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Die Angst im Körper lokalisieren, d.h. von einer Generalisierung in eine Fokussierung und Lokalisierung im Körper
Frage: Wo genau spüre ich die Angst in meinem Körper? oder Wo in meinem Körper spüre ich die Angst am stärksten?
Dann ein Körperteil finden, dem das vollkommen egal ist.
Sich fragen und reinspüren: Wo in meinem Körper ist mir die Angst vollkommen egal? oder Welchem Körperteil ist die Angst vollkommen egal?
Ergebnis: Wenn man ein Körperteil findet und dort hineinfühlt, hat man logischerweise auch gleichzeitig das Gefühl, dass einem die Angst vollkommen egal ist und damit verschwindet die Angst. Man hält sich also mit dem Bewusstsein dort im Körper auf, wo einem die Angst und alles was damit zusammenhängt, vollkommen egal ist.
Verstärker: Welchem Körperteil ist die Angst auch noch egal? oder Wo in meinem Körper spüre ich auch noch, dass mir die Angst egal ist?
Je mehr Körperstellen/ Körperteile ich finde, umso stärker und schneller generalisiert sich das "Ist mir egal" Gefühl.
Viel Spass beim Ausprobieren und üben...

17.02.2017 12:41 • 19.02.2017 x 1 #1


5 Antworten ↓


ollie69
Bei mir äußert sich Angst und Anspannung fast ausschließlich im Oberkörper im Bereich des Zwergfells/Oberer Bauchbereich (Schluckbeschwerden,zieht sich alles zusammen) über die Arme (ein bischen wie Muskelkater) über den Hals (Kloß) bis hin zum Kopf (,heißes Gesicht,Spannungsdruck im Kopf und Gesicht etc.)

Schluckbeschwerden sind öfters bei mir ein ganz besonders lästiges Thema und werden ausgelöst durch einen Muskel zwischen Oberbauch und Zwergfell, vermutlich der,der dafür sorgt, daß die Nahrung beim Schlucken weiter runtergedrückt (Speiseröhre) wird.

Wenn sich der anspannt (tut er in den letzen 2 Jahren viel agressiver,weil "trainiert") entsteht, wie bei einem Gartenschlauch,den man abdrückt und reinpusten will,ein Überdruck, weil der Muskel unten zumacht...

Ich kann ihn durch gezielte Konzentration wieder entspannen...und dann wieder schlucken...

Im Grunde ist deine Übung doch so etwas wie autogenes Training, wo man sich auf bestimmte Körperregionen konzentriert (Arm ist warm und entspannt) oder?

18.02.2017 12:39 • #2



Angst schnell in den Griff bekommen Nr 2

x 3


jerry
Ich kann ihn durch gezielte Konzentration wieder entspannen...und dann wieder schlucken...

Hallo. .. mich würde interessieren wir du das machst mit der Entspannung Ich hab auch dieses schluckproblem manchmal so stark das ich garnicht schlucken kann und nur so zucke bis es wieder geht ...

18.02.2017 14:41 • #3


ollie69
Hi Jerry, Du mußt erstmal rausfinden ,woher die Ursache des Schluckproblems kommt:

Entweder der Kloß im Hals oder
halt dieser besagte Muskel in der Zwergfell/Bauchgegend...kann aber auch gleichzeitig auftreten...

bei dem Muskel stell ich mir einfach vor wie er sich wieder löst und entspannt ...stell Dir z.B. einfach kurz vor du liegst an einem sonnigen Strand mit geschlossenen Augen auf dem Rücken und die warme Sonne strahlt auf deinen Zwergfell...

Beim Kloß im Hals stell ich mir immer einen gedrückten Gummiball in der Hand vor,den ich dann langsam innerlich wieder loslasse...

was bei dem Muskel auch hilft ist, die Bauchmuskeln ein paar Sekunden anzuspannen und langsam und bewußt wieder entspannen..

