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Jetzt ist irgendwo ein Punkt erreicht, wo ich wirklich bald nicht mehr kann und will. Es ist alles verworren und durcheinander.

2002 beging ich einen Suizidversuch (es war nicht der erste und auch nicht der letzte, nur konnte ich das verheimlichen) und bekam zwei Monate Zwangsurlaub. Seitdem ist mein Asthma chronisch geworden und ich leide ständig an Panikattacken, Unruhe, Angst.

2005 habe ich mich durchgerungen, einen Therapeuten aufzusuchen. Nach ein paar Monaten brach ich ab, dann wollte ich wieder und er nahm mich auch wieder auf. Hauptsächlich bin ich bei ihm wegen erwähnter Panikattacken, Ängsten, Unruhe, Autoaggressionen und Suizidalität.

Im Mai dieses Jahres kam meine Mutter ins Krankenhaus. Sie wurde hin und her verlegt, von Krankenhaus zu Krankenhaus. Es fand ein ständiges Wechselspiel zwischen Normal- und Intensivstation statt. Ich habe alles mögliche auf mich genommen, auch Dinge, die ich normalerweise für niemanden, auch nicht für mich, zumindest versucht hätte, bspw. Zugfahren, durch unterirdische Gänge laufen, über Brücken, v.a. fremde Umgebungen jagen mir Panik ein. Irgendwo unterwegs, das war die Zugstrecke, kam, nachdem ich mich einigermaßen beruhigt hatte, noch ein Tunnel. Es blieb nichts, aber auch gar nichts aus.

Am 6. August ist sie dann verstorben. Und nun hat mich alles endgültig aus der Bahn geworfen, denn jetzt erst, im sogenannten Alltag, fällt mir auf, dass ich eigentlich erst Recht ein nutzloses Stück Dreck bin, weil ich niemanden mehr habe, den ich versorgen, um den ich mich kümmern kann und ich habe immense Schuldgefühle, weil ich, wie sollte es anders sein, alles falsch gemacht und alles falsch entschieden habe. Die letzten fünf Jahre hatte ich meine Mutter gepflegt.

Vor 15 Jahren verstarb mein Vater. Ich war ein Papakind. Über seinen Tod bin ich bis heute nicht weg, das mag für andere vielleicht lächerlich klingen. Und nun fange ich, zu allen anderen Problemen, noch mal von vorne an.

Ich nehme seitdem ein AD, nur stimmungsaufhellend wirkt es immer noch nicht. Nun habe ich noch eine Sprachstörung entwickelt, d.h. wenn ich unter Stress gerate, dann kriege ich die Worte nicht mehr raus, es verkrampft, blockiert sich einfach. Letzten Mittwoch war die Therapiestunde dermaßen stressig, weil er immer weiter bohrte wegen eines bestimmten Themas, über welches ich mit ihm in über zwei Jahren nicht sprach. Hinzu kam noch, dass hier Leute im Umfeld mich noch mehr unter Stress gesetzt haben durch ihr dämliches Verhalten und Fehlinterpretation. Als ich ihm das auch noch sagte, war ich so fertig, dass ich so gut wie gar nicht mehr flüssig sprechen konnte, ich geriet in einen Zustand, der selbst ihn irgendwie irritierte. Er meinte, es läge bei mir keine Nebenwirkung bezüglich der Sprachstörung vor, sondern es käme daher, weil ich derzeit unter erheblichem Stress und Anspannung leide. Aufgrund dessen gab er mir noch ein AD, mit dem soll ich dann wenigstens abends die Nerven runterfahren.

Dienstag fragte ich ihn, ob es nicht eine Therapie gäbe, bei welcher man sich stückweise einfach auflöst, bis nur noch ein ganz kleines Stückchen von einem da wäre, das könnte er dann von mir aus sonstwohin entsorgen. Natürlich gibt es eine solche Therapie nicht, leider. Es war nur eine der Phantasien, wie man sich selbst entsorgen könnte.

Es scheint nichts wirklich zu funktionieren, im Gegenteil. Ich bekomme nun auch regelmäßig Freitags diese Attacken, was wohl daher rührt, dass meine Mutter in den letzten vielen Wochen merkwürdigerweise immer wieder zwischen Freitagabend und Samstagmorgen plötzlich auf Intensiv verlegt wurde.

Angst vor Menschen, menschlicher Nähe, begründete Panik davor, dass mich jemand anfasst, Angst vor engen/geschlossenen Räumen, Aufzügen, Höhenangst... all das kenne ich schon seit Jahren. Nicht, dass es nun mal gereicht hätte, dass ich vergangenen Mittwoch näher dran war als jemals zuvor und ich, v.a. wegen meiner Tiere, noch mal umlenken konnte. Nein.

