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Gorilla
Guten Morgen,

mein Auslöser für meine Angst ist die Kindheit was meine Therapeutin immer verneint hat worüber ich ehrlich gesagt geschockt war.

Mir geht es auch in letzter Zeit schlecht. Bin jeden Tag am weinen.

Jetzt war ich gestern bei meiner Therapeutin und habe ihr auch gesagt das es mir schlecht geht und ich jeden Tag am weinen bin und ich nun endlich den Auslöser bearbeiten möchte. Sprich meine Kindheit.

Und jetzt kommts: Sie hat auch mit mir darüber gesprochen und sagt jetzt auf einemal das meine Kindheit eine Rolle spielt.

Ich fühle mich von ihr ehrlich gesagt verarscht weil ich ihr das doch schon öfter gesagt habe und sie hat es immer wieder verneint.

Warum hat sie das dann vorher nicht schon angefangen mit mir zu bearbeiten ?

10.01.2020 07:37 • 11.03.2020 #1


38 Antworten ↓


tuffie 01
Hallo,
Warum stellst du deiner Therapeutin nicht diese Frage?

10.01.2020 07:43 • x 1 #2



Hallo Gorilla,

Wütend auf meine Therapeutin

x 3#3


NIEaufgeben
Kannst du nicht Therapeutin wechseln,ich würde nicht bei jemandem bleiben der mir nicht zuhört

10.01.2020 07:46 • #3


Gorilla
Zitat von tuffie 01:
Hallo,Warum stellst du deiner Therapeutin nicht diese Frage?


Da eine ihrer Aussagen war das meine Kindheit ihrer Meinung nach zu lange her ist.

10.01.2020 09:16 • x 1 #4


Gorilla
Zitat von NIEaufgeben:
Kannst du nicht Therapeutin wechseln,ich würde nicht bei jemandem bleiben der mir nicht zuhört


Ich denke das die Wartezeit mir da einen Strich durch die Rechnung machen wird

10.01.2020 09:17 • x 1 #5


Abendschein
Zitat von Gorilla:
Ich denke das die Wartezeit mir da einen Strich durch die Rechnung machen wird

Vielleicht war Deine Kindheit am Anfang der Therapie nicht so wichtig für Deine Therapeutin.
In meiner Verhaltenstherapie wurde auch nicht über die Kindheit geredet. Meine Therapeutin
sagte Damals das was JETZT zählt ist wichtig. So ein bißchen haben wir dann aber auch immer
über die Kindheit geredet, weil sie ja auch irgendwie dazu gehört. Ich weiß wie schwer das ist, eine
gute Therapeutin zu bekommen. Sag ihr doch, was Du uns geschrieben hast, liebe @Gorilla .
Manchmal finden Therapeuten es gut, wenn auch der Patient das anspricht, was er oder sie denkt.
Wir sollen ja keine Angst vor unserer Therapiestunde haben, sondern es wird uns geholfen, das
kann aber auch nur geschehen, wenn man so ehrlich ist und sagt um was es uns geht.

10.01.2020 13:24 • x 1 #6


Gorilla
Ich tu mir da echt schwer mit mit dem das was jetzt ist.
Mir hinkt das wirklich hinter her

10.01.2020 18:04 • #7


Zitat von Gorilla:
Da eine ihrer Aussagen war das meine Kindheit ihrer Meinung nach zu lange her ist


Was ist denn das für ein Quatsch. Du wirst ja wohl am besten wissen was dich am meisten belastet.
Therapeuten die denken sie wüssten über Gott und die Welt bescheid sind echt nervig.

Auf jeden Fall deine Bedenken mit ihr ansprechen, denn sonst bleibt das Verhältnis gestört. Möchtest du das nicht oder kannst dir jetzt schon keine weitere Zusammenarbeit vorstellen, solltest du definitiv den Therapeuten wechseln.

10.01.2020 19:00 • x 1 #8


Safira
Auch Therapeuten sind nur Menschen und können von ihrer einstigen Annahme abweichen und sich korrigieren. Klingt jetzt danach.

