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Zitat von Angstmaus29:


Das tut mir sehr leid für dich ich fühle mich genau so hilflos glaube wir hatten mal kurz geschrieben gehabt weiss garnicht mehr aber du kannst mir gern schreiben denn ich bin auch alleine und hab niemanden zum reden

Ja wir hatten schon mal geschrieben, gerne können wir über PN schreiben oder wenn du möchtest mal telefonieren. Würde mich freuen, denn es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.
LG Sily

29.06.2018 14:31 • #21


Zitat von Flame:

Psychiater wechseln,am besten mehrere Termine vereinbaren bei verschiedenen Psychiatern.

Mir wurde auch am Anfang gesagt,es wäre alles nur Kopfsache und deswegen bräuchte ich keine Medikamente.

Innerhalb von 2 Jahren war ich dann ein körperliches und seelisches Wrack...habe immer mehr abgebaut und mein Mann hat mich nicht mehr wiedererkannt.

Wie wurde dir geholfen und welche Medikamente hast du bekommen?
Ich kämpfe mich seit 1 1/2 Jahren durch jeden Tag, mein Mann erkennt mich auch nicht mehr und ist auch schon ganz fertig. Ich kann ihn verstehen, dass er es nicht mehr hören kann.
LG Sily

29.06.2018 14:34 • #22



Am Ende meiner Kraft

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Zitat von Sily:
Wie wurde dir geholfen und welche Medikamente hast du bekommen?
Ich kämpfe mich seit 1 1/2 Jahren durch jeden Tag, mein Mann erkennt mich auch nicht mehr und ist auch schon ganz fertig. Ich kann ihn verstehen, dass er es nicht mehr hören kann.
LG Sily


Bei mir wurde in der Psychiatrie Lyrica eingeschlichen.
Lange Geschichte ...jedenfalls war Lyrica das Einzige,was mir wirklich geholfen hat.

Meine Ehe stand auch schon auf der Kippe,welcher Mensch hält solche Ausnahmezustände schon auf Dauer aus...
Mein Mann hat es 2 Jahre lang ausgehalten und als ich ihm aus der Psychiatrie geschrieben habe,dass ich ihn gehen lasse,ist er trotzdem geblieben.
Und als ich ihm gesagt habe,dass ich nie wieder die Alte werde ,hat er mich trotzdem nicht aufgegeben.
Diese Verlustangst macht einem dann auch noch so zu schaffen.

Ich hatte so schlimme Phasen,dass ich für meinen Mann nichts mehr empfinden konnte.
Alles in mir war nurnoch leer (Depressionen) und ich hatte schlimme Schuldgefühle und dachte,ich müsse ihn verlassen,weil ich einfach nichts mehr für ihn empfinden konnte.
Ich konnte allerdings generell nichts mehr empfinden ausser Trauer,Angst und Hilflosigkeit.
Eine schlimme Zeit,ich war nicht mehr ich selbst....

29.06.2018 15:51 • x 1 #23


Mit Pregabalin 25mg habe ich vor 2 Wochen begonnen, muß langsam steigern weil ich mit Lyrica heftige Nebenwirkungen hatte. Ich hoffe, dass es mir hilft und wie du damit eine Besserung bekomme.
LG Sily

29.06.2018 16:04 • x 1 #24


Angstmaus29
Zitat von Flame:

Bei mir wurde in der Psychiatrie Lyrica eingeschlichen.
Lange Geschichte ...jedenfalls war Lyrica das Einzige,was mir wirklich geholfen hat.

Meine Ehe stand auch schon auf der Kippe,welcher Mensch hält solche Ausnahmezustände schon auf Dauer aus...
Mein Mann hat es 2 Jahre lang ausgehalten und als ich ihm aus der Psychiatrie geschrieben habe,dass ich ihn gehen lasse,ist er trotzdem geblieben.
Und als ich ihm gesagt habe,dass ich nie wieder die Alte werde ,hat er mich trotzdem nicht aufgegeben.
Diese Verlustangst macht einem dann auch noch so zu schaffen.

Ich hatte so schlimme Phasen,dass ich für meinen Mann nichts mehr empfinden konnte.
Alles in mir war nurnoch leer (Depressionen) und ich hatte schlimme Schuldgefühle und dachte,ich müsse ihn verlassen,weil ich einfach nichts mehr für ihn empfinden konnte.
Ich konnte allerdings generell nichts mehr empfinden ausser Trauer,Angst und Hilflosigkeit.
Eine schlimme Zeit,ich war nicht mehr ich selbst....



Genau so geht es mir jetzt ich bin am Ende

29.06.2018 16:44 • #25


Zitat von Flame:

Bei mir wurde in der Psychiatrie Lyrica eingeschlichen.
Lange Geschichte ...jedenfalls war Lyrica das Einzige,was mir wirklich geholfen hat.

Meine Ehe stand auch schon auf der Kippe,welcher Mensch hält solche Ausnahmezustände schon auf Dauer aus...
Mein Mann hat es 2 Jahre lang ausgehalten und als ich ihm aus der Psychiatrie geschrieben habe,dass ich ihn gehen lasse,ist er trotzdem geblieben.
Und als ich ihm gesagt habe,dass ich nie wieder die Alte werde ,hat er mich trotzdem nicht aufgegeben.
Diese Verlustangst macht einem dann auch noch so zu schaffen.

Ich hatte so schlimme Phasen,dass ich für meinen Mann nichts mehr empfinden konnte.
Alles in mir war nurnoch leer (Depressionen) und ich hatte schlimme Schuldgefühle und dachte,ich müsse ihn verlassen,weil ich einfach nichts mehr für ihn empfinden konnte.
Ich konnte allerdings generell nichts mehr empfinden ausser Trauer,Angst und Hilflosigkeit.
Eine schlimme Zeit,ich war nicht mehr ich selbst....

Hallo, wie hoch wurde dein Pregabalin dosiert und wie lange hat es gedauert bis es dir besser ging?
LG Sily

30.06.2018 15:26 • #26


Zitat von Sily:
Hallo, wie hoch wurde dein Pregabalin dosiert und wie lange hat es gedauert bis es dir besser ging?
LG Sily


Ich bekam zu Beginn 50mg ,eine Woche später 100mg.
Dann ging es pro Woche in 100mg Schritten aufwärts bis 400mg hoch.

Nach 8 Wochen fing es langsam an,besser zu werden ,bis ich wieder komplett stabil war,hat es dann allerdings nochmal 4 Monate gedauert also alles in allem ein halbes Jahr bis ich wieder voll auf dem Posten war.
Ich hatte aber auch starke Depressionen,erst wurde es mit den Ängsten besser und dann auch langsam mit den Depressionen.

Von heute auf morgen geht das leider nicht aber ein halbes Jahr ist eine überschaubare Zeit auf´s Leben gerechnet.
Es lohnt sich,durchzuhalten.
Und wenn man es ambulant nicht schafft,kann man das ja auch stationär machen,in diesem Rahmen fühlt man sich halt sicherer,weil immer Ärzte in Bereitschaft sind.

30.06.2018 17:45 • x 2 #27


Hallo =)

ich weiß nicht genau was eine generalisierte Angststörung ist. Ist das dann so, dass man wirklich durchgehend Angst vor allem und jeden hat?
Aber bei der Form wo es halt bestimmte Auslöser gibt wie Angst vor dem Auto fahren, Angst vor Spinnen oder sonstiges. Da könnte man doch auf
Vermeidungsstrategien setzen - sprich wenn ich Angst habe mit dem Auto zu fahren, lass ich mich fahren. Oder wenn ich Angst habe zu sterben,
umgebe ich mit einer Person, die auf einen ein wenig aufpasst. Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan ist ja auch nicht immer einfach sich da
zu öffnen um mit jemand darüber zu sprechen.

Der Schritt in die Psychatrie finde ich gut, ich glaube da ist man in den meisten Kliniken in sehr guten Händen! Man hat intensive Therapie und bekommt
die richtigen und passenden Medikamente.
Wichtig finde ich auch immer, da in Kliniken sehr viel Verhaltenstherapie gemacht wird. Wenn man markt, dass bringt einem irgendwie nicht weiter, dass
man sich eben nicht darauf versteift. Es gibt noch ganz viele andere Therapieformen und so unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich ist die
Therapie die einem helfen kann.

Ansonsten wünsche ich ganz viel Kraft und gute Besserung =)

30.06.2018 19:57 • x 2 #28


Zitat von colalime:
Ist das dann so, dass man wirklich durchgehend Angst vor allem und jeden hat?


Also bei mir ist es so,dass man morgens schon mit Angst aufwacht,es zieht so wie Wellen durch den Körper.
Ich spüre die Angst am meisten im Magen (Übelkeit).
Ja,irgendwie macht einem fast alles Angst aber der Angstpegel ist unterschiedlich hoch am Tag,mal mehr mal weniger aber immer präsent.
Und weil man dauernd Angst hat,sucht man nach Ursachen und grübelt und grübelt,was dann meist zu noch mehr Ängsten führt.
Und wenn das eine Weile so geht,wird man irgendwann depressiv,weil das kein Mensch auf Dauer aushält.
In der Regel leidet auch die Partnerschaft/das soziale Umfeld,dann gesellen sich noch Verlustängste dazu,Scham und Selbsthass,weil man es nicht in den Griff bekommt...

Deswegen sollte man nicht zu lange damit warten,sich in Behandlung zu begeben.
Therapie kann viel bringen,manche brauchen unterstützend Medikamente (zumindest in der akuten Phase),wenn man kaum noch weiss,wo unten und oben,was richtig oder falsch ist....

Die Kombi aus Therapie und Medikamenten hilft,man braucht nur eben eine Weile,bis man das passende Medikament für sich gefunden hat.
Überhaupt erstmal die Angst vor Medikamenten zu überwinden ist schon ein grosser Schritt,denn natürlich hat man vor denen grosse Angst (Angst vor Kontrollverlust)...

Alles nicht so einfach aber man kann da rauskommen,wenn man am Ball bleibt und sich für alle Hilfen öffnet,die einem angeboten werden.
Was einem dann letztendlich wirklich hilft,muss jeder für sich alleine herausfinden.

01.07.2018 09:01 • x 4 #29


Oh man ich kann das gut nachempfinden.
Ist echt schrecklich sowas. Also ich bin kein Experte aber ich denke mir irgendwie immer. Angst ist ja ein Gefühl und ein Gefühl existiert doch nicht einfach so grundlos oder? Also irgendwie muss es ja einen Auslöser dafür geben, einer der einem vll nicht bewusst ist.
Ich wünsche mir echt, dass es dir da bald besser geht. Ich denke man wird dir helfen können solange du auch am Ball bist und aktiv bleibst.

01.07.2018 19:39 • x 2 #30


Fogchild
Hallo zusammen,

wäre dieser Beitrag eventuell ein Lösungsansatz ?





Fogchild

01.07.2018 21:27 • x 2 #31



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