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Hallo,

ich quäle mich nun seit über 30 Jahren mit Ängsten. Angst vor der Angst, vor den unmöglichsten Dingen. Mir reicht es jetzt einfach, da ich glaube, dass das Leben mir mehr bieten kann, wenn ich es möchte.
Ich habe schon einige male das Buch von Doris Wolf gelesen, Ängste verstehen und überwinden. Es hat mir viele Lösungsmöglichkeiten gezeigt, die auch umgesetzt werde sollten. Tja, und da kommt der schwierige Teil. Würde mich interessieren, wer das Buch kennt, und Erfahrungen weitergeben kann.
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich auch mit Spiritualität. Vor kurzem las ich das Buch von Robert Betz, raus aus den alten Schuhen.
Sehr interressant. Die mangelnde Selbstliebe kann ich auch bei mir finden. Der Autor spricht mir aus der Seele, da ich schon länger das Gefühl habe, dass ich alte Zöpfe abschneiden will, und neue Wege gehen möchte.
Würde mich sehr freuen, hier Gleichgesinnte zu treffen um mich auszutauschen, und.....evt. Freunde zu finden.

Gruß und Liebe

Franz

17.10.2015 10:59 • 22.10.2015 #1


15 Antworten ↓


Hotin
Hallo seesaibling,

erst mal herzlich willkommen hier.

Schön, wenn Du schon einiges über Angstbewältigung gelesen hast.
Diese Bücher kenne ich nicht. Lesen ist natürlich nur ein kleiner Anfang.
Was hast Du denn schon ausprobiert? Was hat denn schon funktioniert?
Was geht überhaupt nicht?
Zitat:
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich auch mit Spiritualität.


Was genau machst Du da?

Viele Grüße

Hotin

17.10.2015 11:12 • #2



Angst vor dem Leben

x 3


Hallo Hotin,

erst mal danke für deine Antwort.
Was habe ich schon ausprobiert ? Tja, ich war zweimal in einer psychosomatischen Klinik, habe drei ambulante Verhaltenstherapien gemacht. Alles allerdings vor ca. 25 Jahren. Seitdem kämpfe ich mich alleine durch.
Ich glaube heute, dass die Ursache zum teil in den Gedanken liegt, und auch in mangelnder Selbstliebe. Hier bin ich noch am experimentieren.

Liebe Grüße

17.10.2015 11:49 • #3


Hotin
Hallo seesaibling,

Zitat:
Ich glaube heute, dass die Ursache zum teil in den Gedanken liegt, und auch in mangelnder Selbstliebe.


Da wirst Du recht haben.

Zitat:
Hier bin ich noch am experimentieren.


Welche positiven Ergebnisse hast Du erzielt? Wie und womit ist es Dir bisher gelungen, Dein
Selbstbewusstsein zu stärken?

Zitat:
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich auch mit Spiritualität.


Was genau machst Du da? Erzähle doch mal.

Viele Grüße

Hotin

17.10.2015 12:00 • #4


denise k
Hallo seesaibling,
Deine überschrift könnte zu mir passen.ich habe auch Angst vor dem leben ich habe seit 3 Monaten extrem Angstzustände.habe jeden Tag Angst zu sterben obwohl ich nicht wüsste das ich eine schlimme Krankheit hätte, aber ich überlege mir jeden Tag was evtl passieren könnte.ich habe überhaupt kein Elan mehr. :'( ich weiß nicht wie das weiter gehen soll.?

18.10.2015 09:53 • #5


Grashüpfer
Hallo Seesaibling,

auch von mir herzlich willkommen im Forum! Hast du dir schon mal überlegt, ob es Angst VOR dem Leben oder Angst ZU leben ist, die dich quält? Oder beides? Kannst du es unterscheiden? Ich kenne dieses Gefühl auch, und ich bin auch zu dem Schluss gekommen, dass mit mangelnder Selbstliebe zu tun hat - aber nicht nur.
Wenn du schon zu der Haltung gekommen bist, dass du siehst, dass das Leben mehr zu bieten hat als Angst, ist das doch ein guter Ansatz! Es hat etwas Aktives, den Willen etwas zu ändern, vielleicht auch Wut? Was erwartest du dir vom Leben, was glaubst du dass es bieten kann, was willst du erleben und erreichen? Und was glaubst du, wie du diese Ziele erreichen kannst?
Das sind viele kleine Schritte. Kennst du denn die Ursache für die Angst? Also, kannst du deine fehlende Selbstliebe genauer beschreiben? Oder kommt noch anderes hinzu?

