ich außerhalb des Erlebens?", "Was ist Erleben eigentlich?". Vielen helfen auch jene Klassiker auf die Sprünge: "Wo war ich vor meiner Geburt?" oder "Warum bin ich so, wie ich bin?".

Wenn Du solche Fragen unvoreingenommen reflektierst, können (hoffentlich) irgendwann Deine vermeintlichen "Gewissheiten" zumindest etwas aufweichen. Sobald Du zumindest ansatzweise eine Ahnung davon bekommst, dass das, was wir als "Ich" erleben und bezeichnen nicht wirklich verlässlich ist, legst Du - bildlich gesprochen - erstmal die Fundamente frei, als Dich mit (tödlichen) Luftschlössern zu befassen lachen.

x 2 #8


User_0815_4711
Zitat von moo:
Sobald Du zumindest ansatzweise eine Ahnung davon bekommst, dass das, was wir als "Ich" erleben und bezeichnen nicht wirklich verlässlich ist,

Für mich ist das Ich, das Ego, sowieso nur eine Illusion, die uns das Großhirn vorspielt, um mit diesem Großhirn überhaupt überleben zu können.
Dieses Großhirn macht sich viel zu viele unnötige Gedanken über z.B. den Tod 😉 . Und das macht das Leben mitunter schwierig.
Glück und Last des Großhirns!

#9


B
Es ist die Urfrage allen Menschseins. Ich kenne dieses Gefühl. Als ich es das erste mal als Jugendlicher hatte, bin ich raus zu meinem Vater, der nachts wach war und auf der Couch saß. "ich habe Angst vor dem Tod" habe ich ihm gesagt. Seine Antwort war "Tja, <mein Kosename von ihm für mich>". Mehr kam nicht.


Die Frage ist, gibt es Leben vor dem Tod. Ich habe auch in der Verhaltenstherapie mich diesen Gefühlen gestellt und da auch eine Aktzeptanz erreicht. Die Angst ist weniger geworden. Nicht Angstfrei, aber aufgrund fehlender Daten und Informationen ist das Thema hinten an.

Ich bin sicher, ich werde meinen Tod nicht verpatzen, auch wenn es das erste mal ist.
"Im Glück nicht stolz sein, im Leid nicht klagen, das Unvermeidliche mit Würde tragen", das kann ich mir geben.

"Dust in the Wind" höre ich gerne wenn ich ein tröstendes Gefühl brauche.

Ich habe einige Menschen begleitet, War beim Tod meines Vaters im Raum.

Man kann es auch so sehen: Der Tod verbindet uns alle.

x 5 #10


YellowFerrum
Das ist alles verständlich. Für mich persönlich ist es schwer, dass ich meine Neugier nicht befriedigen kann und nie erfahre, wie die Welt in 1000 oder 5000 Jahren aussieht. Oder ist es so vielleicht besser?
Durch einen Zufall bist du aus Atomen aus Sternen entstanden und wie ein Wunder ist für einen kurzen Augenblick im Universum dein Bewusstsein erwacht. Einmalig und obwohl man sich an die Masse des Lebens gewöhnt hat, doch ein unerhörter Vorgang. Nutze diesen Moment für dich.

x 3 #11


User_0815_4711
Zitat von bory:
Der Tod verbindet uns alle.

Ja. Der Tod ist die größte Gerechtigkeit im Leben.

Gsturbn is gsturbn, sogt da Wurm,
ois Leich is jeder gleich.
Du kannst dei Lebtag faul sein
oder umananda gschafftln,
fünf Tog, nochdem da Tod eintritt,
fangt a jeder an zum saftln.
EAV, Der Tod.

#12


Abendschein
Zitat von kadisha:
Hallo zusammen. Es ist 1 Uhr nachts. Ich möchte eigentlich schlafen. Kaum mache ich die Augen zu kommt sie mal wieder, die extreme Angst vor dem Tod. So vernichtend. Der Gedanke, dass ich irgendwann nicht mehr hier bin. Einfach nicht mehr existiere. Und das für immer ! Wie kann ich mir alleine das für immer tot ...