Gestern überkam mich plötzlich eine Panik, dass ich vielleicht noch 10, 20 Jahre leben könnte/müsste. Oder wenn ich so richtig Pech hätte, würde ich 80 Jahre oder älter. Dieser Gedanke hat sich so festgefressen, die Angst davor, ich müsste dieses Leben vielleicht tatsächlich noch so lange aushalten, mich so lange selbst ertragen... zumal ich sowieso schon erhebliche Schwierigkeiten habe, nur ein paar Monate im voraus zu denken. Diese Vorstellung ist so grausam, und ich bin nun ständig unter Angst, Unruhe und zittere zeitweise so, dass ich nichts mehr ruhig halten kann. Es kommt anscheinend gerade jetzt alles auf einmal.

Zudem habe ich irgendwie gar kein Zeitgefühl mehr. Leben heißt für mich, dass man die sogenannten Vitalfunktionen aufweist, mehr nicht. Ansonsten ist es für mich nur noch ein Absitzen, jeden Tag irgendwie überstehen. Einmal fühlt und spürt man überhaupt nichts mehr, dann muss ich mich schneiden, einerseits zum beruhigen, oder auch, um mich zu bestrafen, anderenfalls um zu checken, ob ich wenigstens "außen" noch Schmerz und Gefühle wahrnehme, die sich innerlich entweder verflüchtigt oder aber verstärkt in diese Angst und Panik und die absurdesten Gedanken verwandelt haben.

Hören diese Ängste und Panik, diese Unruhe denn niemals auf? Warum muss immer noch etwas neues hinzukommen? Ich nehme nun schon alles mögliche ein, aber ausschließlich für die Nacht. Wenigstens kann ich dann einigermaßen schlafen. Aber sobald ich aufwache, geht das ganze Programm von vorne los und lange kann ich diesen Zustand nicht mehr aushalten. Wofür und für wen auch?

08.11.2007 20:46 • 13.09.2020 #1


21 Antworten ↓


Hallo Supergau,

das hört sich ja alles ganz schön heftig an, was Du in diesem Jahr alles durchgemacht hast. Ich finde es ganz wunderbar, dass Du Dich aufopferungsvoll um Deine Mutter und auch um Deinen Vater gekümmert hast. Das tun nicht viele Menschen. Finde ich wirklich toll von Dir.

Zu den Unruhezuständen und den Angst- und Panikattacken kann ich Dir sagen, dass sie mit einer Therapie, die auch Arbeit an einem selbst verlangt, mit der Zeit immer besser werden. Also zumindest bei mir ist das so.
Ich wäre auch sehr froh, wenn es eine Tablette gäbe, die man einfach einnimmt und dann ist alles wieder gut.
Doch ich merke für mich, das der Weg Therapie auch seine guten Seiten hat.

Bitte gib nicht auf. Es gibt so viele wunderbare Dinge für die es sich zu leben lohnt und ich weiß, wie tief solche Löcher sind, in denen man sich am liebsten aus dem Weg räumen möchte.
Ich hab mir dann mal gedacht, wenn es mir so schlecht geht wie es mir mal ging, dann geht das ganze auch in die andere Richtung, dass es mir irgendwann mal so gut gehen kann, wie es mir schlecht ging. Quasi zwei Seiten der Münze....
Ich kann mir gut vorstellen, dass Du meinen Text zur Zeit belächelst und denkst, ja Tante labber halt net die ganzen Phrasen runter.
Aber diese Phrasen sind auch Wahrheit, zumindest habe ich das so erfahren.

Bitte gib nicht auf und halte einfach weiter durch, bis es für Dich wieder besser und schöner wird.
Ich weiß nicht was ich sagen soll, aber ich würde es sooo schade finden, wenn Du nicht mehr leben wollen würdest. Ich kenne das auch, dass man keine Hoffnung mehr hat, dass es einmal wieder besser oder gar schöner werden könnte.
Doch für mich hat es sich wieder verändert und warum sollte es für Dich nicht auch so sein??

Ich wünsche Dir viel Kraft und ein Lächeln für Dich selbst.
Viele Grüße,
C

08.11.2007 21:11 • #2



Angst vorm Leben

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Hallo norium,

vielen Dank für Deine Antwort. Was meine Eltern betrifft, so gab es eigentlich für mich immer nur meine Eltern, meine Tiere, später meine Arbeit. Irgendwelche Alten- oder Pflegeheime für meine Eltern stand für mich niemals zur Diskussion. Ich war auch nie zuhause ausgezogen. Um so schwerer ist es, jetzt in dem Haus völlig allein zu sein. Jeder Winkel erinnert, jeder Gegenstand.

Wären nicht meine anderen Probleme schon seit langer Zeit so in mir festgebrannt, wäre vielleicht nun auch vieles anders.

Mit der Therapie hast Du völlig Recht, ich merke selbst, und das bemerkte auch meine Mutter, dass ich nach den Gesprächen immer ausgeglichen war. Nur letzte Woche war eben eine Ausnahmesituation, aber dafür konnte der Therapeut nichts, er wollte nur auf etwas bestimmtes hinaus, schon beim letzten Mal, aber da hatte ich einfach dichtgemacht.

Er schreckt auch nicht davor zurück, wenn ich ihm etwas erzähle von meinen Verhaltens- oder Denkweisen, mir zu sagen, dass ich sogenanntes "Schwarz-Weiß-Denken" an den Tag lege und zeigt mir auch Wege auf, etwas, jemanden oder eine Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Aufhören mit der Therapie möchte ich auch auf keinen Fall, denn gerade jetzt weiß ich, dass ich auch Halt an ihm habe und ich kann ihm inzwischen vertrauen. Er meinte auch, dass man das mit der sozialen Phobie und anderes trainieren kann. Wie, das weiß ich nicht, aber er wird sich da schon etwas ausdenken.

Ganz ehrlich: ich habe weder über deinen Text gelächelt und auch nicht so darüber gedacht, wie Du meintest, dass ich denken könnte. Im Gegenteil. Das mit den zwei Seiten der Münze finde ich einen sehr guten Denkanstoß und Anreiz. Was Phrasen betrifft, die widern mich nur in meinem Umfeld von Menschen an, die meinen, nach gerade mal drei Monaten müsse alles wieder gut sein. Ihre Standardphrasen sind "du musst jetzt dein Leben leben und es gibt auch ein Leben ohne Mutter", "du musst jetzt stark sein, alles geht vorbei", "die Zeit heilt Wunden". DAS ist für mich blabla, was sie sagen, nicht das, was Du schreibst. Im Gegenteil. Die anderen wissen nicht, wie es ist, dass man eben einfach unendliche Trauer und damit auch Leere empfinden kann, dass quasi nonstop der gleiche Film im Kopf abläuft, dass man mit so vielen Dingen Probleme haben und sich in etwas derart hineinsteigern kann, dass man völlig den Boden unter den Füßen verliert.

Ich will ja auch durchhalten, schon wegen meiner Tiere. Es ist eben nur schwerer momentan, als es so schon ist. Es gibt Menschen, die meinen vielleicht, dass man sich allein schon mit Selbstmordgedanken wichtig machen oder interessant machen will. Aber wenn man gar nicht offen darüber spricht, dann ist dem nicht so und diejenigen haben keine Ahnung, wie es ist und wie absolut besch**** man sich fühlen kann, wenn man sich was für den nächsten oder auch übernächsten Monat vornimmt und sich dann gleich das Gewissen meldet und meint "hallo... Du wolltest doch da längst nicht mehr da sein, was planst du blöde Kuh also noch?!" Irgendwie hat man immer den Gedanken an das Hintertürchen. Gut finde ich das nicht, aber es ist einfach so.

Wer kein Problem damit hat, kann sich nicht vorstellen, welche Angst einen packen kann, in einen Zug zu steigen, wenn diese paar Treppenstufen quasi im Freien sind und rechts und links geht's abwärts. Dann sitzt man in diesem Teil, die Türen schließen sich mit Luftdruck und auf einmal kommt einem, der Zug hält ja unterwegs gar nicht. Es gibt also keine Fluchtmöglichkeit. Beim Busfahren kann ich an der nächsten Haltestelle wenigstens aussteigen.

Ich habe jetzt bei der ARGE eine neue Sachbearbeiterin bekommen, die ich nur telefonisch einmal gesprochen habe. Und nun geht die Panik schon wochenlang im Vorfeld - anderes Zimmer, anderer Mensch, werde ich mit ihr klarkommen?

Wie lange hat es denn bei Dir gedauert, bis es für Dich wieder erträglich oder schön wurde?

08.11.2007 23:47 • #3


sorry, der obenstehende Beitrag war von mir, ich hatte schon wieder vergessen, mich einzuloggen.

08.11.2007 23:48 • #4


Hi Supergau,

ich weiß genau, was Du meinst. Menschen, die keine Ängste oder Panik hatten, können das nicht, wenn überhaupt nur teilweise nachvollziehen, wenn Du aus Angst vor dem Toaster aus der Küche rennst ( ist jetzt übertrieben, aber ich will dem ganzen mit mehr Humor begegnen..)
Das können Außenstehende nicht verstehen. Aber anstatt die Klappe zu halten und einfach zu sagen, das wird schon wieder und liebevoll unterstützen, hauen einen manchen eben solchen Quatsch wie, Du musst starkt sein, stell Dich nicht so an, jetzt geh halt einfach hin, das ist nicht so schlimm, um die Ohren...
Sollen die halt mal so locker flockig in eine Situation gehen, vor der die Panik haben, z.b. in einen Park bei Dunkelheit und drei gut lächelnde Männer kommen einen entgegen.
Jetzt stell Dich halt net so an, geh halt hin, des ist doch net so schlimm...Hahahahaha
So müsste man das mal mit den Klugscheißern machen!
Sorry, wie gesagt, ich will das Thema mit mehr Humor behandeln und dazu gehört, dass ich solches Geschwätz von Außenstehenden nicht mehr ernst nehmen kann und will. Die könne sich auch ja auch leicht reden.