Das solltest Du aber unbedingt thematisieren und Deine Verärgerung darüber äußern. Diese Widersprüchlichen Aussagen von ihr müssen echt mal geklärt werden. So könnte ich jedenfalls keine Therapie machen. Diese Stunden sind ja auch nicht endlos und deshalb sollten sie gut genutzt werden, bei jemanden, wo man sich gut aufgehoben und verstanden fühlt.

10.01.2020 23:22 • #9


Abe
@Gorilla

Ich war mal in einer sehr ähnlichen Situation wie Du.

Hoffe, ich kann Dir etwas weiterhelfen, dass DU für DICH die Entscheidung findest, was DIR und DEINER Angsterkrankung am wahrscheinlichsten weiter helfen wird.

Wir sind sicherlich ganz unterschiedliche Menschen, ich denke, am besten ist es trotzdem, wenn ich Dir schreibe, was ich mir selbst raten würde, wäre ich wieder in der gleichen Situation, in der ich vor ein paar Jahren war.

Ich würde jetzt mal Schritt für Schritt vorgehen, um mehr Klarheit rein zu bringen. Um dann erst in ein paar Schritten später zu einer endgültigen Entscheidung zu gelangen sowie ggf. viele der bei Dir aufgetauchten Fragen bzw. schon Überzeugungen, was entgegen sprechen würde, dann in einem weiteren Schritt dann ERST zu klären, ggf. zu hinterfragen.

Die allererste Frage, welche ich mir Stellen würde, ist:

Was sagt meine Intuition?

Was sagt meine Intuition zum Thema, wird mir meine aktuelle Therapeutin ab jetzt, (da sie es wohl jetzt auch so sieht, dass meine Kindheit sehr stark mit in meine aktuellen Ängste, etc. mit hinein spielt), in den weiteren Therapiestunden weiter helfen, sagen wir mittelfristig, dass sich die Angstsymptome abbauen werden?

Versuch so gut es geht, Begründungen im ersten Schritt erst mal draußen zu lassen.

Im zweiten Schritt, am besten erst mindestens einen Tag später, würde ich eine Liste machen, was spricht für mein Bauchgefühl und was spricht dagegen.

10.01.2020 23:27 • #10


Gorilla
Vielen Dank für eure Antworten.

Mir ist es wirklich wichtig meinen Auslöser, in dem Fall meine Kindheit, zu bearbeiten. Schließlich möchte ich wieder gesund weden und mein Leben ganz normal führen können.

11.01.2020 19:31 • #11


Gorilla

26.01.2020 15:55 • #12


Sara80
Das Backpulver ist kein Trennungsgrund. Du hast der Therapeutin bestimmt noch andere Dinge schon vorher erzählt. Bist du glücklich mit der Beziehung?

26.01.2020 16:08 • #13


Gorilla
Das was ich noch über meinen Partner erzählt habe war das ich ihn liebe. Also ich habe nichts negatives erzählt da es nichts negatives zu erzählen gibt

26.01.2020 16:58 • x 1 #14


Orangia
Ich habe auch lange Zeit geglaubt, ich würde meinen Mann (inzwischen EX-Mann) lieben und wir hätten eine gute Ehe,
von immerhin 19 Jahren.
Hab nicht geglaubt, daß es meine Lebensumstände sind, die mich krank machen.
Ich hatte wohl irgendwie eine rosa Brille auf.
Das muss bei Dir jedoch nicht der Grund sein, aber vielleicht machst du dir mal eine Pro und Contra- Liste,
was eure Beziehung betrifft.
Die Sache mit dem Backpulver wird kaum die Ursache sein, wie sara80 schon schrieb.
Das wäre dann ja sonst an den Haaren herbeigezogen.
Das werden andere Deiner Aussagen sein, die die Therapeutin zu so einer Empfehlung gebracht hat.

26.01.2020 17:14 • #15


Tautropfen
Zitat von Gorilla:
Das was ich noch über meinen Partner erzählt habe war das ich ihn liebe. Also ich habe nichts negatives erzählt da es nichts negatives zu erzählen gibt


Hallo liebe @Gorilla

Was da deine Therapeutin von sich gibt, ist in meinen Augen ein No Go. Das wären einschneidende Ereignisse in deinem Leben. Und die bestimmst nur du alleine.
Zumal ich hier nicht lese, dass das nötig wäre.