18.02.2017 14:59 • x 1 #4


Die Technik Nr. 2 basiert auf meiner These, dass der Körper tendentiell darauf konditioniert ist, sich auf Problemzonen zu konzentrieren, damit wir im Kopf bemerken, dass dort etwas nicht stimmt. Sobald der Geist sich fokussiert hat, blendet das Gehirn alles, was dagegen sprechen könnte, aus, damit wir das Problem besser und intensiver wahrnehmen können. Sobald wir also anfangen uns auf ein Problem im Aussen oder im Körper zu konzentrieren, wird das immer stärker und es generalisiert sich. Die Katze beißt sich in den *beep* oder man nennt das auch einen Teufelskreislauf oder man versucht mit dem Belzebub den Teufel auszutreiben. Es gibt sicher Entspannungstechniken dafür, wahrscheinlich kommt das Problem bei denen, die Entspannungstechniken nutzen, immer wieder und sie brauchen immer wieder Entspannungstechniken und wahrscheinlich wird das immer so weiter gehen. Ist nur eine Vermutung... ?
Wenn Du anfängst, Dich in Deinem Körper mit Deinem Bewusstsein aufzuhalten, wo Dir gefühlt etwas egal ist, wird das immer mehr zu Deiner Normalität und Dein Gehirn wird die andern Gefühle, z.B. Ängste, anfangen, auszublenden und rauszufiltern, weil das dann nicht mehr zu Deiner Fokussierung gehört, sondern die egal-Gefühle in Deinem Körper. Falls Du "egal-Gefühle" in Deinem Körper finden kannst, z.B. durch die beschriebende Technik Nr. 2, ist es wichtig, dass immer wieder zu üben und den Körper und das Gehirn daran zu gewöhnen, diese Gefühle im Körper zu haben, wahrzunehmen und zu genießen. Egal-Gefühle entspannen automatisch und machen Dich geistig und körperlich frei.
Hat Dir die Antwort weiterhelfen können?

19.02.2017 10:39 • #5


Was ich auch spannend finde, ist die Annahme von mir, dass wenn ich die Angst loswerden will, ich nur das Symptom behandel und nicht die möglichen Ursachen. Somit wird das Problem wahrscheinlich immer wieder entstehen. Die Angst und die Körpersensationen, die damit einhergehen können, kann man ja auch als psychosomatisch bezeichnen. Das könnte bedeuten, dass die psychische Themen sich im Körper manifestiert. Psychische Themen haben normalerweise einen Bezug zu einer Situation, zu Gedanken, Erinnerungen, bestimmten Kontexten, usw. Wenn man die findet und dort etwas ändert, können die psychosomatischen Probleme ihre Bedeutung verlieren und verschwinden.
Zur Ursachenfindung kann man sich z.B. fragen:
Woran erinnert mich dieses Gefühl in der Vergangenheit? Wann habe ich das schon viel früher erlebt? Wann habe ich das vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben erlebt? und was stand damit im Zusammenhang? oder Was hatte das mit mir zu tun? und Was kann ich jetzt ändern?
Oder:
Prinzip: Ursache und Wirkung: Wann hat heute das, was ich gerade spüre und erlebe, tatsächlich in meinem Leben seinen Anfang genommen? oder gehabt? z.B. fing es heute morgen an, wo mir schon wieder was gegen den Strich gelaufen ist, oder mir irgendwas nicht gepasst hat, oder ich irgendwas gemacht habe, was ich eigentlich gar nicht wollte, usw. und was kann ich jetzt ändern?
Prinzip: Kompensation: Was kompensiere ich gerade mit der Angst und den Körpersensationen die ich gerade in einer bestimmten Situation habe? z.B. Unsicherheit in einer Alltagssituation, weil ich mich schlecht vorbereitet habe und schlecht organisiert bin, oder Ahnungslosigkeit bezüglich eines Alltagsthemas, weil ich mich noch nie damit auf meine eigene Art und Weise damit auseinandergesetzt habe, sondern nur so wie es alle von mir erwarten, usw.
Wie ist Eure Meinung dazu?

19.02.2017 10:53 • #6




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Mira Weyer