💕 Genau das selbe habe ich auch, die Angst nie mehr da zu sein, nie mehr, nie mehr. Unvorstellbar. Ich bin Gläubig und trotzdem diese Angst. Naja, da kann wahrscheinlich auch kein Therapeut helfen, nur ich mir selber. Ich habe jetzt meinen Frieden damit gemacht, wenn auch die Vorstellung da ist, mit diesem Nie mehr. Aber es wird passieren,
ob so oder so. Ob ich Angst habe oder nicht. Ich werde diesen Weg gehen (müssen). Immer nur darüber mir Gedanken zu machen? Ich verpasse das Leben. Das möchte ich nicht. Das Leben ist schön, es ist so schön, wie ich es mir gestalte und ich möchte es mir schön gestalten.

Das für immer tot sein, ist schwer zu begreifen, vielleicht kann das unser Gehirn nicht erfassen. Ich gehe in die Natur, die hilft mir, da bin ich Gott sehr Nahe. Ich sehe auch immer etwas schönes. Ich stelle mir den Tot so vor, wie vor der Geburt, da habe ich nichts gemerkt und so wird es beim Tot auch sein. Ich merke es nicht.

Bitte lebe Dein Leben, Du hast nur dieses eine Leben, was danach kommt, wissen wir nicht, vielleicht kannst Du Dein schönes Leben dann mit in die Ewigkeit nehmen. Wie fühlt sich das an? 💕

x 4 #13


B
@Abendschein an was glaubst du, wenn du an Gott glaubst, aber glaubst, dass nach dem Tod nix kommt

x 1 #14


Abendschein
Zitat von Burak:
@Abendschein an was glaubst du, wenn du an Gott glaubst, aber glaubst, dass nach dem Tod nix kommt

Doch ich glaube das ich bei Jesus bin. Gottes Sohn. Aber durch meine Angst geprägt, ist alles etwas kompliziert.

x 1 #15


MariaB.
Geht das nicht jedem so ?

#16


MariaManchester
Oh das kenne ich.
Was habe ich als Kind nächtelang geheult, weil ich so eine Angst hatte und mir keiner Antworten auf meine Fragen geben konnte.
Es ist jetzt immer noch so, dass es manchmal aufploppt. Gepaart mit der Frage: Was mache ich eigentlich hier, wenn ich doch eh wieder gehen muss ?

Ich hab mir viele Nahtoderfahrungen durchgelesen und fand das tröstend, dass es für alle so friedlich war.
Und ich möchte dringend daran glauben, dass das eben nicht das Ende ist. Ich persönlich glaube an die Seele an sich und das sie weiter besteht.
Alles wissenschaftlich überhaupt nicht nachweisbar, was mich als rationalen Menschen oft dennoch verzweifeln lässt. Aber ich brauche etwas woran ich mich klammern kann.

x 2 #17

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G
Wenn ich tot bin, bin ich eben tot. Batterie leer. Ich spüre, merke dann nichts mehr. Tot eben. Für mich kommt danach nichts mehr. Was mir mehr Gedanken bereitet ist die Frage, werde ich dement sein, werde ich leiden, krank sein, ein Pflegefall, oder einen totbringenden Unfall haben oder Suizid begehen? Vielleicht bringt mich auch jemand um? Wir wissen es eben nicht. Sollte es auch bei uns hier zu Krieg kommen oder sogar WK 3...mache ich mich vom Acker. Das will ich nicht erleben.

x 2 #18


User_0815_4711
Zitat von MariaManchester:
Was mache ich eigentlich hier, wenn ich doch eh wieder gehen muss ?

Das ist für mich das Problem (Stichwort Existenzdepression), nicht der Tod, der unausweichlich ist, der ist akzeptiert.

Für mich sind diese Gedanken (Sinn, Tod) alle nur eine Folge unseres Großhirns, das wir uns nicht ausgesucht haben, zu besitzen. Irgendwie scheint dieses Teil Vorteile zu bringen, sonst hätten wir uns nicht über den ganzen Globus verbreitet. Aber der Nachteil, der Preis, ist: Wir können - müssen fast zwangsläufig - uns Gedanken über Sinn und Tod machen. Tiere haben diese Last nicht, die leben einfach in den Tag hinein.

Und wurde nicht hier gerade auch geschrieben: Es gibt ein Leben vor dem Tod.

x 2 #19


MariaManchester
Zitat von User_0815_4711:
Wir können - müssen fast zwangsläufig - uns Gedanken über Sinn und Tod machen. Tiere haben diese Last nicht, die leben einfach in den Tag hinein.

Und diese Gabe macht mich maximal neidisch. 😅

x 1 #20


A


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Mira Weyer
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