Vielleicht hat es dich nur so berührt, dass er nicht das richtige Wort gefunden hat, und du nicht wusstest, was er wollte.

Eine Liste, was dich traurig macht, und warum, wäre aber nicht schlecht.

Ich jedenfalls würde alles Gesagte so einer Therapeutin hinterfragen.

Liebe Grüße.

26.01.2020 17:30 • x 1 #16


Gorilla
Zitat von Orangia:
Ich habe auch lange Zeit geglaubt, ich würde meinen Mann (inzwischen EX-Mann) lieben und wir hätten eine gute Ehe,von immerhin 19 Jahren.Hab nicht geglaubt, daß es meine Lebensumstände sind, die mich krank machen.Ich hatte wohl irgendwie eine rosa Brille auf.Das muss bei Dir jedoch nicht der Grund sein, aber vielleicht machst du dir mal eine Pro und Contra- Liste,was eure Beziehung betrifft.Die Sache mit dem Backpulver wird kaum die Ursache sein, wie sara80 schon schrieb.Das wäre dann ja sonst an den Haaren herbeigezogen.Das werden andere Deiner Aussagen sein, die die Therapeutin zu so einer Empfehlung gebracht hat.


Das dies andere Aussagen gewesen sein sollen kann ich mir nicht vorstellen. Denn meine Kindheit ist hier eher das Thema da dies auch der Auslöser ist.

26.01.2020 18:17 • x 2 #17


Safira
mal angenommen (rein theoretisch) Dein Partner würde Dich wirklich nur runterziehen und Dir wirklich nicht gut tun, wäre es unprofessionell, wenn Du ihre Ansichten übernehmen sollst. Du bist doch kein kleines Kind mehr. Das ist doch keine Therapie.

Mir scheint es, das zwischen dir und Deiner Thera überhaupt nicht die Chemie stimmt. Sonst würde Dich das alles nicht so verunsichern

29.01.2020 22:16 • #18


Abendschein
Liebe Gorilla, das ist auch wirklich keine gute Therapie. Hat sie da vielleicht was falsch verstanden, Deine Therapeutin? Vielleicht hast Du geweint, weil irgendeine Erinnerung hoch kam, oder vielleicht weil Deine Eltern Dich auch nie verstanden haben? Ich hatte die Angst und Panikattacken Damals so lange, da hat man auch oft gedacht, es liegt an meinem Mann, das ist vielleicht der einfachere Weg, aber ich hatte die Angst ja schon bevor ich meinen Mann kennengelernt habe. Ich war und bin glücklich verheiratet und doch hat auch mein Therapeut, immer die Schuld bei meinem Mann gesucht, also das die Ängste daher kam, was auch schwachsinnig war.

Du mußt es ihr sagen, was Du denkst., Manchmal möchten Therapeuten ganz genau das erreichen, nämlich das Du Dich wehrst.. dafür ist sie da. Wenn sie das nicht verpacken kann, dann war es eben nicht die Richtige Wahl. Aber sagen würde ich das auf jeden Fall. Hast Du den Mut dazu? Liebe Gorilla, ich wünsche ihn Dir auf jeden Fall.

30.01.2020 00:07 • x 2 #19


tuffie 01
Hallo,
Höre auf deinen Bauchgefühl.
Er ist richtig.
Es kann das ein das es eine Therapeutin Recht damit hat das dein Partner aus ihrer Sicht nicht der richtige Mann ist.
Ich glaube du , solltest wirklich für dich tun ,sprich gutes tun. Dein Selbstwertgefühl und all die Dinge die dich herunter ziehen , beenden oder eine Lösung für dich suchen sie für dich stimmig ist.
Achte auf deine pysche .
Sie braucht eine Hand die dich hält.
Gebe ihr das . Du solltest deine Therapeutin vielleicht Mal vertrauen .

30.01.2020 08:11 • x 1 #20




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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf