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Sonja77
Zum Glück hatte und habe ich diese Angst vor dem Tod nicht..

Das Leben ist für jeden von uns begrenzt und keiner weis wann,wie,warum und wodurch es vorbei sein wird

Ich habe einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben sterben sehen,das immense Leid,der Kampf ums Überleben,die unsagbaren Schmerzen und alles
Dann habe ich diesen Menschen Tod gesehen,im offenen Sarg liegend…er hatte endlich kein Leiden mehr,was man ihm über Monate angetan hatte…
Er konnte zur Ruhe kommen,was übriggeblieben ist,sind alle Trauernden Menschen die Menschen die ihn abgöttisch geliebt haben und nicht zur Ruhe kommen
Aber nicht weil er gestorben ist,sondern wegen dem WIE und WODURCH

Also habe ich eigentlich nur „Angst“davor vor dem Sterben unsagbare Qualen durchleben zu müssen,Schmerzen,Hilflosigkeit und mich nicht mehr wehren zu können….

Nicht das Sterben macht mir Angst
Auch nicht der Tod denn der gehört nunmal dazu
Aber das wie,das bereitet mir Sorgen und Gedanken

Ich kann nur jedem empfehlen und sagen
Ihr alle habt nur dieses eine Leben,kein Moment kein Tag keine Woche nichts kommt mehr zurück
Also macht immer das Beste aus allem auch wenn’s schwer ist,denn das Leben ist trotz allem ein Geschenk und sollte mit Sorgfalt behandelt werden
Vergeudet das Leben nicht mit Dingen wo ihr entweder nicht ändern könnt oder mit Dingen die sich nicht lohnen…

Macht schönes,Dinge die euch gut tun und Freude bereiten und vorallem seid immer an der Seite der Menschen die ihr liebt,sagt ihnen das ihr sie liebt,zeigt es ihnen und verbringt so viel Zeit mit ihnen wie nur möglich….denn nichts ist unendlich oder selbstverständlich

x 5 #21


iquique
Zitat von Sonja77:
Also habe ich eigentlich nur „Angst“davor vor dem Sterben unsagbare Qualen durchleben zu müssen,Schmerzen,Hilflosigkeit und mich nicht mehr wehren zu können….

So ähnlich geht es mir auch. Wenn, dann habe ich Angst vor der Zeit vor dem Tod, wenn man z.B. pflegebedürftig geworden ist und sich selbst nicht mehr helfen und nicht mehr aus unangenehmen Situationen befreien kann.

Der Tod an sich ist in meiner Vorstellung ein Zustand, in dem man einfach nicht mehr existiert und somit weder etwas fühlt noch denkt und deswegen auch nichts vermisst, nicht traurig ist und auch sonst nicht leidet.

x 5 #22


A


Angst vor dem Tod

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sensibelchen98
Was für interessante und teilweise wirklich schöne Antworten hier unter diesem Beitrag zu finden sind

x 3 #23


Burn
Ich selbst habe auch keine Angst vor dem Tod aber ich habe Angst vor dem
Alt werden.
Ich habe Angst vor Einsamkeit, Schmerzen, Hilflosigkeit und Armut.

Für mich wird es stand jetzt keine
Rente mehr geben und generell dieser ganze Mist mit unserem Gesunsheitssystem und Kürzungen etc. Macht mir Angst.
Man sieht es leider jetzt schon bei so vielen Menschen und wenn ich dran denke ich muss noch 20 Jahre arbeiten Frage ich mich wie das alles weitergeht.
das macht mir die schlaflosen Nächte auch wenn ich weiß, dass ich ebenfalls so wenig Einfluss habe.
bis auf Sparen/anlegen und hoffen das das Währungssystem etc nicht zusammenbricht, oder aber die ganzen Mythen über man will uns als Privatanleger ans Vermögen etc kann ich ja gar nicht machen.

Und auch wenn das Thema bei vielen bestimmt für Aufruhr sorgt , ich hoffe so sehr dass sich im Bereich Sterbehilfe noch etwas tut.

x 3 #24


iquique
Zitat von Burn:
Und auch wenn das Thema bei vielen bestimmt für Aufruhr sorgt , ich hoffe so sehr dass sich im Bereich Sterbehilfe noch etwas tut.

Ehrlich gesagt fände ich es auch erleichternd, wenn man wüsste, dass es einen einfachen Weg geben würde, um sich den schlimmsten Teil des Alters zu ersparen.

x 2 #25


Sonja77
Ja,👍 Burn,damit gebe ich dir absolut recht
Es sorgt immer wieder für Aufsehen und Annecken wenn man mit dem Thema Sterbehilfe ankommt
Und doch bin ich so unglaublich froh,das es in der Schweiz die aktive Sterbehilfe in Zürich gibt,namens Exit…
Ich finde es unglaublich beruhigend zu wissen,das man im Fall aller Fälle solange man noch zu 100%zurechnungsfähig ist,selbst entscheiden kann wann man würdevoll von dieser Welt gehen will und nicht gezwungen wird endlose Qualen auf sich zu nehmen
Klar die Regeln sind streng und man muss einiges an Anforderungen mitbringen und günstig ist es auch nicht
Aber es ist eine Möglichkeit um in Würde gehen zu können wenn’s gar nicht mehr anders geht

Ich für mich als meine persönliche Meinung finde das es so etwas in jedem Land geben sollte denn jeder sollte das Recht haben selbst entscheiden zu dürfen und nicht durch irgendwas gezwungen zu werden

x 4 #26


MariaManchester
@Sonja77 Das sehe ich auch so.
Meine Uroma ist 96 - sie hat schon seit 20 Jahren keinen Lebenswillen mehr. Hat in den letzten 10 Jahren ihre Wohnung nicht mehr verlassen, ist jetzt im Altenheim. Aber ihr Körper ist unglaublich zäh.
Ich glaube wenn es einen einfacheren Zugang geben würde, für aktive Sterbehilfe, würde sie es in Anspruch nehmen.
Sie sagt sie hat ihr Leben gelebt, jetzt will und kann sie nicht mehr. Aber der Körper gibt noch nicht auf.

x 1 #27


iquique
Zitat von MariaManchester:
Meine Uroma ist 96 - sie hat schon seit 20 Jahren keinen Lebenswillen mehr. Hat in den letzten 10 Jahren ihre Wohnung nicht mehr verlassen, ist jetzt im Altenheim. Aber ihr Körper ist unglaublich zäh.

Meine Mutter ist fast 90, und bei ihr ist es ähnlich. Sie sagt, dass sie eigentlich nichts mehr vom Leben hat, und es ist nur noch ein Abwarten. Dazu kommt die starke Abhängigkeit von der Pflege durch andere Menschen.Auch sie sagt gelegentlich, dass sie diejenigen beneidet, die es schon überstanden haben.

x 1 #28


Schlaflose
Zitat von Sonja77:
Es sorgt immer wieder für Aufsehen und Annecken wenn man mit dem Thema Sterbehilfe ankommt
Und doch bin ich so unglaublich froh,das es in der Schweiz die aktive Sterbehilfe in Zürich gibt,namens Exit…

Darum beneide ich euch in der Schweiz sehr. Man kann zwar auch aus dem Ausland daran teilnehmen, aber es ist halt wesentlich umständlicher, wenn man dafür anreisen muss.

#29


MariaManchester
@iquique Das kann ich tatsächlich auch absolut verstehen.
Denn ist es ja auch nur noch ein Warten, ich glaube das ist mit am schlimmsten.
Wenn man dazu noch abhängig ist von anderen Personen (z.B. Pflege) und auch einfach nicht mehr will, muss das furchtbar unangenehm sein.
Ich glaube spätestens dann hat man keine Angst mehr vor dem Tod.
Jedenfalls ist das bei meiner Uroma so. Sie hatte immer unglaublich Angst. Vor dem Sterben, vor dem nicht mehr da sein und davor, dass man sie in einen Sarg steckt obwohl sie noch nicht tot ist 😅
Aber das ist bei ihr mittlerweile alles vergessen. Vielleicht schließt man dann Frieden.

x 1 #30


Sonja77
Zitat von Schlaflose:
Darum beneide ich euch in der Schweiz sehr. Man kann zwar auch aus dem Ausland daran teilnehmen, aber es ist halt wesentlich umständlicher, wenn man ...

Erstens macht es das wirklich um ein vielfaches umständlicher wenn man dafür gegebenfalls eine sehr lange Reise antreten muss

und zweites ist es leider nicht mal aus jedem Land erlaubt…also nicht von der Schweiz her nicht erlaubt,sondern nicht von allen anderen Ländern….es gibt sogar Fälle wo die Begleitpersonen dann im Herkunftsland in Haft mussten wegen „Mord“
Ganz so einfach ist es eben nicht vom Ausland her,ich weis nicht wie es von Deutschland her wäre also ob es von euch als gestattet wäre
aber eben wie gesagt es gibt Länder wo es das nicht ist

#31


Schlaflose
Zitat von Sonja77:
her,ich weis nicht wie es von Deutschland her wäre also ob es von euch als gestattet wäre

Ich habe danach gegoogelt. Es geht.

#32


Sonja77
Zitat von Schlaflose:
Ich habe danach gegoogelt. Es geht.

Von Deutschland aus ja,👍 ich hab auch geschaut

ich weis das es halt von Italien nicht geht
da es da strikt verboten ist da „il diritto x la vita“existiert

es gab mehrere Fälle wo die Begleitpersonen bei ihrer Rückreise nach Italien dann in Haft mussten für sehr lange Zeit da sie leider dem Vorwurf des mordes angeklagt wurden
so ist jedes Land eben anders

aber da ich ja in Zürich lebe brauch ich mir darüber keine Gedanken zu machen zum Glück

#33


Aponi
Mir geht es ähnlich. Mal ist es ganz schlimm. In letzter Zeit aber weniger. Manchmal denke, hoffentlich habe ich nicht mehr lange. Bin gelassener geworden.
Vor Jahren hatte ich mal eine Lungenentzündung. Ich dachte, ich sterbe. War so schwach und fragte mich wie viel Grad Fieber man wohl bekommen kann.
Mir war es dann fast egal geworden, ob ich nun sterbe.
Ich dachte, ich bin doch gar nicht wichtig.
Mache dich nicht verrückt, es ändert ja nichts. Mache das beste aus deinem Leben. Es ist zu schade ständig daran zu denken.

x 3 #34


B
Zitat von Abendschein:
Doch ich glaube das ich bei Jesus bin. Gottes Sohn. Aber durch meine Angst geprägt, ist alles etwas kompliziert.

Warum aber angst, glaubst du net an ein Leben nach dem Tod?

#35


M
Mit Religion probieren?

x 1 #36


Grummel72
Mein Ziel ist es immer gewesen das unsere Kinder aus dem gröbsten raus sind, sich gegenseitig helfen und für einander da sind. Jetzt sind sie 18, 22 und 25 Jahre und haben alle was gelernt.
Nun mach ich mir nur noch Gedanken bzw das wenn es mal soweit ist es schnell geht. Ich denk mir oft abends wenn ich im Bett liege jetzt einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen das wäre das schönste Ableben, ABER!
ICH LEBE DOCH NOCH ZU GERNE und würde gerne noch Opa werden.

x 7 #37

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R
Zitat von kadisha:
Der Gedanke, dass ich irgendwann nicht mehr hier bin. Einfach nicht mehr existiere. Und das für immer ! Wie kann ich mir alleine das für immer tot sein vorstellen?

Mal abgesehen davon, dass ich persönlich nicht an ein Ende des "non-lokalen" Bewusstseins glaube (aber das möchte ich hier nicht weiter erörtern), sind solche zeitbezogenen Gedanken völlig illusorisch und faktisch auch widersinnig..sollten wir wirklich aufhören zu existieren (also auch keine energetische Essenz von uns weiter fortbestehen), dann gibt es schlicht und ergreifend kein "Danach", sondern nur ein Davor. Der von mir verehrte Religionsphilosoph Alan Watts hat das in vielen seiner Schriften recht anschaulich ausgedrückt: "Stell dir vor, du würdest einschlafen und nie mehr erwachen, woher würdest du wissen, dass du jemals eingeschlafen bist oder existiert hast?"
Alles was wir jemals wahrnehmen, fühlen, denken, fürchten, lieber oder verachten, existiert NUR durch und über unser "aktives" Bewusstsein, es gibt im Grunde (für das Ich) keinerlei Realität, die unabhängig von Bewusstsein existiert..gibt auch interessante Theorien dazu (u. a. von Donald Hoffman, Tom Campbell, etc). Wir SIND Realität genauso wie wir Bewusstsein sind..der Tod (als fassbare Realität), wie wir ihn uns vorstellen, existiert eigentlich nicht, weil wir ihn nicht "erleben", nicht mal eine einzige Millisekunde davon (jetzt mal angenommen, wir würden wirklich nur als reines Körper-/Geistwesen existieren). Die Angst vor dem Tod (und das ist bei mir nach wie vor genauso) existiert größtenteils nur, weil wir es gewohnt sind (seit unserer frühen Kindheit) in Zeit- und Raumkategorien zu denken und nicht in Bewusstseinskategorien. Warum sollte uns eine Welt "kümmern", die sich zwar ohne uns weiterdreht, aber für uns nicht (mehr) existiert, es wäre so, als hätten wir niemals existiert, oder wir werden uns einfach (was ich eher glaube) irgendwann und irgendwo in einer neuen Formgebung wiederfinden, die uns erneut mit der einzigartigen Herausforderung konfrontiert, uns über den bloßen Verstand und die Angst zu erheben, und die (bedingungslose) Liebe als einzig maßgebliche Instanz in uns weiterzuentwickeln (und sei es auch nur in den winzigsten Babyschritten)..Nicht vor dem "Tod" müssen wir uns fürchten, sondern nur vor der absoluten Freiheit, denn sie ist es, die uns die allergrößte Selbstverantwortung, Aufrichtigkeit und Liebesbereitschaft abfordert..