Viele Grüße,
Grashüpfer

18.10.2015 15:02 • x 1 #6


Hallo Grashüpfer,

danke für deine Antwort. Es ist eigentlich Angst vor beidem. Genauer, Angst vor mir selbst und meinen Gedanken. Ich weiß heute, dass ich mir zu wenig zutraue ( das Vertrauen in mich selbst fehlt ). Ich weiß, dass ich alte Pfade verlassen müsste, und neue Wege gehen sollte. Ich bin momentan dabei, das zu erlernen. Ich bin überzeugt von der Philosophie, wo Liebe ist, kann keine Angst sein. Also gibt es noch einiges, dass ich an mir und meinem Leben nicht liebe.
Leider bin ich noch nicht ganz dahinter gekommen, was die Ursache für meine Angst ist.
Es ist jedenfalls ein spannender Weg.

Liebe Grüße
Franz

20.10.2015 17:33 • x 1 #7


Grashüpfer
Hallo Franz,

ich glaube auch, dass Angst keinen Platz hat, da wo Liebe ist. Am deutlichsten kann man das spüren, wenn man sich neu verliebt - dann sind alle Ängste weggeblasen!
Vielleicht sollte man der Liebe - also der Liebe zu sich selbst, zum eigenen Leben, den eigenen Fähigkeiten - noch einen anderen Namen geben: Vertrauen. Zuerst musst du Vertrauen zu dir selbst, in dein Leben, in deine Fähigkeiten lernen. Und wenn du das Vertrauen hast, kannst du auch lieben. Und deine Träume und Ziele anpacken!
Ich habe schon oft lernen müssen, dass die Angst vor etwas viel schlimmer ist, als die Tatsachen, wenn sie dann wirklich eintreffen.
Bist du denn mal enttäuscht worden? Oder sind deine Fähigkeiten nicht genug gewürdigt worden?

Liebe Grüße,
Grashüpfer

20.10.2015 19:11 • #8


Hallo Grashüpfer,

ich glaube, dass das Problem mehr in der Kindheit noch rumspukt.
Ich war als 2-jähriger schwer krank, laut meiner Eltern lebensbedrohlich. Da hies es später, überanstrenge dich nicht, pass auf, iß genügend, das ist zu schwer für dich usw.
Auch empfand ich keine Liebe, speziell von meiner Mutter. Ich weiß, das ist lange her, und ich kann auch schon lange selbst denken und bestimmen.
Ich versuche, das bewußt loszulassen, zu verabschieden. Mal sehen.
Wenn ich zurückdenke, hab ich immer versucht mich anzupassen, auch mir Liebe bei anderen zu holen usw. Tja, da stehe ich mit 57 Jahren da, und beginne eigentlich mein Leben neu.

Liebe Grüße
Franz

20.10.2015 19:36 • #9


Hotin
Hallo seesaibling,

Zitat:
Tja, da stehe ich mit 57 Jahren da, und beginne eigentlich mein Leben neu.


Tu das bloß nicht. Dein Leben war und ist, wie es ist. Allerdings kannst
Du immer einiges Neues dazu lernen.

Zitat:
Ich bin überzeugt von der Philosophie, wo Liebe ist, kann keine Angst sein.


Das kommt ganz darauf an, was Du unter Liebe verstehst. Es gibt zahlreiche
Menschen, die behaupten sie lieben ihre Partner, haben aber sehr starke Ängste.

Zitat:
Ich weiß, dass ich alte Pfade verlassen müsste, und neue Wege gehen sollte. Ich bin momentan dabei,
das zu erlernen.


Versuche doch mal konkret zu sagen, welchen Weg Du neu gehen willst.
Sonst denkst Du Dich doch nur müde.

Zitat:
Leider bin ich noch nicht ganz dahinter gekommen, was die Ursache für meine Angst ist.


Auch wenn Du nicht dahinter kommst, warum Deine Angst so stark ist.
Lass Dich nicht daran hindern über neues Denken und neues Verhalten Deine
Angststärke zu reduzieren.
Ich hoffe, Du weißt, das Angst etwas ganz normales ist. Nur die Stärke der Angst kannst Du verkleinern.
Angst ist etwa das, was im Auto das Lenkrad ist.
Wenn Du allerdings immer zu stark lenkst, landest Du im Straßengraben.
Also Mensch ohne Angst funktioniert nicht.


Viele Grüße

Hotin

21.10.2015 08:56 • x 1 #10


Danke Hotin,

interessant was du schreibst. Denke darüber nach.

Viele Grüße
Franz

21.10.2015 09:56 • #11


Grashüpfer
Hallo Franz,

ich bin ganz bestimmt kein Freund davon, alles Übel in einer ach so schweren Kindheit zu suchen - aber es sit ganz bestimmt so, dass die Erfahrungen, die ein Kind in den ersten Jahren macht, das ganze restliche Leben prägen. Verhalten, Selbstbewusstsein, Unsicherheiten, Ängste, ob man selbst lieben oder Liebe annehmen kann... Ich glaube, dass da schon viel dran ist. Ich kann dich sehr gut verstehen - meine ersten Jahre waren wegen eines angeborenen körperlichen Handicaps auch nicht so einfach, mehrere lange Krankenhausaufenthalte, die ersten Monate z.T. sehr sehr schwierig.
Deine Eltern wollten dich schützen, aber durch ihre (Über-)Vorsicht hast du das Gefühl bekommen, man traut dir nichts zu und hast kein gesundes Vertrauen in dich, in deine Fähigkeiten, vielleicht auch zu deinem Körper (so ist es bei mir) entwickeln können. Das prägt einen, und man muss es erst selbst erkennen, um etwas ändern zu können. Gibt es denn etwas, was du richtig gern machst, z.B. ein Hobby, was dir Kraft gibt? Wo du weißt: Da bin ich gut, und das macht mir Spaß! Das könntest du als Anker benutzen und an deinem Zutrauen zu dir selbst arbeiten. Mir hat mein Studium unheimlich geholfen, es hat mir Halt gegeben, mich selbstsicherer werden lassen, mir geholfen zu sehen: Das kann ich, und ich kann viel mehr als ich mir zutraue! Genauso hilft mir Musik: Ich singe im Chor, für mein Leben gern (und wenn ich sagen darf glaube auch ganz gut), und das Singen und Musik überhaupt geben mir wahnsinnig viel! Vielleicht hast du ja auch so einen Bereich?
Wie meinst du das, dass du von deiner Mutter nicht genug Liebe bekommen hast? Was genau hast du vermisst?
Man kann nicht einfach sagen, es ist lange her, ich bin erwachsen und ein rational denkender Mensch -so einfach ist es nicht. Hast du mal mit deinen Eltern darüber gesprochen? Hotin hat recht: Du lebst dein Leben weiter, aber du kannst ihm eine neue Richtung geben. Deine Vergangenheit gehört zu deiner Lebensgeschichte. Aber wenn du erkennst und wenn du den Mut hast, die Vergangenheit anzunehmen wie sie ist, und wenn du sagen kannst: Es war so, aber mich trifft keine Schuld - dann hast du dich selbst mehr mögen und eine neue Richtung einschlagen und neues anpacken! Die Ängste werden vielleicht nie ganz verschwinden, und wie Hotin sagt, sie gehören zum Leben dazu. Aber vielleicht schaffst du es, ihnen nicht mehr so viel Macht über dich zu erlauben.

Sag doch mal - was genau wünscht du dir im Leben? Ganz konkret?

Liebe Grüße,
Grashüpfer

21.10.2015 13:35 • #12


Hotin
Hallo seesaibling,

habe etwas länger überlegt, ob ich Dir noch etwas schreiben soll. Bitte erschrecke nicht,
wenn ich einiges sehr kritisches schreibe. Es sollte Dir helfen.

Mein Eindruck ist, Du bist ein wirklich netter Mensch, der sich aber leider total selbst gefesselt hat.
Dies entnehme ich Deinen Antworten. Hast Du Mut, mal etwas anderes zu
machen, als nur nachzudenken? Das ist ja Angst pur!
Vielleicht kann ich Dir helfen, ein paar Seile durch zu schneiden.

Nimm Dir mal ein Beispiel an anderen hier. Erzähle mal, was Dich wirklich belastet.
Oder bist Du noch nicht so weit? Dann schreibe das bitte, sonst bekommst Du
sinnlose Ratschläge, wie die von mir und ärgerst Dich nur.


Zitat:
Tja, da stehe ich mit 57 Jahren da, und beginne eigentlich mein Leben neu.


Was suchst Du eigentlich? Dich selbst?

Zitat:
Ich versuche, das bewußt loszulassen, zu verabschieden.


Was hat denn beim "loslassen" schon gut geklappt?
Was gibt es für positive Gedanken und Erlebnisse in den letzten Jahren bei Dir?

Nur nachdenken und nichts in die Tat umsetzen - verstärkt Angstgefühle.
Philosophieren (Ich weiß, das ich nichts weiß.) - verstärkt Angstgefühle.
Deine Aussage war, "Hier bin ich noch am experimentieren." Auf meine Frage,
was hat denn funktioniert, kommt keine Antwort. - verstärkt Angstgefühle.

Wann hast Du Lust und Mut, auch mal etwas für Dich positiv umzusetzen?
Dir passiert doch nichts.

Viele Grüße

Hotin

22.10.2015 09:14 • #13


Hallo Grashüpfer,

mit dem Thema Kindheit bin ich zwiegespalten. Einerseits glaube ich, dass man ab dem Zeitpunkt, wo man selbst über sein Leben entscheiden kann, die Verhaltensweisen ändern kann, mit denen man in der Kindheit nicht einverstanden war. Anderseits frage ich mich, warum ich heute noch Verhaltensweisen aus der Kindheit nicht ändern kann, obwohl ich mich anders verhalten möchte. Stimmt es doch, dass man seinen Eltern vergeben muss, da sie es nicht anders konnten, und ihr bestes gegeben haben ?
Meine Leidenschaft ist das Angeln. Davon habe ich mich auch in schlimmen Angstphasen selten abhalten lassen. Ich bin gerne in der Natur, ach bei "schlechtem" Wetter.
Vom Leben wünsche ich mir, dass ich mutiger werde. Dass ich zum Beispiel mehr auf Menschen zugehe, mich mehr öffne, um Freunde zu finden, und diese Freundschaften auch pflege. Ich wünsche mir eine harmonische, leidenschaftliche Partnerschaft. Ich lebe seit 4 Jahren mit einer menschlich tollen Frau zusammen, deren Liebe ich leider nicht so erwiedern kann, wie sie es verdient hätte, und ich keine Leidenschaft empfinde. Sie ist für mich so der gute Freund. Ich wünsche mir vom Leben, dass ich mich so annehmen kann, wie ich bin. Dass ich mich selber lieben kann, und nicht auf die Liebe anderer angewiesen bin.

Herzliche Grüße
Franz

22.10.2015 11:53 • #14


Hallo Hotin,

sorry, dass ich dir auf einige Fragen nicht geantwortet habe.
Du hast gute Menschenkenntnisse, und bei mir den Finger in so manche "Wunde" gelegt hast.
Ich bin oftmals sehr eingefahren in meinen Anschauungen und Verhalten. Fast starr. Mein großes Problem ist das Umsetzen, und so weiß ich nie, ob ein neuer Weg, ein neues Verhalten richtig gewesen wären.
Mir fällt es extrem schwer loszulassen. Ich weiß nicht warum, hab Angst, dass dann was schlimmes passieren könnte, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle habe. Früher hat progressive Muskelentspannung geholfen, heute fange ich an zu zittern, wenn ich zur Entspannung komme. Jemand hat mir gesagt, dass das der Zeitpunkt wäre, wo ich in die Entspannung komme, und auch normal ist. Ich breche dann aber ab, da es unangenhm ist.
Vor kurzem habe ich mit Joga begonnen. Nach einer bestimmten Übung bekam ich heftige Rückenschmerzen und Muskelverspannungen, an denen ich 2 Monate gelitten habe. Trotzdem werde ich Joga wieder beginnen. Was mir hilft, sind die Atemübungen, die ich bei Joga gelernt habe.
Übrigens, deine Ratschläge sind in keinster Weise sinnlos. Danke dafür.