Das mit der Therapie finde ich sehr gut. Mir hat die sehr viel geholfen und tut es immer noch. Ich hab meine Angst und Panikattacken schon seit sieben Jahren und bin aber erst vor einem halben Jahr im Zuge eines Burn-out zum Therapeuten. Doch bis jetzt sind meine Änst schon weniger geworden, weil ich mit Hilfe des Therapueten das Übel sozusagen an der Wurzel behandle.
Sonst hab immer allein mit meiner Panikgeschichte zu tun gehabt und hab da halt immer nur an der Oberfläche von meinen eingentlichen Ursachen rumgestochert.
Aber mittlerweile sind meine noch nicht ganz weg und einige sind auch noch massiv ( z.b. Zug fahren, Bus fahren, lange Strecken fliegen, allein irgendwo fremdes übernachten...), aber viele sind schon gut zurückgegangen ( allein spazieren gehen, allein zu Hause sein, allein und ohne Handy einkaufen gehen, neue Leute kennenlernen..)
Und momentan hab ich das Gefühl, das der Weg den ich gehe zur Zeit genau richtig ist.

Welche Tiere hast Du denn?? Bin der große Tierfreund überhaupt, aber meine Tigerprinzessin lässt nur ein Katze in diesem Haushalt zu und ihr Maunz ist mein Befehl...

Liebe Grüße, C

09.11.2007 11:05 • #5


Hallo norium,

ich finde, dass Menschen, die so etwas nicht im Ansatz wenigstens zu verstehen versuchen, sind irgendwie arm. Muss ich im Rollstuhl sitzen oder schon gesessen haben, um mir auszumalen, dass es dem jungen Mann im Real, den ich öfter mal dort sehe, wohl kaum an höher positionierte Flaschen kommen kann, also reiche ich ihm, was er möchte. Und mir ist dann auch klar, dass er von seiner Position aus kaum oder nur unter Anstrengungen seine Ware aufs Band legen kann. Also gehe ich hin und regle das. Muss man oder müssen einige, viele Menschen eigentlich immer erst die selbe oder eine ähnliche Situation, einen Schicksalsschlag oder eben einfach nur eine Krankheit erlitten haben, um zu verstehen?

Eben - sie sollten einfach ihre Klappe halten. Ich habe mich vor 14 Tagen auch über unseren Pfarrer geärgert, der, so ganz selbstsicher mit Blick ausgerechnet in meine Richtung sagte, Selbstmord sei feige. Ein paar Gesprächstakte meinte er, Beerdigungen, denen ein Suizid vorausging, würden ihn so erschüttern, weil es dann nichts mehr zu sagen gibt. Hätten wir nicht in einem Stuhlkreis sitzen müssen, was mir sowieso schon sehr unangenehm war, hätte ich ihn möglicherweise runderneuert und ihm gesagt, dass er, wenn er Selbst"mörder" für feige hält, doch froh sein könne für jeden, der sich selbst entsorgt, dann bräuchte er sich keine Gedanken, die sowieso nur oberflächlich und inkompetent sind, mehr darüber machen. Bevor jemand, der sich nicht im geringsten mit dieser Problematik und anderen Problematiken befasst hat, geschweige denn mit den Menschen, die durch ihre eigenen Ängste, ihre Panik, ihre Gedanken täglich durch die Hölle gehen, sollte er entweder nachlesen, da gibt es ja inzwischen genügend Material oder aber einen Betroffenen offen fragen und darauf ansprechen. Aber solche verbalen Spritzen braucht man nicht auch noch zu verteilen.

Das Beispiel mit dem Park finde ich sehr gut. Mein Apotheker sagte mal, als mir mein Arzt das Asthmanotfallspray nicht verschreiben wollte, da der Zeitabstand zu kurz sei (es ging da um zwei Tage, dazwischen noch Wochenende, dass die, die so darüber hinweggehen einmal eine halbe Stunde lang ausschließlich durch einen Strohhalm atmen sollten. Dann wissen sie, wie das ist. Und deshalb finde ich Deine Schilderung mit dem Park sehr gut. Werde ich auch aufnehmen.

Für Dich freut's mich wirklich, dass die Therapie bei Dir so gut anschlug und dass Du schon so vieles geschafft hast. Das lässt mich hoffen, dass es vielleicht doch noch einen Weg aus diesem Teufelskreis heraus geben könnte. Ich will ja da heraus, und ich will auch von meinen Selbstmordgedanken endlich wegkommen, weil sie eigentlich schon seit meiner Kindheit da sind, aber ich nie richtig darüber gesprochen hatte, was letztlich aber auch nichts gebracht hätte.


Ich habe zwei obermegasuperzuckersüße und knuffige Westies (die weißen aus der Caesar-Werbung). Sie sind Halbbrüder, ein Jahr auseinander, haben verschiedene Mütter aber den selben Vater. Dandy, der fünfjährige, ist ein Glatthaar, und Nikko, vier Jahre alt, hat tausende Löckchen. Er kann schauen wie ein Engelchen, und sogar auch eines sein, sofern sich kein fremder Hund wagt, unseren Weg zu kreuzen, dann mutiert er so wie die Leute in den Werwolf-Filmen. Nur er braucht keinen Vollmund, aber dennoch - Zähne wachsen, Haare wachsen, der ganze Hund ein einziger Mutant. Wenn ich die beiden nun nicht hätte, wäre ich wahrscheinlich schon im Nirvana. Letztes Jahr im Oktober habe ich noch ein graues Nymphensittichpärchen adoptiert. Die hatte einer im Tierheim abgegeben, weil ihm nach sage und schreibe auffiel, dass die ja auch ganz schön laut sein können und etwas Schmutz verursachen. Ich finde die einfach süß, vor allem, weil der eine nun so wie ich nach meinen Hunden nach mir pfeift, wenn ich oben andem Zimmer vorbeigehe oder zur Haustür reinkomme. Vor einigen Wochen fing er damit an, ich wusste es aber nicht und hatte die Befürchtung, dass ich nun auch schon was höre, was nicht existent ist, wunderte mich nur, denn ich habe bisher immer von Stimmen gehört, aber sein eigenes Pfeifen? Katerchen hatte ich auch einmal, im Abstand von ein paar Jahren, waren jeweils zugelaufen und ich hatte sie aufgenommen. Der erste war ein Zoffer, der hat mich auch gebissen und verhauen. Nahm ich ihm bei seiner Herkunft auch nicht übel, denn er war total verhaltensgestört. Tja, und der letzte Kater war das glatte Gegenteil. Er ging sogar mit mir und den Hunden spazieren, die küssten sich zu dritt unterwegs und die Leute haben nur noch geguckt

Wenn du mal schauen willst: www.supergau.ag.vu da hatte ich mal unformatiert ein paar Bilder hochgeladen mit Unterschriften - das Eichhörnchen ist auch drauf. Hatte dann nur in den letzten Monaten keine Zeit und so viel Sorge um meine Mutter, so dass ich nicht an einer richtigen Homepage arbeiten konnte. Und momentan, da drehe ich anderweitig am Rad, aber eigentlich sind solche Sachen genau das, was mich beruhigt.

Dir ist das Maunz deiner Tigerprinzessin ein Befehl und meinen Hunde "immer wieder aufstampfen, bis Reaktion erfolgt" ihr Stampfbefehl. Ich soll antreten, zum Schlafen. Aber ich weiß schon, die sind ja nur scharf auf ihr Hundebetthupferl. Na ja:-)

Dir auch liebe Grüße und ein schönes Wochenende

_U.

10.11.2007 01:14 • #6


Hallo zusammen,

eigentlich bin ich ein offener und fröhlicher Mensch, ich lach gern und unternehme eigetnlich recht viel.
Mein Problem ist:
Seit nun einem Jahr mache ich (21) eine Ausbildung, leider macht diese gar keinen Spaß, man wird nicht gefordert und muss jede Anweisung "befolgen": Es ist einfach nicht schön und ich hasse es dort hin zu gehen. aber wenn alles gut läuft kann ich schon nächstes jahr damit fertig sein.
Mein Freund, mit dem ich schon ein jahr zusammen bin ist nun umgezogen, nicht weit von unseren Heimatort. und ich sollte mitziehen. erst hab ich mich auch gefreut und konnte es kaum erwarten. aber jetzt wo es soweit ist, bekomme ich angst. nämlich angst vor dem Alter. und das sich die Lebensituation ändert, das ich nicht mehr zu hause wohn bei meinen Eltern.
das komisch ist, das ich als ich 19 war schon mal ein jahr von zu hause weg war, war am anfang schwer aber dann super.
warum kann ich nicht einfach ausziehen? ich kann nicht essen und heul immer sofort los bei jeder kleinigkeit.
ich hab das gefühl das mir das alles zu viel wird mit Ausbildung etc. reden kann ich mit niemanden darüber... ich würde einfach gern wissen woher meine niedergeschlagenheit kommt.
alleine an einem tag mach ich alle gefühlsextreme durch, und das mind 15 mal.
und ich habe angst das meinen Eltern etwas passiert, das sie alt werden und krank sein könnte. dabei gehts denen super...woher diese ständige sorgerei?
Geht das jemanden genauso? Was kann ich dagegen unter nehmen?
Über antworten würd ich mich freuen!

