Hey, ich bin neu hier. Zu meiner Person: Ich bin 17 Jahre Jung und war bis vor 3 Monaten ein sehr Lebensfroher Mensch. Ich bin oft mit Freunden weggegangen, in Discos oder einfach nur ins Kino. Das alles änderte sich Ende März nach meiner MandelOp. Ich Entschuldige mich jetzt schonmal dafür das es ein langer Eintrag wird, aber bitte nehmt euch die Zeit ihn zu lesen. Wie gesagt, die MandelOp. An sich lief die Operation gut und ohne Komplikationen, ich hatte eine gute Wundheilung und kaum Schmerzen. Doch am 5. Tag nach der Op hatte ich die ersten Nachblutungen. Ich saß im Bett und Bam, ich hatte Blut im Mund. Meine Mutter rief den Notarzt und auf dem Weg ins Krankenhaus wurde es auch immer weniger. Doch im Krankenhaus angekommen wurde es wieder schlimmer. Die Ärzte entschieden sich für eine Notop. Erst versuchten sie es mit einer Örtlichen Betäubung, doch als ich ihnen fast auf die Füße Spuckte und die Wunde eh zu tief im Hals war, bekam ich eine Vollnarkose. So weit so gut. Am Tag danach ging es mir schon viel besser und ich hatte kaum Schmerzen, zwei Tage später sollte ich auch wieder entlassen werden. Naja.. am Tag vor der Entlassung bekam ich wieder Nachblutungen, diesmal ziemlich Schlimme. Blut sprudelte aus Mund und Nase und da es leider wieder von Tief unten kam konnte ich es nicht verhindern Blut zu schlucken. Ich hatte Angst, niemand war da (außer natürlich die Schwestern und Ärzte), ich hab geweint. Sie versuchten mich zu beruhigen und brachten mich sofort in den Op. Immer wieder musste ich Blut erbrechen und sie Versprachen mir meinem Magen bei der Op gleich mit zu Auszupumpen damit ich danach keine Übelkeit habe. Sie versetzten mich im Sitzen in Vollnarkose weil man mich in meinem Zustand nicht hinlegen konnte. Dann wachte ich auf der Intensivstation auf (aber nur weil die normalen Aufwachräume Nachts geschlossen haben). Auf meiner Station angekommen war niemand da, die Nachtschwester hatte meine Familie nach Hause geschickt, ich bräuchte Ruhe. Am Tag danach kam meine Mutter sehr Früh und brachte mir eine Kette mit einem Kreuanhänger mit, die ich dankbar annahm. (ich war davor nie wirklich gläubig gewesen aber diese kette gab mir in dem Moment unglaublich Kraft). So. Danach gab es keine weiteren Komplikationen und ich hatte auch keine Körperlichen Beschwerden. Aber nachdem die Zeit der "Nachblutungsgefar" vorbei war, begann alles andere.. es fing an mit dem Gefühl einen Klumpen im Hals zu haben und dadurch auch die Angst zu Ersticken. Ich hatte und habe heute noch ein fast dauerhaftes Schwindelgefühl. Ich bin dann zum Arzt weil ich auch anfing zu Hyperventilieren und ein Enge Gefühl in der Brust bekam. Sie meinte das käme von Verspannungen und ich sollte mich mehr bewegen. Meine Mutter/Mein Freund und so gut wie jeder andere meinte es käme von meiner Psyche, aber das wollte ich zu dem Zeitpunkt nicht glauben. Ich ging zum HNO wegen dem Globusgefühl, Befund: eine Fette Infektion + der Kehlkopf ist angeschwollen. Doch auch nach der Behandlung blieb das Globusgefühl. Ich traute mich nicht mehr raus, war Tagelang in meinem Zimmer und googelte nach den Symptomen. Dann fing das Gefühl an das ich bald Sterben würde/das ich Todkrank bin. Meine Lebensqualität war gleich Null. Es wurde immer Schlimmer, Herzrasen, Stechen in der Brust, stechende Kopfschmerzen. Arzt machte EKG, Lufo - ohne Befund. Ein großes Blutbild, ohne Befund. Nach unserem Umzug wurde es langsam Besser. Ich traute mich mit meinem Freund in die Stadt, auf einen Grillabend und auch alleine raus. Das Engegefühl in der Brust ist nur noch manchmal da doch das Globusgefühl im Hals noch ständig. Dann bekam ich am ganzen Körper Juckreiz. Befund: Krätze. Super, ich hab ja nicht schon genug um die Ohren. Also die ganze Family zum Doc, Creme geholt, Sachen eingefroren und und und. Ein paar tage später dann jede Menge Blut im Stuhl, ab zum Doc. Er meint eine Blutung ist zwischendurch normal. Nun hab ich immer wieder Blut im Stuhl, Schmerzen und es Nässt, also morgen zum Doc. Aber das ist eine andere Sache (obwohl mein Kopf mir natürlich weismachen will das ich Darmkrebs habe). Der Juckreiz ist auch wieder schlimmer.. also mittwoch wieder zum Hautarzt. Vor ein paar Tagen hatte ich eine Starke Panikattacke im Kino und musste den Saal verlassen. Ich bin einfach nur fertig mit den Nerven. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass das Stechen in der Brust/Lunge, das Globusgefühl, die Kopfschmerzen, der Schwindel und und und von der Psyche kommen ! Ich will einfach wieder Lebensfreude haben.

Kennt ihr irgendwas davon und kann es TATSÄCHLICH von der Psyche kommen ?