x 4 #38


Lifelines
@Grummel72 das hätte von mir sein können…

x 1 #39


Lokalrunde
@kadisha

Ich war auch Angstpatient und habe viel zum Thema philosophiert. In meiner Reha 1998 war es so heftig, dass ich sogar einmal das tibetische Totenbuch las. Dazu kam mein bis heute existierendes Hobby, die Astronomie. Von Religion habe ich nie etwas gehalten, meiner Ansicht nach ist es eine Erfindung des (uns) Menschen! Es gab in der Evolution eine Zeit, in der Menschen über Menschen versuchten, Macht auszuüben. Dafür war eine oder waren mehrere Religionen geeignet. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen.

Es gab einmal eine Zeit vor dem Leben, da, wo der sogenannte und tatsächlich stattfindende und bewiesene Urknall passierte, irgendetwas sich aufblähte und ins Nichts ein Loch riss. Die Ausbreitung und vermutlich die Kettenreaktion darauf breitet sich noch heute aus, 13 Milliarden Jahre danach, eine Suppe, die in einer Küche zufällig etwas produzierte, und dieses Etwas wurde durch weitere Reaktionen zu Sonnen. Der erste Weg zum Thema Leben: Es gab Licht im Dunkel!

Deine Frage, woher du kommst und wohin du gehen wirst, kann dir nur einer erklären: die Natur da draußen selber. Denn diese Natur, wie auch wir sie hier haben, existiert im gesamten Kosmos. Durch die wahnsinnigen Entfernungen aber ist es teilweise eine ganz andere Zeit, als wir sie hier kennen. Dabei geht es dann in die theoretische Astrophysik.

Planet A ist 50 Milliarden Lichtjahre von Planet B entfernt. Diese Zahl alleine ist unvorstellbar und teilweise nicht mehr messbar. Es ist eine andere Epoche und Zeit, auch wenn man es vielleicht durch Teleskope real beobachten könnte. Wir sehen ein Bild, das 50 Milliarden Jahre alt ist. So eine unermesslich lange Zeit, da gab es noch nicht einmal unsere Sonne, geschweige denn unsere Erde. Würde man mit Lichtgeschwindigkeit fliegen können, dann wäre es immer noch unerreichbar und würde weitere 50 Milliarden Jahre andauern.

Es hört nie auf, nach unserer Vorstellung. Es könnte ein sich in alle Richtungen ausbreitender Urknall sein oder nur ein Tunnel. Es könnte andere Universen geben. Stell dir mal einen ganzen Haufen Luftballons vor, nebeneinander hängend, und jeder ein Universum. Die Natur darin wäre aber immer dieselbe. Alleine in der Milchstraße, zu der auch wir gehören, gibt es zirka 400 Millionen Sonnen! Wie viel Leben wäre da denkbar, was meinst du? Es muss nicht dabei um die Zeit gehen!

Du bestehst aus Kohlenstoff, das ist etwas, was auch Sonnen in sich tragen, ihren Sternenstaub, und da kommen wir her und dahin gehen wir auch zurück. Vergiss dabei dein Bewusstsein, das Denken bringt dich nicht zum Ziel!

x 1 #40


A


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Mira Weyer
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