10.10.2008 14:38 • #7


Zitat von bodytonic:
Hallo zusammen,

eigentlich bin ich ein offener und fröhlicher Mensch, ich lach gern und unternehme eigetnlich recht viel.
Mein Problem ist:
Seit nun einem Jahr mache ich (21) eine Ausbildung, leider macht diese gar keinen Spaß, man wird nicht gefordert und muss jede Anweisung "befolgen": Es ist einfach nicht schön und ich hasse es dort hin zu gehen. aber wenn alles gut läuft kann ich schon nächstes jahr damit fertig sein.
Mein Freund, mit dem ich schon ein jahr zusammen bin ist nun umgezogen, nicht weit von unseren Heimatort. und ich sollte mitziehen. erst hab ich mich auch gefreut und konnte es kaum erwarten. aber jetzt wo es soweit ist, bekomme ich angst. nämlich angst vor dem Alter. und das sich die Lebensituation ändert, das ich nicht mehr zu hause wohn bei meinen Eltern.
das komisch ist, das ich als ich 19 war schon mal ein jahr von zu hause weg war, war am anfang schwer aber dann super.
warum kann ich nicht einfach ausziehen? ich kann nicht essen und heul immer sofort los bei jeder kleinigkeit.
ich hab das gefühl das mir das alles zu viel wird mit Ausbildung etc. reden kann ich mit niemanden darüber... ich würde einfach gern wissen woher meine niedergeschlagenheit kommt.
alleine an einem tag mach ich alle gefühlsextreme durch, und das mind 15 mal.
und ich habe angst das meinen Eltern etwas passiert, das sie alt werden und krank sein könnte. dabei gehts denen super...woher diese ständige sorgerei?
Geht das jemanden genauso? Was kann ich dagegen unter nehmen?
Über antworten würd ich mich freuen!



Hey bodytonic!


ich muss dir sagen, mir gehts genauso!
mach mir, seit ich meine erste PA hatte und das war ende Juli, ständig sorgen und gedanken über mein leben!
ich bin 20 und war, bevor alles anfing, ein total lebenslustiger mensch! natürlich hab ich mir auch schon früher über den sinn des lebens usw gedanken gemacht, aber damals haben sie mir nicht solche angst eingejagt!

meine gedanken betreffen, so wie bei dir, meine eltern ... ich hab so angst vor dem zeitpunkt, wo sie mal sterben! ich kann mir einfach ein leben ohne sie nicht vorstellen! der gedanke is echt schlimm ... genauso hab ich angst vor dem tod meiner großeltern, weil sie auch total wichtige bezugsmenschen in meinem leben sind !

abgesehen von diesen ängsten, hab ich auch entfremdungsgefühle mir und der umwelt gegenüber ...
manchmal kommt mir mein körper so fremd vor, als würd ich neben mir stehen ... und meine umwelt kommt mit oft so unreal vor...
dann frag ich mich immer: ist mein leben überhaupt real? und was hat das alles für einen sinn?
warum ist alles so wie es nun mal ist?
was passiert nach dem tod ... usw ... diese gedanken plagen mich sehr sehr oft ... und manchmal kann ich aus diesem gedankenkreis einfach nicht ausbrechen und dann bekomm ich eine PA, weil ich so tief drinnen bin dass das mir enorme angst bereitet!

momentan muss ich aber sagen, dass es schon besser geworden ist mit den PAs! nur die gedanken, die bleiben noch immer!


ein patentrezept dagegen gibt es nicht wirklich!
ich kann dir nur raten, offen über deine probleme und sorgen zu reden!
und auch die zeit, die du mit deinen eltern hast, zu nutzen ... weil niemand kann dir garantieren, wie lange sie leben werden ... damit muss man sich einfach abfinden, weil man es nicht steuern kann!
man kann nur hoffen und die zeit nutzen ...

ich glaub sowieso, dass unser größtes problem, dass ständige sorgen um die zukunft ist und wir zu wenig im jetzt leben und die gegenwart genießen!
aber es is eben so schwer umzusetzen ... geht mir ja genauso!
darum mach ich seit 2 wochen eine gesprächstherapie und hoffe, dass ich damit mit mir und meinem leben ins reine komme!

also das wichtigste is: REDEN REDEN REDEN!
du fühlst dich dann einfach viel befreiter ... und andere können dir bei deiner gefühlslage auch helfen bzw besser verstehen!
probiers mal!

alles liebe!

13.10.2008 00:42 • #8


hi du,

mir ging es genau so als ich mit meinem damaligen freund zusammenzog. das ist mittlerweile 11 jahre her....der anfang ist schwer - und es ist schwer zu begreifen, dass die eltern äter werden - tja - man nennt das wohl erwachsen werden. bist du auch sehr behütet grossgeworden ? ich schon - und da war das halt irgendwie ein schock auf eigenen beinen zu stehen.

glaub mir, das wird - aber es dauert halt. und geniess es auch , dass du einen lieben freund und einen job hast - glaub mir, es gibt tausende die gern mit dir tauschen würden.

also, steiger dich nicht zu sehr rein - ist eine ganz normale reaktion auf eine neue total andere lebenssituation - da kann man schon mal panik kriegen.

ich wünsche dir alles gute
susa

13.10.2008 15:20 • #9


Viele Dank euch beiden für die Antwort!!
Es ist wirklich so, wenn man sich ablenkt, dann ist es nur halb so schlimm.
und ich weiß auch selbst, das mir genauso was geschehen könnte, und ich bin weitaus jünger wie meine Eltern.
Momentan gehts mir wieder besser. Hab mit meinem Freund darüber geredet und es war als würde ein Stein vom Herz fallen. Er hat verständnis, und ich bin nun ein ständiger Gast in seiner Wohnung, darf aber wann immer ich will zu Hause bei meinen Eltern schlafen

15.10.2008 21:57 • #10


Hallo bodytonic,

ich kenne das Gefühl... Als ich mit meiner Lehre angefangen hatte, musste ich in eine andere Stadt. Ich war so schrecklich einsam und habe gegrübelt. Angst um meine Eltern, um mich usw. Zu dem Zeitpunkt hatte mich auch mein Freund verlassen und kurz vorher ist meine Oma und eine Freundin verstorben. Leide seitdem unter Angstzuständen...

Es ist gut, dass Du mit Deinem Partner darüber gesprochen hast. Es ist wichtig, dass er Verständnis für Dich hat. Versuche, wenn Du grübelst, Dich abzulenken. Mache Sport oder etwas Anderes, was Dir Spaß macht.

Ich wünsche Dir alles Glück... Lg Wiesenmohn

15.10.2008 23:25 • #11


Hallo,

meine Situation ist zwar einerseits anders, aber meiner Meinung nach auch irgendwie ähnlich...
Ich bin 28 und mein Studium nähert sich unaufhaltsam dem Ende zu. Eigentlich läuft alles gut, die Zukunftsaussichten sind auch nicht schlecht.
Trotzdem habe ich plötzlich lauter Angstprobleme.

Ich bin jetzt für mich selbst drauf gekommen, dass es wohl darum geht, dass ein Lebensabschnitt zu Ende geht. Und die "Ur-Angst" im Leben kommt immer dann, wenn man irgendwo hineingeht, wo man nicht weiss, was auf einen zukommt.
Natürlich weiss ich in gewisser Weise, was auf mich zukommt. Ich kann´s ja bei anderen Leuten sehen. Aber selbst habe ich es noch nicht erlebt, und ich habe Angst davor, dass ich nicht gut genug bin für das, was nach dem Ende des Studiums von mir erwartet wird.
Seit Anfang des Jahres lebe ich auch ohne Partner und ziemlich weit weg von meiner Familie, was auch zum ersten Mal in meinem Leben so ist. Außerdem ist es halt so, dass man mit 28 jetzt langsam echt "erwachsen sein muss"... also nicht mehr so albern, kindisch, unentschlossen... man sollte eine gefestigte Persönlichkeit sein, Vorbild, alles geregelt haben. Ist derzeit definitiv nicht so.


Abstrakt gesehen, könnte man es vielleiht so sehen, dass die Angst, dass die Eltern sterben, dafür steht, dass sie in der Rolle, die sie bisher für euch lebten, tatsächlich "sterben". Sie werden euch nicht mehr (so) betüteln, ihr müsst jetzt auf eigenen Beinen stehen. Umgekehrt wird sich für sie auch einiges ändern, wenn ihr weg seid.
Ich glaube, wenn man den Wechsel dann vollzogen hat - also ausgezogen ist, sein Leben selber organisiert, das Verhältnis zu den Eltern neu austariert - dann überwindet man damit auch die Angst.

14.11.2008 16:07 • #12


Hi!

Ich kenne diese Ängste auch. Momentan ist es sehr schlimm. Gestern konnte ich kaum an etwas anderes denken. Gefühlsachterbahn. Bei mir liegt es vielleicht daran, dass ich gerade eine stationäre Therapie begonnen habe, bei der ich mich überhaupt nicht wohl fühle. Seitdem klammere ich total. Meine Gedanken kreisen um den Tod und ich kann es nicht stoppen. Eine Lösung habe ich auch (noch) nicht gefunden. Vielleicht hilft das Medikament bald.

LG

15.11.2008 11:41 • #13


20.12.2014 12:21 • #14


Hotin
Hallo pandi dark22,

Du scheinst Dich ja zur Zeit in einer schwierigen Situation zu befinden.
Zitat:
Ich will ja das es mir besser geht aber seid Jahren passiert nichts... Tausend Therapien schon vollkommen umsonst weil Sie ueberfordert waren.

Wie ist das zu verstehen? Warum ist seit Jahren nichts passiert? Hast Du in den letzten Jahren überhaupt nichts für Dich verändert und verbessert? Kannst Du etwas Neues lernen und etwas umsetzen?
Falls nein, wäre Deine Panikreaktion verständlich.
Zitat:
Aber es dauert einfach solange und so langsam glaub ich mich verlaesst der Mut und die Hoffnung

Auch wenn ich Deinen Satz gut verstehe. Und wenn es noch so schlimm kommt.
Bitte verliere nie die Hoffnung und den Glauben daran, dass Du an Deiner Situation vieles verbessern kannst.

Dafür sende ich Dir viel Kraft. Nutze sie für Dich allein!

Beste Grüße

Hotin

21.12.2014 00:23 • #15


Das ist echt total lieb danke dir
Ich kann nichts momentan umsetzten nein :/ ich habe Panik schon vor der Veränderung.

23.12.2014 15:25 • #16


13.09.2020 07:26 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Draynur
Ich kenne das nur zu gut. Jedoch sind es bei mir andere Ängste, die ich jetzt nicht nennen werde, aber im selben Konzept. Du musst dir mal selbst die Frage stellen: ist die Angst wirklich so schlimm? Was will die mir sagen? Die Angst versucht dir zu helfen. Du hast ein Konflikt, den du nicht verarbeitet hast. Und dadurch bist du ins Schleudern gekommen, so geht es mir auch immer wieder, aber ich bin jedes Mal aus diesem Zustand ausgebrochen, stärker als je zuvor. Und das wirst DU auch. Die Frage ist wie du das alles bewertest, so sagt das mein Therapeut auch immer. Versuche deine Ängste realistisch zu bewerten: du hast Angst, so viel Angst zu haben, das du nicht für deine Kinder da sein kannst? Angst hat auch nur ein Limit. Angst tötet keinen, das schlimmste was passieren kann ist eine Panikattacke, und auch die ist nur schlimm wenn man sie als schlimm bewertet. Denn eins musst du wissen: die körperlichen Symptome der Angst sind extrem vielfältig und überhaupt nicht schlimm, nur unangenehm. Ja die Angst musst du aushalten, und nicht davor wegrennen, aber du musst dich auch damit beschäftigen, denn dein Körper will dir damit was sagen, vergiss das nicht.

Noch was: das du so reagierst, nachdem du zum wiederholten Male betrogen wurdest, und du deshalb dein mann verlassen musstest, was VÖLLIG RICHTIG war, ist komplett verständlich. Wir sind eben Angstmenschen, wir sind sehr sensibel bei solchen Situationen, und reagieren dementsprechend darauf. Alles kein Grund zur Sorge. Die Zeit wird dir auch zeigen wie du damit umgehen sollst.
Versuch dich ein wenig abzulenken, das tut auch echt gut. Und vergiss bitte nicht: auch wenn du permanent Angst verspürst, sei es körperlich oder durch Gedanken, es wird wieder besser. Es ist kein Dauerzustand, und je mehr du die Angst akzeptierst, desto besser wirst du mit ihr umgehen können. Akzeptiere deinen Zustand, auch wenn es schwer ist. Das geht nicht von heute auf morgen übrigens, es ist ein Lernprozess. Genauso wie es ein Prozess ist, die Trennung zu verarbeiten.

Und weil du hin und her läufst: das ist die Panik. Bei einer Panikattacke versucht der Körper, einen auf Flucht oder Kampf vorzubereiten. Du musst versuchen ruhig zu bleiben bei solchen Attacken, und einfach beobachten was passiert, und die Panik wegziehen lassen. Du wirst davon nicht sterben oder sonst was, falls du das denkst, auch wird nichts anderes passieren. Du wirst merken wie viel wohler du dich fühlst, sobald die Panik weg ist. Auch ist es normal nach einer Panikattacke sich komplett schlapp zu fühlen, der Körper versucht sozusagen sich runterzuschalten und zu beruhigen.

Bitte sei stark, es kommen bessere Zeiten! Und suche dir einen Psychotherapeuten, das hilft so ungemein gut, glaube mir.

13.09.2020 07:36 • x 1 #18


Nordhörnchen
Hey,
ich mache aktuell eine Therpaie wegen Panikattacken (unter anderem auch Angststörung). Was mir bis jetzt sehr geholfen hat, ist die Angst zu verstehen. Angst will immer die Kontrolle haben, Sie ist da um uns zu beschützen, Sie ist ein Teil von uns und wir sollten Sie akzeptieren, als guten Freund der unsere gerne Ratschläge geben darf, aber nicht als jemand der über unser Leben bestimmt.

Wahrscheinlich hast du mittlerweile eine Angst vor der Angst entwickelt. Es hilft leider wirklich nur sich damit immer wieder auseinander zu setzen, aber ich bin mir sicher das du das schaffst.

Praktische Tipps wären Atemübungen, das du dich auf den Atem konzentrierst oder gezielt Muskel anspannen.

13.09.2020 07:54 • x 1 #19


Draynur
Zitat von Nordhörnchen:
Hey,ich mache aktuell eine Therpaie wegen Panikattacken (unter anderem auch Angststörung). Was mir bis jetzt sehr geholfen hat, ist die Angst zu verstehen. Angst will immer die Kontrolle haben, Sie ist da um uns zu beschützen, Sie ist ein Teil von uns und wir sollten Sie akzeptieren, als guten Freund der unsere gerne Ratschläge geben darf, aber nicht als jemand der über unser Leben bestimmt. Wahrscheinlich hast du mittlerweile eine Angst vor der Angst entwickelt. Es hilft leider wirklich nur sich damit immer wieder auseinander zu setzen, aber ich bin mir sicher das du das schaffst. Praktische Tipps wären Atemübungen, das du dich auf den Atem konzentrierst oder gezielt Muskel anspannen.

Ganz meine Meinung. Akzeptanz ist der erste Schritt zum Guten. Ich selbst muss das auch noch lernen, aber es lohnt sich.

13.09.2020 07:55 • #20



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Mira Weyer