Herzliche Grüße
Franz

22.10.2015 12:19 • #15


Hotin
Hallo seesaibling,

danke für Deine nette Antwort.

Ein Mensch der "Angeln" als Leidenschaft hat und trotz der vielen Ruhe nicht zu sich selbst findet.
Hört sich sehr interessant an. Hätte nicht gedacht, das dies zusammen passt.

Zitat:
Ich bin oftmals sehr eingefahren in meinen Anschauungen und Verhalten.


Was ist falsch daran? Ich bin das auch.
Zitat:
Mein großes Problem ist das Umsetzen, und so weiß ich nie, ob ein neuer Weg, ein neues Verhalten
richtig gewesen wären.


Wie willst Du so etwas vorher wissen? Du musst es einfach probieren.
Da kann fast nie etwas schlimmes bei passieren. Neues entdecken ist gerade
auch für Erwachsene ein wunderbares Spiel.
Wenn Du Probleme mit dem Umsetzen hast solltest Du Dir folgendes vorstellen.
Im Kopf hast Du zwei Abteilungen.
Die erste ist die Planungsabteilung. Die scheint übrigens bei Dir sehr gut zu funktionieren.
Die zweite Abteilung ist die "Ausführungs-Zentrale". Und der verbietest Du zu oft,
mit den Bauarbeiten zu beginnen.
Viele Häuser hast du schon geplant, aber vielleicht nur eins oder zwei gebaut.
Da die aber nicht so perfekt aussahen, hast Du Deine Bautätigkeit eingestellt.
Ein schlimmer Fehler. Du solltest wieder anfangen zu bauen. Du hast in Deiner
Partnerin doch hoffentlich eine faire und gute Kritikerin.

Zitat:
Vom Leben wünsche ich mir, dass ich mutiger werde. Dass ich zum Beispiel mehr auf Menschen zugehe,
mich mehr öffne, um Freunde zu finden, und diese Freundschaften auch pflege. Ich wünsche mir eine
harmonische, leidenschaftliche Partnerschaft. Ich lebe seit 4 Jahren mit einer menschlich tollen Frau
zusammen, deren Liebe ich leider nicht so erwiedern kann,


Dann gehe doch auf Menschen zu. Die haben auch Angst, wie ich und Du und alle anderen Menschen.
Da muss immer einer den Mut haben die Angst vor Kontakt zu überwinden. Warum solltest Du das nicht sein?
Viele würden sich freuen, wenn ein anderer den Anfang macht.
Zitat:
Ich wünsche mir vom Leben, dass ich mich so annehmen kann, wie ich bin. Dass ich mich selber
lieben kann, und nicht auf die Liebe anderer angewiesen bin.


Na ja, auf die Zuneigung anderer Menschen sind wir schon sehr stark angewiesen.
Nur wenn Du was gutes von anderen Menschen haben willst, musst du auch viel gutes sagen und tun.
Unser Leben ist ein ständiges Tauschgeschäft, ein
"Geben und Nehmen" und diese Reihenfolge ist auch sehr wichtig.
"Geben" und "Auf andere Menschen zugehen" macht Selbstbewusstsein und schafft Zufriedenheit.
Du erkennst, nachdem Du etwas für andere getan hast, das Du etwas gutes geleistet hast.
Schon einfach mal zuhören ist eine anerkennenswerte Leistung. Viele können das nicht.

Und denke immer daran "Du darfst Fehler machen". Glücklicherweise ist kein
Mensch Fehlerfrei. Schau Dir mal die erfolgreichen Menschen in unserer Gesellschaft an. Die machen
viele Fehler, haben aber wenig Angst davor, Fehler zu machen. Nicht alles, aber das meiste kannst
Du noch nachher wieder korrigieren.

Und dann gibt es noch die große Zahl der Blender und Betrüger. Aus Angst
schaden sie anderen Menschen. Dies ist aber ein separates Thema

Viele Grüße

Hotin

22.10.2015 19:30 • x 1 #16



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